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tochter 9 hat diabetes
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mira
Rang: Gastam 18.05.2006 02:22:28
meine tochter lebt durch nicht so glücklichen umständen bei meinen eltern,aber sie ist auch bei mir.als meine mutter mich im januar 2005 anrief und sagte,dass sie gerade bescheid bekamm warum es meiner tochter in der letzten zeit so schlecht ging.nämlich,dass sie diabetes typ 1 hat,bin ich erstmal weinend zusammen gebrochen.ich kann es bis heute nicht verstehen,und überlege immer was ich wohl falsch gemacht habe in der schwangerschafft.ihre werte sind leider immer noch ziemlich schlecht.und mache mir tierisch sorgen.muß immer wieder umgestellt werden.wer hat für mich einen guten rat.ich verstehe das auch alles nicht so richtig. von mira -
Hans
Rang: Gastam 18.05.2006 12:49:30
Hallo Mira,
leider weis die Wissenschaft noch sehr wenig über die Gründe die zur Entstehung eines Diabetes vom Typ1 führen. Es gibt zwar viele Theorien aber noch keine Gewissheit.
Grüsse von Hans -
WUn
Rang: Gastam 19.05.2006 16:20:47
Du hast gar nichts falsch gemacht, es ist blödes genetisches Pech! Keine Vorwürfe!
Es ist schwierig, diesen Schock zu verkraften, aber das Beste, was du machen kannst, ist Deiner Tochter jetzt beizustehen, mit ihr die Schulungen zu machen und ihr zu helfen, mit der neuen Situation zurecht zu kommen.
Meiner Erfahrung nach ist es für Kinder in diesem Alter leichter, mit Diabetes zu leben, als für die Eltern!
Kopf hoch! von WUn -
Mira Joy
Rang: Gastam 21.05.2006 13:17:11
danke für deine antwort.baut mich schon wieder etwas auf.ich denke,wenn sie erstmal vernünftig eingestellt ist,dann wird es hoffendlich etwas leichter.sie hatte auch schon einen geschwollenen bauch vom ganzen spritzen.obwohl es schon über ein jahr her ist,wo wir es erfahren haben,hat man sich immer noch nicht daran gewöhnt. von Mira Joy -
Fuchs
Rang: Gastam 23.05.2006 17:43:05
Hallo Mira,
keine Sorge. Das Leben mit Diabetes ist lebenswert und wunderbar. Und Deine Tochter wird das packen.
Das Wichtigste ist: Eine gute, eine sehr gute Betreuung.
Es gibt eine Kinderseite im Netz:
www.diabetes-kids.de von Fuchs -
Karla
Rang: Gastam 30.05.2006 15:56:52
Hallo Mira,
ich schreibe dir einfach mal, wies mir ging als ich Diabetes Typ 1 bekommen hab, ich war damals 11,
also ungefähr im Alter deiner Tochter.
Jetzt bin ich 21, studiere Medizin (um später Endokrinologin zu werden und mich auf Typ1 zu spezialisieren) und komme mit meinem Diabetes gut klar.
Die Werte deiner Tochter werden sich sicher bald bessern, dauert halt immer ein bisschen bis man die richtige Einstellung gefunden hat.
Falsch gemacht hast du nun wirklich nichts, Diabetes Typ1 ist eine Autoimmunkrankheit, da kann keiner was für und die vielen Theorien zur Entstehung, die bis jetzt aufgestellt wurden, sind alle noch nicht bewiesen, klar ist aber nur, dass es halt einfach Pech ist. Und im Vergleich zu den meisten anderen Autoimmunkrankheiten ist Diabetes wirklich
eine Krankheit, mit der man ganz normal (jedenfalls fast) leben kann und genauso alt werden, wie jeder andere auch.
Jetzt zu der Frage, wie du ihr helfen kannst: Bei mir war es so, dass ich bei meiner Schulung im Krankenhaus ein Mädchen getroffen habe, dass schon seit 5 Jahren Diabetes hatte. Sie hat mir alles erklärt (hat mehr gebracht als die Schulung durch die Ärzte), ihre Pens gezeigt und mir klar gemacht, dass ich damit ganz normal sein kann, nur etwas mehr Disziplin brache als andere Kinder. Ich würde dir raten, deine Tochter entweder in ein Schulungszentrum für Kinder zu bringen oder versuchen über Internetseiten, Kontakt zu anderen Kindern mit Diabetes herzustellen.
Und was noch wichtig ist: Behandle deine Tochter ganz normal, wenn sie sich spritzt oder den Zucker misst nicht immer hinstarren oder sie bemitleiden... das macht die Sache nur noch schlimmer.
Vielleicht misst du auch mal bei dir den Zucker (zeigt deiner Tochter, dass sie nicht allein ist) und versuche ihr nicht zu zeigen, wie sehr du dir Sorgen machst.
Ich hoffe, ich konnte dir ein bisschen helfen.
Wenn du noch Fragen hast: ich beantworte sie dir gerne.
Gruß, Karla -
Anke
Rang: Gastam 05.06.2006 11:41:04
Hallo Mira,
siehe eMail an dich :-))
Hallo Karla,
melde dich doch mal unter o.g. eMail, wenn du Lust hast, Kollegin :-))
Habe Diabetes seit der frühen Kindheit, mit der gleichen Absicht wie du Medizin studiert, bin jetzt allerdings etwas von der endokrinologischen Schiene abgekommen, weil mich die Orthopädie überraschend gepackt hat, arbeite seit einem Jahr in diesem Bereich als Assistenzärztin.
