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Diagnose: Diabets
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Tim
Rang: Gastam 21.10.2006 10:59:57
Hallo !
Gestern nachtmittag ist für mich eine Welt zusammengebrochen weil mein Arzt mir in Aussicht stellte das ich an Diabetes leide. Und das mit 25. Mein Hausarzt hatte aufgrund eines Hb1Ac von 6,5 einen OGTT durchgeführt. Ergebnis: Nüchtern 75 mg, nach einer Stunde 230 mg, nach zwei Stunden 240 mg.
Überweisung zum Diabetologen der mir auch nochmal Blut abnahm. Jedoch hörte ich dauernd das ich aufgrund meiner körperlichen Maße (1,83 gross, 80 kg, BMI 24) gar kein Typ für Diabetes sei.
Jetzt habe ich heute morgen nochmal Zucker gemessen und hab nüchtern 103 mg. Aber das komische ist das mich seid gestern abend auch wieder heftige Bauchschmerzen plagen und ich mich auch noch abends übergeben mußte. Kann das alles nicht vielleicht eine Fehldiagnose sein dadurch das ich vielleicht grade eine Magen Darm Grippe hab ?
Der Hb1ac war ja nur um 0,1 % gestiegen. Ich muß an dieser Stelle auch zugeben das ich mich wie ein Junggeselle ernähre .. wenig Sport, viel süsses ..
Diabetes zu haben wäre für mich der Horror. Wenn ich das Forum hier so lese. Potenzprobleme, Einschränkungen bei der Arbeit und beim Sport ...
Ich will das alles nicht :-(
Liebe Grüße,
Tim -
thomas2002
Rang: Gastam 21.10.2006 11:42:47
Gestern nachtmittag ist für mich eine Welt zusammengebrochen weil mein Arzt mir in Aussicht stellte das ich an Diabetes leide. Und das mit 25. Mein Hausarzt hatte aufgrund eines Hb1Ac von 6,5 einen OGTT durchgeführt. Ergebnis: Nüchtern 75 mg, nach einer Stunde 230 mg, nach zwei Stunden 240 mg.
Überweisung zum Diabetologen der mir auch nochmal Blut abnahm. Jedoch hörte ich dauernd das ich aufgrund meiner körperlichen Maße (1,83 gross, 80 kg, BMI 24) gar kein Typ für Diabetes sei.
hallo tim,
der ogtt liefert ein eindeutiges ergebnis. du _bist_ diabetiker. diabetes ist eine sammelbezeichnung für verschiedene krankheiten mit den gleichem symptom, nähmlich zu hohem blutzucker. kein nichtdiabetiker kommt auch nur annähernd an die 200mg/dl ran.
man unterscheidet zwischen diabetes
- typ 1 -> die bauchspeicheldrüse produziert wg einer autoimunreaktion kein insulin mehr
- typ 2 zu 80% übergewichtig. der auslöser ist eine primäre insulinresistenz, welche eine hyperinsulinanämie verursacht, die die bauchspeicheldrüse schädigt.
- typ 3 sind verschiedene sonderformen, wie genetische störungen des stoffwechsels, operatives (teil)entfernen der bauchspeicheldrüse und anderes.
es gibt auch die sonderformen "lada" und
"mody".
das tückische an diabetes ist, daß die hohen werte anfangs nur unter belastung entstehen.
mal zum einstieg in das thema:
http://www.diabetesinfo.de/
http://www.dsmd-faq.info/ von thomas2002 -
Susanne
Rang: Gastam 21.10.2006 12:17:08
Hallo!
