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Mein Mann möchte die Pumpe tragen - Ich habe Angst davor ...
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bibiana222
Rang: Gastam 20.03.2007 12:53:03
Hall Ihr Lieben,
meine Mann ist seit 2001 Typ-1 Diabetiker. Wir sind seit zwei Jahre zusammen und erwarten demnächste auch Nachwuchs :-)
Mein Mann hat sich scheinbar nie um sein Diabetes gekümmert, d.h. er hat lediglich damals den Klinikaufenthalt mitgenommen und war dann weiter nicht mehr beim Arzt, mißt seinen Zucker sehr selten und unregelmäßig und spritzt oft ohne Köpfchen.
Nun bin ich seit einem Jahr dahinter, gehe mit ihm zum Zuckerarzt, wir besuchen gemeinsam Schulungen und ich versuche darauf zu achten, daß er vernüftig spritzt und natürlich auch mißt. Für mich ist das Diabetes völlig normal und es gehört zu unserem Leben. Ich bin diejenige, die ihm Tipps gibt oder ihm einfach erinnert. Natürlich alles in Maßen, da es ja immer noch sein Leben ist.
Vor zwei Wochen hatte er allerdings einen HbA1c Wert von 11,5!!
So, nun zu meinem eigentlichen Problem. Er hat sich gestern eine Pumpe mit Kochsalzlösung anlegen lassen um diese für 2 Tage Probe zu tragen. Es ist natürlich eine wahnsinnige Erleichterung nicht spritzen zu müssen und ich habe auch sehr interessiert Erfahrungsberichte von anderen Pumpen-Trägern gelesen und daher gibt es ja nur Vorteile. Es ist mir selbstverständlich das Wichtigste, daß er dadurch mit dem Diabetis besser und einfacher leben kann - absolut keine Frage.
Allerdings kann ich es mit nicht vorstellen meinen Mann mit dieser Kanüle, bzw, der Pumpe zu "erleben". Mein Mann ist sehr sportliche, ist im Sommer den ganzen Tag auf dem Boot, fährt Wasserski, Mottorad (enger Kombi) ist den ganzen Tag handwerklich auf den Beinen. Wie ist das z.B.beim Sex? Wird die Kanüle dann abgenommen? Was ist, wenn er danach einschläft und vergißt die Pumpe wieder anzulegen ... Ohje, ich durfte ihn in der letzen Nacht nicht anfassen, und es war schreklich für mich, zu wissen, daß er mit der Pumpe, dem Schlauch und der Kanüle neben mir liegt. Als er nachts zu Toilette gegangen ist, und die Pumpe abgemacht hat, hätte ich heulen können, als ich ihn mit dem "restlichen Schlauch" am Bauch gesehen habe. Die Vorstellung, daß und diese Pumpe einfach im Alltag und im Liebesleben beinflusst macht mir wahnsinnig Angst.
Bitte baut mich auf, gebt mir eure Erfahrungsberichte, auch in Bezug auf Sex. Vielleicht sind hier ja auch Frauen oder Männer mit Partner, die eine Pumpe tragen. Der Arzt hat allerdings auch schon gesagt, daß mein Mann erst in einem halben Jahr eine Pumpe bekommen kann, wenn der Wert unter 9 ist und er mind. drei Monate Tagebuch geführt hat. Vielleicht wird die Pumpe ja auch ganz abgelehnt, da mein Mann das Diabetes nicht ernst genug nimmt.
LG,
bibiana von bibiana222 -
Pia
Rang: Gastam 20.03.2007 13:59:02
Liebe Bibi,
wenn ich das lese, wird mir schlecht, nicht böse sein. Darf ich fragen wie alt er und du seid?
Zitat: Mein Mann ist sehr sportlich, ist im Sommer den ganzen Tag auf dem Boot, fährt Wasserski, Mottorad (enger Kombi) ist den ganzen Tag handwerklich auf den Beinen. Zitatende.
Und dann spritzt er Insulin auf Verdacht?
Halleluja!! Man sollte ihm die Fleppen für alle Maschinen sofort entziehen. Und DU erinnerst ihn und DU gibst Tipps?
Du machst SEINEN Diabetes zu DEINEM?
Warum? Liebe? Wenn er Dich lieben würde, würde ER bewusster mit dem Diabetes umgehen. Du sagst jetzt sicher: Dumme Kuh, du hast leicht reden...Vielleicht hast du ja auch Recht.
Zur Pumpe selbst bekommst du sicher Auskunft, aber es ist eigentlich SEINE Aufgabe, sich darum zu kümmern, nicht DEINE. Aber soviel ich weiß, läuft das mit der Pumpe auch nicht ohne Disziplin. Nach den Essgewohnheiten will ich gar nicht fragen. Er ist sicher alles und auch jede Menge, oder?
Mein ganz persönlicher ehrlicher Rat von Frau zu Frau an Dich: Besinne dich auf DICH, jeder benötigt eine bestimmte Portion Egoismus. Erinnere ihn nicht! Gib ihm keine Tipps. Es ist sein Leben, das DU bestimmen willst. Nimm Dich zurück, denn dann kümmert er sich auch sicher selbst mehr darum. Ich an Deiner Stelle würde rdaikal reagieren: Drucke für ihn Fotos von schwarzen zehen aus, von amputierten Beinen, Artikel über Spätfolgen des unbehandelten Diabetes, weck ihn auf. Aber betuttele ihn nicht. Kann er in dir eigentlich noch die Geliebte sehen, wenn du ihn behandelst, als wäre er dein Sohn?
