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Versteh die Welt nicht mehr !!!

  • Suizid

    Rang: Gast
    am 02.03.2006 23:53:25
    Hallo treue Mitglieder des diabetes-forum.

    Damals ........damals da war ich noch ein glücklicher und lustiger Mensch, der vielen anderen Mensch Freude bereiten konnte .....und vor allem dem Anschein nach gesund war....

    Heute sieht die Realität ganz anders aus.Während meine Mitmenschen neben kleinen Discobesuche sich einen kleinen Gang in Snackbars erlauben können, bin ich an Diabetes Typ 1 erkrankt.

    Ich versteh die Welt nicht mehr.
    Wie kann so eine Ironie zu Stande kommen, dass gerad ich an Typ 1 erkranke , jemand der seit der Kindheit Sport treibt , und dass meine, vorallem vollschlanken Kollegen ein weit aus bessere Lebensqualität als ich genießen?
    Was habe ich bloß falsch gemacht?Damals habe ich alles Ersichtliche in Anspruch genommen, dass ich mich gesund ernähre .....auch wenn man sich hier nach der Definition fragt ...was bedeutet eigentlich gesund ernähren ...möcht ich dieses nur an einem kleinen Beispiel veranschaulichen .....
    Wasser statt Cola ......Brot statt Mcs ........und trotzdem schlug die Krankheit mit voller Kraft und Heftigkeit in der jungen Blütenphase meines Lebens zu .....

    Ich weiss ehrlich gesagt nicht was ich machen soll ......jedesmal wenn ich mich in einer Gruppe von Leuten befinde, übermannt mich ein seltsames Gefühl der Isolation, das mir jedesmal zuflüstert :"Du hast ein Geheimnis und ich kenne es."

    ich bin ehrlich gesagt tierisch am Ende.Die Freude am Leben habe ich sowieso schon verloren, meine Freundin erst recht, weil sie mit einem Menschen mit dieser schweren Bürde nicht zusammen sein konnte .......und allein der Gedanke an den Erkrankungen der Spätfolgen zu erleiden, bereitet mit das größte Kummer ....

    Ich WILL nicht mein Augenlicht verlieren, wenn ich 30-40 Jahre alt bin .....ich WILL nicht an einer Nierenmanschine angeschlossen sein....
    und viel weniger WILL ich dem Tod näher als dem Leben sein , wenn ich einen Herzinfarkt knapp überlebe ...


    Nichts desto trotz möchte ich die möglichen Jahre, die mir noch zu Verfügung stehen genießen und an schönen Erfahrung in meinem jetzigen Leben bereicheren, die mich wenigstens für einen Momentlang ablenken können ....

    Erst heute wird mir bewusst, wie wertvoll der Satz vieler meiner Freunde und Familienangehörigen ist, wenn zu bestimmen Anlässen gefeiert wurde und jeder neben dem Glück und Erfolg, DIE GESUNDHEIT wünschte.Auch wenn solche Sätze von Herzen im linken Ohr rein und wieder aus dem rechten Ohr hinausflogen,würde ich alles dafür geben ein einfaches, schlichtes und beständiges Leben ohne die Abhängigkeit vom künstlichen Insulin, ohne die Abhängigkeit dieser Geräte, die jedesmal jemanden in einen Zustand der Unruhe und Ungewissheit versetzen, wenn sie meschanische Laute von sich geben, zu führen und mir dann jedesmal ins Gedächtnis rufen zu können, dass man über den gesunden Zustand glücklich sein sollte..........

    Falls mich aber dann doch die bittere Realität einholt, werde ich vermutlich wie mein Name oben schon anspielt den Freitod wählen, denn ein Leben in dieser Beschränkheit kann ich niemals führen

    Ich wünsch euch noch eine schöne Nacht ...
  • Mathias

    Rang: Gast
    am 03.03.2006 09:34:38
    Tja, da haste schon recht, aber das mit der Selbstmordnummer bringt dich ja auch nicht wirklich weiter.

    Bei mir kam der Typ 1 mit knapp über dreissig als aktiver Sportler mit Spass daran.

    Ich hab mich dann tierisch geärgert, dass ich das Leben nicht in vollen Zügen genossen hab, solange ich die Gelegenheit dazu hatte. und Jetzt?

