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  • Antje

    Rang: Gast
    am 09.07.2006 14:34:01
    Hallo , ich habe mal eine Frage an euch, ihr könnt mir sicher helfen!
    Ich bin seit 3Jahren TypI und spritze Actrapid und Protaphane insgesamt 5mal stechen am Tag.Ich überlege hin und her ob es vielleicht besser wäre, mich auf eine Pumpe einstellen zu lassen. Ich weiß es einfach nicht. Wie sind denn eure Erfahrungen? Natürlich stört es mich , mich so oft pieken zu müssen,aber anderer seits habe ich Angst,dass ich die Pumpe als Lässtiger empfinden werden, weil man sie ja immer dran hat.Wie oft muss man denn die Kanüle wechseln?Momentan ist mein Hba1c bei 7,3 das ist ja auch noch zu hoch. Da ich auch in den nächsten Jahren gerne ein Baby haben möchten, will ich es schaffen auch den Zucker besser hin zu bekommen, ist das denn mit der Pumpe einfacher, bzw wie sind eure Erfahrungen?Vor dem Zunnehmen habe ich auch angst,denn ich bin schon übergewichtig und möchte das es nicht noch schlimmer wird. Wenn ihr nun vor der Wahl stehen würdet, spritzen oder Pumpe,was würdet ihr tun?
    Danke fürs zuhören, vielleicht könnt ihr mir ja etwas die Angst nehmen, von Antje
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 09.07.2006 15:05:39
    Hallo,
    wenn Du ein Baby erwarten möchtest, muss Dein Hba1C Wert auf jeden Fall besser werden. Das schaffst du ganz sicher mit der Pumpe. Als ich schwanger wurde, habe ich sofort eine Pumpe erhalten. Ich kann sie nur empfehlen. Und oft ist es so, wer einmal eine hatte, gibt sie so schnell auch nicht wieder her. Stöber einfach mal in den Rubriken hier rum, da wirst Du vieles erfahren.

    Gruß Sylvia
  • Sunny

    Rang: Gast
    am 09.07.2006 15:20:00
    ich hab jetzt seit fast vier wochen die pumpe und bin sehr zufrieden damit...

    eine woche nachdem ich sie bekommen hatte, hatte ich zweifel bekommen und hätte sie am liebsten wieder abgegeben... ich hatte das gefühl, dass ich es keine minute länger mit der pumpe aushalten würde.. hätte sie am liebsten irgendwo in ne ecke geworfen... irgendwie hatte es mich genervt dieses "ding" immer an mir kleben zu haben... hab dann ausfürhlich mit meinem doc darüber geredet... wir einigten uns darauf es noch ein paar tage zu versuchen...
    naja, zwei tage später war dann wieder alles ok und ich bin nun sehr froh, dass ich sie habe...
    durch die pumpe ist man flexibler als mit ict...
    meine werte sind auch schon deutlich besser als vorher... viel besser...

    ich bereue es nicht, mich dafür entschieden zu haben...

    von Sunny
  • Antje

    Rang: Gast
    am 09.07.2006 15:20:44
    Hallo und danke für deine schnelle Antwort.
    Also das mit dem Baby ist so in 1-2Jahren geplant,also erstmal nicht der Hauptgrund für eine Pumpe,aber ich denke da trotzdem auch in der Hinsicht darüber nach. Da es spätestens dann sicher sowieso zur Pumpe kommen wird, und ich mich dann vielleicht auch schon früher dazu entscheiden würde,damit es dann nicht ganz neu für mich ist. Der Wert muss natürlich auch noch besser werden, das weiß ich und arbeite auch darauf hin.Mein Ärztin meinte das eine Sc hwangerschaft geplant werden sollte und das werden wir wenn es dann soweit sein sollte auch machen.Habe schon etwas gestöbert, und viele Positive Meinungen gelesen. Aber obs einen selber selber gefällt oder man gut mit klar kommt ist sicher auch von jeden selber abhängig. Ist halt schwierig den schritt zu wagen,wenn man nicht weiß wie es ist;-) von Antje
  • nochmal sunny

