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Insulinresistenz bei Typ 1

  • Maike

    Rang: Gast
    am 18.07.2008 14:38:10
    Hallo Andi,
    hat sich Dein Problem mit den hohen Blutzuckerwerten und der Insulinresistenz gelegt?

    Bin eine der wenigen (bekannt sollen nur 2 Diabetiker Typ 1 sein), die eine Subkutane Insulinresistenz haben. Bei mir fing es 1992 an, das mein Körper nach einer Blinddarm- OP, plötzlich anfing, immer höhere Dosen an Insulin anzufordern. Ich hatte über 500 Einheiten Insulin über den Tag und habe nur ca. 6 BE am Tag gegessen. Meine Blutzuckerwerte lagen aber trotzdem zwischen 300 und nicht mehr messbar (über 600). 11/2 Jahr ging dieses Spiel so und die Nebenwirkungen vom Diabetes nahmen ihren Lauf! Jetzt habe ich seit 1994 einen IP- Katheter, d.h. es ist ein Schlauch, der in die Bauchhöhle führt, außen ist eine Insulinpumpe angeschlossen, die mich über 24 Std. versorgt! Das jetzige System ist das Dia- Port- System.
    Ich hoffe aber das sich Dein Problem schon auf andere Art lösen lies. Drücke mal die Daumen!
    LG Maike
  • black daddy

    Rang: Gast
    am 25.05.2010 00:46:18
    hallo.

    mir geht es ählnich wie dir, ich habe öfter das problem, dass ich für wenig BE sehr viel spritzen muss und meinen wert trotzdem nicht runter bekomme. ich hatte über jahre hinweg einen stressigen job mit überstunden in der autobrange (werkstatt), hatte dementsprechend auch nicht immer die zeit, meinen wert zu kontrollieren - schmutzige hände, auto musste unbedingt fertig werden uuu. -. meinen körper habe ich somit kaputtgemacht, habe jetzt mit einigen folgen der krankheit zu kämpfen. entweder ich muss zuviel für zuwenig BE spritzen oder ich muss nur essen ohne zu spritzen. geht es dir auch so? oder wer hat noch solche probleme oder bei wem kann Der Diabetologe auch nicht wirklich weiterhelfen? weil einzustellen geht er bei mir nicht mehr.

    vielen dank euch schon mal.
  • Matti

    Rang: Gast
    am 01.01.2011 21:24:07
    Hi habe letztes Jahr eine Insulinpumpe bekommen.
    Lt. Auskunft der Klinik habe rd. 1% der Typ 1 Diabetiker eine Insulinresistenz- also nichts ungewöhnliches.Vielfach kombiniert mit einem Aufsteh-, Dawn-, und oder Dusk- Phänomen (Hormonanstieg gegenregulatorischer Hormone beim Aufstehen, in der Dämmerung- oder den Abendstunden)
    Ich denke die meisten haben ähnliche Probleme- bei hohen Werten spritzt und spritzt man- oft bringt das gar nichts- die Werte bleiben halt hoch- Irgendwann Tage später hat man dann unerwartete auch (schwere Hypos). Das liegt wie mein Doc mir sagte an körpereigenen Antikörpern - gegen das gespritzte Insulin, da der Körper dieses als Fremdstoff erkennt und versucht dieses wíe loszuwerden (ähnlich wie Immunabwehr bei einem Infekt)- die Antikörper binden das gespritzte Insulin- allerdings kommt nur eine lockere Bindung zustande und lassen dasgebundenen Insulin irgendwann wieder los- so dass dann zu ungewöhnlichsten Zeiten Hypos auftreten (können).

    Mich würde auch mal interessieren, ob das Methformin etwas gebracht hat und zwar als Langfristtherapie.