    Jetzt Hab ich angefangen mit Saufen, Rauchen und Hemmungslosen Fressorgien. Das geht jetzt noch ein paar Jahre gut, aber lieber hab ich noch fünf Jahre Spass, als 15 Jahre nach Diätplan und Uhr zu leben um dann doch draufzugehen weil ich bilnd nicht mehr in die Dialyse gefunden hab.

    ind diesem Sinne: Lass es krachen!
  • Thommy

    Rang: Gast
    am 03.03.2006 09:43:06
    Hallo Anonym,

    niemand von uns hat sich diesen Rucksack auf seinem Rücken ausgesucht. Auch ich bin nicht ins nächste Sportgeschäft gegangen und habe gesagt das ich genau diesen mit Typ1 gefüllten Rucksack haben will. Auch konnte ich mir die Farbe nicht aussuchen. Weder die Größe noch die Anzahl der Taschen an dem Rucksack konnte ich selber entscheiden. Doch eines habe ich gelernt in der kurzen meiner Krankheit:

    Es ist egal wie groß der Rucksack ist, auch welche Farbe er hat ist nicht wichtig. Aber wichtig ist, das ich doch damit mein ganzes Leben lang durch die Welt gehe. Ein jeder kann es sehen, wenn ich ihn nicht verstecke. Ich selber bestimme ob er heute schwerer ist, oder ob ich ihn so garnicht merke. Es liegt doch an einem selber, welches Gewicht man seinem Rucksack gibt.
    Warum gerade ich den Rucksack habe, so genau weiß ich das auch nicht. Aber lieber trage ich diesen Rucksack, wo ich schon 35 Jahre ohne diese Last gelebt habe, wie das es vielleicht meine Tochter oder meinen Sohn trifft. Denn für diese kleinen Geschöpfe, ja genau die, die einen so unschuldig anschauen, ihr Leben noch vor sich haben, genau für diese WÜRMCHEN ist dieser Rucksack zu schwer.
    Also zerfliesse hier nicht in Selbstmitleid weil gerade DU diesen Rucksack trägst, sondern fang an, sein Gewicht zu verändern. Lerne das Leben mit dem Diabetes, und kämpfe nicht gegen dein Leben an. Denn DU wirst deinen Rucksack tragen, auch wenn Du es nicht gewollt hast.

    Thommy
  • Diawolf

    Rang: Gast
    am 03.03.2006 14:00:17
    Ist am Anfang schon nicht ganz so leicht, mit der Krankheit fertig zu werden . Der Eine steckt es leichter weg, der Andere hat mehr daran zu kauen.
    Prinzipiell aber ist der Mensch ja ein Gewohnheitstier, und im Laufe der Zeit, wenn man sich den Problemen stellt und sie mit Hilfe von Arzt , Weiterbildung und eigener Erfahrung allmählich zu beherrschen beginnt , wird sich auch bei dir der Optimismus wieder einstellen.
    Spätfolgen müssen überhaupt nicht sein - das hat man zu einem großen Teil wirklich selbst in der Hand.Wenn du dir aber den Anonymus zum Vorbild nimmst, kannst du sicher mit Spätfolgen rechnen.
    Ich lebe bestimmt nicht gerade spartanisch -rauche allerdings schon lange nicht mehr-
    aber ich habe nach fast 40 Jahren Typ 1 keine Spätfpolgen .Wichtig ist, daß du dir ein paar Prinzipien angewöhnst, ein wenig leichten Sport treibst und versuchst, daß du eine Pumpe bekommst.
    Warum es gerade dich oder mich erwischt hat? Diese Frage ist sicher nur damit zu beantworten: Das Grundprinzip in der Natur besteht darin, daß der Stärkste,Widerstandsfähigste und Gesündeste überlebt und somit zur langfristigen Stabilität einer Art beiträgt.
    Wir zählen halt zu den Individuen, die unter natürlichen Bedingungen austerben würden, weil unsere Gene ungünstige Faktoren enthalten.
    Das "Grundübel" besteht darin , daß allemöglichen Krankheiten behandelbar sind, sonst wäre die menschliche Rasse gesünder und es würde wohl auch kaum jemand annähernd 100 Jahre alt.

    Wenn ein Baum Blätter verliert, dann passiert das nicht nur im Herbst. Erste fallen schon im Spätfrühling und im Sommer. Auch da sieht man deutlich das Grundprinzip der Natur.