    Rang: Gast
    am 09.07.2006 15:44:51
    menno, ich hatte grad noch nen langen text geschrieben und nu is der gar nich hier angekommen, wie ärgerlich...

    also nochmal kurz:
    fast jeder, der ne pumpe hat sagt, dass er sie schon nach dem ersdten tag nicht mehr hergeben wollte... das kann ja auch sein, aber im endeffekt ist ja, wie du schon sagtest jeder mensch anders...

    ich kann die empfehlen eine pumpe zur probe zu tragen... da bekommst du dann kochsalzlösung rein... das ist eine sehr gute möglichkeit auszutesten wie du tagsüber und auch nachts damit klar kommst, die pumpe immer bei dir zu haben... gleichzeitig kannst du die verschiedenen katheter austesten...

    infomaterial über alle pumpen kannst du unter www.pumpen-cafe.de bestellen.. so hatte ich das damals auch gemacht und dann in aller ruhe verglichen und aussortiert bis dann nur noch eine pumpe übrig war... von nochmal sunny
  • Sue

    Rang: Gast
    am 09.07.2006 21:13:39
    Hallo Antje,

    ich trage jetzt seit knapp 3 Monaten eine Pumpe und ich will sie so schnell nicht wieder hergeben. Ich hatte lediglich am ersten Tag nach dem Krankenhaus (war 10 Tage zum Einstellen in nem Diabeteszentrum) beim Katheterwechsel Zweifel, ob ich wirklich immer am Schlauch hängen will, weil Krankenhaus ist ja eine Sache, Alltag wieder ne andere. Aber ich kann sagen, dass ich durch die Pumpe sehr viel Lebensqualität und Freiheit gewonnen habe. Vor allem wird durch die Pumpe das kontrollierbar, was zuvor unkontrollierbar bei mir war, wie z.B. die Nacht (hab keine BZ-Schwankungen mehr oder Hypos in der Nacht) oder was bei mir vor allem nachmittags und abends ein Problem war, ich hab jetzt ne kontinuierliche Basalgabe (hatte früher häufig nachmittags vergessen die paar nötigen Einheiten Basal zu spritzen und somit Abends immer hohe Werte :-/ ). Mein HbA1c ist auch innerhalb von 8-9 Wochen von 8,1 auf 7,3 gefallen. Allerdings ist eine Pumpe kein Garant für nen HbA1c um die 6, es hängt immer noch von Dir ab wie oft Du Deinen BZ misst und wie genau Du mit dem Bolus bist.

    Ich kann Dir auch nur wie sunny raten mal ne Pumpe auf Probe zu tragen. Dann wirst Du schon merken, ob Du sie komplett ablehnst oder sie toll findest oder Dich mit ihr anfreunden kannst. Meiner Meinung nach ist es echt ne super Sache.

    Den Katheter musst Du alle 1-2 Tage wechseln, wenn Du Stahlkatheter verwendest, Teflonkathetern können sogar 2-3 Tage liegen. Ich würde Dir aber gerade fürs Probetragen Stahlkatheter raten, die finde ich persönlich einfacher zu legen.

    Falls Du noch bestimmte Fragen hast, kannst Du mich gerne ne Email schreiben (Adresse s.o.)

    Liebe Grüße,
    Sue
  • Ulrich

    Rang: Gast
    am 10.07.2006 12:47:56
    Auch wenn Du erst in zwei Jahren ein Baby willst - das geht manchmal schneller wie man denket ;)

    Ich sprech da aus Erfahrung ;)

    Die Pumpe ist immer besser für Deine Gesundheit. Je früher du damit anfängst desto besser, denn Dein Kind soll ja nicht nur in der Schwangerschaft was von Dir haben sondern noch gaaaaaaaaanz lange.

