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Ich hatte ein Telefonat mit Lilly

  • Pia

    Rang: Gast
    am 14.12.2006 08:23:32
    Also Mädels und Jungs. Ich hatte gestern einen sehr netten Rückruf einer Mitarbeiterin von Lilly, an die ich eine Mail geschickt hatte wegen meiner hohen Insulindosen. Sie sagte, ich bin mit 24-32 Einheiten im Niedrigbereich. Auch andere Dinge waren sehr aufschlussreich. Kann ich nur empfehlen. Lilly hat eine Rubrik Patienten/Produktanfragen. Nun bin ich beruhigt. Auch das mit der Gewichtszunahme hat sie mir in einem anderen Licht erklärt. Nämlich den Gewichtsverlust vor dem Spritzen, der ja dadurch zustande kam, weil kein Insulin mehr da war und so die Nährstoffe ungenutzt den Körper verließen. Jetzt würde ein tatsächliches Gewicht eingestellt. von Pia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 14.12.2006 14:28:55
    hallo pia,
    nur ein tip, solche fragen sollte man ärzten stellen, und nicht firmenvertretern.
    auf anderen foren kann man nämlich docs fragen stellen.
    denn :
    der insulinverbrauch wird immer als normaltagesverbrauch gewertet(dabei fallen tage mit basalratentest usw raus)
    und dein tagesverbrauch liegt bei ca 120ie/d
    nämlich 3mal30+30basal.
    auch die auskunft mit dem gewicht war nicht für dich, denn wie du schriebst bist du t2 und die haben hyperinsulinismus, -- die mit dem insulinmangel sind die t1, die werden meist im kh mit keto entdeckt..
    da t2 eine resistenz haben , haben sie erhöhten insulinbedarf, sonst sind sie keine t2, und die höhe des bedarf kann am "faktor" ersehen werden.
    der von 1-----bis gehen kann
    mfg klaus
    von klausdn
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 14.12.2006 17:09:11
    hallo klaus, daß mit den t1ern ist klaar, da ist der output vor der manifestation in etwa dem input gleich.

    beim t2er geht immerhin, wenn schlecht eingestellt oder gerade manifestiert, eine nicht unerhebliche menge an kh ungenutzt in die kanalisation. ein 2er vor der insulintherapie nimmt also ggf vorher nur etwas langsamer zu. von thomas2002
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 14.12.2006 19:21:44
    hallo thomas, die t2 haben ja noch insulin,
    die t1 wenig bis vor der remission fast nix, da geht alles was die essen über die niere in nirwana.
    daher ja bei den meisten auch die weit überhöhte trinkmenge. und die galoppierende gewichtsabnahme. 10 u mehr kg sind da garnichts, und das gefährliche daran, zuerst die ersten 5kg da freut man sich auch noch. aber das vergeht schnell.
    mfg klaus von klausdn
  • Pia

    Rang: Gast
    am 15.12.2006 11:52:45
    Genau diese heftige Gewichtsabnahme hatte ich vor dem Spritzen. Ärzte fragen...da frag ich lieber Euch;-)) von Pia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 15.12.2006 14:44:50
    hallo pia,
    wenn du diese wirklich heftige gewichtsabnahme hattest, - diese mit insulin aufgehört hat -
    solltest du beim nächsten blutzapfen, darum bitten auf auf einige(oft überflüssige untersuchungen zu verzichten) und dafür-gad- bestimmen(antikörper)
    und vorher etwas essen(ca 1-2be) und c-peptid bestimmen lassen.(machen die docs nicht so gerne
    weil es mehr als normal kostet, und das budget belastet. kann man aber beruhigen-ist ja nur einmal.
    bei antikörpernachweis, und c-peptid unter 1 drängt sich der verdacht auf daß du lada bist,
    dann ändert sich zwar nix am spritzen, aber du hast die beruhigung daß mit fremdinsulin die restproduktion, und wenn sie noch so winzig ist, nutzt sie beim bz-steuern, so lange wie möglich zu erhalten.
    mfg klaus von klausdn
  • Maria

    Rang: Gast
    am 15.12.2006 16:48:07
    Hallo Klaus!
    Das mit der Insulinresistenz bei Typ 2 stimmt nicht zu 100%. Ich komme gerade aus dem Krankenhaus und habe wieder danach gefragt, auch, weil ich wissen wollte, ob Actos für mich in Frage käme. Die Antwort lautete: " Da Sie schlank sind, immer schlank waren, haben Sie sicher keine Insulinresistenz." Der Gad2 - Wert wurde bestimmt, liegt mit 0,1 im Normbereich. C-Peptid war 1,2, allerdings wurde dieser Wert vom Internisten nicht ganz richtig gemacht (ich war nüchtern). Auf alle Fälle bekam ich wieder mal zu hören: "Sie sind in jeder Hinsicht eine Ausnahme!" (Diabetes seit 2000, BMI 20, immer noch nicht insulinpflichtig, wahrscheinlich, weil ich extrem viel Bewegung mache.) Die Novonorm - Dosis wird aber ständig gesteigert. Vielleicht werde ich doch noch einmal zum Forschungsobjekt! von Maria
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 15.12.2006 18:01:06
    hallo maria,
    resistenz hat nicht in allen fällen mit übergewicht zu tun, ca 10% der t2 dmler sind schlank, die fallen nur nicht auf. viel sport senkt die resistenz, auch normal.
    und wenn die b-zellen erschöpft sind und garnicht mehr wollen ? dann insulin -was sonst !
    und warum nicht schon wenn noch was eigenes da ist ? s.o. mit nem kleinen rest eigen fährt sich mit insulin wesentlich unproblematischer.
    mfg klaus von klausdn
  • Haschi

    Rang: Gast
    am 15.12.2006 18:49:39
    Hallo Maria,

    zur großen Gruppe der insulinresistenten Typ2-Diabetiker gehörst du, wie dein doc es sagt, wahrscheinlich nicht. Es liegen jedoch offenbar Sekretionsstörungen der Betazellen vor, die zu einem Insulinmangel führen. Ein sich langsam entwickelnder LADA ist wahrscheinlicher, auch wenn keine auffälligen Werte für Antikörper gefunden werden.

    Die optimale Therapie einer Sonderform des Diabetes kann so unterschiedlich sein wie dessen Verläufe und nur ein erfahrener diadoc, der deine Stoffwechselvorgänge kennt, ist in der Lage, die für dich zu jeder Zeit richtige Behandlung vorzunehmen.
    von Haschi
  • Pia

    Rang: Gast
    am 18.12.2006 11:00:42
    Vielen Dank,. Klaus. von Pia