Bitte sei nicht böse über meinen Eintrag, aber von mir bekommst du eine ehrliche Meinung...
von Pia -
Maria
Rang: Gastam 20.03.2007 14:33:33
Liebe Bibiana!
Ich trage keine Pumpe, kann Dir also nicht wirklich helfen. Doch ich möchte Dir sagen, dass ich Deine Bedenken verstehe und auch, dass Du versuchst, Deinem Partner zu helfen, seinen Diabetes zu managen, zumal er seine Krankheit offenbar als mit seinem jugendlichen, sportlichen Image als nicht vereinbar ansieht. Vielleicht denkt er anders darüber, wenn ihm klar wird,dass er nicht nur sich selber gegenüber Verantwortung trägt,
sondern als werdender Vater schon über das eigene Ego hinausschauen muss. Wäre es nicht ein sportliches Ziel, seinen HbA1c zu senken? Damit steigt sicher auch die körperliche Leistungsfähigkeit!
Vielleicht gelingt es Dir, Deine Abscheu vor dem Fremdkörper "Pumpe" zu überwinden, wenn Du Dir vorstellst, wieviel an Lebensqualität in naher und ferner Zukunft sich damit für Deinen
Mann und damit auch für Dich und Dein Kind gewinnen lässt.
Dann ist die Pumpe Dein, Euer, Freund.
Alles Gute!
Maria -
klausdn
Rang: Gastam 20.03.2007 14:45:38
anhang:
alles was pia schrieb ist tatsache.
-deine sorgen möchten viele haben- dann hätten wir keine!
nur zur erinnerung:
pro jahr 30 000 amputationen
pro jahr 6000 erblindungen
tausende fälle von erektiler disfunktion(impotenz)
bei pnp schmerzen die nur mit morphin gelindert werden.
das alles wegen schlamperei mit dem diabetes,
teilweise auch verniedlicht durch inkompetente ärzte
(sie haben ein bisschen zucker)
und du störst dich an dem pümchen(kleiner als ne zigarettenschachtel)
viele hier die sich mühe geben, wirklich engagiert sind, die würden sie mit kußhand nehmen.
statt zucker in den hintern blasen, tritt ihn dorthin,
er kann zwar zeugen, die reife als vater fehlt.
-auch nicht böse gemeint, sondern zum wachrütteln!
mfg klaus von klausdn -
Pia
Rang: Gastam 20.03.2007 16:31:00
Sorry, DAS hatte ich gar nicht gelesen..
Zitat: Ohje, ich durfte ihn in der letzten Nacht nicht anfassen..Zitatende
Bitte sei nicht böse, aber wieso nicht anfassen? Was isn das für ein Weichei? Du wolltest doch nicht etwa Sex?? Bibi, schäm Dich!;-))
Aber ich hatte was vergessen..ernsthaft.
Nach meinem Verkehrsunfall lag ich von 3 Jahren 1,5 Jahre meist auf septischen Stationen mit den Leuten zusammen, die schwarze Zehen, im schlimmsten Fall auch noch dazu schwarze Fersen hatten. Meist alte Leutchen, die das mit dem Diabetes einfach nicht in den Griff bekamen. Es wurde nicht nur der Zeh amputiert, sondern radikal der gesamte Unterschenkel bis 20 cm unter dem Kniegelenk. Denn es musste sichergestellt werden, dass das Leichengift nicht auch nur zu geringen Resten im Körper bleibt, denn der schwarze Zeh war eine Spätfolge von unbehandeltem oder schlecht einstellbaren Diabetes und der Körper fing an der Stelle an zu verwesen. Weißt du, wie die gestunken haben und ich mag mir nicht vorstellen, was die armen Menschen für Schmerzen hatten, denn die bekamen bis zur Amputation Morphin ad libitum, das heißt, soviel sie wollten....
von Pia -
Lisa
Rang: Gastam 20.03.2007 16:50:49
Du hoffst insheim, dass er die Pumpe doch nicht bekommt, damit du nicht heulen musst, wenn Du den Katheter siehst ! Tröste Dich, wenn er die Pumpe nicht bekommt, ist er sowieso bald impotent, dann brauchst Du auch keinen Sex mehr mit diesem "Ding" machen. Dann kannst Du heulen, weil nichts mehr geht. Wie alt bist Du eigentlich? Sei froh, wenn Dein Kind nicht mal irgend eine so schreckliche Therapie braucht. An Deinem Mann seiner Stelle würde ich mich von Dir "Mutti" trennen und mir eine Partnerin suchen die mich unterstützt so wie ich bin, und mir das beste wünscht. Sex mit "Mutti" macht sowieso keinen Spass.
Apropo Sex : Bei geplanten Sex, nehme ich die Pumpe komplett ab, bei einem "Sponti" kann man sie schnell abkoppeln, bei einem "Quicki" denkt man sowieso an nichts mehr.
Mein Mann hat mich trotz Pumpe geheiratet, ich habe ihn auch trotz seiner grossen Füsse genommen, wir haben viel Spass miteinander. von Lisa -
diesel
Rang: Gastam 20.03.2007 17:38:14
Hallo Bibi,
ich möchte meinen Kommentar als Pumpenträger auch einbringen.