    M.f.G.

    von Diawolf
  • Yasmin

    Rang: Gast
    am 03.03.2006 17:51:57
    Also ich versteh natürlich deine Bedenken, aber ich denke auch, dass man sein Leben genießen sollte. Klar sollte man sich daran möglichst halten, damit keine Spätfolgen entstehen, aber man sollte auch Leben. Diabeteiker können doch genauso in die Disco gehen wie alle anderen und alles auch machen .
  • Matthias

    Rang: Gast
    am 04.03.2006 00:04:45
    Hallo,

    wenn du noch Lust zu lesen haßt, dann lies.
    Ich habe seit mehr als 33 Jahren Typ 1 und
    habs wirklich klrachen lassen. Ich hab nix ausgelassen. Ich habe dafür bezahlt. Die Spätfolgen sind heftig, mehr oder weniger.
    Ich habe meine kleine, ebenfalls diabetische, Schwester nach ihrem Suizid beerdigt. Ich habe
    weitergemacht. Dann habe ich meine Eltern und jede Menge Freunde beerdigt. Ich habe weitergemacht bis es gereicht hat. Dann habe ich geheiratet und ein behindertes Kind adoptiert.
    Jetzt bin ich glücklich und zufrieden und alles
    würde ich wieder so machen.

    Matthias

    p.s.: Können die anonymen Anomymiker
    nicht wenigstens ein Minimal-Pseudonym
    posten, sonst wird es wirklich albern
    hier!
  • Susanne

    Rang: Gast
    am 04.03.2006 11:44:11
    Nur mal so am Rande: eine Frau die einen MAnn wegen einer nicht tödlichen Krankheit verlässt die nicht zu lebenslanger Pflege durch sie führt, hat diesen mann nicht verdient, sondern gar keinen. Wenn eine frau aber geht, weil der MAnn sich im Selbstmitleid verliert und erst mal nciht mit sicher selber fertig wird, so sollte der MAnn seine eigenen NAse packen und gucken,dass er da raus kommt.

    es gibt sehr viele Krankheiten, die sehr viel schlimmer sind als Diabetes, egal ob typ 1 oder 2. wie wäre es mit Krebs? Multipler Sklerose? Parkinson in jungen JAhren?Ich für meinen Teil bin vor allem auch froh, eine Krankheit zu haben die man mir nciht sofort ansieht, mit der ich noch jahrzehnte lang ohne Schmerzen leben kann, mit der ich Kinder haben kann und die mich zwar einschränkt, aber eben auch nur im teilbereich ernährung. Mein Allergisches Asthma und mein Heuschnupfen schränken mich im frühjahr schlimmer ein, meine Neurodermitis tut sehr viel schlimmer weh. gut, mit typ 2 bin ich teilweise wohl auch selber schuld, wobei der großteil aber ererbt ist. Aber deswegen kann ich trotzdem damit leben - es gitbt schlimmeres. von Susanne
  • Frechdachs99

    Rang: Gast
    am 04.03.2006 17:25:21
    Hallo Anonym,

    vielleicht solltes Du Dir mal Gedanken darüber machen, ob Du nicht mal eine Psychotherapie machst. Es gibt wirklich ganz tolle professionelle Hilfestellung für Deine Probleme, Du musst sie nur in Anspruch nehmen und selbst mitarbeiten.

    Ich glaube nicht, dass Dein Hauptproblem der Diabetes ist.

    Viele Grüße
    Frechdachs99
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 04.03.2006 20:13:36
    hallo an die anonymen,
    den posts von mathias und susanne, mal in ruhe und sorgfältig gelesen, ist nichts hinzuzufügen.
    denn wir alle und noch viel mehr, tragen unser päckchen der eine mehr der andere weniger.
    aufrechnen kann man sowas nicht.
    nur eins , wenn ich alle drei monate meinen check hinter mir habe, und mich über meinen hba1c freue,
    gibt mir das kraft.
    denn was der doc sagt ist mir wurst, ich muß mit den werten zufrieden sein, und dafür tue ich was, und das gerne, denn ich weiß wofür.
    mfg klaus von klausdn
  • Robert

    Rang: Gast
    am 05.03.2006 19:11:17
    Hmmm... also ich kann dich schon verstehen, aber so wie du des dastellst KRIEG ICH DAS KOTZEN! Tut mit Leid dass das jetzt so drastisch klingt, aber ich erklär mir mal deine Einstellung damit dass du's erst vor kurzem erfahren hast und noch verarbeiten musst.

