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Insulinzellen in Algenkapseln ?
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candyman*
Rang: Gastam 06.07.2006 00:30:32
Hallo,
ich habe vor kurzem gelesen, daß die Diabetesforschung für Typ-I-Diabetiker eine Entwicklung in Sachen "Insulinzellenverkapselung" vorantreibt.
Darin heißt es, daß Insulinzellen (ich weiß nicht ob von Transplantationen von Spendern oder von gezüchteten Insulinzellen) in eine algenähnliche Kapsel eingepflanzt werden und diese Kapsel die Produktion des Insulins in den Körper abgibt, aber keine fremden Körperstoffe oder ähnliche in die Kapsel eindringen lassen, welche die Zellen kaputt machen könnten. Ich drücke mich etwas wacklig aus. Aber ich weiß nicht mehr genau wie die Beschreibund darüber war.
Wer weiß darüber etwas?
Ist es nur eine Werbung oder ist etwas dran an der Sache?
Gruß
Candyman* von candyman* -
klausdn
Rang: Gastam 06.07.2006 15:14:43
halla alle, candyman,
die forschung in richtungauf "heilung" von dm wird weltweit vorangetrieben.
versuche in verschiedene richtung.
1. ganz normale bsd transplantation, die oft mit nieren transplantation gemeinsam gemacht wird.
zb in giessen.
problem : da fremdes organ muß lebenslang immunsuppressiva genommen werden(da sonst abstoßung) wird oft schlimmer dargestellt als es ist.
-methode wird angewandt-
2. b-zellen zu kapseln und in einer mini op zu installieren. in diesem fall ist keine immunsuppression nötig(da in kapseln)
problem : spender , bei stammzellen(ethikbedenken besonders in deutschland)
- methode ist versuchsweise in mehreren ländern angewandt worden zuerst wohl in canada -
3. b-zellen aus den eigenen weißen blutkörperchen züchten und retransplantieren.
vorteil: genug vorhanden, selbst nachschub ist da, keine suppression nötig da eigene zellen.
problem : erst im versuchsstadium, an der uni alicante, zusammen mit den unis kiel, leipzig.
mfg klaus von klausdn -
candyman*
Rang: Gastam 06.07.2006 16:43:50
Hallo Klaus,
wie Du beschreibst gibt es einige Richtungen zur Heilung des DM.
Vielleicht habe ich etwas überlesen, denn ich konnte auf meine Frage bezogen keine Antwort oder Info darüber finden.
Gruß
Mirko von candyman* -
klausdn
Rang: Gastam 06.07.2006 19:19:30
hallo ,
no problem,
ja es ist was dran an der sache, nämlich das was ich unter 2 geschrieben habe.
wenn die b-zellen gekapselt sind , sind sie gegen die
zerstörung( wie die eigenen bei t1) geschützt leben aber weiter und produzieren insulin das durch die kapselwand durchpasst, und normal wirkt.
dieses verfahren ist erstmals vor ca 2-3jahren in canada , mit in den usa(patent) gekapselten inselzellen an zwei patienten erfolgreich ausprobiert worden(zumindest in den ersten 5 monaten, brauchten die probanden kein insulin zu spritzen)
da danach keine erfolge mehr gemeldet wurden zweifle ich noch an der langzeitwirkung.
trozdem ist es ein teilerfolg auf dem langen weg.
inzwischen wird es in mehreren ländern versucht
der echte durchbruch fehlt noch, auch wegen des in punkt 3 angesprochenen mangels an spenderzellen.
nach meinen informationen braucht man drei spender(verstorben) für eine verkapselung +transplantation.
mfg klaus von klausdn