    Grüße
    Ulrich
  • Antje

    Rang: Gast
    am 10.07.2006 17:20:17
    Vielen Dank für eure vielen Antworten!
    Wie ist es denn bei euch dazu gekommen,dass ihr eine Pumpe bekommen habt, wurde es vom Arzt vorgeschlagen bzw das Gespräch gesucht oder kam es von euch? Ich habe ein bisschen Angst danach zu Fragen, da eine Schwester schonmal meinte,das die Ärtzin da nicht so ein "Fan" von ist. Naja und nun habe ich Angst,das sie da von vorn herein ablehnt.Ich bin da auch wahrscheinlich zu schüchtern zu;-( Was kann man denn da so für Agumente bringen,die sie nicht gleich zerreden kann?Musstet ihr da was dazu bezahlen zur Pumpe? Ich kenne mich mit der ganzen Pumpen Thematik ja noch nicht doll aus, wie das dann alles funktioniert und wie man das dann alles einstellt usw, muss man denn da immer ins KH? Aber ist vielleicht auch besser? Das Spritzen hat sie ein Jahr versucht hinzubekommen bei mir, letztendlich war ich dann doch 14Tage im Krankenhaus,da hats dann auch geklappt.
    ich bin auch ein Mensch der gar nicht so früh essen kann, oder auch so manchmal einfach keinen Appetit habe,würde sich das mit ner Pumpe vielleicht auch besser regeln lassen,als mit den Spitzen?denn da hab ich ja meine festen Zeiten,zu denen ich spritzen-essen soll. Aber das haut meistens eh nicht hin,schon wegen der Arbeit.
    Danke nochmal von Antje
  • Ulrich

    Rang: Gast
    am 10.07.2006 17:59:06
    Ich denek ich hab meine damalige Ärztin darauf angesprochen und sie hat mir dann gesagt aus welchen Gründen Pumpen verodnet werden können:

    U.a.:
    - unregelmäßigerTagesablauf
    -Dawn Phänomen (BZ Antieg in den frühen Morgenstunden
    )
    - schwer einstellbarer Diabetes
    -Angest vor dem selbst spritzen / psychische Blockade...

    Wenn Deine Ärztin Dir keine Pumpe verschreibt, dann geh in ein Diabeteszentrum, wie z.B. die Diabetesklinik in Bad Mergentheim. Dort bekommst Du sie problemlos.

    Grüße

    PS: Aus welcher Ecke kommst Du denn? von Ulrich
  • Antje

    Rang: Gast
    am 10.07.2006 19:40:23
    Ich komme aus der "Spreewälder-Ecke" bzw südliches Brandenburg.
    Nun, mit dem Tagesablauf,das wäre ja schon ein Punkt,da der wirklich nie genau zu planen geht und ich nie zur selben Zeit Essen und Spritzen kann , und dazu ja noch das ich sowieso grade so wie jetzt an heißen Tagen, am liebsten nur gemüse esse und aber auch was anderes Muss, wegen dem spritzen.
    Ich messe ja nicht täglich da müsste ich das mal tun und gucken, wie die werte frühs sind. Ich habe allerdings schon nachts öffter unterzuckerungen gehabt,einfach so, obwohl ich abend immer alles so wie immer gemacht habe,
    Ich habe ja gehört,das werdene Mütter eine Insulin pumpe bekommen, und wenn ich der vielleicht sage,das wir in ein paar Jahren ein Kind möchten (bin 23Jahre) und das ich damit einfach schon vertraut bin udn das ja auch irgendwo besser ist,als wenn mir dann vielleicht fehler passieren,na mal gucken.
    Angst vorm stechen habe ich , bzw tut es mir an manchen tag sehr weh und der bauch ist dann auch ziehmlich hart und es kotzt (sorry) mich einfach alles nur an. Da wurde mir gesagt,da muss ich nun mal durch und andere können es ja auch. Meistens ist es auch gar kein Problem, aber manchmal ist es schlimm.
    Diabeteszentrum,ich weiß gar nicht so sowas ist. Zum einstellen war ich in Cottbus, vielleicht oder sicher ist dann in Berlin auch sowas,da ganz bestimmt. Aber irgendwie habe ich schon so oft das Gefühl gehabt,die Ärzte tun sowieso alles ab, hauptsache die Patienten kommen jedes Quartal und der Doc hat nicht so hohe kosten. ;-( ist schon traurig
    von Antje
  • Sue

