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Unterzucker!
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Matt
Rang: Gastam 28.03.2010 19:04:53
Hallo Leute,
ich weiß garnicht, ob ich hier richtig bin. Ich fang mal ganz vorne an. Vor einigen Jahren bin ich zum Arzt gegangen, weil ich mich irgendwie schlecht fühlte. Er stellte damals einen niedrigen Blutzuckerspiegel fest und schickte mich mit den Worten "öfter kleine Mahlzeiten essen, dann wird's besser" nach Hause. Das habe ich seitdem versucht und meistens geht es mir gut dabei.
Jetzt kommt die Frage. Kann es ein, dass niedrige Blutzuckerwerte für sexuelle Lustlosigkeit sorgen? Also, kann es sein, dass man keinen Bock auf Sex hat, wenn man mal ein paar Tage nicht auf die Ernährung geachtet hat?
Ich bitte dringend um Antworten.
Viele Grüße
Matt -
peter
Rang: Gastam 28.03.2010 19:24:36
wie kannst du dringend um antworten bitten wenn du nichts aber wirklich nichts konkretes schreibst.
denn--> was verstehst du oder der arzt unter einem niedrigen blutzuckerspiegel ?
denn unterzucker ist -definiert- mit weniger als 50mg/dl. von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 28.03.2010 20:21:42
und es gibt Ärzte, die son Quatsch schon bei 90 verzapfen: Als ich 92 wg OP in ein krankes Haus eingecheckt hatte und mich die Stunde danach ein bisschen mit der Umgebung vetraut machte, hatte ich das Personal in helle Aufregung versetzt. Denn beim routinemäßigen Anzapfen hatte das Labor 90mg/dl gemessen und wenigstens 3 Pflegerinnen ausgeschickt, mich dringend zur Zwischenmahlzeit einzufangen ;-) von Jürgen -
Matt
Rang: Gastam 28.03.2010 20:47:03
Naja, mehr weiß ich eben nicht. Eben nur, dass der Arzt gesagt hat, dass der Blutzucker "etwas" niedrig ist und das ich manchmal flimmern vor den Augen bekomme, wenn ich nicht esse. Das ist alles.
Kann das denn jetzt dafür verantwortlich sein?
Viele Grüße
Matt -
Jürgen
Rang: Gastam 28.03.2010 21:22:21
So einfach mal Unterzucker kann manchmal für ein paar Minuten etwa 2 Stunden nach einem üppigen Essen vorkommen, wenn man normal viel zu hohen Zucker und damit Diabetes hat. Ohne Diabetes braucht man dafür defekte Nieren. Solltest Du also dringend bei einem richtigen Arzt untersuchen und Dir dann auch konrete Werte geben lassen.
Ansonsten gibt es, was Du beschreibst, auch für mehr als nur ein paar Minuten mit zu niedrigem BlutDRUCK. von Jürgen -
Michaela
Rang: Gastam 29.03.2010 10:34:28
Also, es gibt vielleicht doch noch ein, zwei andere Ursachen für Unterzuckerungen, das hier http://de.wikipedia.org/wiki/Insulinom ist z.B. häufiger als ein Komplettnierenschaden ohne Vorgeschichte und sonstige Beschwerden nehme ich an.
Untersucht werden sollte es natürlich trotzdem, vorausgesetzt es sind Unterzuckerungen und nicht was ganz anderes. von Michaela -
peter
Rang: Gastam 29.03.2010 11:41:55
ein insulinom ist ein extrem seltern auftretender tumor , da sind nierenschäden geradezu häufig.
zudem der arzt ja nicht mal von uz sondern nur von einem -etwas niedrigen wert- (was immer das auch sein soll) gefaselt hat.
zumindest gibt ihm der rat ständig zu futtern, das recht dick zu werden, mit ärztlicher anleitung.
ärzte neigen dazu mal was zu sagen,
viele schlucken weil mal was gesagt worden ist ständig aspirin, oder vitaminpillen.
von peter -
Michaela
Rang: Gastam 29.03.2010 12:13:44
Deshalb sage ich ja ohne Vorgeschichte und andere Symptome. Für einen Nierenschaden nur zu "unterzuckern" und keine Schmerzen zu haben, keine Übelkeit, keinen übermäßigen Durst, keinen übermäßigen Harndrang etc. etc. halte ich für weiter hergeholt als den seltenen Tumor. Wollte nur mal entgegen wirken, wenn hier die Pferde etwas zu scheu gemacht werden.
