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Diabetes Einstellung mit Kinderbetreuung
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papa_w
Rang: Gastam 01.03.2008 03:18:10
Hallo allerseits,
auch ich habe soeben mit meiner ganzen Familie ein Seminar bei Dr. Teupe "hinter mir". Wir waren im Februar 08 wegen unserem Sohn zur Umstellung auf Pumpentherapie da. (weswegen ich wetten würde, dass ich den anonymen Verfasser des im gleichen Zeitraum geschriebenen Eintrags kenne) ;-)
Um es kurz zu sagen: Dr. Teupe ist in meinen Augen bezogen auf den Typ-1-Diabetes ein Gott.
Da ich nicht selbst von DM betroffen bin, habe ich den Aufenthalt und die Schulungsinhalte im Diabetes-Dorf durchaus auch bewusst von einem dedizierten Blickwinkel aus betrachtet.
Schon nach dem zweiten Tag war meiner Frau und mir aber klar, dass sich das hier vermittelte Wissen um Lichtjahre von dem vergleichsweisen Schrott bisheriger Behandlungen/Einstellungen anderer Einrichtungen unterscheidet. Es geht eben nicht nur darum, zu erfahren wie man die Pumpe (oder Spritze/Pen), zu welchen Zeiten und bei welchen Werten mit Insulin aufzieht und diese dann ohne Rücksicht auf Verluste "reinjagt". Viel eher erfährt man endlich einmal, warum es an einem Tag auf die eine Weise funktioniert, am anderen Tag aber einfach nicht. Es werden Hintergründe und Zusammenhänge vermittelt, die allein für sich genommen alles in den Schatten stellen, was (zumindest uns bisher) bekannt war. Unser ganz klares Fazit: wenn man über seinen Diabetes bescheid wissen und diesen dauerhaft aktiv kontrollieren/beeinflussen will, (160 Insulineinheiten am Tag müssen auf Dauer eben doch nicht hingenommen werden, "weil das halt nunmal so ist"...) ist Dr. Teupe DIE erste Anlaufstelle.
Das Diabetes-Dorf selbst ist örtlich etwas Abgelegen, das ist richtig. Deswegen ist und wird man aber noch lange nicht von der Aussenwelt abgeschnitten und einem kontrollsüchtigen Waldschrat, der einem unachtsamen Wanderer magische (medizin)Formeln einflüstert und böse Einkaufsgehirnwäschen verpasst, ausgeliefert!
Die nächstgrössere Stadt (Bad Mergentheim) ist gerademal lumpige 3KM entfernt. Eine Entfernung, die ich während meines Aufenthaltes mehrmals zu Fuss (Jogging) zurückgelegt habe. Mit dem Auto wird da nichtmal der Motor warm...
Ich kann mich auch sonst nicht erinnern, dass irgendjemand, irgendwann, irgendetwas verboten hätte...
Ganz nebenbei erfährt man während des Aufenthalts sogar noch, warum man die ersten Tage das Dorf nach Möglichkeit nicht verlassen SOLLTE -> ob man sich daran hält, ist jedem selbst überlassen
Was diese Telefongeschichte angeht, ist das einfach nur Schwachsinn. Ich möchte mal die Klinik erleben, in der man auf jedem Zimmer an jedem Bett zu DEM Preis telefonieren und (wenn man will) fernsehen kann! Das die dabei geführten Gespräche über eine Hausanlage gehen, die nunmal zwangsläufig an zentraler Stelle untergebracht ist, ist ja wohl normal und so auch in jedem grösseren/professionellen Umfeld zu finden. Was den Handyempfang angeht, gibt es unbestreitbar bessere Ecken in der Republik. Zum Telefonieren und sonstigem mit der Aussenwelt in Kontakt bleiben reicht es aber allemal. Apropos "Kontakt zur Aussenwelt": Seid einigen Monaten wird sogar die Möglichkeit angeboten, mit einem W-LAN fähigen Gerät ins Internet zu gehen. Das ganze läuft über einen professionellen Hotspot-Provider und die bereitgestellte Bandbreite (entspricht ca. DSL 2000) ist zum Surfen mehr als ausreichend. (VPN-Tunnel sind auch kein Problem) ;-)
Die Unterbringung in den Häusern selbst muss sich alles andere als verstecken! Es gibt moderne, geräumige Einbett, Zweibett und sogar Ehebett-Zimmer, geignet für Einzelpersonen als auch Familien, Wir waren zu viert da und konnten kein bischen Rumpelkammer-Flair festellen... Technisch sind alle Häuser auf dem aktuellen Stand der Technik -> da gibts nicht das geringste dran zu bemängeln! Wer mit der Unterbringung ein Problem hat, sollte sich nach einer 4-oder 5-Sterne Unterkunft umsehen. (und diese dann auch bezahlen...) Ich möchte jedenfalls mal das Krankenhaus erleben, in dem es Zimmer und Bad für 2 Erwachsene von DER Grösse und Ausstattung gibt.