    Ich löse das derzeit wie folgt - alle 1 - 2 h Bz messen- nachts natürlich problematisch aber man gewöhnt sich auch an den Wecker im 3 Uhr . So kann man dann rechtzeitig in beide Richtungen korrigieren. von Matti
  • Gast

    Rang: Gast
    am 29.08.2012 18:06:28
    Gast schrieb:
    Hallo Andi,
    hat sich Dein Problem mit den hohen Blutzuckerwerten und der Insulinresistenz gelegt?

    Bin eine der wenigen (bekannt sollen nur 2 Diabetiker Typ 1 sein), die eine Subkutane Insulinresistenz haben. Bei mir fing es 1992 an, das mein Körper nach einer Blinddarm- OP, plötzlich anfing, immer höhere Dosen an Insulin anzufordern. Ich hatte über 500 Einheiten Insulin über den Tag und habe nur ca. 6 BE am Tag gegessen. Meine Blutzuckerwerte lagen aber trotzdem zwischen 300 und nicht mehr messbar (über 600). 11/2 Jahr ging dieses Spiel so und die Nebenwirkungen vom Diabetes nahmen ihren Lauf! Jetzt habe ich seit 1994 einen IP- Katheter, d.h. es ist ein Schlauch, der in die Bauchhöhle führt, außen ist eine Insulinpumpe angeschlossen, die mich über 24 Std. versorgt! Das jetzige System ist das Dia- Port- System.
    Ich hoffe aber das sich Dein Problem schon auf andere Art lösen lies. Drücke mal die Daumen!
    LG Maike



  • Bild User
    Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 19.06.2015
    am 20.06.2015 01:07:22
    Hallo Andi,
    was ist nun bei dir rausgekommen?
    bei mir ist es monentan so das ich nicht mehr mit dem spritzen nachkomme,
    bin bei einem neuen Diabetologe und momentan wird alles ausprobiert!

    bitte gib mir mal bescheid wie es bei dir ist..

    viele Grüße
    Stefan
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 10.05.2015
    am 30.06.2015 23:07:48
    Hallo,
    ich habe davon mal gelesen, dass es so etwas sehr selten entstehen kann. Was passiert da genau? Wirkt das Insulin gar nicht mehr?
  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 02.07.2015
    am 02.07.2015 18:27:10
    Hallo zusammen!
    Ich habe fast das gleich Problem wie ihr! Nur nimmt mein Körper das Insulin nur vormittags nicht an. Die Werte steigen und steigen und ich krieg sie auch nach mehrmaligem spritzen nicht runter. Nachmittags rausche ich dann in eine Hypo nach der anderen...
    Wer von euch hat dafür eine Lösung?
    Hab' jetzt z.B. viel über das Medikament Metformin gelesen. Bringt das was bei Typ 1ern?
    Kann man das auch bekommen wenn man keinen Typ 2 Diabetes hat?

    Danke schon mal für eure Antworten =)
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8855
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.07.2015 10:37:46
    Aus der Selbsthilfe kenne ich ne Reihe Typ1, die mit Erfolg Metformin nehmen. Wird auch anstandslos verordnet. Warum fragst Du nicht einfach Deinen Dok?

    Und ich bin neugierig: Um welche BZ-Verläufe und Insulin-Mengen geht’s denn konkret?


    ----------------------------------------------
    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
  • Tino

    Rang: Gast
    am 03.07.2015 10:58:49
    hjt_Jürgen schrieb:
    Aus der Selbsthilfe kenne ich ne Reihe Typ1, die mit Erfolg Metformin nehmen. Wird auch anstandslos verordnet. Warum fragst Du nicht einfach Deinen Dok?

    Und ich bin neugierig: Um welche BZ-Verläufe und Insulin-Mengen geht’s denn konkret?


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    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.


    Mit der Empfehlung, den Arzt zu fragen, gehe ich mit dir einig.
    Mit Blick auf deine Fusszeile: Welches sind deine persönlichen auszutauschenden Erfahrungen in der Metforminbehandlung bei Diabetikern mit Typ 1?