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Erfahrungsbericht Hypo im Straßenverkehr
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klausdn
Rang: Gastam 22.06.2006 22:38:00
hallo an alle,
gerade daß hier in diesem forum der moralische zeigefinger "nicht" erhoben wurde fällt angenehm auf.
denn wir alle kennen dieses scheißgefühl, und wissen daß man sehr "eigensinnig" bis schwer beleidigend sein kann. aber lernen daraus sollte man trotzdem, denn wenn was passiert macht man sich sein leben lang vorwürfe.
daher nur die recht harten aber absolut richtigen worte meiner frau : du idiot, wenn du gespritzt hast, dann iß dann wenn du mußt, und wenn der nachbar was will kommt er nach 20 minuten wieder.
und wer mal bei beginnender hypo bei ner schleifhexe die scheibe gewechselt hat, weiß "wie "
lange das dann dauert.
mfg klaus von klausdn -
Ingo
Rang: Gastam 23.06.2006 10:57:03
Ich danke Euch für Eure Kommentare. Ich hatte mehr Vorwürfe erwartet und mich dementsprechend darauf eingestellt. Es gibt ja immer selbsternannte Moralapostel. Ich wünsche keinem Menschen auf der Erde so ein Erlebnis. Und, reagiert rechtzeitig, sonst seid ihr außerstande noch gegenzusteuern.. Wie hier geschrieben wurde, man hat ggf. sogar Traubenzucker in der Hand, aber ißt ihn nicht. Verrückt.. -
Lucy
Rang: Gastam 28.06.2006 01:38:16
Lieber Anonym!
Ich habe fast das gleiche erlebt: War ebenfalls mit dem Auto unterwegs u. hab auch gemerkt dass ich einen unterzucker bekomme und hab mir vorher noch schokolade (genau das falsche, weils zu langsam wirkt) gekauft... ich hatte halt in diesem moment appetit auf schokolade.. verrückt einfach, aber wenn man eine hypo hat, dann denkt man nicht mehr klar.
naja, auf alle fälle bin ich losgefahren und bin dann anscheinend wie ein betrunkener gefahren. ein mann fuhr hinter mir und hat mich beobachtet. er hat mich schließlich überholt und mich ausgebremst!
dieses erlebnis wünsch ich wirklich keinem diabetiker auf der welt!
verrückt ist das schon. aber zum glück war es nur blechschaden.
und deine geschichte mit der arbeit kann ich sehr gut verstehen, arbeite auch in einem autohaus... :)
liebe grüße, LUCY von Lucy -
Anonym2
Rang: Gastam 28.06.2006 14:43:49
Ob`s nicht nur ein Test war, wie sich autofahrende Diabetiker verhalten?
Denn es war ja schon immer mal von irgendwelchen Einschränkungen in dieser Richtung die Rede. von Anonym2 -
R.
Rang: Gastam 25.07.2006 15:11:31
Hallo Anonym,
meinem Bekannten ergings ähnlich wie Dir, auch er setzte sich ein einen Dienstwagen, fuhr los ---- aufgewacht ist er im Krankenwagen. Es ist ihm zwar nichts passiert, weil er anscheinend langsam in den Graben gerollt ist, Wagen war dennoch Totalschaden, und er kann sich an absolut nichts erinnern. In diesem Zustand fuhr er unfalllos eine kurvige Strecke, über Kreuzungen, Ampeln.
Leider war diese Blackout-Situation nicht die erste und nicht die letzte, glücklicherweie kamen bis jetzt keine anderen Personen zu Schaden.
Nur leider häufen sich diese Vorfälle. Ich bin zwar nur eine Freundin und Nachbarin, mache mir trotzdem Sorgen.
Bin für jeden Tipp dankbar, wie er wieder dazu befähigt werden kann, dass er seine Unterzuckerung merkt und dann auch Zucker zu sich nimmt.
Er ist übrigens Typ 1 seit 28 Jahren, und diese Probleme begannen vor ca. 7 Jahren.
Gruß
R. -
sunny
Rang: Gastam 26.07.2006 14:57:34
mir ist sowas zum glück noch nie passiert. wenn sich bei mir eine unterzuckerung ankündigt, dann trink ich fix apfelsaft (hab immer ne 0,33 l flasche bei mir) oder nehme traubenzucker, das wirkt bei mir alles recht schnell. selbst bei werten um 2,0 mmol/l hab ich noch alles unter kontrolle, bei 1,5 siehts dann schon schlecht aus, da kommen bei mir stimmen und gräusche von gaaaaaaaaanz weit her...aber nach saft oder ähnlichem gehts auch bald wieder...
während dem autofahren hatte ich bis jetzt zum glück nur eher leichte hypos, mit etwas zittern, aber sonst keine probleme... also nichts mit fahren wie besoffen oder so... und ehrlich gesagt, will ich sowas auch nie erleben und ich wünsche es auch keinem. von sunny