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Neudiabetiker
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eh
Rang: Gastam 05.06.2010 11:50:33
@ Jürgen
Daß du dich durch Tatsachen nicht beeindrucken läßt, ist mir nicht neu. Aber deine Behauptung, Typ2 wäre vor 50 Jahren nicht diagnostiziert worden, ist schlichtweg falsch.
Und meine Geschichte ist durchaus nicht zufällig. Ich habe mich informiert und ich habe die Möglichkeiten, wie sie sich seit der Manifestation meines Diabetes entwickelt haben, immer genutzt.
Als Glück kann man es allenfalls bezeichnen, daß ich immer schon ein schwacher Esser war. Ich habe weder große Portionen noch fettes Essen vertragen.
Daß ich mir trotzdem 30 Jahre lang anhören mußte, ich hätte mir meinen Diabetes "angefressen", bedingt durch die Gewichtszunahme aufgrund der Krankheit, das steht auf einem anderen Blatt. -
Jürgen
Rang: Gastam 05.06.2010 13:35:54
> deine Behauptung, Typ2 wäre vor
> 50 Jahren nicht diagnostiziert worden,
> ist schlichtweg falsch.
Das behaupte ich ja auch nicht. Wenn der Dok Anlaß zu einem Verdacht gehabt hat, hat er selbstverständlich vor 50 Jahren schon untersucht und diagnostiziert. Den Verdacht gab es immer bei voll entwickelten diabetischen Folgekrankheiten und bei ausgeprägten Symptomen.
Aber nur 10-12 Typ2 haben bei Erreichen ihrer Diagnosereife schon eine voll ausgeprägte diabetische Folgekrankheit. Beinahe 90 von 100 Typ2 haben bei Erreichen ihrer Diagnosereife halt keinerlei Folgekrankheiten und keinerlei Diabetes-Symptome. Und wenn der Dok vielleicht noch bei 5 oder 6 oder so von 100 einen familiären Verdacht hatte und deswegen untersuchte und diagnostizierte, gab es vor 50 Jahren für die übrigen 80 von 100 neu diagnosereifen Typ2 praktisch keine Möglichkeit, entdeckt und diagnostiziert zu werden. von Jürgen -
ththwhtre
Rang: Gastam 05.06.2010 16:16:31
vor 50 jahren nannte man den typ2 noch altersdiabetes - warum wohl? weil er alte leute betraf... und du glaubst allen ernstes, dass bei älteren leutchen, die wegen ihrer zipperlein beim doc erschienen, keine blutkontrollen (und da war bz schon immer ein standard) gemacht wurden? einem "vernünftigen" arzt wären ständig erhöhte bz- werte schon vor 50 jahren aufgefallen... von ththwhtre -
eh
Rang: Gastam 05.06.2010 16:24:14
@ Jürgen
"Das behaupte ich ja auch nicht. Wenn der Dok Anlaß zu einem Verdacht gehabt hat, hat er selbstverständlich vor 50 Jahren schon untersucht und diagnostiziert. Den Verdacht gab es immer bei voll entwickelten diabetischen Folgekrankheiten und bei ausgeprägten Symptomen."
Auch das ist falsch. Bei meiner Mutter wurde der Diabetes diagnostiziert, weil sie unter unerträglichem Durst litt, das ist ein Symptom, aber kein Folgeschaden des Diabetes. Wenn aber weder Folgeschaden nocht Symptom vorliegt, kannst du keinem Arzt einen Vorwurf machen, schließlich ist er kein Hellseher. Und jemand ohne Symptome wird wohl kaum einen ausgeprägten Diabetes haben. Das ist heute auch nicht anders.
Bei meiner Schwester wurde der Diabetes aufgrund einer Schwangerschaft entdeckt.
Nur ich selbst habe aufgrund der Diagnosen von Schwester und Mutter
die Initiative ergriffen und mich testen lassen, was im übrigen kein Arzt verweigert oder meinen Verdacht ins Reich der Fabel verwiesen hätte. -
Jürgen
Rang: Gastam 05.06.2010 19:37:23
Meine Schreibe:
> Den Verdacht gab es immer bei voll
> entwickelten diabetischen Folgekrankheiten
> und bei ausgeprägten Symptomen.
Deine Schreibe:
> Auch das ist falsch. Bei meiner Mutter wurde
> der Diabetes diagnostiziert, weil sie unter
> unerträglichem Durst litt, das ist ein Symptom,
Zu der Zeit hatte Deine Mutter ihren Diabetes übrigens nach heutigen Kriterien schon 5-10 Jahre voll diagnosereif gehabt.
Deine Schreibe:
> Wenn aber weder Folgeschaden nocht Symptom
> vorliegt, kannst du keinem Arzt einen Vorwurf
> machen, schließlich ist er kein Hellseher. Und
> jemand ohne Symptome wird wohl kaum einen
> ausgeprägten Diabetes haben.
> Das ist heute auch nicht anders.