Das mit Übergewicht würde zu Diabetes führen ist nur ein kleiner Teil der Ursachen. In aller erster Linie ist Diabetes erblich - wenn beide Elternteile betroffen sind haben deren Kinder etwa 80 Prozent Wahrscheinlichkeit auch zu erkranken, unabhängig vom Gewicht, ist es "nur" ein Elternteil oder die Großeltern sind es 50 Prozent. Auch der Zeitpunkt der Erkrankung ist nicht Gewichtsabhängig, es kommt auch früher, etwa wenn man viel Stress hat, schwer krank war, Cortison einnehmen oder Spritzen musste etc. Die Ursachen sind also sehr viele, man redet den Diabetikern nur gerne dieses Märchen vom Übergewicht ein - weil Abnehmen nämlich wirklich hilft, den Stoffwechsel zu stabilisieren, aber gesund im Sinne von nie wieder dran denken wird man auch mit absolutem Idealgewicht nicht.
Ich habe auch mit 26 Typ 2 bekommen - ich bin zwar etwas übergewichtig, aber nciht so wild, das das die Einzige Erklärung wäre. Ich hatte aber einige Monate vor der Entdeckung die echte Grippe und hatte da sechs Wochen lang hohes Fieber, das dürfte für den frühen Ausbruch verantwortlich sein. Bekommen hätte ich es aber wohl so oder so - sämtliche Großeltern, beide Elternteile, start fürTyp 2 bei allen zwischen 40 und 60, also auch schon Frühzeitig.
Also rede Dir ncihts ein von wegen Übergewicht und Du wärst schuld, sieh lieber zu, dass Du Deine Ernährung aufbesserst und ein wenig Sport treibst, und such Dir nen guten Diabetologen - der soll dann erst mal feststellen ob Du wirklich Typ 2 hast oder eine der anderen Formen.
Wenn du jetzt erst mal Metformin verschrieben gekriegt hast dann schaff Dir eine Waage an - die Nebenwirkungen führen manchmal zu einer recht heftigen Gewichtsabnahme, bei Deinem Gewicht solltest Du das im Auge behalten, bevor Du noch gar zu viel abnimmst. es gibt auch andere tabletten.
Und überleg Dir: Du hättest den Diabetes wohl so oder so früher oder später bekommen - besser es wird jetzt bei moderaten Werten festgestellt als irgendwann mit Krankenhausaufenthalt und wirklich schlimmen Werten.
Susanne -
Tim
Rang: Gastam 21.10.2006 12:32:23
Liebe Susanne,
Aber das komische ist von meinen direkten Verwandten niemand Diabetes hatte. Vorallem weiß ich nicht wie ich mit sowas leben kann ..
Ich habe immer dieses Szenario vor mir .. ich sitz mit meiner Insulinspritze und alle lachen mich aus :-(
Ich denke, das ich gestern einen recht guten Diabetologen kennengelernt hab. Da war auch gleich noch so eine Beraterin im Haus die mir sagte das wir meine Diabetes wohl mit einer Ernährungsumstellung und 3x wöchentlich 45 - 60 Minuten Ausdauersport als Ziel hinbekommen könnten.
Ich weiß auch nicht was ich in Zukunft essen darf ? Darf ich jetzt eigentlich nichts süsses mehr essen oder trinken ? Was darf ich noch essen, was darf ich trinken ?
Wie hat sich dein Leben nach dieser Diagnose verändert ? von Tim -
Sylvia
Rang: Gastam 21.10.2006 21:46:49
Hallo TIm,
es spielt gar keine Rolle, wie alt man ist, ob man dick oder dünn ist, es kann jeden treffen. Ich habe vor 5 Jahren auch die Prognose bekommen. Es gibt keinen in der Familie der Diabetes hat. Also woher? Ich habe mich die erste Zeit verrückt gemacht. Bin ich selbst schuld, habe ich früher zuviel Süßigkeiten gegessen. Alles ist mir in den Kopf gegangen. Hatte ja gar keine Ahnung.
Wichtig ist, du findest (oder hast ja schon) einen guten Diabetologen. Frag ihn aus, alles was dich interessiert. Habe keine Hemmungen. Schreib dir die Fragen auf den Zettel, damit du es nicht vergißt. (mir ging es immer so)
Die Folgeerkrankungen mußt du nicht bekommen, das liegt daran wielange du gut eingestellt bist. Das heißt, immmer gut, wahrscheinlich keine Folgeerkrankungen.