    Rang: Gast
    am 10.07.2006 23:23:17
    Hallo Antje,

    wenn ich das richtig rausgelesen habe, scheinst Du bei nem Allgemeinmediziner oder Internisten zu sein. Ich kann Dir nur raten Dir nen Diabetologen zu suchen. Kannst mal unter www.schwerpunktpraxis.de gucken und in den Gelben Seiten bwz. unter www.gelbeseiten.de, da stehen Diabetologen neuestens auch drin. Unter www.diabeteszentren.de kannst Du auch mal nach nem Diabeteszentrum in Deiner Umgebung gucken.

    Du wurdest wohl von Deinem Arzt/Ärtzin lediglich auf die konventionelle Therapie (CT) eingestellt, es gibt aber auch die intensivierte Therapie (ICT), da bist Du flexibler, insbesondere was das Essen angeht. Da musst Du erstens nicht zu bestimmten Zeiten essen und zweitens kannst Du frei entscheiden was und wieviel Du essen willst. Wenn Du also nur Gemüse essen magst kannst Du das machen ohne noch extra Kohlenhydrate essen zu müssen. Hierfür solltest Du aber auch nochmal ne Schulung machen, denn für die ICT muss man genau Kenntnisse über das haben, was man ißt.

    Mich wundert jetzt vor allem, dass Du nicht täglich Deinen Blutzucker misst. Ist das weil Du Angst vor dem Testen hast oder ist das durch Deinen Arzt nicht vorgesehen? Häufiges testen ist bei ner Pumpentherapie im übrigen eine der Säulen, auf denen diese steht. Pumpe hört sich zwar einfach an, aber es heißt nicht, dass man dann den Diabetes vergessen darf. Außerdem hast Du von nächtlichen Unterzuckerungen geschrieben. Wenn ich früher unter ICT nachts ne Hypo hatte, dann war mein BZ morgens jenseits von gut und böse. Das stellt man allerdings auch nur dann fest, wenn man testet. Und hohe Zuckerwerte müssen korrigiert werden!

    Auf die Pumpe habe ich früher schon mal meinen Diabetologen angesprochen und er hat mir alle Vor- und Nachteile aufgezählt. Damals hatte ich dann doch noch nicht den Mut dazu und bin bei der ICT geblieben. Doch da mein Nachtinsulin demnächst eingestellt wird und mein Diabetes eher nicht so gut eingestellt war, hab ich mich endlich für die Pumpe entschieden. Hab dann meinen Diabetologen nochmals drauf angesprochen und dann war das auch kein Problem und wurde ziemlich schnell in die Wege geleitet. Aber wie gesagt, alles mit nem Diabetologen gemacht. Ich glaube, für das notwendige Gutachten ist auch einer notwendig, ein Hausarzt darf das gar nicht soweit ich weiß.

    Liebe Grüße,
    Sue
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 11.07.2006 00:17:26
    Hallo, ich kam zur Pumpe, weil ich schwanger geworden bin. Kurz vorher habe ich meinem Diabetologen gesagt, dass wir uns ein Kind wünschen und wir wollten dann auch schon vorher mit der Pumpe anfangen. (Also mein Arzt und ich) ja und dann war ich schon schwanger, und habe sofort eine Pumpe bekommen. Musste 12 Tage in ein Krankenhaus, und wurde dann darauf eingestellt. (Das ging aber nur so schnell, weil ich schon schwanger war, manche werden auch in der Praxis eingestellt) Nach der Schwangerschaft war die Pumpenzeit dann vorbei, aber ich wollte auf jeden Fall wieder eine haben, weil es mir damit einfach besser ging. Wie hier auch schon erwähnt, wegen Spritzangst(okay die hatte ich nicht, aber irgendwie habe ich das schlampen angefangen, weil es einfach lästig war)
    Ich kannte die Vorzüge der Pumpe, und habe jetzt auch wieder eine erhalten. Freu.
    Ich kann Dir auch nur empfehlen, erkundige Dich, bei den richtigen Ärzten, und sie werden dir dann alles weitere erklären, denn wenn du nicht regelmäßig misst, danke ich mal, bist du auch nicht richtig eingestellt.

