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Muskelkrämpfe durch Diabetes Typ 2

  • Archie

    Rang: Gast
    am 24.12.2005 21:45:12
    Hallo Allerseits,
    meine Mutter hat Diabetes und leidet nun schon seit mehr als zwei Jahren unter Muskelkrämpfen. Jeder Arzt, dem Sie das Problem geschildert hat, verwies Sie auf Magnesium. Doch die Krämpfe werden immer schlimmer und Magnesium rührt kaum mehr an.
    Gibt es jemanden hier, der die selbe Problematik hat und Infos über ander Medikamentierung geben kann???
    Ander Methoden oder ander Medikamente. Wäre über jede Info froh.


    von Archie
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 25.12.2005 23:37:57
    welche blutzucker- und hba1c-werte hat sie? von thomas2002
  • Harry

    Rang: Gast
    am 26.12.2005 18:06:29
    Vermutlich ist die Diabetes-Einstellung sehr schlecht. Möglicherweise liegen auch PNP und Durchblutungsstörungen vor. von Harry
  • Buchberger Armin

    Rang: Gast
    am 26.12.2005 20:12:11
    Hallo Thomas,
    meine Mutter hat Blutzuckerwerte die zwischen 100 und 280 liegen. Manchmal fällt Sie auch fast in den Unterzucker.
    Der hba1c wert liegt bei 6,5.
    Vielen Dank erst mal für Ihre Bemühungen und ich hoffe, wieder von Ihnen zu hören von Buchberger Armin
  • Buchberger Armin

    Rang: Gast
    am 26.12.2005 20:19:22
    Hallo Harry,
    vielen Dank für ihre Antwort. Wenn Sie mir nur mal kurz erläutern würden was genau PNP ist, dann wäre das sehr nett von Ihnen.
    Habe das meine Mutter erzählt, aber die wußte nicht was das ist.
    Danke erst mal für Ihre Bemühungen und ich hoffe wieder von Ihnen zu hören.

    Herzliche Grüße von Buchberger Armin
  • rudi

    Rang: Gast
    am 27.12.2005 20:06:44
    hallo armin,

    wenn deine mutter nicht weiss was pnp ist, sollte sie sich schnellstens zu einem diabetologen aufmachen. der erklärt ihr das ausführlich und tut etwas dagegen.
    meine frau hat seit 30 jahren nächtliche muskelkrämpfe und ist keine diabetikerin, hat aber durch trombosen bedingt, durchblutungsstörungen.
    magnesium wirkt auch nie.
    lasse vom arzt die phosphat-werte deiner mutter ermitteln, das könnte auch zu einer lösung führen.
    primär ist eine blutzuckereinstellung wichtiger.
    mit diesen blutzuckerwerten werten von tief bis hoch wird die sache noch schlimmer und nicht mehr rückgängig zu machen.
    unbedingt zu einem diabetologen, hausärzte haben wenig ahnung und wursteln mit tabletten rum, bis folgeschäden unvermeidbar sind. tut was!!!

    gruss rudi
  • Armin

    Rang: Gast
    am 27.12.2005 20:38:24
    Hallo Rudi,
    meine Mutter ist regelmäßig beim Diabetologen und die finden keine Lösung.
    Aber ich weiß auch nicht genau, ob meine Mutter auch ehrlich zum Arzt ist.
    Ich will mich hier eigentlich nur informieren und wenn nötig auch handeln, weil ich eben glaube, daß meine Mutter doch so dumm ist und mit Ihrer Gesundheit flunkert. Das tut mir richtig weh. Vielleicht kann ich Ihr ja doch helfen, wenn ich viel weiß und Ihr das auch unmissverständlich sage.
    Werde meiner Mutter Deine Tipps gleich weitergeben und dann abwarten, was Sie tut. Aber auf jeden Fall herzlichen Dank für die Info.
    Jede Info zählt.
    Danke von Armin
  • Harry

    Rang: Gast
    am 27.12.2005 22:47:58
    Hallo Armin,

    280 ist natürlich ein Wert, der nicht akzeptabel ist. Und das beanstandet Der Diabetologe nicht? Nach dem Essen sollte der BZ 140 nicht übersteigen.

    PNP = Polyneuropathie, eine Nervenstörung, die im ganzen Köprer auftreten kann, wie "Poly" beschreibt. Am häufigsten tritt PNP bei Diabetikern jedoch in den Füßen auf. Für PNP gibt es auch noch andere Ursachen, z.B. Alkoholmißbrauch.

    Beim quartalsmäßigen Diabetescheck beim Diabetologen sollten auch jedes Mal die Füße kontrolliert werden. von Harry
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 28.12.2005 01:30:44
    pnp ist eine sache des neurologen, genau so wie die untersuchung des augenhintergrundes eine sache das augenarztes. bitte an die jährlichen untersuchungen bei beiden fachärtzten nachfragen.

    die werte der verehrten frau mutter sind sehr volatil, was durchaus auf eine therapieanpassung hinauslaufen könnte.

    http://www.diabetesinfo.de/index.php ist eine gute seite für die algemeine einführung in das thema. von thomas2002
  • rudi

    Rang: Gast
    am 29.12.2005 00:10:29
    hallo armin,

    du hast deine mutter richtig eingeschätzt.
    beim arzt traut sie sich nichts sagen und Der Diabetologe geht bei einem hba1c von 6,5 davon aus, dass die sache im normbereich liegt.
    gerade die schwankungen von 100 auf 280 und wieder runter, schädigen die nerven enorm.
    du musst sehr einfühlsam mit ihr umgehen, da sie meint, ihr arzt wird es schon richtig machen.
    möglich, dass sie einverstanden ist, wenn du ihr hilfst, ein tagebuch über ihr essverhalten und der werte zu schreiben.
    sie muss zu ihrem arzt volles vertrauen entwickeln und zu ihm absolut ehrlich sein,
    mit ihm zussammenarbeiten, nur dann kann er ihr auch helfen.

    gruss rudi