Zu Deinen Freunden, was sollen die sagen? Du bist Diabetiker, und nicht ansteckend krank. Sollte sich der eine oder der andere plötzlich abwenden, (warum sollte das so sein, mir sind alle Freunde geblieben)dann war es auch nicht der richtige.
Gruß und Kopf Hoch, das ist kein Weltuntergang.
Welcher Typ sollst Du denn sein, laut Prognose? Bei 1 ist es mir unwahrscheinlich, dass Du deine Ernährung vollkommen ändern sollst, oder habe ich da jetzt was falsch verstanden?
Sylvia -
klausdn
Rang: Gastam 22.10.2006 00:31:51
hallo tim,
1. laß dir mal nen pen zeigen bevor du dir gedanken um insulinspritzen machst - ganz wichtig -
2. glaube bloß nicht alles was docs und diabetesberater so von sich lassen, von wegen bischen sport und alles ist in ordnung.
3. zuerst muß geklärt werden ob du t 1 oder t2 bist.!
(ohne das zu wissen , sollten sich auch docs mit aussagen zurückhalten)
4. bei den getränken - auf zuckerfrei achten -
beim essen nicht soviele kohlenhydrate(brot kartoffeln reis nudeln )
denn kohlenhydrate, sind stärke und stärke ist eine kette von glucose molekülen, und die "glucose" ist der blutzucker.
wenn du insulin bekommst kannst du wieder den löffel zucker in den kaffee tun.(in maaßen) und berrechnet !
mfg klaus
von klausdn -
Ufuk
Rang: Gastam 22.10.2006 00:39:44
Hi,
bei manchen Leute fängt Diabetes so an,
Tendenz steigend. Körper zerstört selbst produktion zellen am ende Typ1'er und ziehst damit A.... Karte.
Meine Idee wäre alle Monate beim Apotheke den Blutzucker testen und das ganze 1 Jahr lang.
Dann könnte ich beruhigt auch schlafen.
So stelle ich mir vor damit folgeschäden zu vermeiden falls es zur Diabetes kommt.
Aber so wiederum gibts auch leute die nach Essen werte 200mg/dl und nach 2,5 Stunden wieder 90mg/dl ist. Das kann auch sein das etwas anderes auch sein könnte. Ich würde mich intensiv untersuchen lassen.
Ansonsten riecht es mir nach Typ1'er. LADA. Langsam heranschleichende Typ1 Diabetes.
Aber bitte eins nicht VERGESSEN,
mit diabetes kann mann gut leben.
Nicht immer negativ sehen.
alles gute von Ufuk -
Dean
Rang: Gastam 22.10.2006 03:17:18
buenas,
ich kann dem Threaderöffner gut nachfühlen. Wie wäre es mit einer ausführlichen Untersuchung. GADA Screening und was es nicht alles an Test gibt um absolut festzustellen, wo man steht ??
Jedoch, steht bei mir noch der aGTT aus, den ich kommende Woche machen lasse.
Bei mir ist der HdAc1 Test laut Arzt mit Traumwerten ausgefallen, Nüchternblutzucker nie über 92. Nur war nützt mir solch eine Arztaussage, wenn der HdAc1 Test nur 120 Tage wiederspiegelt und vor allem auch nur dann relevante Werte aufzeigt, wenn der Blutzucker eben länger erhöht war. Sprich ein einwandfreier Wert, spiegelt kurzfristige Karusellfahrten nicht wieder, die doch Vorboten sein sollen, richtig ?
Ich habe auch kein verstärktes Wasserlassen oder Durst oder Hungergefühl.
Jedoch merkte ich bei den täglichen Messungen, dass es bei mir etwas Karussell fährt.
Daher versuchte ich vieles im Internet nachzulesen, was ich aber nirgends je las, war, ob es normal ist wenn innerhalb der ersten Stunde der Wert über 140 steigen darf.
