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Abheilen der Kanülen Einstichstellen

  • Stefan

    Rang: Gast
    am 10.03.2006 13:54:27
    Hallo,

    wollte mich mal erkundigen, wie lange es bei euch dauert, bis die Kanülen Einstichstellen abgeheilt sind.

    Ich wechsle alle 4 Tage (Tender Teflon-Kanüle) zwischen 6 Regionen (Bauch, Seite Oberkörper, Oberschenkel - jeweils links und rechts) und kann die Einstichstellen noch über zwei, drei Wochen als kleine Punkte erkennen.

    Ist zwar ganz praktisch bei der Wahl der nächsten Einstichstelle, aber schön sieht das ja nicht aus.

    Gruß

    Jochen von Stefan
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 10.03.2006 14:34:43
    Also, mit Stahl und Liegezeit von 2 Tagen sieht man die Einstichstelle zwar auch mehrere Tage, aber keine Wochen.

    Ich habe ohnehin gehört, dass die Einstichstellen bei Stahlnadeln schneller heilen. Kann das jemand bestätigen? von Heiko
  • rosatulpe

    Rang: Gast
    am 10.03.2006 18:31:01
    Die Kunststoffkatheternadeln sind dicker als die Stahlnadeln und machen grössere Löcher. 2 Tage liegedauer ist genug auch für teflonnadeln. Je länger die Liegedauer, desto grösser wird der Krater äh ..ich meine das Loch, desto länger dauert der Heilungsprozess, ausserdem vernarbt das Gewebe schneller, und irgendwann bekommt man keine Nadel mehr rein.
    Und immer pfegen, massieren und cremen, damit die Haut gut durchblutet bleibt und damit gesünder und kräftiger.
    ich trage seit 15 Jahre katheter und habe keine Hautveränderungen, Narben usw.
    Rosatulpe von rosatulpe
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 10.03.2006 20:56:31
    Nur zwei Tage für Teflon? Weißt du, was die Dinger kosten? (Flex-Link, 10 Stck. 150 Euro, gegenüber 170 Euro für 25 Stahlnadeln) Das macht deine Krankenkasse mit? von Heiko
  • susi

    Rang: Gast
    am 12.03.2006 14:18:33

    Hallo,kann da auch nur hinzufügen,daß man die Katheter alle 2Tage wechseln muß!Sonst ist die Gefahr von Abszeßen sehr groß und außerdem wirkt das >Insulin nicht mehr so toll,da die Stelle schon,,überflutet" ist.
    Klar sind das Kosten,aber was für Kosten hätte die Kasse bei einem schlecht eingestellten Diabetes und seinen Folgen???Und so ein Abszeß bedarf einer Wochenlanger Behandlung,daß sind Kosten!!!!
    LG Susi







    von susi
  • Timo

    Rang: Gast
    am 16.03.2006 14:09:37
    Hallo Rosatulpe,

    pflegen, massieren? Da hat mir bei der Pumpeneinstellung keine was erzählt.

    Ich creme halt täglich die geplagten Regionen kurz mit Nivea Body Lotion oder so was ein.

    Was empfiehlst du zusätzlich?

    Danke.

    Timo
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 16.03.2006 21:08:04
    >>kann da auch nur hinzufügen,daß man die Katheter alle 2Tage wechseln muß!Sonst ist die Gefahr von Abszeßen sehr groß und außerdem wirkt das >Insulin nicht mehr so toll,da die Stelle schon,,überflutet" ist.<<

    Interessant für die Aussage wäre, ob du aus eigener Erfahrung sprichst oder ob sie von Panikmachen Dritter herrührt?

    >>Klar sind das Kosten, aber was für Kosten hätte die Kasse bei einem schlecht eingestellten Diabetes und seinen Folgen???Und so ein Abszeß bedarf einer Wochenlanger Behandlung,daß sind Kosten!!!!<<

    Das ist zwar richtig, aber ich finde, so formuliert klingt das ein bisschen hart. Letzten Endes kosten wir Diabetiker mehr, als dass wir einzahlen. Und das schlimme dabei ist: Es ist nicht das Geld der Krankenkasse, sondern das Geld der anderen Beitragzahler. Daher finde ich es nur fair, wenn wir uns auch über die Kosten Gedanken machen und überlegen, wo wir auch etwas sparen können. Und vor allem sollten wir uns nicht immer damit heraus reden, dass es womöglich viel schlimmer kommen kann, wenn wir die Nadeln so lange drin lassen, wie es der Hersteller in seinem Beipackzettel an giebt. Es ist laut Statistik nämlich noch wahrscheinlicher, dass wir keine Probleme damit bekommen. von Heiko
  • Uli

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 12:15:47
    @Heiko: Musst du die denn selbst bezahlen?