Da sich dein Mann jetzt nicht um seinen Diabetes kümmert, wird er es sicher auch mit Pumpe nicht tun. Warum soll die Krankenkasse rund 3600,-¤ für die Pumpe und jedes jahr noch einmal rund 2000,-¤ für´s Zubehör ausgeben, wenn der Patient sich nicht um seine Erkrankung kümmert. Viele andere, die sich wirklich intensiv um den Diabetes kümmern, weil sie erkannt haben, dass sie selbst der eigene und auch beste Arzt für sich sind, bekommen keien Pumpe bewilligt. Dein Mann will sie haben? Und wir alle sollen sie mitfinanzieren? Von mir ein klares nein!! Soll er zeigen, das er seine Krankheit ernst nimmt und sich damit auseinander setzt. Aber nicht so! Was erwartet er eigentlich von der Pumpe? Denkt er, die Pumpe unterstützt seine Faulheit? Das macht sie mit Sicherheit nicht. Wenn er sich weiterhin nicht um den Diabetes kümmert, wird er mit Pupe ganz schnell Hypos oder Ketos haben.
Noch eine abschließende Frage: Warum nimmt er die Pumpe ab, wenn er zur Toilette geht? Ich nehme sie aus zwei Gründen ab: 1. zum Katheterwechseln, 2. zum Duschen oder Baden. Sonst nicht!
Viele Grüße
Gerd -
Maria
Rang: Gastam 20.03.2007 17:59:22
Hallo Ihr alle!
Da hat jemand ein Problem und wendet sich ehrlich an Euch.
Müsst Ihr dann wirklich so auf sie einprügeln? von Maria -
diesel
Rang: Gastam 20.03.2007 19:19:40
Hallo Maria,
womit habe ich denn geprügelt? Die Prügel hat ja wohl der Mann verdient. Dass die Frau etwas naiv ist, dafür kann ja keiner etwas. Ich verstehe die anderen Beiträge als Anstoß für die Frau ihr eigenes Leben zu genießen und nicht die Faulheit des Mannes zu unterstützen.
MfG
Gerd -
manuel:) 17 jahre , m, typ 1
Rang: Gastam 20.03.2007 22:44:12
mmmh also ich finde den hba1c wert seh alarmierend :( als ich in die klinik kam hatte ich 15,7 aber 11 nach 6 jahren..... er sollte diese "krankheit2 doch ernst nehmen
ich komme auch mit ihr gut klar
habe hba1c werte bisher von 5,8 und 5,9
wünsche euch trotzdem noch viel glück von manuel:) 17 jahre , m, typ 1 -
bibiana222
Rang: Gastam 20.03.2007 23:29:27
Hallo zusammen,
puhh, nun muss ich diese Kommentare erstmal verdauen.
Bin ich nun eine schlechte Partnerin für meinen Mann, weil ich mich mit dem Diabetes auseinandersetze und ihm helfe das alles in die richtige Bahn zu lenken? Daß ich ihm helfe die Krankheit ernst zu nehmen und es mir wichtig ist, daß unser Kind einen verantwortungsvollen Vater hat?? Ich habe ein Jahr lang zugeschaut, mich schlau gemacht und nun spiele ich halt die Mutti, die ihm einfach mal in den Hintern tritt und ich zeigt es lang gehen sollte. Wenn nicht ich, wer denn dann? Wenn ich mich nicht ein wenig drum kümmern würde, dann würde er nicht zum Arzt gehen, mit 8mm statt mit 6mm Nadeln spritzen, Human und Langzeitinsulin einfach irgendwie spritzen, etc. Ich helfe ihm, weil ich ihn liebe, ja klar! Ich würde aber auch genaue einer Freundin helfen.
Warum spielt bei der Krankheit das Alter eine Rolle? Braucht man ein bestimmtes Alter um die Krankheit zu verstehen? Wir sind beide um die 30, wissen worauf es ankommt im Leben und versuchen das Beste daraus zu machen.
Was die Pumpe angeht habe ich ja schon beschrieben, daß es nur Vorteile gibt um einfacher mit dem Diabetes zu Leben. Als er gestern den Kateter angelegt hat, hat er auch ein mulmiges Gefühl und wollte daher nicht, daß ich ihn in den Arm nehme. Heute trägt er sie schon selbstverständlicher. Morgen muss er sieja schon wieder abgeben. Es ist einfach ein komisches Gefühl für mich, mir vorzustellen, daß die Pumpe, der Schlauch und der Kateter an seinem Körper sind. Sicherlich würde ich mich auch daran gewöhnen, aber die Vorstellung macht mir halt gerade Angst.
Vielleicht sind das ja auch die Hormone, die mir diese Gedanken bereiten. Schwangere sind da ja immer ein wenig anders ... ;-)
LG,
Bianca von bibiana222 -
Pia
Rang: Gastam 21.03.2007 09:29:48
Liebe Bianca,
erst Mal finde ich es Klasse, dass du dich noch mal gemeldet hast.
Zitat: Wenn ich mich nicht ein wenig drum kümmern würde, dann würde er nicht zum Arzt gehen, mit 8mm statt mit 6mm Nadeln spritzen, Human und Langzeitinsulin einfach irgendwie spritzen, etc. Zitatende.
Darf ich dich fragen, ob das dein 1. Kind wird? Wenn das erst Mal da ist, wirst du 2 Kinder haben..