Dem gesamten Team (Betreuer, Verwaltung usw) merkt man an, dass alle ihre Tätigkeit mit Herzblut und Einsatz und aus Überzeugung machen. Dr. Teupe selbst ist ein Mann, den wir als fachlich über jeden Zweifel erhabene und zwischenmenschlich absolut kompetente Person kennengelernt haben. Er hat jederzeit ein offenes Ohr für alle Teilnehmer/Besucher in seinem Dorf.
BTW gehört ihm auch einfach mal Respekt dafür gezollt, was er mit seinem Projekt "Diabetesdorf" auf die Beine gestellt hat!
Warum ich meine Meinung in dieser Ausführlichkeit zum besten gebe? Was vorher in diesem Thread geschrieben wurde ist einfach purer Unsinnn. Auch wenn der Zeitpunkt des Schreibens schon einige Zeit zurück liegt, so wird der ein oder andere früher oder später doch über dieses Forum und seine Einträge stolpern. Und geschriebener Müll wie oben gehört einfach klargestellt und für alle transparrent und nachvollziehbar kommentiert. Auch und gerade, weil an solchen Aussagen Meinungen und Entscheidungsgrundlagen gebildet werden... von papa_w -
Nathalie
Rang: Gastam 04.03.2008 14:45:23
.... ich finde es unerhört wie hier einige über Dr.Teupe her ziehen... Ich habe seit ich 4Jahre alt bin Diabetes und bin schon fast genauso lang wie ich Diabetes hab auch in Althausen!! Für mich gibt und wird es auch nie einen besseren Arzt geben !!
Und zu Norbert oder Mike oder wer auch immer das mid den vielen niederträchtigen Dingen geschrieben hat.. HALLO ?? was kann man bitteschön gegen ein Funkloch machen ... und Gewiss kann nicht immer alles 100% genau eingestellt sein ... schließlich ist Dr. Teupe keine Gottheit sondern nur ein Sehr freundlichen und zuverlässiger Arzt der immer für seine Patienten da ist und bei dem man sich gut aufgehoben fühlt !!
Ich weis nicht wie einige auf derart dumme Spekulationen kommen !!!
Lasst euch nicht durcheinander bringen =)
Dr. Teupe ist und bleibt der best !!
mfg Nathalie Radke -
Silvia Marcello
Rang: Gastam 15.10.2008 13:53:59
Ich bin durch Zufall in diesem Forum gelandet weil ich nach einer Info suchte und bin echt überrascht, was hier so abgeht. Und da ich grad etwas Zeit habe, schreibe ich sogar mal was dazu:
Ich kann verstehen, wenn Dr. Teupe als Person (!) nicht jedermanns Typ ist. Er ist eben nicht nur humorig und verständnisvoll sondern auch eigenwillig, kritisch, manchmal etwas kauzig, vertritt eine Meinung die nicht immer bequem ist und nicht jeder ist seiner direkten Art gewachsen. Fachlich (!) jedoch ist er sicher einer der besten Diabetlogen. Ich habe seit über 30 Jahren Diabetes und kein Arzt hat mir jemals so viel über die „Geheimnisse“ des Diabetes erklärt wie Dr. Teupe. Dank seiner Schulung ist mein HbA1c erstmals unter 6 gegangen. Auch in Ausnahmesituationen wie z.B. Schwangerschaft hat er mich wunderbar betreut. Natürlich habe ich auch immer noch BZ-Schwankungen, aber ich habe kein schlechtes Gewissen mehr, da ich mir nun die Mechanismen erklären kann, die solche scheinbar unerklärlichen Spitzen oder Unterzuckerphasen auslösen. Klar ist es nervig wenn man sich manchmal stundenlang die Finger wund wählt um zu der täglichen telefonischen Sprechstunde durch zu kommen. Aber: Wie nervig ist es denn, stundenlang in irgendwelchen Wartezimmern herumzusitzen und zu warten, dass man mal eben Guten Tag sagen kann. Und: Was bringt es mir, wenn sich ein Diabetologe einmal im Quartal mein Tagebuch anguckt? Ist es da nicht viel effektiver, in unklaren Phasen alle paar Tage mit Teupe telefonieren zu können? Welcher Arzt bietet dir sonst eine so intensive Betreuung? Und das Diabetesdorf selber ist doch Tausendmal besser als jedes Krankenhaus. Die Zimmer sind großzügig und freundlich und man ist von einer schönen Landschaft umgeben. Man kann sich jederzeit selber etwas kochen und lernt durch die gemeinsamen Kochaktionen in der WG auf Zeit, mal wieder etwas genauer auf die BE’s zu gucken. Ich glaube, der Mike hat irgendetwas wesentliches nicht richtig verstanden. Dann soll er ruhig in eine Klinik gehen. Viel Spaß!