Ich habe das einmal getestet: 5 Dominosteine plus 250ml Fruchtsaft mit Glucose und innerhalb der ersten 40 Min schoss mein Wert auf 190 laut Meßgerät. Nach 30 Min. runter auf 168, nach 50 Min runter auf 127. Heute testet ich das ganze nochmal jedoch ohne den Fruchtsaft mit Glucose, da dauerte es 40 Min bis er auf 175 war, weitere 15 Minunten danach war er auf 195, sank aber dann im 10 Minunten Takt ratzefatz nach unten und war nach 1,5h Gesamtzeit danach wieder auf 135.
Was im Fazit heisst, nach spätestens 1,5 bin ich immer unter 140 nach 2h immer unter 130.
Da ich bis dato wirklich keine kompetenten Antworten bekommen habe, lasse ich meine Frau morgen das gleiche Experiment machen, um zu sehen wie Ihre Werte sind. Und sie hat definitiv kein Diabetes ;)
Mein Verstand nämlich sagt mir: Je nach Glykämie-Index geht der Zucker schneller oder langsamer ins Blut. Glukose geht demnach ratzefatz ins Blut, somit steigt zwangsläufig ein Wert auf über 140, von mir auch auf 220. Die Bauchspeicheldrüse erfährt dann: Hoppa, da muss was gemacht werden und produziert pulsierend die benötigte Hilfe. Essen mit niederem Glykämie-Index benötigen länger um den Zucker ins Blut zu kriegen. Also steigt der Blutzuckerwert langsamer.
Sehe ich mir nun meinen Test an, sehe ich hohem GI bei dem Saft mit Glukose plus mittlere bis niedrige GI´s bei den Dominosteinen. In beiden Testfällen war ich ausgehungert, sprich hungrig, da Stunden nichts gegessen.
Ergo: liege ich sooo falsch mit meinen zusammen geklaubten Infos ? Respektive: Steigt bei gesunden Menschen der Blutzuckerwert von der ersten Minute bis zur z.b. 45sten Minute wirklich nie höher als 140 ??
Oder zählen diese Richtwerte bis 140, bis 180/200, über 200 wirklich nur für die Meßzeitpunkte 1h bzw 2h nach Essen ???
gracias y saludos
Dean -
Klaus
Rang: Gastam 22.10.2006 05:38:20
Hallo Tim,
ich hatte vor einem Jahr einen Nüchternwert von 120 und einen Hba1c von 6,4.
Ich bin 1,74 groß und wog 75 kg.
Durch fettarme Ernährung ( Fett hat einen negativen Einfluss auf die Insulinresistenz )und Sport, Einhaltung einer Glyx - " Diät " wiege ich jetzt 69 kg und mein Hb1c ist bei 5,0. Glyx ist der glykämische Index von Lebensmittel und Getränken - d.h. wie schnell geht der Zucker von welchem Lebensmittel / Getränk ins Blut und erhöht den Blutzuckerspiegel ( Weißmehl - Vollkornprodukte ). Im Buchhandel gibt es Glyx - Kochbücher und Tabellen.
Vermeide Fertiggerichte / Fastfood und gehärtete Pflanzenfette.
Ich bin mir nicht sicher ob ich die Diabetes im Griff habe oder das Insulinspritzen und Langzeitschäden nur hinauszögere. Meine Mutter hat Diabetes.
Probier's einfach mal mit dieser Methode.
Viel Erfolg.
Gruß Klaus
-
Susanne
Rang: Gastam 22.10.2006 17:23:10
Hallo Tim!
Das erste wichtige ist wirklich, ob Du Typ 1 oder 2 bist. Manche Ärzte vermute einfach aufgrund des Alters, statt wirklich zu testen - das kann nach hinten los gehen, denn die üblichen Tabletten und Diäten helfen bei Typ1 wenig bis gar nichts.
Typ1 heißt: die Bauchspeicheldrüse produziet kein Insulin mehr, das muss künstlich zugeführt werden. Das ist die schlechtste Variante, bei der man aber sagen darf "ich bin nicht schuld", aber auch viel komplizierter, weil der Körper null Insulin hat. Man behandelt das mit 5-7 Spirtzen am tag, häufigem Messen und bei denen bei denen es mit Spritzen gar ncit zu handeln ist mit Pumpe - aber bei weitem nicht bei allen.