    Dass deine Freundin dich wegen Diabetes verlassen hat is nen echtes Armutszeugnis für sie (außer das weiter oben gepostete stimmt, und sie hat sich bloß an deinem Selbstmitleid gestört). Ich bin selber erst 18 Jahre alt und hab KEIN Diabetes, aber ich habe eine 14 Monate jüngere Freundin die seit Jahren Typ 1 hat. Ich mein ich wohn nicht mit ihr unter einem Dach oder so und krieg vllt auch nicht so viel mit, aber mich stört das überhaupt nicht. Es ist natürlich nicht immer einfach, aber man gewöhnt sich da problemlos dran und akzeptiert das, wenn man einen Menschen liebt. Es geht doch immer noch um dich als Menschen, und nicht um deine Krankheit, oder? Wie du auf andere wirkst hängt also vollkommen von dir selbst ab, und wenn du deine Krankheit akzeptierst tun das auch die andern. Und falls nicht- sind das dann die richtigen Menschen für dich?

    von Robert
  • Realist

    Rang: Gast
    am 06.03.2006 12:37:36
    Also Leute, wieso dauernd dieses Miesmachen?

    Ich bin m., 40 und seit fast 10 Jahren Typ 1. Ich war vorher ein Lebemann- und Genießer-Typ - und bin es jetzt immer noch. Ich habe inzwischen Familie mit 2 süßen Töchtern und lebe ein gaaaanz normales Leben. Ich trage Pumpe und fühle mich so gut wie nicht eingeschränkt. Ich bin relativ gut eingestellt (hba1c 6,2) und vermisse nicht das geringste. Ich trinke ab und zu ein paar Biere - rauche hin und wieder mal einige Zigaretten und kenne meine Grenzen.

    Meine Freunde schätzen meine Zuverlässigkeit und meinen Humor. Und das Beste ist: Als ich damals die Diagnose bekam, ist absolut nix zusammengebrochen. Kein Selbstmitleid oder so. Ich möchte mich nicht selber rühmen - aber es kommt immer auf einen selbst an. Es gibt Leute ohne Arme und Beine oder welche die blind sind - und die leben ein gutes erfülltes Leben. Und es gibt Leute, die kommen im Leben nicht klar, weil sie Pickel haben oder dicklich sind. Bis hin zum Suizid. Tipp: Kontakt zu anderen D. suchen, seine Krankheit akzeptieren, professionelle Hilfe suchen. Es lohnt sich.

    Realist
  • Simone

    Rang: Gast
    am 06.03.2006 14:05:15
    Also, ich kann nur sagen, als ich die Diagnose bekam, dass ich Diabetes 1 habe, habe ich das meinen Freunden und Bekannten mitgeteilt. Manche haben sich gewundert, weil sie nichts richtiges über die Krankheit wissen, außer das hin und wieder kam, ja das hat meine Oma auch. Nunja, die hatten bzw. haben meist Diabetes 2
    Vor mir hat keiner Angst, oder meidet mich, nur weil ich Zucker habe. Sie fragen nach wie es mir geht, was ich essen darf (übrigens esse ich alles, und da ist es egal, ob Nachts an der Tanke mit Freunden, oder bei Mc. Donalds......)
    Ich weis nicht was dein Problem ist? Du kannst doch alles machen.
    Dein Problem ist nicht der Zucker, sondern dein Selbstmitleid, und deshalb hat deine Freundin dich wahrscheinlich auch verlassen. Ich will dich auf keinen Fall ankreifen, nur wach mal auf.
    Vielleicht hilft dir auch eine Pumpe??!!!
    Melde dich, wenn du mehr wissen willst
    Simone
    Ich war auch erst so, allerdings habe ich nicht ganz so derbe gedacht
  • gwen

    Rang: Gast
    am 07.03.2006 22:48:54
    Seit fünf Jahren habe ich Typ-1-Diabetes und ich hatte ähnliche Gedanken. Am Anfang natürlich sehr ausgeprägt. Ich habe vor der Erkrankung viel Sport getrieben, mich verausgabt und jetzt, ja nun bin ich ein Krüppel? Nö, nur einer von vielen der ein Handicap hat, das akzeptiert werden muss, denn ansonsten hast Du Dich selbst aufgegeben. Du musst einen Weg finden, damit fertig zu werden. Wie wär's mit einer Selbsthilfegruppe? Auf jeden Fall benötigst Du jemanden zu reden. von gwen
  • Milena

    Rang: Gast
    am 12.03.2006 14:37:23
    Hallo.

    Irgendwie kann ich nicht nachvollziehen, wie man so mit der Diagnose Diabetes Typ 1 umgehen kann. Ich habe das auch ganz neu. Es ist eine Störung der Funktion der Bauchspeicheldrüse. Es ähnelt einer Schilddrüsenkrankheit oder tausenden anderen Dingen, die man einfach bekommen kann. Warum sollte man denn ein Recht auf Gesundheit gepachtet haben, weil man viel Sport macht?