Deine Bemerkung zu den Nadeln macht mich etwas stutzig? Womit spritzt dein Mann denn Insulin? Zieht er es mit Einwegspritzen aus einer Flasche auf?
Du bist keine schlechte Partnerin!
Aber du hast die Probleme deines Mannes zu DEINEN gemacht. Wenn Ihr beide wisst, was Ihr vom Leben wollt:
Warum bist DU dann hier und nicht ER? Es ist bequehm für deinen Partner..
Ich verstehe ehrlich gesagt den Arzt nicht, der die Pumpe empfohlen hat.
Wenn dein Partner veranwortungsvoll wäre, denn er trägt ja Verantwortung auch noch für sein Kind, würde er nicht so schlampig mit seiner Gesundheit umgehen.
Liebe Bianca, ich glaube, du nimmst uns die krassen Berichte von den schwarzen Zehen einfach nicht ab, aber leider ist das wirklich die Spätfolgenrealität.
Ich kenne dich nicht, aber ich habe fast den Eindruck, dass dein Partner es gut findet, wenn du dich einfach sorgst. (Kein fgeiner Zug.) Es kommt der Verdacht auf, dass dein Partner sich wichtig machen will mit der Diagnose Diabetes. Sorry, ist wirklich nur eine Vermutung. Aber du wirst immer Kraft für drei brauchen, das hälst du nicht lange durch.
Und weißt du, was das Gefährlichste an deiner Situation ist? Wenn du dich wie seine Mutter aufführst, wirst du spätestens nach der Geburt des Kindes nur noch Mutterstatus für ihn haben....
Ich wünsch dir viel Glück für deine Beziehung, liebe Bianca...
von Pia -
Markus Konermann
Rang: Gastam 21.03.2007 10:32:05
Guten Morgen zusammen,
zunächst einmal möchte ich zu Pia und Klaus was schreiben: Ihr beide habt Ansichten aus der grauen Vorzeit, Ihr, wo Ihr doch so viel Ahnung habt und alles besser wißt, ratet einer ängstlichen Frau, Ihrem Mann Angst zu machen: Ihr seid echte Helden!!
Nun ein paar Sätze zu Dir Bianca,
es ist völlig in Ordnung, dass Du in einer für Dich neuen Situation Bedenken hast, ob Du sie meisterst. Gut finde ich, dass Du diese Ängste zum Ausdruck bringst und nicht in Dich reinfrisst. Allerdings glaube ich, dass dieses Forum nicht der erste Platz sein sollte (das wirst Du vielleicht an den blöden Kommentaren schon gemerkt haben), wo Du sie aüßerst, sondern Du solltest das Gespräch mit Deinem Mann führen. Falls das nicht möglich ist, sprich mit Freundinen, Familie oder auch dem Diabetologen.
Dass Dein Mann den Diabetes scheinbar nicht akzeptiert (wie leider sehr viele Typ ! Diabetiker, auch wenn sie als erwachsene Personen mitten im Leben stehen und wissen, wo es langgeht)), ist an seinem HbA1c abzulesen. Auch da die Empfehlung: Sprich mit Deinem Mann, aber nimm ihm nicht alles ab. Vielleicht ist eine Pumpenschulung in einem Pumpenzentrum ganz gut, da es dort auch immer einen Psychologen gibt, mit dem man das Gespräch suchen kann.
Übrigens haben Dein Problem viele Lebenspartner/innen von Typ 1 Diabetikern, die sich mit der Pumpe befassen. Aber auch die Typ 1 Diabetiker selber haben das gleiche Problem, denn die Pumpe wird oft erst gar nicht Probe getragen, weil man sich nicht vorstellen kann, ständig verkabelt zu sein. Also sag Deinem Mann, dass es toll ist, dass er sich zumindest damit beschäftigt, dass er die Pumpe Probe trägt und unterstütze ihn dahingehend, dass dies ein Neuanfang sein kann und dass er mit einer Pumpe seinen Diabetes besser managen kann, sag ihm aber auch, dass er für seinen Diabetes selber verantwortlich ist und dass das mit Beginn des Tragens einer Pumpe auch von Dir aus so gehandhabt wird.
Noch eines: Zum Sex kann man die Pumpe ablegen (abkoppeln), und rein theoretisch in sie einprogramieren, dass sie sich nach einer gewissen Zeit wieder meldet, falls man einschläfen sollte.
Ich wünsche Dir viele gute Gespräche mit netten Leuten und viel Unterstützung.
Viele Grüße
Markus von Markus Konermann -
Pia
Rang: Gastam 21.03.2007 13:27:32
Lieber Marcus,
Einspruch! Ich habe nicht aus einem Märchenbuch erzählt, ich habe das genauso erlebt. Und. Wieso neue Situation? Der Mann ist seit 2001 Diabetiker, oder habe ich was falsch gelesen. Das heißt, seit 6 Jahren spritzt er Insulin, wie er lustig ist, er belastet seine Frau unerträglich mit seiner Verantwortungslosigkeit. Unter diesem Umgang mit Insulin fährt er Auto, Motorrad und andere Machinen, achja Motorboot.
Jetzt wird er Vater!!! Herzlichen Glückwunsch! Ich möchte ihm niemals auf der Straße begegnen, wenn er einen Verkehrsunfall verursacht, weil er unterzuckert ist. Das Leben ist kein Ponyhof.
