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Analoginsuline krebsfördernd, Post von Helga-Kühn-Mengel

  • Pia

    Rang: Gast
    am 06.12.2006 14:03:29
    Leute, das ist der Hammer!! Ich habe auf eine Anfrage im Oktober zur Umstellung der Typ 2ler auf Humaninsulin gestern Post bekommen von o.g. Dame, Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Patientinnen und Patienten. 3 Seiten!! Blab labla und dann hängt eine Prerssemitteilung des IQWIG vom 15.02.06 dran, die ich im Netz noch nciht gefunden habe: Ich schreibe es auszugsweise wortwörtlich:
    ...Die Frage, ob sie (damit sind die Kurzzeitanaloginsuline gemeint) womöglich in der Langzeitanwendung Krebs fördernd sein könnten, bleibt unbeantwortet. Aud der andreen Seite haben Tier- und Zellversuche mit Insulinanaloga Hinweise ergeben, die auf die Möglichkeit einer krebsfördernden Wirkung hinweisen."
    ------
    Steht im Abschlussbericht der IQWIG.
    So, nun Ihr? Wenn DAS stimmt, warum bekommen die Typ 1er dann weiterhin Analoginsulin? Sollen die eher weg oder was? Ich finde es unglaublich....AlsKontakt ist angegeben: Dr. Anna-Sabine Ernst, Tel.0221/35685153
    Was meint Ihr dazu? Oder habt Ihr das schon mal besprochen.... von Pia
  • Pia

    Rang: Gast
    am 06.12.2006 14:28:39
    Nachtrag: Die Diskussion über eine mögliche Krebsfördende Wirkung entfiel laut Protokoll, weil der Vertreter des Pharmakonzerns nicht mehr anwesend war.. von Pia
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 06.12.2006 14:40:17
    hallo pia,
    da insulin ein wachstumshormon ist, fördert es mit wahrscheinlichkeit auch das tumorwachstum.
    was die leutchen dabei vergessen haben !!
    das gilt für " a l l e " insuline.
    und alle heißt : "eigenes" , tierisches, gentechnisch hergestelltes normal insulin, analoginsulin.
    iro-um nicht an krebs zu erkranken, läßt man sich die bsd entfernen, wirkt 100%tig da man kurz danach im jenseits ist, "aber" ohne krebsgefahr.- iro aus
    so what.
    mfg klaus

    von klausdn
  • Anonym

    Rang: Gast
    am 06.12.2006 17:36:06
    Hallo Pia,-
    hab auch schon davon gehört das Analoga Krebsfördern sei. Der Beweis dafür sol aber schwer zu führen sein, da Krebs durch viele andere Sachen entstehen kann. Da einen Nachweis zu erbringen woher ein Krebstumor kommt ist echt schwer .
    Gruß
  • rosatulpe

    Rang: Gast
    am 07.12.2006 10:26:16
    Tatsache ist, dass die Zeit , in der das Insulin im Einsatz ist einfach zu kurz ist, um irgendwelche Langzeitwirkungen zu bewerten. Die Diskussion darüber läuft seit Beginn der Studien. Es ist halt einfach ein Blutzuckersenkender Stoff, der die Spätkomplikationen verhindern oder verzögern soll, alles andere steht in den Sternen. Aber wie das Kochsalz vor hunderten von Jahren auf den Markt kam, war man auch misstrauisch und wusste nicht ob die Menschheit das überlebt. Wie schon gesagt wurde, der Zellwachstum wird von vielem beieinflusst, kann man wahrscheinlich nicht vermeiden, aber den BZ niedrig zu halten hat doch wesentliche Vorteile. rosatulpe
  • Miri

    Rang: Gast
    am 07.12.2006 20:23:33
    Hallo Pia,

    die Methode des IQWiG zielt darauf ab, die Typ 1er und Typ 2er in 2 Lager zu spalten! Das dürfen wir nicht zulassen:

    Alles was ich bisher (nach eigener Recherche in PubMed, der Onlinedatenbank für Mediziner) über Insulinanaloga herausgefunden habe, und was auch von anerkannten Diabetologen bestätigt wird ist:
    Insulinanaloga haben in den bisher gelaufenen Studien das Erbgut (Gene) nicht verändert. Das heißt, sie haben Krebs nicht durch eine sog. Mutation hervorgerufen wie es z.B. Röntgenstrahlen in gewisser Konzentration tun.
    Jegliches Insulin und auch Analoginsuline fördern das Zellwachstum. Im Vergleich zum Wachstumshormon spielt Insulin jedoch eine untergeordnete Rolle, denn es bindet nur etwa 700 bis 1000 mal schwächer an den dafür zuständigen Signalvermittler.
    Insulinanaloga binden ca. 1,5 fach bis 6 mal so stark an diesen Rezeptor wie Normalinsulin, jedoch macht sich die stärkere Bindung aufgrund des 700-1000 mal schwächeren Effektes nicht in Wachstum bemerkbar.

    Ich hoffe, ich konnte Dir damit helfen.
    LG Miri
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 07.12.2006 21:55:51
    humalog ist jetzt seit etwa 10 jahren auf den markt, ohne daß eine krebsfördernde wirkung aufgefallen ist. bei den anderen analoginsulinen dürfte es ähnlich sein.

    bitte vergeßt nicht, daß das sawicki-institut eine zu tiefst politische einrichtung ist. von thomas2002
  • Pia

    Rang: Gast
    am 08.12.2006 14:12:11
    Das wusste ich gar nicht. Auf jeden Fall haben sie uns wieder mal schön verarscht! Alle Typ2ler umgestellt und hinterher großfressig Rabattverträgen rumgetönt. Ich habe noch die Blöödulla im Ohr: Wenn die Krankenkassen Gewinne erwirtschaften, werden auch die Beitragssätze wieder sinken. Für wie doof hält die eigentlich ds Volk an sich? von Pia
  • Diawolf

    Rang: Gast
    am 16.12.2006 11:51:56
    Hallo,
    Spekulationen von irgendwelchen selbsternannten Diabetesgurus bringen überhaupt nichts.
    Ich habe hier ganz klar diese IQWiG im Verdacht, die versucht, irgendwelche Gerüchte in die Welt zu setzen, um wieder mal auf Kosten der wirklich Kranken Einsparungen vorzunehmen .
    Einsparungen die nicht notwendig wären, würden nicht Geldgier und Mißwirtschaft im Vordergrund stehen.
    Mich würde ja mal interessieren, wer eigentlich der Auftrag- und Geldgeber dieser
    Gesellschaft ist und was dort für Wissenschaftler tätig sind .
    Jedenfalls ist eines klar: Die Hersteller von Analoginsulinen schreiben nichts über derartige Nebenwirkungen . Daran und an Aussagen von wirklichen Fachleuten , wie
    Fachärzten, sollten wir uns orientieren.
    Übrigens, den eingangs erwähnten Brief hätte ich wirklich gern einmal im Original gesehen .
    M.f.G. von Diawolf