Viel Glück für die nächsten Klausuren und vielleicht bis bald?! Herzlich, Anke. -
Nadine
Rang: Gastam 10.06.2006 14:02:06
Ich bin Kinderkrankenschwester und durch Zufall grad auf Deinen Text gestoßen-das hört sich für mich alles so an, als ob Du von der Krankheit und von der Ernährung dazu nicht allzu viel mitbekommen hast!? Seid ihr nicht geschult worden, habt ihr keine Beratung bekommen?
Wie auch immer, diese Krankheit ist keine schlimme Krankheit, man kann damit ganz normal leben ohne daß man leiden muß. Sei froh daß der Diabetes diagnostiziert wurde!
Ach so, und noch was: NIEMAND trägt Schuld am Diabetes, das ist rein genetisch, da kann wirklich niemand was dafür, erst recht nicht die Mutter durch irgendetwas in der Schwangerschaft.
Kümmer Dich mal im zuständigen Kinderkrankenhaus um ne Ernährungsberatung und ne Diabetes-Schulung, da werden Dir Deine Ängste sicher genommen! von Nadine -
Carlo
Rang: Gastam 17.06.2006 18:28:34
Hallo Mira,
bei meiner Tochter(6) ist im März diesen Jahres Diabetes Typ1 festgestelt worden, klar ein Schock, ich habe geheult wie noch nie, denn man fragt sich ja warum die kleine und nicht ich? Sie hat Ihr leben doch noch vor sich. Die Schuldfrage ist ja bereits in den vorrangegangenen Kommentaren geklärt, aber mir und ihrer Mama ging es ganauso, es ist auch für mich nicht leicht aber es muss sein sie so zu behandeln wie immer, ich messe meinen Blutzucker mit unserem Ersatzmessgerät gelegentlich mit Ihr zusammen wenn sie das möchte, auch hat sie mir eine Insulinspritze ins Bein gepiekst (leer natürlich) mit Falte machen usw, mittlerweile spritzt sie sich selbst und ich bin richtig stolz auf meine süße. Wenn die Werte machen was sie wollen dann ist es wichtig einen klaren kopf zu bewahren und kontakt zur Diabetesberatung aufzunehmen. Nach kurzer Zeit gewöhnt man sich auch an die Waage in der Küche und bekommt schnell ein Gefühl für die Mengen, wichtig ist es mit ihr über ihre Krankheit zu sprechen, Schulungen besuchen und ganz wichtig: Stärke zeigen.
Kinder bekommen das meisst besser und schneller auf die Reihe als wir :-)
Also keine Sorgen machen, nicht so viel nein sagen, denn alles geht, nur die Menge machts.
Gruß,
Carlo -
Hannah Metzger
Rang: Gastam 21.06.2006 23:19:21
Bin 13 Jahre habe dieses Jahr im September 10 Jahre Diabetis, ich kenne nichts anderes. Wie lange hat ihre Tochter schon Diabetis? Sie brauchen sich wirklich keine Vorwürfe zu machen! Sie können nichts dafür! Niemand hat schuld, ich war im Dezember lezten Jahres in Kur auf Sylt, ich war Tag und Nacht umgeben von Diabetikern meines Alters umgeben und fühlte mich wohl, nicht mehr so alleine. Vielleicht könnten sie zusammen mit ihrer Tochter ein Kur machen? Ich denke es würde ihnen helfen, geben sie ihrer Tochter Zeit! Ich denke das Erste was amn lernen muss ist die Krankheit zu akzeptieren und lernen damit zu leben! Ich wünsce ihnen und ihrer Tochter noch viel Erfolg! Falls sie mich kontaktieren wollen hier meine Emailadresse:
Newyork-chick@web.de von Hannah Metzger -
Jana
Rang: Gastam 26.06.2006 13:56:50
Hallo,
meine Tochter ist 10 Jahre und bei ihr wurde am 22.5. diesen Jahres auf eine nicht sehr schöne Weise Diabetes festgestellt. Ihre Werte waren so schlecht (knapp 40 mmol), dass sie kurz vorm Koma stand.
Die Zeit danach war für uns sehr, sehr schwer, doch nach und nach wird es besser. Sie hat immer mal wieder schlechte Tage (launen- und wertemäßig) wie ich auch. Als Eltern(teil) muss man stark sein, aber auch ich kann das hin und wieder nicht. Und so kommt es, dass wir uns ab und an gegenseitig trösten. WICHTIG ist wirklich, dass das Kind weiß, dass ihre Umgebung teilhat an der Krankheit, aber auch, dass es dort Halt und Verständnis findet. Ein Späßchen zur richtigen Zeit zaubert auch bei schlechter Laune wieder ein Lächeln auf unsere Lippen...
Gerade vorhin rief sie aus der Schule an, dass ihre Werte zu hoch sind. Wir haben besprochen, was zu tun ist, ich rief im Diabetes-Zentrum an, um mich rückzuversichern, und siehe da, nach zwei/drei Stunden war alles wieder im Lot.
Auch ich hoffe, sie noch im KIDS-KURS für dieses Jahr unterbringen zu können; es liegt halt alles in der Hand der BARMER.
"Unser" Diabetes-Arzt ist der Dr. Milek, der den KIDS-KURS unter seiner Leitung hat.
Ich hoffe sehr für meine Tochter, dass dieses Ferienlager genehmigt wird, damit sie mit Gleichgesinnten ihre Zeit verbringen und dadurch viel lernen kann....
Also: Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist ;o)
Liebe Grüße von Jana! -
Timo
Rang: Gastam 27.06.2006 10:34:02
Ich kann Janna nur zustimmen.
Wem das Wasser bis zum Hals steht, soll den Kopf nicht hängen lassen. von Timo