Ich glaube, es hackt. ich möchte mich auf keinen fall mit dir anlegen, aber ich finde es eine Unverschämtheit von Dir, von blöden Kommentaren zu reden.
Ich habe Bianca das genauso geschrieben, weil es die einzige Variante ist, wie sie ihn vielleicht wachrütteln kann. Und wenn so ein Ignorant auch noch für seine Faulheit mit einer Insulinpumpe belohnt wird, die bei anderen Patienten nicht bewilligt wird, dann macht mich das einfach wütend.
Und dass Bianca einfühlsam uns sensibel 6 Jahre auf ihn eingeredet hat, ist mir mit Sicherheit klar. Spätestens jetzt vor der Geburt des Kindes wäre es Zeit für eine Veränderung, wenn sie nicht zwischen Insulinpumpe und Windeltopp hin- und herrennen will. Und wenn der Partner nach 6 Jahren Rederei nicht reagiert hat, wird er auch mit einer Insulinpumpe schlampig umgehen.
Willkommen in der Realität.
von Pia -
Markus Konermann
Rang: Gastam 21.03.2007 13:50:29
Hallo Pia,
der Weg des Wachrüttelns mit vor Augen führen von Folgeerkrankungen ist der völlig falsche!!
Realität: Täglich fahren zig Millionen Idioten mit Alkohol Auto, rauchen Menschen in Anwesenheit von Kindern, usw., und da will man mit der oben beschriebenen Methode einen einzelnen aufrütteln?
Aufrütteln mit Angsterzeugung führt nach kurzfristigem: "Ja Ja , jetzt wird alles anders" zur weiteren Verdrängung, Motivation durch Erzeugen von Selbsterkenntnis führt zur Lebensveränderung.
Nur wenn Biancas Mann (mit dem sie seit 2 Jahren zusammen ist) selbst erkennt, was für ihn gut und wichtig ist, wird er seinen Diabetes selbst in die Hand nehmen. Dazu beitragen kann vor Augen halten, was er richtig in seinem Leben gemacht hat und nicht, was er falsch gemacht hat.
Meiner Erfahrung nach hat es noch keinen zur Verhaltensänderung gebracht, wenn man ihn kritisiert hat.
Viele Grüße
Markus
von Markus Konermann -
Pia
Rang: Gastam 21.03.2007 14:54:36
Hi Markus,
okay, haben wir zwei verschiedene Meinungen.
Ich glaube, es ist wurscht, in welcher Form Bianca auf ihren Partner zugeht. Ich denke, es hängt von der Grundeinstellung zum Leben ab.
Ein Optimist wird sich um sein Leben kümmern, einen grundsätzlich pessimistisch eingestellten Menschen kann keiner retten. Und dann gibt es noch die, die so leben, als hätten sie ein 2 Gesundheit in der Tasche. Die werden erst wach, wenn sie mt 40 den ersten Schlaganfall haben, sofern sie ihn überleben....in diesem Sinne. von Pia -
Lisa
Rang: Gastam 21.03.2007 15:14:44
Die Aussage "blöde Kommentare" möchte ich mir verbitten. Dieses ist ein Forum, in dem man seine Meinung äussern kann, auch wenn sie manchmal unbequem ist. Der Leugnungsgrad ist doch oft sehr hoch, da darf man schon ein bisschen wachrütteln und drastische Vergleiche bringen.
Natürlich gibt es wegen des Diabetes in vielen Beziehungen Probleme. Und es scheitern ja auch genug Beziehungen wegen dieser und auch ganz anderen Dingen, die man mal aus "Liebe" macht. Jeder sucht sich unbewusst den Partner, , an dem er seine Wünsche und Bedürfnisse ausleben kann. Der eine nimmt die Partnerin, die ihm wie Mutti vieles abnimmt, muss aber dann auch Kritik und Kontrolle in Kauf nehmen, die andere hat ihn genommen, weil sie meint mit ihrer Kontrolle (aus Liebe) noch alles zu retten. Brenzlig wird es dann, wenn Kinder kommen, oder dem "Retter" die Lust vergeht (im wahrsten Sinne des Wortes) die Realität holt beide erst ein wenn es zu spät ist. Die von Markus empfohlenen guten Gespräche sind dringend notwendig, allerding bei einem Profi ( sprich Paartherapeuten), nicht bei den lieben Freunden und schon gar nicht in so einem Forum. Was Bibiana wissen wollte, wie geht sie beim Sex mit der Pumpe um. Das haben ihr ja auch zwei erfahrene Pumpenträger beantwortet. Das sind übrigens bei vielen Pumpenanfängern die ersten Fragen, die sich manche gar nicht stellen trauen. Den rest wird die erfahrung machen. Bis jetzt wissen wir auch nur, welche Ängste Bibiana hat, ihren Mann haben wir noch gar nicht gehört. Er wird auch seine Ängste und Probleme mit seinem DM haben, und mit allen Anforderungen die Beruf, Hobbies, Familie und das Leben schlechthin Tag für Tag an ihn stellt. Schade dass er zu einem Forum oder Selbsthilfegruppe keinen Zugang hat (?). Aber offensichtlich hat er doch den Wunsch etwas zu verbessern und zu verändern,(sonst hätte er sich die Pumpe ja nicht mal angeschaut) und weiss selbst, wo er sich Hilfe holen kann, bevor die Zehen schwarz sind. Ich wünsche ihm dabei viel Glück. Lisa -
klausdn
Rang: Gastam 21.03.2007 18:25:33
hallo markus,
zunächst einmal möchte ich deine "kommentare"
mal erläutern.
die beiden sind seit zwei jahren verheiratet, haben die seither "nicht" miteinander gesprochen?
soll die schlamperei des mannes gelobt werden?
was soll dadurch besser werden?
wie kommst du auf die idee daß bei ner pumpenschulung ein psychologe dabei ist ?