    Sparen ist gut und schön, aber die Empfehlung lautet eigentlich täglich Katheter wechseln. Und bei mir hält ein Teflon auch maximal zwei Tage von Uli
  • Uli

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 12:15:47
    @Heiko: Musst du die denn selbst bezahlen?

    Sparen ist gut und schön, aber die Empfehlung lautet eigentlich täglich Katheter wechseln. Und bei mir hält ein Teflon auch maximal zwei Tage. Die Statistik ist mir da egal - ich merk es an meiner Diabeteseinstellung und vor allem an den Einstichstellen. von Uli
  • Uli

    Rang: Gast
    am 20.03.2006 12:20:36
    Nanu, warum ist das nun 1,5 Mal hier? von Uli
  • Uli - ein anderer

    Rang: Gast
    am 24.03.2006 11:33:46
    Fakten sind:

    1. Teflon ist wesentlich teurer als Stahl
    2. die max. Kath. liegezeit ist bei allen Kathetern max. 48h (in der Praxis lässt sich das von Fall zu Fall erhöhen - mit Stahl ebenso, wie mit Teflon)
    3. wesentlich weniger Narben und schnellere Abheilzeit bei Stahl durch die angesprochenen kleineren Löcher.
    4. Schmerzen durch Bewegung sind sowohl bei Stahl als auch bei Teflon nicht feststellbar. Ich lasse meinen Stahlkatheter auch beim Volleyball z.B. liegen.
    5. Stahlkatheter bekommen wesentlich weniger Verschlüsse und rutschen im GEgensatz zu Teflon nicht aus der Haut.

    Fazit:

    Was zur Hölle bringt Teflon für Vorteile???

    Ein kosteneffizientes Verhalten ist von jedem sozialen Menschen gefördert. Nur so funktioniert das System!

    Meine Empfehlung an dieser Stelle:

    Uromedical Contact Detach
  • Sylvia

    Rang: Gast
    am 24.03.2006 21:03:16
    Hallo Du Anonym,
    ich weis nicht warum man sich hier nicht mit Namen melden kann, aber egal....
    Zitat:
    Was zur Hölle bringt Teflon für Vorteile???

    Ich benutze die zwar nicht, aber die Leute die eine Allergie haben, sind mit den Teflon Nadeln wohl besser bedient..
    Der Vorteil reicht doch wohl schon oder nicht?

    Sylvia


  • Thommy

    Rang: Gast
    am 26.03.2006 22:18:55
    Hallo Anonym,

    ich gehe mal davon aus, Das Du eine derartige Studie darüber gemacht hast und mehr als 1000 Pumpenträger konkret zu diesem Thema befragt hast.
    Sicher bestellst Du das Pumpenzubehör nur über den Versandhandel. Sollte das nicht der Fall sein, so solltest Du das schnellstmöglich tun. Denn damit ersparst Du den Kassen ja auch Geld. Das wäre kosteneffizient.
    Allergene Reaktionen auf Stahlnadeln gibt es dann wohl nur in den Köpfen der Industrie um Ihre Absätze zu erhöhen.
    Vielleicht denkst Du erst und schreibst dann. Und besonders nicht Anonym.

    Lg

    Thommy
  • Heiko

    Rang: Gast
    am 27.03.2006 00:10:10
    Übrigens gibt es auch Allergien auf die Pflaster der Katheter. Sie sind zwar antiallergen, aber eine Teilnehmerin aus unserer Gruppe musst dennoch die Therapie abbrechen, weil sie die Pflaster nicht vertragen hat.

    Die Pflaster von D-Link und Flex-Link sind übrigens nicht diesselben. Sie werden von zwei verschiedenen Firmen produziert und enthalten daher auch Variationen des "Klebstoffs". von Heiko