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Extremer Zuckerschock - Folgen?

  • rita81

    Rang: Gast
    am 09.02.2007 17:47:22
    Hallo!

    Meine Mutter (jetzt 82 Jahre alt) hat seit etwa 4 Jahren Diabetes, sie spritzt morgens und abends und muss danach etwas essen.

    Gestern morgen wollte ich nach ihr sehen und sie saß ganz unbequem über ihrem Tisch am Sofa, stützte sich mit beiden Armen darauf ab und konnte kaum sprechen.

    Ich habe sofort den Rettungsdienst gerufen, ca. 5 Minuten später sind die gekommen und haben bei meiner Mutter einen Blutzuckerwert von 20mg/dl festgestellt!!! Sie haben ihr sofort Zucker zugeführt, sodass der Blutzuckerwert wieder einigermaßen in die Gänge kam.

    Vermutlich hat sie am Morgen gespritzt und ist wieder eingeschlafen, bevor sie etwas essen sollte.

    Naja, sie hat sich bis jetzt wieder etwas gebessert, der Blutzuckerwert ist jetzt wieder im normalen Bereich, aber sie gefällt mir trotzdem noch nicht. Sie kann nicht mehr richtig gehen, sie sagt, dass sie schon fast eine halbe Stunde bis zum Klo benötigt, was ca. 10 Schritte vom ihrem Sofa entfernt ist. Außerdem sitzt sie nach diesem Zuckerschock nur noch oben in ihrem Zimmer und kommt nicht mehr die Treppe herunter in die Küche, wo sie sonst den ganzen Tag verbringt.

    Ich wollte nun hier im Forum mal fragen, wie lange sie etwa benötigt, um sich von diesem Zuckerschock wieder zu erholen. Das war wirklich allerhöchste Eisenbahn mit den 20mg/dl.

    Außerdem fällt mir ein starkes "Pfeifen" beim Atmen von meiner Mutter auf, kann das mit dem Zuckerschock zusammenhängen?

    Vielen Dank schonmal.
  • mämchen

    Rang: Gast
    am 09.02.2007 18:54:44
    Ich habe bei deiner Beschreibung sofort an einen Schlaganfall gedacht. Ist das auch abgeklärt worden?
    Soweit ich weiß, bleiben solche Folgen auch nach einer tiefen Hypo nicht zurück, wenn der Bz wieder im normalen Bereich ist, müßte nach kurzer Zeit alles andere auch wieder normal sein.
    Bitte laß deine Mutter ganz schnell durchchecken.

    Liebe Grüße von mämchen
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 09.02.2007 19:56:00
    danke ute,
    hatte auf anderem forum schon geantwortet, aber daran hatte ich nicht gedacht.
    aber du hast recht ne hypo dazu noch mit bewustwein , hat außer kopfbrummen keine solche folgen.
    mfg klaus von klausdn
  • mämchen

    Rang: Gast
    am 16.02.2007 14:49:23
    Hallo, Daniela,
    wie geht es denn deiner Mutter jetzt?
    Liebe Grüße

    Ute von mämchen
  • rita81

    Rang: Gast
    am 16.02.2007 14:53:45
    Naja, sie war letzten Sonntag wieder ziemlich unterzuckert, der Wert war bei 38mg/dl, wir hatten wieder Rettungswagen und Notarzt alarmiert. Dann kam am Montag der Hausarzt vorbei und verwies sie ins Krankenhaus zum Einstellen der Werte.

    Am ersten Tag im Krankenhaus war sie laut Angaben der Krankenschwester ziemlich aggressiv gegenüber ihrer Zimmerpartnerin, daher bekam sie ein Einzelzimmer. Vorgestern war sie immer noch recht aggressiv und ziemlich verwirrt, aber gestern hat sich das schon wieder etwas gelegt. Sie sei sogar einmal zu Fuß auf den Krankenhausflur gegangen und das ganz selbstständig...

    Es scheint ihr wieder besser zu gehen, wahrscheinlich wird sie Montag schon wieder entlassen, wir beantragen jedoch eine Pflegestufe.

    Vielen Dank für die Beratung,

    rita81
  • mämchen

    Rang: Gast
    am 16.02.2007 19:28:24
    Hallo Rita,
    entschuldige die falsche Anrede, ich hatte irgendwie noch etwas anderes im Kopf.
    Diesen Beitrag habe ich heute nachmittag schon zwei mal geschrieben, aber er kam im thread nicht an.
    Die Agressivität deiner Mutter läßt sich mit den tiefen Bz-Werten erklären, viele Menschen reagieren bei einer heftigen Hypo so, ohne es selbst zu merken!
    Wurde denn deine Mutter mal auf Schlaganfall untersucht oder schiebt man alles auf die altersbedingten
    "Wehwehchen"? Es könnte vielleicht doch sein, dass sie diese tiefen Werte nicht mehr einfach so weg steckt.
    Auf jeden Fall wünsche ich dir für die kommende Zeit viel Kraft, ich kann mich noch sehr gut an die letzten Jahre meiner 84jährigen SchwieMu erinnern.
    Liebe Grüße
    Ute von mämchen
  • rita81

    Rang: Gast
    am 18.02.2007 15:31:45
    Hallo!

    Auf Schlaganfall wurde sie untersucht, sie hatte definitiv keinen Schlaganfall.

    Als ich sie gestern besuchen war, hat sie gerade geschlafen und ließ sich auch nicht wecken...

    Aber heute habe ich sie fast nicht wiedererkannt, sie war viel besser drauf. Sie hat sogar gehört und reagiert, als wir an die Zimmertür geklopft haben.

    Sie ist wieder ganz die Alte, macht wieder ihre Witze mit den Krankenschwestern und kann schon wieder ein bisschen gehen.

    Allerdings ist sie immer noch sehr geschwächt und müde, daher kommt sie morgen für drei Tage in ein Spezialklinikum in Oldenburg, ihr wurde eine Blutwäsche verordnet, da sie durch das vorige kurze und flache Atmen zuviel Kohlenstoffdioxid im Blut hat, danach wird sie höchstwahrscheinlich aus dem Krankenhaus entlassen.

    Aber ich war heute sehr erstaunt, wie gut es ihr ging.

    Vielen Dank für eure Antworten,

    rita81