--und weshalb --?
wie kommst du auf die idee daß t 1 er psychich labil sind?
also bitte nicht von dir auf andere schließen!
was haben alkoholiker mit diabetikern zu tun ?
wenn da probleme sind gehe auf ein entsprechendes forum.
außerdem finde ich es ganz schön "freundlich" von dir jemanden der durch gewissenlose autofahrer sein bein verloren hat wie pia, von der seite anzupinkeln.
aber zum thema , wenn so ein gewissenloser typ , der einfach "mal so" spritzt
einen unfall baut-durch hypo-
heißt es "die" diabetiker, also sind wir alle davon betroffen.
und wenn es in meiner macht läge würde er den führerschein abgeben, und erst nach nachweis eines guten bz managements zurückbekommen.
zu - seinem - unserem - und dem schutz der allgemeinheit.
mfg klaus von klausdn -
bibiana222
Rang: Gastam 21.03.2007 23:32:31
ohje ohje... was habe ich hier bloß für eine Diskussion ausgelöst ... das tut mir ja nun wirklich leid. Aber ich finde ich ja auch irgendwie nett, daß ihr euch so mit meinem Leben und das Leben meines Mannes auseinander setzt.
Leider kann mein Mann sich nicht im Forum äussern, da er sich absolut nicht mit PC, Internet etc auskennt. Ich werde ihm diesen Thread mit seinen Beiträgen auch nicht zeigen, da ich sonst aufgrund der verschiedenen "Kommentaren" fürchterlich Ärger bekommen würde, wieso ich mich denn da überhaupt mit anderen drüber austausche. Es ist ja schliesslich sein Leben.
Ich habe ihm schon öfter dieses Forum gezeigt und ihm vorgeschlagen einfach mal die Beiträge zu lesen um zu merken, daß er nicht alleine ist und das Diabetes von anderen ganz anders behandelt wird.
Viele Typ 1 Diabetiker haben doch nach der Diagnose ein großes Problem damit plötzlich diese Krankheit akzeptieren zu müssen. Mein Mann hat bis vor kurzem so normal wie ich gelebt und musste sich keine Gedanken um BEs und BZs und Ess-Spritz-Abstände, etc. machen. Ich weiß, daß es für ihn immer noch schwer ist und daher hat er auch diese Probleme seine Werte in den Griff zu bekommen und mit der Krankheit zu leben.
Ich bin seit vielen Monaten in verschiedenen Foren unterwegs und tausche mich auch mit Partner von Diabetikern aus, die die gleichen Probleme und Ängste haben wie ich. Das hilft! Denn auch ich muss ja irgendwie mit dem Diabetes auf eine Art leben. Deshalb ja auch meine Ängste wegen der Pumpe. Es fühlte sich in diesen zwei Tagen wie ein Fremdkörper zwischen uns an. Ich habe nicht mit ihm darüber gesprochen, sondern ich werde es erst ansprechen, wenn es evtl. in ein paar Monaten wirklich ein Thema werden sollte.
Er kennt auch meine Ängste wegen Spätfolgen, Unterzuckerung und seine Verantwortungslosigkeit. Ich glaube jeder Mensch muss durch Erfahrungen und neue Lebensabschnitten wieder neu lernen. Er übernimmt sicherlich Verantwortung wenn unser Baby da ist. Er baut gerade Tag und Nacht an unserem Häuschen, damit "seine" Familie sich wohl fühlt. Das nenne ich Verantwortung! Er würde nie bei einem niedrigen Wert Auto fahren und merkt eine Unterzuckerung sehr schnell. Das nenne ich auch Verantwortung.
Viele Grüße,
Bianca von bibiana222 -
klausdn
Rang: Gastam 22.03.2007 00:20:46
hallo bianka,
du hast nix angerichtet, bitte höre auf dich immer für etwas entschuldigen zu wollen, das ist weder für dich noch das kind gut.
ein forum ohne gegenteilige meinungen schläft ein.
eigentlich wollte ich dir etwas mehr selbstbewustsein wünschen, geben.
ein anderer user hat den wahlspruch - jeder kann fallen, einzig wichtig ist das aufstehen.-
und ihr bekommt ein kind , ihr seid keine kinder mehr.
also muß auch dein man "aufstehen" dazu gehört auch das zu akzeptieren was nicht zu ändern ist.
wir alle mußten da durch.
und selbst kleine kinder die gerade in die schule gehen, lernen als erstes zahlen(bz) lesen, und spritzen, bzw bedienen ihre pumpe, mit sorgfalt zuerst nach anleitung nach kurzer zeit "selbständig"
das sollte doch ein erwachsener mensch dann auch können.
bitte nicht vergessen um mit einer pumpe "gut" klarzukommen, ist das beherschen der ict voraussetzung, denn die pumpe kann nicht denken.
mfg klaus
von klausdn -
Pia
Rang: Gastam 22.03.2007 09:30:50
Liebe Bibi,
richtig: ES IST SEIN LEBEN.
