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Mein Mann möchte die Pumpe tragen - Ich habe Angst davor ...
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bibiana222
Rang: Gastam 22.03.2007 19:16:37
Hallo ihr alle,
es ist schon komisch, wenn man als "Mutti" dargestellt wird, sich zuviele Gedanken macht, Nächstenliebe wird erwähnt ...
Mein Mann wird auch nicht von der Leiter fallen, da er , so seine Aussage, Werte unter 100 sofort merkt und dementsprechend gegenwirkt. Da kann ich dann auch nicht mit dem Zeigefinger dsa stehen und mit ihm schimpfen, daß merken nicht messen ist.
Er war in unserer gemeinsamen Zeit zwei mal Unterzuckert. Das erstemal war ich noch absolut unwissend, konnte aber durch die ErsteHilfe helfen und beim zweiten mal bin ich schon wesentlich lockerer damit umgegangen. Das konnte ich auch nur, weil ich ihn nun kenne und weiß wie er mit dem Zucker lebt.
Natürlich will ich mich nicht entschuldigen, da habe ich auch gar keinen Anlass für denke ich.
Er hat beim letzen Artzbesuch den hohen Wert um die Ohren geknallt bekommen und sagt dann zum Arzt " das kann aber gar nicht sein" ... da habe ich nichts zu gesagt. Nun soll mein Mann in vier Wochen mit einem lückenlosen Tagebuch wieder beim Arzt erscheinen. Ich habe ihn die erste Woche erinnert seinen BZ zu messen und natürlich auch einzutragen. Mittlerweile mache ich es nicht mehr und versuche das ganze zu ignorieren, so wie es von euch ja auch teilweise geschrieben wurde. Es ist schwer aber es geht. Vorgestern hat sich mein Mann dann über den ersten niedrigen Wert morgens nach Wochen gefreut und er war auch ein wenig stolz. Das finde ich gut und dann zeige ich ihm das auch.
@Pia: Unser Baby kommt in ca. 5 Wochen. Es wird ein Junge und wir freuen uns schon sehr auf ihn :-)
Viele Grüße,
Bianca
von bibiana222 -
Maria
Rang: Gastam 22.03.2007 20:48:31
Liebe Bianca!
Dass du dir Sorgen um deinen Mann machst und ihn unterstützt, indem du ihn an Messungen erinnerst, finde ich ganz ok, zumal du dich ja auch zurücknimmst, wenn du merkst, dass er selber besser zurecht kommt. Für mich hat das nichts mit bemuttern zu tun. Du scheinst durchaus im Stande zu sein, je nach Situation richtig zu reagieren. Und positive Verstärkung durch den Partner bei "richtigem" Verhalten kann schon beinahe Wunder bewirken.
Sicher wird euer Baby auch seinen Teil dazu beitragen, dass dein
Mann seinen Diabetes ernster nimmt, denn er wird für sein Kind gesund sein wollen.
Alles Gute für euch 3!
Maria
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EH
Rang: Gastam 22.03.2007 21:22:49
"Verfasser Pia
Datum 22.03.2007 11:52:23
Hört auf damit, bitte! "
Ich glaub es nicht, du hast doch damit angefangen!
von EH -
Pia
Rang: Gastam 23.03.2007 08:16:54
Moin Bibi,
Nächstenliebe ist nix Schlimmes, das beudeutet einfach nur: Mir ist es nicht wurscht, wie es dem geht, der in meiner Nähe ist.
Und das ist selten geworden...
Die "Mutti".. da musste nun durch;-)) Die hatse dir mit deinen Berichten selbst verpasst. Aber biste ja bald dann, dann passts ja wieder...
Ich freu mich auf jeden Fall, dass du den Weg hierher zu uns gefunden hast.
Und wenn dein Mann Fragen hat, kannste die ja hier stellen und dann als Deine Klugheit ihm weitergeben..Du ich habe mal gelesen....
Achja, in 5 Wochen und ein Junge..schöööön.
Ich bin 46 und meine 2 tollen Kinder sind schon erwachsen. 23 und 26. Marcus und Claudia. Was gibt man den den Kindern heute so für Namen?
Immer noch Anton, Paul und Anna? von Pia -
EH
Rang: Gastam 23.03.2007 10:20:12
@ Pia
Ich dachte, du wolltest mit dem Stänkern aufhören. von EH -
Peter
Rang: Gastam 23.03.2007 23:25:27
Also erstmal, ich finde an den Einträgen von Klaus und Pia nichts schlimmes, manchmal muss man vielleicht auch ein wenig wachgerüttelt werden. Und der Zucker nimmt nunmal leider keine Rücksicht, ob man Lust darauf hat oder nicht. Ich erinner mich noch daran, als mein Zucker eingestellt wurde, lag neben mir im zimmer ein älterer Herr, dem auf Grund seines Nichtbeachtens des Zuckers mehrere Zehen amputiert wurden, das war schonmal eine große Motivation das alles ernst zu nehmen.
Zum eigentlichen Thema:
Du darfst die Pumpe nicht als Einschränkung sehen, denn dass ist sie nicht. Sicherlich, du hast immer etwas "angestöpselt", aber man gewöhnt sich da ganz schnell dran. Bei mir ist es so, wenn ich anstrengend sport treibe, dann nehme ich die Pumpe sogar ab, da ich das Insulin dann nicht benötige. Für deinen Mann wird es auch viel einfach werden, bei belastung drohen nicht so schnell unterzuckerungen.
Bei anderen aktivitäten kann man die Punpe auch kurzfristig abstöpseln, es gibt Pumpenmodelle, da kann man den Katheder am Pflaster abklinken, es klebt also nur noch das Pflaster auf dem Bauch, also so gut wie nichts.
Wichtig ist aber trotz allem, dass er sich mit seiner Krankheit auseinander setzt, nicht nur du. Bedenken muss man bei allem, je besser man sich mit der KRankheit auskennt und je mehr man sich damit beschäftigt, desto besser lässt sich damit leben. von Peter