Im Rest gebe ich Dir vollends Recht. von Michaela -
Rat
Rang: Gastam 29.03.2010 14:22:45
Matt, ich denke , sein Können kann alles Mögliche, eine ordentliche Abklärung bringt aber nur der Arztbesuch, egal, welches Thema, aber erst gilt es, organische Ursachen auszusschließen, also: ab zum Arzt, Blut und Labor, wegen der Unlust kann ein Gang beim Urologen Klarheit bringen.
Flimmern vor Augen klingt aus meiner Sicht, die falsch sein kann, auch eher nach niedrigem Blutdruck.
Aussagen wie etwas zu niedrig oder etwas zu hoch werden von Ärzten leider öfter gern genommen, bringen aber eben gornix. von Rat -
Matt
Rang: Gastam 29.03.2010 21:38:20
Hallo,
erstmal danke für eure Antworten. Auch wenn ich jetzt ganz verwirrt bin. Ich werde wohl zum Arzt geben müssen.
Nochmal zum Flimmern vor den Augen, als ich das das erste Mal hatte, hat man den niedrigen Wert diagnotiziert und ein Stück Traubenzucker hilft dann eben immer. Deshalb schien mir das ganz logisch.
Viele Grüße
Matt -
Astrid
Rang: Gastam 29.03.2010 22:15:02
Hallo Matt, ich bin Typ 1-Diabetiker und habe immer ein Flimmern/Flattern vor den Augen, wenn mein
Blutzucker sinkt.
Anders als bei niedrigem Blutdruck, denn ich auch ab und an habe, da ist dann eher so ein schwarzer Punkt zu sehen.
mfg von Astrid -
Matt
Rang: Gast -
peter
Rang: Gastam 30.03.2010 00:21:27
auch nur ein diabetiker,
nur der oder die weiß im gegensatz zu dir ob sie wirklich hoch oder niedrig ist.
und niedrig ist sie wenn sie mehr insulin spritzt als sie benötigt.
da du aber kein insulin spritzt und da du ja noch vor dem compi sitzt und nicht unter dem tisch liegst hast du auch kein insulinom, also hast du garnichts, und bist einem spruch deines arztes aufgesessen,
die möglichkeit sich eine sonderform des diabetes anzufuttern besteht allerdings auch, das sind die sogenannten geheilten nach einer magen-op.
die allen anderen als beispiel vorgehalten werden. von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 30.03.2010 01:10:18
aber auch nur für 5 Jahre. Dann haben sie im Schnitt wieder HNA1c 6,5 und sind damit nach den neuen Bestimmungen wieder diagnosreif. Ob sich das wirklich lohnt? Nicht für die Operateure meine ich, für die so geheilten Betroffenen? von Jürgen -
Frage
Rang: Gastam 30.03.2010 10:44:47
Moin Jürgen,
wie, nur 5 Jahre? Das klang doch aber ganz anders und zwar nach einer nachhaltigen dauerhaften Lösung? von Frage -
peter
Rang: Gastam 30.03.2010 11:14:17
wenn eine -dauerhafte lösung- so aussieht , daß ständig der vitaminstatus, der mineralstatus, kontrolliert werden und oft mit pillen ausgeglichen werden muß, weiß ich nicht was andere unter einer lösung verstehen. dann ist doch selbst kontrollieren und insulin spritzen sinnvoller, statt sich verstümmeln zu lassen. von peter -
OP
Rang: Gastam 30.03.2010 12:35:36
Wobei ich vor der OP schon alleine einen Heidenrespekt hätte, ich denke, die ist nicht ganz so ungefährlich, wie sie beworben wird....das klingt oft so easy: Magenband drum und minimalinvsiver Eingriff....ich würde mir das nicht trauen..glaub ich. -
peter
Rang: Gastam 30.03.2010 14:30:03
wobei magenband noch nicht als dm reduzierend gilt, erst bei magenumgehung, bzw teilmagen wegschneiden, dann mit den folgen vitamin/mineralmangel.