Er baut am Häuschen? Bibi, mir wird schon wieder anders....der Gedanke, dass er in einer Unterzuckerung von der Leiter fällt oder vom Dach....
Weißte, ich glaube, es geht gar nicht um den Diabetes. Hätte Dein Mann was weiß ich...einen Nierenfunktionsausfall und müsste regelmäßig zur Dialyse, er würde gehen, weil es ihm sonst wirklich körperlich richtig schlecht geht, stimMTS? Aber mit dem Diabetes geht es ihm eben gut, keine Beschwerden...
Würde ein Arzt ihm morgen sagen: Mein Freund, Sie haben: Conturmodulmikrotenpopulismus, das macht aber groß keine Beschweden, es gibt nur Langzeitfolgen, würde er es auch unbehandelt lassen oder die Tablettchen nehem, wie er lustig ist,- solange er keine Beschwerden hat.
Liebe Bibi, ich glaube, DU musst von dem Trip runter, dass Diabetes eine schlimme Krankheit ist. Wenn er gut eingestellt ist, passt das schon . Weißt, Krankheiten, an denen man oder auch der Parrtner verzweifeln kann sind für mich z.B.:
Alzheimer mit 40 Jahren,
spät erkannte Krebsleiden
Neurodermitis usw. usw.
Ich wiederhole mich sicher, aber ich bitte dich, denk JETZT vorrangig an dich, lass ihn mit derm Diabetes rumwurschteln. Du brauchst eine Strategie, denk ich.Vielleicht wird er ja stutzig und auch wach, wenn Du GARNIX mehr sagst. Probier es mal eine Woche aus;-)) Fragt er nach, kannst duihm sagen: Du, es ist DEIN Leben, also bist auch DU dafür verantwortlich. ICH kann nicht immer Kraft für uns Beide haben.....aber wie gesagt, es ehrt dich, dass du dir Sorgen machst, aber du bist NICHT die Mutti, die bist du, wenn dein Racker da ist. Und glaubs mir, der wird dich so richtig beschäftigen. Wann ist denn Geburtstermin?
Aber vielleicht ist das alles Nonsens, was ich gesagt habe..ich möchte dir nur ein bis zwei Denkanstöße geben. Ich freu mich immer, wenn du dich hier meldest. Wir bekommen schon einen Schlachtplan ausgearbeitet;-)) Ich glaube, dein "Oller" verdrängt das einfach, denn Diabetes haben nach seiner Meinung vielleicht nur fette alte Menschen, kein Ahnung.
Dass du dich um ihn sorgst, fällt unter Nächstenliebe, und die ist selten geworden, ABER jetzt denkste mal wirklich an dich und die "Murmel".
(Sonst kommen wir mal alle vorbei.....;-))
von Pia -
Markus Konermann
Rang: Gastam 22.03.2007 10:05:38
Hallo Klaus,
nur ein Satz zu Deinem letzten Eintrag: Du solltest lesen lernen!!
Gruß
Markus von Markus Konermann -
Pia
Rang: Gast -
Hajo Janse
Rang: Gastam 22.03.2007 15:33:41
Hallo Bibiana222 ,
Ich habe selbst eine Pumpe. Habe ihm selbst gewünscht somit nie Probleme gehabt.
denke mal am folgende:
dein Mann hat oder bekommt eine Brille. Ist kein Problem denke ich.
Dein Mann bekommt eine Krone im Gebiss, auch kein Problem.
Diese sind Hilfsmittel die di lebnsqualität verbesseren.
Eine Pump is nichts ANDERES.
Nimm es gelassen, kann dein Mann verstehen im Anfang:
Meistens hat mann hemmungen als:
Schmerz die kanüle, Wie haftet der Plaster usw. aber dass legt sich innerhalb wenige Tage.
Ich trage Pumpe am Hosenbund, ab und zu fallt den klipp von Bund und schleppe die Pumpe an schlauch und Pflaste hinter mich her. Wenn er dann gegen meine Beine schlägt bemerke ich es und klippe wieder an. Schlauch und Pflaster sind extrem stark, somit innerhalb eine Woche ist es normal.
LG/
Hajo
von Hajo Janse -
EH
Rang: Gastam 22.03.2007 17:21:35
Hallo Markus,
ich kann dir nur zustimmen. Ich frage mich, wie die Leute dazukommen, jemanden, der sich hier im Forum informieren will, derart runterzumachen und sie geradezu persönlich zu beleidigen.
Sind wir hier wirklich in einem Forum, in dem Betroffene Erfahrungen austauschen sollen (und ja, wenn mein Mann Diabetes hat, dann bin ich auch betroffen) oder reagieren hier Leute ohne jede Kinderstube ihren Frust an einer Frau ab, die lediglich eine Frage gestellt hat.
Sie hat übrigens nicht um eine Psychotherpie gebeten.
*kopfschüttel* von EH -
bibiana222
Rang: Gastam 22.03.2007 19:16:37
Hallo ihr alle,
es ist schon komisch, wenn man als "Mutti" dargestellt wird, sich zuviele Gedanken macht, Nächstenliebe wird erwähnt ...
Mein Mann wird auch nicht von der Leiter fallen, da er , so seine Aussage, Werte unter 100 sofort merkt und dementsprechend gegenwirkt. Da kann ich dann auch nicht mit dem Zeigefinger dsa stehen und mit ihm schimpfen, daß merken nicht messen ist.