Typ2 ist das was man früher "altersdiabetes" nannte - der Körper nimmt das eigene Insulin nciht richtig an, das wirkt nicht so wie es sollte, aber es ist wenigstens überhaupt was da, man kann gut mit Tabletten und Ernährung, Bewegung und so weiter steuern, erst nach einigen Jahren ermüdet die Bauchspeicheldrüse doch und man braucht künstliches Insulin - das kann aber auch noch 20 Jahre und länger dauern, und selbst dann hat man noch einiges körpereigenes und ist insgesamt mit einer einfacheren Behandlung (etwa zwei Spritzen am Tag statt sieben) gut eingestellt. Pumpe ist bei typ 2 allgemein nciht notwendig, nur in Ausnahmefällen, die sehr selten sind.
Bevor nciht definitiv klar ist, was Du hast sind alles ungelegte Eier. Aber nachdem Deien Werte nciht überaus hoch sind, Du keine deutlichen Symptome wie starken Durst, ständiges Wasserlassen, Müdigkeit etc. zeigst würde ich mal auf typ 2 tippen, auch wenn Du keine weiteren Verwandten weißt - bei Typ 1ern sind die Werte schon recht bald nach dene rsten Symptomen wirklich schlimm oben (also Nüchtern 200 oder noch mehr), und solltest Du LADA haben ist es egal, da wirkt am Anfang die behandlung für Typ2er trotzdem. Das ist ein langsamer Verlust der eigenen Insulinproduktion, aber am Anfang wirken da die Tabletten und Ernährung ganz gut.
Was Ernährung heißt; Keine Limo, kein Cola, aber Light-getränke sind erlaubt. Wenig Kohlehydrathaltige Sachen, also zwei Scheiben Bort, ein Brötchen, zwei mittlere Kartoffeln, ein halber Kochbeutel Reis pro Mahlzeit, und den Hunger lieber durch Salat und gemüse stillen. Vorisicht mit Süßigkeiten und lieber mageres Fleisch als ewig viel Fett. Vorsicht mit Alkohol. Ist also nur halb so wild, eben das,w as man sich unter "gesunder" Ernährung vorstellt.
Und sonst hilft nur, abwarten, was die Ärzte sagen und weiter sehen. Mit Typ2 unterscheidet sich Dein Leben kaum von dem anderer, außer dass Du mehr auf Deien Ernährung achten musst und Sport treibst - die einzige Frage die Du dir irgendwann stellen lassen musst ist die nach der Tablette die Du 1-3 mal am Tag nimmst, später ein Insulinpen, den Du 1-3 mal am Tag daheim benutzt und den außer dir nur der Mensch sieht, der mit Dir zusammen lebt. Freundschaften beeinträchtigt das nciht, Frauen verjagt man damit auch nicht, wem Du es nciht erzählst wird es nciht bemerken. Alt werden kansnt Du auch gesund.
Bei typ1 wirst du eben öfter Spritzen und das zwangsläufig auch öfter auffällig tun (es seid enn Du gehst dafür immer aufs Klo) und Pen und Messgerät werden ständige Begleiter. Es wird Fragen geben, etwa warum Du immer vor dem essen für fünf Minuten aufs Klo verschwindest, aber auchd amit leben Freunde und frauen ganz gut. Es ist nciht ansteckend, icht erblich, und Du kansnt auchd amit alt werden.
Meine Freunde hatten übrigens auch kein Problem, mein Mann hat mich nciht verlassen, sondern mir sehr geholfen, und ich lebe weiterhin ganz normal. Ich Ernähre mich gesund, ohne völlig zu übertreiben, am Geburtstag esse ich auch mal ein Stück torte, und die Kleien Tablette hat noch niemanden gestört. NAchdem ichd en chock erdaut hatte ging es mir nciht großanders als vorher - bis darauf,d ass ich ebsser auf mich achte und ein schlechtes Gewissen kriege, wenn ich mal keinen salat esse. Und mein Hund ist glücklicher, weil ich eben jetzt nciht nur eine halbe Stunde laufe wenn das Wetter mies ist sondern trotzdem zwei Stunden mit ihm unterwegs bin.