    Alles Gute
    Sylvia

    P.S. Du mußt den Ärzten nicht sagen, das du erst in ein paar Jahren ein Kind möchtest, sondern bald, oder jetzt, egal wann es geplant ist.
  • Antje

    Rang: Gast
    am 11.07.2006 14:03:24
    Hallo Sue,

    ich bin bei einer Internistin die auch als Diabetologin ausgewiesen ist.
    Mir wurde zwar bei der Schulung erklärt, wie ich die Werte regulieren muss,wenn er zb. 2studnen nach dem Essen bei 12liegt aber so das ich da ganz flexibel bin mit essen usw ist nicht der fall. ich müsste um 7Frühstück, 12Uhr mittag und 18Uhr Abendessen,das geht aber hinten und vorne nicht.Da ich zb um 18Uhr erst aus dem Laden kommen und dann noch eine Stunde fahre bis ich zu hause bin.
    Also mit dem BZ Messen, das soll ich von der Ärztin nur alle 2-3tage mal machen. Habe das am Anfang nicht gewusst und habe jeden tag vorm essen gemessen, das sollte ich ja auch ,weil sie ja versucht hat mich einzustellen (was ja nicht richtig geklappt hat) und als ich dann ständig neue Trommeln brauchte zum BZ Messen,da hat sie gesagt " Um Gottes Willen doch nicht jeden Tag sie sind doch kein Pumpenträger" Ich persönlich hätte kein Problem mich täglich zu messen.
    Ja Nachts hatte ich schon öfter Unterzuckerungen, hab dann natürlich Traubenzucker und früh habe ich schon gefühlt das er hoch ist. Die Ärtzin tut alles immer so ab,als wie es muss so gehn, und da denke ich ich stelle mich zu blöd an , dabei wenn ich das so lese,dann habt ihr auch den Weg der für euch am "Bequemsten" ist gewählt und so wie ihr am besten klar kommt. Und wenn ich sag, ich kann früh um 7noch nichts essen,da bekomme ich nichts hinter,dann heißt es andere könnens auch, und es muss nun mal sein. von Antje
  • nochmal ich;-)

    Rang: Gast
    am 11.07.2006 14:19:51
    Hallo Sylvia,
    das sehe ich ein, da hast du recht,das wenn man nicht immer mist,das man dann ja gar nicht weiß wie man unterwegs ist,aber wie schon im letzten Beitrag, ich soll ja nur so selten nur damit die mal gucken kann wie die werte so sind. Sie bestellt mich auch ca. 1mal im monat spätestens alle 2monate hin und jedes Mal HBa1C wert, ist das normal? Bei meiner Mutter die woanders Patientin war (ist leider schon gestorben) war es alle 3Monate gemacht worden.
    Ja grins,das habe ich auch schon überlegt,das ich der Ärztin sagen werde, das wir bald ein Baby wollen, bald ist ja vielseitig auszulegen;-) Je mehr ich mich mit euch unterhalte um so mehr sehe ich es als was positives an,denn bis jetzt hat ja noch niemand gesagt,das er sie am liebsten nicht hätte.
    Gibt denn die Pumpe den ganzen Tag über was ab von alleine,oder stellt man das dann genauso ein wie beim PEN? Oder hat die eine gewisse Menge die sie von alleine abgibt und das man wenn man was isst nur noch was dazugibt? Habe gelsen das man die Pumpen füllen muss?! Gibt es da nicht solche kleinen Ampullen?
    Danke und liebe Grüße Antje von nochmal ich;-)
  • sunny

    Rang: Gast
    am 11.07.2006 16:09:01
    ein typ 1, der nur alle 2 bis 3 tage seinen bz messen soll, wo gibts denn sowas?