2mal unzutreffend:
So bedeutet z.B. HBA1c 7-8 einen voll ausgeprägten Diabetes, und die weit überwiegende Mehrzahl der Betroffenen hat damit über Jahre (so lange er so anhält) weder Folgekrankheiten, noch übermäßigen Durst oder sonstige Symptome, wird also auch heute noch nicht entdeckt, wenn sie nicht wegen irgend einer anderen Sache zum Arzt geht und eine Blutuntersuchung erfolgt.
UND bei der wird nun eben weil der Typ2 über Jahre voll ausgeprägt verborgen bleiben kann, anders als zur Zeit Deiner Diagnose, seit der 2.Hälfte der 90ger Jahre hier in D-alt vollautomatisch der BZ mit bestimmt.
Deine Schreibe:
> Nur ich selbst habe aufgrund der Diagnosen
> von Schwester und Mutter die Initiative
> ergriffen und mich testen lassen, ...
Besser hättest Du's nicht machen können, obwohl das damals sicher noch sehr viel belastender für einen jungen Menschen gewesen sein muss, als es heute in einer ähnlichen Situation ist.
Deine Schreibe:
> ...was im übrigen kein Arzt verweigert oder
> meinen Verdacht ins Reich der Fabel
> verwiesen hätte.
Ohne die Beispiele von Schwester und Mutter hättest Du selbst mit den selben Blutwerten keinen Diabetes-Verdacht gehabt und wärst nicht zum Arzt gegangen, um auf Diabetes untersuchen zu lassen.
Und ohne die Beispiele von Schwester und Mutter hätten Dich wenigstens 99 von 100 Ärzten ohne Untersuchung mit der Auskunft nach Hause geschickt, dass Deine Befürchtungen völlig unnötig sind und Du wiederkommen sollst, wenn Du richtig was hast. von Jürgen -
eh
Rang: Gastam 05.06.2010 20:55:05
Ohne die familiäre Belastung hätte ich vermutlich auch keinen Diabetes entwickelt. Menschen mit einem BMI von 18 neigen eigentlich nicht dazu.
Was den Rest betrifft, so hab ich keine Lust gegen Windmühlenflügel anzukämpfen.
Wenn es nach dir ginge, dann hätte wohl so gut wie jeder einen Diabetes.
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Jürgen
Rang: Gastam 06.06.2010 10:16:00
Von vor 50 Jahren nicht einmal 1% der Bevölkerung auf heute (nicht von mir, sondern von allseits anerkannten Fachleuten) vorsichtig geschätzt 10%, in der Altersgruppe über 50 an die 20%, lässt sich nicht mit familiärer Belastung erklären. Da kommt keine Vererbungslehre mit, auch wenn sie in Ermangelung anderer Erklärungen nach wie vor gern genommen und auf ihre Plausibilität kaum hinterfragt wird, wie Du ja selbst so schön demonstrierst.
Die Vererbung könnte vielleicht eine Verdoppelung der Betroffenenzahlen im Zeitraum von 50 Jahren erklären, womit wir mit dem Zurückschätzen bei 5% der Bevölkerung mit Diabetes zur Zeit Deiner Diagnose wären, immerhin jeder 20. Und wo damals nach der Statistik nur etwa 1% der Bevölkerung mit Diabetes diagnostiziert waren, also 1 pro 100, müssen 4 pro 100 glatt übersehen und eben nicht diagnostiziert worden sein. Und nichts anderes meine ich, wenn ich schreibe, dass die meisten Diabetesse damals eben nicht diagnostiziert worden sind. von Jürgen -
eh
Rang: Gastam 06.06.2010 11:53:49
@ Jürgen
Laß gut sein, Jürgen. Mittlerweile weiß jeder, daß du der einzige Mensch weit und breit bist, der wirklich weiß, was es mit dem Diabtetes auf sich hat. Du allein bestimmst, wer wann Diabtes hat, du allein legst fest, ab wann die Werte pathologisch sind (wenn du so weitermachst, haben wir dann bald 100% Diabetiker).
Kein Arzt und Wissenschaftler auf der ganzen 'Welt hat eine Ahnung, die machen alles falsch!
Ganz schlimm ist es in den Foren, da posten ja nur Gehirnamputierte, die nicht mal über ihren eigenen Diabetes Bescheid wissen, sondern erst von dir aufgeklärt werden müssen.
Ich finde deine Rechthaberei einfach nur nervtötend und mir tun die Neulinge leid, die glauben, sich deinem Diktat unterwerfen zu müssen um nicht schlimmste Folgeschäden davonzutragen. -
Jürgen
Rang: Gast -
thomas2002
Rang: Gastam 06.06.2010 16:29:29
meine diagnose war nach arztwechsel ohne symptome mit ha1c 9,1 ohne verwanten mit gleicher diagnose. beim alten hatte ich vorher nur erhöhte triglyzeridwerte. die triglyzeridwerte waren zwischendurch auch vor insulin bei ca 3000. meine ehemaligie diadocteuse bekam damals einen blauen fax ihres labors. wirkte damals besser als gutes zureden^^ von thomas2002