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Verschiedene Medikamente?

  • Daniela

    Rang: Gast
    am 13.02.2007 11:10:34
    Hallo,

    ich bin neu hier und bin auch, was Diabetes anbetrifft, fast jungfräulich.
    Bei meiner Mutter wurde vor etwa 6 Wochen Diabetes festgestellt.
    Zuerst wurde sie mit Competact behandelt, seit letzter Woche muß sie sich einmal täglich 6 Einheiten spritzen. (Lantus).
    Jetzt mein Hauptproblem: Der Zuckerspiegel ist nach wie vor recht hoch. Nach dem Spritzen ist meine Mutter für etwa 3-4 Stunden völlig neben der Spur, zittrig, ängstlich, sie sagt,es fühlt sich an, als ziehe es ihr den Boden unter den Füßen weg. Da sie generell ein etwas nervöser Mensch ist und auch unter Angstattacken leidet, nimmt der betreuende Arzt meiner Meinung nach die Situation nicht so ernst.

    Gibt es Jemanden, der ähnlich reagiert hat?
    Gibt es verschiedene Insulinpräparate, auf die man ausweichen kann?

    Ich würde mich sehr über Antworten freuen, da ich momenan etwas hilflos bin, meiner Mum aber gerne helfen (lassen) würde.

    Liebe GRüße, Daniela
  • mämchen

    Rang: Gast
    am 13.02.2007 15:25:04
    Hallo, Daniela,
    toll, dass du deine Mutter unterstützt.
    Als ich begann Insulin zu spritzen, hatte ich auch Schwächegefühle und Zittern. Der Körper zeigt nach der langen Zeit mit viel zu hohen Werten Unterzuckerungssymptome, obwohl die Werte erst langsam in den "normalen Bereich" kommen. Wann und wie oft meßt ihr denn ihren Blutzucker?
    Als ich deinen Text las, war meine erste Eingebung, dass deine Mutter in einer diabetologischen Praxis (Überweisung vom Hausarzt) betreut werden sollte, wo vll. auch eine Diabetesberaterin da ist, die euch zuhört und Zusammenhänge erklärt. Ihr solltet euch um eine Schulung bemühen, in der ihr um den Zusammenhang von Ernährung und Insulin lernt. Außerdem macht Wissen sicherer, so dass ihr auch die Angst genommern oder zumindest verringert werden kann.
    Zu einem Wechsel der Medikamente kann man so nichts sagen, da weiß auch Der Diabetologe mehr. Und: es dauert seine Zeit, bis eine vernünftige Einstellung gefunden ist. Weiterhin ist so eine Einstellung immer wieder zu korrigieren, weil das Gewicht/die Hormone/der Lebensrhythmus sich ändern und das Insulin eben angepaßt werden muss.
    Liebe Grüße

    von mämchen
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 13.02.2007 23:10:28
    Hallo Mmchen,

    vielen lieben Dank schon mal für Deine Antwort.
    Ich tendiere auch stark dazu, das mit einem Diabetes-Spezialisten in Angriff zu nehmen, da ich persönlich als Laie die Medikaion unseres Arztes doch recht konfus finde (ACE-Hemmer+Lorazepam+Hypertonie+Glimeprid+Competact+Lantus............). Das Herz ist gesund, sie hat eben nur Pankattacken hin und wieder.
    Sie fühlt sich auch alles andere als erstgenommen, und das ist denke ich mal der entscheidende Punkt für eine sinnvolle Therapie.
    von Daniela
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 14.02.2007 11:28:48
    Hallo Daniela,

    ich finde es auch sehr lobesam, dass du dich sehr um deine Mum kümmerst,
    würde aber den Arzt bzgl. der Medikamentenkombination nochmal ansprechen.

    Das AntiDiabetikum "Competact" ist zwar besonders angezeigt bei übergewichtigen Typ2-DiabetikerInnen, die mit Metformin alleine nicht ausreichend eingestellt werden können, aber in Kombination mit Insulin besteht eine Gegenanzeige.

    von Haschi