weniger essen mit intaktem magen finde ich auch angenehmer.
das risiko wird mit ca 4% geschätzt,(von der schnippelfraktion)
von peter -
Jürgen
Rang: Gastam 30.03.2010 17:07:58
ein Medikament würde mit 4% Risiko gar nicht erst in die Zulassungsprozeduren kommen von Jürgen -
gdhfzr
Rang: Gastam 03.04.2010 18:13:39
>>Obwohl das BGA am 26. Juli 1988 auf Grund von schweren Hypoglykämie-Zwischenfällen vorschrieb ,dass jeder Umstellung von tierischem Insulin auf Humaninsulin MEDIZINISCH begründet sein muß,hat sich so gut wie keiner daran gehalten.<<
Was glaubst du eigentlich, wieviele nach diesem Zeitpunkt DM (insulinpflichtig) bekamen? Für diese gilt ja wohl die UMSTELLUNG absolut nicht oder wo steht, dass das BGA tierisches Insulin als einzig richtiges vorschreibt?
Und wenn sich so gut wie keiner daran gehalten hat, offeriert das, dass es welche gab, die sich daran hielten. Weshalb willst du all diesen Menschen ihr Humaninsulin streitig machen (übrigens als einzig bekannte Person!)? Und komm nicht zum hundertsten Male mit irgend etwas Abgeschriebenen, sondern argumentiere selbst! Und noch eines, Anke, du nervst! -
NoName
Rang: Gastam 05.04.2010 04:24:24
Was glaubst du eigentlich, wieviele nach diesem Zeitpunkt DM (insulinpflichtig) bekamen? Für diese gilt ja wohl die UMSTELLUNG absolut nicht oder wo steht, dass das BGA tierisches Insulin als einzig richtiges vorschreibt?
Was soll denn das? Ne Fortsetzung der Massenverarsche?Die Substanz Humaninsulin wurde nicht verändert und den Betroffenen wurde suggeriert das sei das Beste.
Das das Dreckszeug unverändert lebensgefährlich ist wurde verschwiegen!
Was glaubst du eigentlich was sensorische Störungen sind?Weißt du es?Ne,möcht ich wetten und du weißt auch nicht das diese Störungen nicht gleich nach der ersten Injektion offensichtlich werden oder weißt du das?
Humanisulin macht noch mehr kaputt in deinem Körper,du merkst es allerdings nicht sofort und hinterher erzählt dir dieses Verbrecherpack "es seien Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus"!
Wach(t) endlich auf und geht zu euren Ärzten ,beschwert euch und verlangt tierisches Insulin!!! -
hfrfrnrfr
Rang: Gastam 05.04.2010 17:19:45
>>Was glaubst du eigentlich was sensorische Störungen sind?Weißt du es?Ne,möcht ich wetten und du weißt auch nicht das diese Störungen nicht gleich nach der 1. Injektion offensichtlich werden oder weißt du das?<<
Du hast ja so recht, Anke - ich weiss nicht, was eine sensorische Störung ist (genau, wie Millionen andere auch nicht) und ich und der Rest spritzen seit jahren (Jahrzehnten) Humaninsulin und wir haben keinerlei Störungen (im Gegensatz zu dir). Nun erklär uns doch mal, warum wir das Insulin (wir haben nie tierische Insuline gespritzt) wechseln sollen, wenn keinerlei medizinische Notwendigket besteht! Bin ja mal gespannt auf deine "fachmännische" Antwort. Außerdem hast du immer noch nicht auf die Frage, wo steht, dass das BGA tierisches Insulin als einzig richtiges vorschreibt, geantwortet - wir warten! -
Katja
Rang: Gastam 06.04.2010 20:49:07
Hallo 193.200.150.137,
wenn "das Dreckszeug unverändert lebensgefährlich ist", warum läßt Du es nicht einfach weg? Würde ich jedenfalls machen, wenn ich etwas für lebensgefährlich hielte...
Du schreibst: "Humanisulin macht noch mehr kaputt in deinem Körper,du merkst es allerdings nicht sofort und hinterher erzählt dir dieses Verbrecherpack "es seien Folgeerkrankungen des Diabetes mellitus"!"