Er war in unserer gemeinsamen Zeit zwei mal Unterzuckert. Das erstemal war ich noch absolut unwissend, konnte aber durch die ErsteHilfe helfen und beim zweiten mal bin ich schon wesentlich lockerer damit umgegangen. Das konnte ich auch nur, weil ich ihn nun kenne und weiß wie er mit dem Zucker lebt.
Natürlich will ich mich nicht entschuldigen, da habe ich auch gar keinen Anlass für denke ich.
Er hat beim letzen Artzbesuch den hohen Wert um die Ohren geknallt bekommen und sagt dann zum Arzt " das kann aber gar nicht sein" ... da habe ich nichts zu gesagt. Nun soll mein Mann in vier Wochen mit einem lückenlosen Tagebuch wieder beim Arzt erscheinen. Ich habe ihn die erste Woche erinnert seinen BZ zu messen und natürlich auch einzutragen. Mittlerweile mache ich es nicht mehr und versuche das ganze zu ignorieren, so wie es von euch ja auch teilweise geschrieben wurde. Es ist schwer aber es geht. Vorgestern hat sich mein Mann dann über den ersten niedrigen Wert morgens nach Wochen gefreut und er war auch ein wenig stolz. Das finde ich gut und dann zeige ich ihm das auch.
@Pia: Unser Baby kommt in ca. 5 Wochen. Es wird ein Junge und wir freuen uns schon sehr auf ihn :-)
Viele Grüße,
Bianca
von bibiana222 -
Maria
Rang: Gastam 22.03.2007 20:48:31
Liebe Bianca!
Dass du dir Sorgen um deinen Mann machst und ihn unterstützt, indem du ihn an Messungen erinnerst, finde ich ganz ok, zumal du dich ja auch zurücknimmst, wenn du merkst, dass er selber besser zurecht kommt. Für mich hat das nichts mit bemuttern zu tun. Du scheinst durchaus im Stande zu sein, je nach Situation richtig zu reagieren. Und positive Verstärkung durch den Partner bei "richtigem" Verhalten kann schon beinahe Wunder bewirken.
Sicher wird euer Baby auch seinen Teil dazu beitragen, dass dein
Mann seinen Diabetes ernster nimmt, denn er wird für sein Kind gesund sein wollen.
Alles Gute für euch 3!
Maria
-
EH
Rang: Gastam 22.03.2007 21:22:49
"Verfasser Pia
Datum 22.03.2007 11:52:23
Hört auf damit, bitte! "
Ich glaub es nicht, du hast doch damit angefangen!
von EH -
Pia
Rang: Gastam 23.03.2007 08:16:54
Moin Bibi,
Nächstenliebe ist nix Schlimmes, das beudeutet einfach nur: Mir ist es nicht wurscht, wie es dem geht, der in meiner Nähe ist.
Und das ist selten geworden...
Die "Mutti".. da musste nun durch;-)) Die hatse dir mit deinen Berichten selbst verpasst. Aber biste ja bald dann, dann passts ja wieder...
Ich freu mich auf jeden Fall, dass du den Weg hierher zu uns gefunden hast.
Und wenn dein Mann Fragen hat, kannste die ja hier stellen und dann als Deine Klugheit ihm weitergeben..Du ich habe mal gelesen....
Achja, in 5 Wochen und ein Junge..schöööön.
Ich bin 46 und meine 2 tollen Kinder sind schon erwachsen. 23 und 26. Marcus und Claudia. Was gibt man den den Kindern heute so für Namen?
Immer noch Anton, Paul und Anna? von Pia -
EH
Rang: Gastam 23.03.2007 10:20:12
@ Pia
Ich dachte, du wolltest mit dem Stänkern aufhören. von EH -
Peter
Rang: Gastam 23.03.2007 23:25:27
Also erstmal, ich finde an den Einträgen von Klaus und Pia nichts schlimmes, manchmal muss man vielleicht auch ein wenig wachgerüttelt werden. Und der Zucker nimmt nunmal leider keine Rücksicht, ob man Lust darauf hat oder nicht. Ich erinner mich noch daran, als mein Zucker eingestellt wurde, lag neben mir im zimmer ein älterer Herr, dem auf Grund seines Nichtbeachtens des Zuckers mehrere Zehen amputiert wurden, das war schonmal eine große Motivation das alles ernst zu nehmen.
Zum eigentlichen Thema:
Du darfst die Pumpe nicht als Einschränkung sehen, denn dass ist sie nicht. Sicherlich, du hast immer etwas "angestöpselt", aber man gewöhnt sich da ganz schnell dran. Bei mir ist es so, wenn ich anstrengend sport treibe, dann nehme ich die Pumpe sogar ab, da ich das Insulin dann nicht benötige. Für deinen Mann wird es auch viel einfach werden, bei belastung drohen nicht so schnell unterzuckerungen.
Bei anderen aktivitäten kann man die Punpe auch kurzfristig abstöpseln, es gibt Pumpenmodelle, da kann man den Katheder am Pflaster abklinken, es klebt also nur noch das Pflaster auf dem Bauch, also so gut wie nichts.
Wichtig ist aber trotz allem, dass er sich mit seiner Krankheit auseinander setzt, nicht nur du. Bedenken muss man bei allem, je besser man sich mit der KRankheit auskennt und je mehr man sich damit beschäftigt, desto besser lässt sich damit leben. von Peter