    man muss doch seine insulingabe den mahlzeiten entsprechend anpassen, dafür braucht man doch den aktuellen wert...

    bin grad etwas verwirrt...

    soviel ich weiss wird der hbaic einmal pro quartal gemacht, also alle 3 monate ein mal... von sunny
  • Sue

    Rang: Gast
    am 11.07.2006 22:49:18
    Hallo Antje,

    ich bin ein wenig entsetzt über das was Du schreibst. Deine Ärztin ist Diabetologin und schreit Stopp wenn Du öfters als alle 3 Tage den BZ misst? Bitte sprich sie darauf an, was der Unsinn soll, denn im Normalfall bekommt ein Typ1 Diabetiker unter ICT 400 Teststreifen pro Quartal verordnet, kann damit also 4-5 mal pro Tag testen, unter Pumpentherapie bekommt man sogar 600 pro Quartal, also für 6-7 Tests pro Tag. Du steckst mit 23 in einer starren Therapie fest, die im Normalfall nur bei Diabetikern mit Typ2 angewendet wird und da auch nur bei denen, die die flexible ICT nicht wirklich anwenden können oder wollen. Aber Du bist 23 und die ICT trau ich Dir da zu :-)

    Außerdem ist das Risiko von Spätfolgen nicht zu verachten, wenn man nicht regelmäßig den BZ kontrolliert. Ich frage mich gerade vor allem, wenn sie Dir ne Pumpe geben würde, wie oft sie Dich dann testen lassen würde. Denn im Extremfall kann es Dir mit ner Pumpe schneller passieren, dass Du in ne Ketoacidose rutscht, was wiederum im Koma enden könnte. Ist jetzt nur der Extremfall, nur will ich Dir damit gerade mal klar machen, wie wichtig das testen ist. Und das sollte Deine Diabetologin wissen.

    Du scheinst auch irgendwie ein wenig Angst vor ihr zu haben, was absolut nicht sein dürfte. Rede mit ihr und wenn die weiter so nen Quatsch verzapft, unbedingt den Diabetologen wechseln!

    Zur Pumpe: Die Pumpe gibt automatisch Deinen Basalbedarf ab. Hierfür kannst Du für jede Stunde genau einstellen, wieviel die Pumpe in dieser Stunde abgeben soll, was dann kontinuierlich erfolgt. Für das was Du ißt musst Du dann noch zusätzlich Insulin abgeben, was man aber auch über die Pumpe macht. Außerdem benutzt Du dann nur noch ein kurzwirksames Insulin, welches ausschließlich über die Pumpe abgegeben wird.

    Wünsche Dir für das Gespräch viel Erfolg,
    liebe Grüße,
    Sue
  • Antje

    Rang: Gast
    am 12.07.2006 16:02:27
    Halloihr beide,

    danke für euer geduldiges Antworten;-)
    Ja da geb ich dir recht,das ich ein bisschen Angst habe mit der Ärztin zu reden,da sie mir schon einige male ganz schön forsch gegenübertratt.
    Also ganz am Anfang als bei mir Diab. festgestellt wurde, wurde ich als Typ2 eingestuft bekamm nach kurzer zeit dann auch shcon Insulin weil Tabletten nichts gebracht haben. Und da ich Übergewichtig bin, wurde ich halt gleich als 2er abgestempelt,dann klappte das mit der richtigen Einstellung nicht und nich war letztes Jahr im KH zur Einstellung, auf dem Einweisungsschein stand verdacht auf Typ1,ich natürlich stutzig geworden und gefragt, was das zu bedeuten hat,da meinte die Ärztin,das es nur drauf steht,damit ich schnell dran genommen werden.....
    So ich dann im KH und dnatürlich Untersuchungen, und da kam raus ich sei Typ1 weil ich kein eigenes bzw nur ganz wenig eigenes Insulin habe. Mittlerweile wusste ich dann gar nicht mehr richtig was ich nun bin. Aber auch im KH wurde ich so eingestellt und so spritze ich bis heute noch. Habe ebend nur gelernt wie ich zu hohe werte korrigiere und mit welchen Insulin. Aber messen soll ich trotzdem nicht jeden Tag . Aber das ist schon alles Logisch was ihr mir da geschrieben hab,denn wie soll ich auch korrigieren,wenn ich ja so nie mitbekomme wenn ich zu hoch bin. Ob ich da jetzt einfach mal jeden Tag messe und dann steigt der Streifgenverbrauch ja, und wenn die dann was sagt, werden wir ja weiter sehn? Wie sollte ich denn dann messen? immer vorm Essen,da sollte er ja nicht höher als 6 sein.
    Hmm eine neue Diabetologion suchen wäre dann der letzte weg, dumm nur, das es hier so wenig Ärzte gibt;-( Habe schon die Vermutung gehabt,das sie vielleicht deswegen so gegen Pumpe ist,weil sie hauptsächlich alte Menschen als Patienten hat? Habe ja jedenfals nur gaaaaannnnz selten mal junge Leute gesehn. Also mein Alter gar nicht. von Antje
  • Karsten