Mach Dich nciht irre - das wird schon.
Susanne
-
Gast
Rang: Gastam 16.09.2011 15:05:39
Gast schrieb:
buenas,
ich kann dem Threaderöffner gut nachfühlen. Wie wäre es mit einer ausführlichen Untersuchung. GADA Screening und was es nicht alles an Test gibt um absolut festzustellen, wo man steht ??
Jedoch, steht bei mir noch der aGTT aus, den ich kommende Woche machen lasse.
Bei mir ist der HdAc1 Test laut Arzt mit Traumwerten ausgefallen, Nüchternblutzucker nie über 92. Nur war nützt mir solch eine Arztaussage, wenn der HdAc1 Test nur 120 Tage wiederspiegelt und vor allem auch nur dann relevante Werte aufzeigt, wenn der Blutzucker eben länger erhöht war. Sprich ein einwandfreier Wert, spiegelt kurzfristige Karusellfahrten nicht wieder, die doch Vorboten sein sollen, richtig ?
Ich habe auch kein verstärktes Wasserlassen oder Durst oder Hungergefühl.
Jedoch merkte ich bei den täglichen Messungen, dass es bei mir etwas Karussell fährt.
Daher versuchte ich vieles im Internet nachzulesen, was ich aber nirgends je las, war, ob es normal ist wenn innerhalb der ersten Stunde der Wert über 140 steigen darf.
Ich habe das einmal getestet: 5 Dominosteine plus 250ml Fruchtsaft mit Glucose und innerhalb der ersten 40 Min schoss mein Wert auf 190 laut Meßgerät. Nach 30 Min. runter auf 168, nach 50 Min runter auf 127. Heute testet ich das ganze nochmal jedoch ohne den Fruchtsaft mit Glucose, da dauerte es 40 Min bis er auf 175 war, weitere 15 Minunten danach war er auf 195, sank aber dann im 10 Minunten Takt ratzefatz nach unten und war nach 1,5h Gesamtzeit danach wieder auf 135.
Was im Fazit heisst, nach spätestens 1,5 bin ich immer unter 140 nach 2h immer unter 130.
Da ich bis dato wirklich keine kompetenten Antworten bekommen habe, lasse ich meine Frau morgen das gleiche Experiment machen, um zu sehen wie Ihre Werte sind. Und sie hat definitiv kein Diabetes ;)
Mein Verstand nämlich sagt mir: Je nach Glykämie-Index geht der Zucker schneller oder langsamer ins Blut. Glukose geht demnach ratzefatz ins Blut, somit steigt zwangsläufig ein Wert auf über 140, von mir auch auf 220. Die Bauchspeicheldrüse erfährt dann: Hoppa, da muss was gemacht werden und produziert pulsierend die benötigte Hilfe. Essen mit niederem Glykämie-Index benötigen länger um den Zucker ins Blut zu kriegen. Also steigt der Blutzuckerwert langsamer.
Sehe ich mir nun meinen Test an, sehe ich hohem GI bei dem Saft mit Glukose plus mittlere bis niedrige GI´s bei den Dominosteinen. In beiden Testfällen war ich ausgehungert, sprich hungrig, da Stunden nichts gegessen.
Ergo: liege ich sooo falsch mit meinen zusammen geklaubten Infos ? Respektive: Steigt bei gesunden Menschen der Blutzuckerwert von der ersten Minute bis zur z.b. 45sten Minute wirklich nie höher als 140 ??
Oder zählen diese Richtwerte bis 140, bis 180/200, über 200 wirklich nur für die Meßzeitpunkte 1h bzw 2h nach Essen ???
gracias y saludos
Dean