Dann erklär mir doch mal bitte, warum in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts, als es noch keinerlei Alternative zu den Insulinanaloga(!) namens Rinder- und Schweineinsulin gab, 25 Jahre nach der Diagnose 95% der Diabetiker eine Retinopathie hatten und rund 30% eine Nephropathie!!! Diese Zahlen waren mir jedenfalls damals schon bekannt, denn ich bin seit 1963 Diabetikerin! Am Humaninsulin kann es jedenfalls nicht gelegen haben!
Viele Grüße
Katja -
Rudi
Rang: Gastam 07.04.2010 03:00:35
Hallo Katja, du kannst vergessen, dass dir Anke (die sich hinter der 193er IP versteckt) auf konkrete Fragen eine korrekte Antwort gibt. Bestenfalls wirst du einen abgeschriebenen Beitrag oder einen Sinnlos-Link erhalten. Zur Beantwortung fehlt ihr nämlich grundsätzlich eines - genug funktionierende Gehirnzellen. Die hat sie sich durch über 30 Jahre Missbrauch "kaputtgemacht". Also kann man sich solch entscheidende Fragen sparen - man erhält eh keine Antwort (das hat sie oft genug bewiesen, wenn's ans Eingemachte geht). Siehst du ja auch daran, dass der 84er-Anonyme keine Antwort erhält! Im Übrigen kann ich deine Zahlen nur bestätigen, nur will sie die nicht wahrhaben, weil sie darüber nichts im www findet (das bekanntlich erst 1990 entwickelt wurde) - ist etwa das Gleiche, wenn eine Schnecke über Atomphysik spekuliert - kommt nix bei raus... von Rudi -
brhegbrth
Rang: Gastam 07.04.2010 19:00:15
hallo rudi, muss dich enttäuschen - im net stehen doch berichte über "hypoglycemic unawareness" und das zu zeiten, als es nur tierisches insulin gab: >> By 1941 it is noted R.D.Lawrence that the early warning symptoms as weakness, faintness, tremors, sweating, hot or cold feelings, palpitations appear to be similar to the symptoms of a dose of adrenaline, and that additional symptoms of hunger, visual disturbance, diplopia and tinglings also give advance warning of hypoglycemia onset in the 50-70mg/dl blood sugar range. It is further noted that should such symtoms go UNRECOGNIZED or unnoticed, they are followed by mental confusion exactly simulating alcoholic intoxication, muscular twitchings, convulsions, epileptiform seizures, transient hemiplegias, and complete coma. Finally, this article notes the first reference to a condition now called "hypoglycemic unawareness" (HGU) and notes, "The same patient may at one time experience early premonitory warnings and at another be quite unaware of an impending [sic] attack. It is obvious that these are serious dangers." Lawrence also observes, " ... considering the large number of stupid or careless patients on insulin treatment, serious attacks and sequelae are exceedingly rare."<<
hoffen wir, dass anke englisch kann (was ich bezweifele) und dann endlich ihren mund hält! endlich wird allen recht gegeben bzw. werden sie bestätigt, was unser deppenkind immer abstritt: es gibt und gab unerkannte hypoglyks unter tierischem insulin.
link zum obigen bericht:
http://members.tripod.com/diabetics_world/Hypoglycemia_Unawareness_DGG.htm#01
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Mouse
Rang: Gastam 10.04.2010 05:06:43
Beispiel Humaninsulin: Oft zusammen mit Glucose verabreicht, soll Insulin die Energiereserven im Körper erhöhen – mit allen Risiken von Unterzuckerung und hypoglykämischem Schock. Ist die Aminosäuresequenz des verwendeten Humaninsulins absolut identisch mit körpereigenem, wird es für die Dopingspezialisten schwierig.
Dtsch Arztebl 2007; 104(8): A-465 / B-411 / C-399 -
xyz
Rang: Gastam 10.04.2010 05:23:19
Lies mal hier:
http://www.zeit.de/2003/48/Interview_Diabetes -
peter
Rang: Gastam 10.04.2010 11:05:43
weshalb sollen wir lesen, versuchs doch selbst mal
anke