    Rang: Gast
    am 24.08.2006 02:30:31
    Hallo Antje,

    das ist ja lebensgefährlich! Du solltest umgehend den Arzt wechseln. Und schnellstmöglich geschult werden.
    Das wichtigste für dich ist die regelmäßige BZ-Kontrolle und zwar mehrmals täglich. (min. 3x).
    Du solltest nach dem Aufstehen, um die Mittagszeit und vorm Schlafengehen wissen, wie hoch dein BZ ist. Du musst wissen, wie dein BE-Faktor ist, d.h. wieviel Insulin du für 1 BE brauchst. Du musst wissen, wie deine Korrekturrate ist, d.h. wieviel mg/dl senkt 1 IE Normalinsulin.
    Als Typ-1-Diabetiker solltest du aufgrund von Schulungen in der Lage sein jederzeit eine Analyse deiner körperlichen Situation vornehmen zu können (wie wirkt sich Stress, Sport, Feiern etc. auf den BZ aus?!). Und dann sollte dein Arzt eine absolute Vertrauensperson sein. Wenn du das alles geregelt hast, kannst du über eine Pumpentherapie nachdenken. Diese basiert auf der ICT (nur das du eben nicht ewig mit Pen spritzen 2 Insuline musst) und verlangt eine genaue Kenntnis der Diabetes. Dein Arzt scheint ja damit schon überfordert zu sein!!! Viel Erfolg und mach schnell ;-)

    Karsten
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.08.2013 10:36:25
    Gast schrieb:
    Hallo Antje,

    das ist ja lebensgefährlich! Du solltest umgehend den Arzt wechseln. Und schnellstmöglich geschult werden.
    Das wichtigste für dich ist die regelmäßige BZ-Kontrolle und zwar mehrmals täglich. (min. 3x).
    Du solltest nach dem Aufstehen, um die Mittagszeit und vorm Schlafengehen wissen, wie hoch dein BZ ist. Du musst wissen, wie dein BE-Faktor ist, d.h. wieviel Insulin du für 1 BE brauchst. Du musst wissen, wie deine Korrekturrate ist, d.h. wieviel mg/dl senkt 1 IE Normalinsulin.
    Als Typ-1-Diabetiker solltest du aufgrund von Schulungen in der Lage sein jederzeit eine Analyse deiner körperlichen Situation vornehmen zu können (wie wirkt sich Stress, Sport, Feiern etc. auf den BZ aus?!). Und dann sollte dein Arzt eine absolute Vertrauensperson sein. Wenn du das alles geregelt hast, kannst du über eine Pumpentherapie nachdenken. Diese basiert auf der ICT (nur das du eben nicht ewig mit Pen spritzen 2 Insuline musst) und verlangt eine genaue Kenntnis der Diabetes. Dein Arzt scheint ja damit schon überfordert zu sein!!! Viel Erfolg und mach schnell ;-)

    Karsten