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Miriam
Rang: Gastam 28.11.2008 22:31:28
Hallo,
ich habe nochmal ein paar praktische Fragen zum Diabetes-Dorf Althausen. ich war nämlich bisher noch nicht dort, habe lediglich ein paar mal mit Dr. Teupe telefoniert und plane nun an einer Schulung teilzunehmen.
Meine Krankenkasse hat den Antrag von Dr. Teupe leider abgelehnt und finanzieren die Schulung leider nicht. Würdet ihr den Aufenthalt auch selbst bezahlen? hat jemand schonmal erfolgreich Widerspruch eingelegt bei seiner kasse?
Ich wollte eigentlich meinen Mann und Sohn mitnehmen, aber wenn ich es selbst bezahlen muss, muss ich alleine fahren. Oder ist es vielleicht sogar besser, alleine zu kommen um sich ganz und gar auf den Diabetes zu konzentrieren???
Wenn ich das richtig verstehe, werden manche von euch generell von dr. teupe behandelt. geht das auch ausschließlich telefonisch? Aber wie bekommt man dann ein Rezept. Wegen der großen Entfernung kann ich dort nicht regelmäßig hinfahren.
Ach so, noch kurz zu meiner Person: Bin 32, habe seit 20 Jahren Diabetes, seit ca 5 jahren eine Pumpe. Keine Folgeschäden, aber trotz Pumpe Hba1c-Werte von 7,8-8,3. Da ist also wirklich handlungsbedarf.
von Miriam -
efira
Rang: Gastam 09.10.2009 15:37:14
Ich suchte einen Arzt, der mir helfen konnte, der mich richtig beraten konnte. Einfach im Wartezimmern zu sitzen und meinne goldene Zeit dort zu verlieren oder meistens von Schwestern behandelt zu werden (Rezepte verchreiben zu lassen) um die Zeit zu sparen um nur Medizin zu bekommen, - wars nichts für mich. Es war viel zu schade meine Zeit und mein Leben damit kapputt zu machen. Ich las viele Bücher über Diabetes und das hat mir nur etwas geholfen.
Ich brauchte Fachberatung und keine allgemeine HB1c-Kontrollen aus der Venen jede 3 Monate.
Als ich von Dr.Teupe im Internet erfahren habe, habe ich von Allgemeinmedizinärztin eine Einweisung ins Diabetes Dorf zum Dr. Teupe bekommen, danach hatte meine Krankenkasse sofort mir Stempel und Unterschrift gegeben und glücklich fuhr ich ins Diabetes Dorf.
Alles war dort grün und schön und schik wie im Märchen. Ich war begeistert. Eine Traumgegend.
Ich wurde ab sofort behandelt und sehr intensiv! Sehr viele wichtige interessante Kenntnisse habe ich dort erworben. Soviel wie in keinem anderem Krankenhaus und viel besser.
Aber als es um Bezahlung ging und geht - macht die Krankenkasse nicht mit, weil sie keinen Vertrag mit dem Diab.Dorf haben.
Sie wollen nicht bezahlen, suchen verschiedene Grunde. Die schreiben sogar das Stempel und Unterchrift auf der Einweisung ins Diabetes Dorf nur Bestätigung das ich Mietglied der Krankenkasse bin, bedeuten oder sagen sogar das ich keine Diabetikerin bin.
Ich mußte sogar ärztliche Bestätigungen das Diabetes bei mir nicht heilbar ist oder das ich Diabetikerin bin bringen.
Letzteres ist zum Lachen.
Ich bin seit 40 Jahren Typ1.
Jetzt ärztlicher Prüfdienst überprüft alles.
Also zuerst Zusage und dann Absage.
Mich interesiert die Rechtslage mit Einweisungen, Stempeln und Unterchriften auf der Krankenkasseneinweisungen. Damals war ich sicher das mir sowas nicht passierenkonnte. Was für Rechte habe ich ?
Verpflichten solche Sachen doch zu Kostenübernahmen???
Habe ich rechtlich gesehen irgendwelche Rechte ?
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Silke Dedio
Rang: Gastam 01.01.2010 17:37:03
Tja es soll immer noch Menschen geben denen die nötige Intelligenz fehlt um bei Dr. Teupe etwas zu verstehen. Aber jeder der es verstehen will der kann es auch.
Also ich hatte ein tolles Zimmer.
Ich finde die bereuung einfach fantastisch durch Bernhard Teupe!!!!!