    Ich habe auch viel Sport gemacht (im Moment nicht mehr, aber das liegt am frisch operierten Knie). Ich bin sehr schlank. Jetzt habe ich Diabetes, aber ich fühle mich nicht als Krüppel. Ich fühle mich immernoch hübsch, jung und gesund. Ich kümmere mich um meinen Diabetes wie um meine Haut und ärgere mich, wenn man ein Wert zu hoch ist genauso, wie wenn ich einen neuen Pickel bekomme.

    Niemals würde ich daran denken mein Leben beenden zu wollen! Wieso auch? Das Risiko für Folgeerkrankungen ist nicht sehr hoch, da die Therapie heutzutage sehr gut ist. Wenn ich Alkohol trinken und feiern gehen will, dann tue ich das - gesund ist es nie! Auch ohne Diabetes nicht, da kann man dann nur leichter die Augen vor verschließen, genauso treffen einen dann evtl. 'Folgeerkrankungen' des übertriebenen Alkoholgenusses.

    Ich finde die oben oft beschrieben Haltung feige und zimperlich. Wenn man seine Schwächen kennt und es eine so einfache Therapie gibt, sollte man dankbar sein. Ich bin es. Zum Glück habe ich keinen Krebs, kein Aids und nichts ohne Heilungschancen und ohne Hoffnung.

    Auch meine Beziehung ist unter dem Druck des Krank-Werdens zerbrochen und das ist Schade. Aber: Wäre sie nicht an dieser Krise kaputt gegangen, dann an der nächsten - Krisen gibt es im Leben einfach. Nicht gleich aufgeben!

    Lieben Gruß an alle 'Kranken' und 'Gesunden' und vor allem an Leute mit Krankheiten, die trotzdem seelisch gesund bleiben! von Milena
  • bioline

    Rang: Gast
    am 03.07.2006 18:49:09
    Liebe Betroffene,

    es ist schon verständlich, daß es Dich zunächst
    mal runtergehauen hat.
    Doch gab es ja noch nie so viel Hilfsmittel,
    das Leben dennoch angenehm zu gestalten.
    Du hast ja sogar den Vorteil, daß Dir, weil schon
    vorher praktiziert, eine gesunde Lebenshaltung
    nicht schwerfällt.
    Es ist nun mal so, daß bei allen Krankheiten
    auch genetische Einflüsse mitspielen.
    Da wir unsere Vorfahren nicht aussuchen können,
    müssen wir halt mit der Bürde leben und das
    Beste daraus machen.
    Neben all dem, gibt es auch zu bedenken,
    daß es noch viel schlimmere Schicksale gibt.
    Aus Deinen Schilderungen entnehme ich, daß Du
    vieleicht zuviel Kohlehydrate und zu wenig
    Eiweiß zu Dir genommen hast?
    Ich weiß, es ist ziemlich schwierig, doch eine
    Tatsache, daß jeder Mensch eine individuell
    zusammengestellte Nahrung benötigt.
    Ich bin davon absolut überzeugt, daß die
    beinahe Unmöglichkeit, herauszufinden, was
    uns bekömmlich ist und dann, selbst wenn wir
    dies wüßten, im Alltag fast nicht durchführbar
    ist, schon allein aus logistischen Gründen,
    zur Entstehung der allermeisten Krankheiten
    erheblich beiträgt.
    Das könnte auch erklären, warum scheinbar
    gesund lebende Menschen trotzdem, oder
    gerade deswegen erkranken.
    Kopf hoch und viel Glück, Goldie.
  • John Pols

    Rang: Gast
    am 26.04.2007 19:55:45
    So wie Sie, geht es scheinbar viele Diabeteiker, insbesondere Typ 2 - Diabetiker. Es gibt viel mehr Diabetiker in Not, als wir uns bewußt sind. Als Diabetes Coach erhalten wir viele Reaktionen auf unsere Website, wo Diabetes und Freitod ein Thema ist. Kopf hoch, und wenn Sie Hilfe brauchen, vielleicht ein verständnisvolles und warmes Gespräch, wir sind für Sie da, denn für jeden Diabetiker, auch mit schweren Folgeschäden und Depressionen konfrontiert, kann/soll es heißen:
    Das Leben ist schön, auch mit Diabetes !
    www.diabetes-center-hinterzarten.de von John Pols