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Schwangerschaftsdiabetes und Angst!!!
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Maria Schneider
Rang: Gastam 06.12.2005 00:16:47
Hallo!
Ich bin jetzt in der 23 SSW., vor zwei Wochen wurde bei mir eine SS-Diabetes festgestellt. Ich habe es erstmal mit Ernährungsumstellung probiert, dadurch habe ich 4kg abgenommen (sprich 1kg weniger als vor der Schwangerschaft, bin übergewichtig) und ich habe alle Zuckerwerte im Griff bis auf den Nüchternwert. Der schwankte immer zwischen 90 und 95. Deswegen soll ich seit einer Woche 8 Einheiten Insulin spritzen und zwar vor dem Schlafengehen. Seitdem kämpfe ich Nacht für Nacht, denn ich habe eine unglaubliche Panik vor Spritzen. Normalerweise versuche ich es selber hinzukriegen, mir den kleinen Ruck zu geben... es vergehen bis zu zwei Stunden unter Adrenalin, ich werde immer nervöser bis ich zusammenbreche weil ich es schon wieder nicht geschafft habe. Dann bitte ich meinen Freund mich zu spritzen, der es ohne Probleme macht. Ich brauche ungefähr noch eine halbe Stunde bis ich soweit bin dass ich mich spritzen lasse... An zwei Nächten war mein Freund berufsbedingt nicht da, da gabs einfach kein Insulin (wieder nach 2 Stressstunden probieren). Ich komme mir völlig dumm vor, ich weiss nicht wie ich es jemals schaffen soll...
Sind diese Werte nüchtern wirklich so schlimm (90-95)? Muss ich wirklich spritzen?
Meine Internistin möchte Nüchternwerte zwischen 70 und 80 sehen... Was mache ich wenn im Laufe der Schwangerschaft meine Insulinresistenz steigt und ich vor JEDEM Essen spritzen muss? Ich habe jetzt schon so ein schlechtes Gewissen meinem Baby gegenüber weil ich schon zwei Mal nicht gespritzt habe...
Vielleicht können Sie mir helfen, tut mir leid dass es so lang geworden ist.
Mit freundlichen Grüßen,
M. S. -
Bianka
Rang: Gastam 06.12.2005 10:35:03
Ich weiß nicht, ob du unbedingt spritzen mußt, aber ich weiß, dass man sich manchmal eben überwinden muss.
Mit einem schlechtem Gewissen ist deinem Baby auch nicht geholfen.
Als Mutter wirst du mehrere Dinge tun müssen, zu denen du dich überwinden mußt.
Es ist nur ein kleiner Piks. Nicht drüber nachdenken. Tief Luft holen, Zähne zusammenbeißen und durch. Hinterher erst drüber nachdenken und feststellen, dass es gar nicht so schlimm war!
Tu dir nicht selber wegen dem Piks leid, sondern denke an dein Kind!
Du alleine trägst die Verantwortung!
Du schaffst das! Da bin ich mir sicher.
Viel Glück! von Bianka -
Marion
Rang: Gastam 06.12.2005 11:31:19
Ich kenne diese Angst noch von den ausbruch meines Diabets . muß dabei sagen das ich paniesche Angst vor Nadeln habe. zum Glück war ich damals nicht schwanger.
Denk einfach nicht dran bereite dich vor mach die von den ängsten frei und denke an dein Kind. Ich weiß das jeder hohe Wert dein Kind schadet und wenn du es schaffst dich an die Spielregeln zu halten dein Bauchzwerg eine Ganz normale Schwangerschaft erleben wird . wichtig ist das du morgens nüchtern wirklich auf die ca 80 kommst un dmach dir keine sorgen in den bauch auch zu spritzen mit den Nadeln wirste dein Kind auch nie treffen können.
wenn du willst suche dir Ruig nen Forum oder Chat`wo du auch mit Scwangeren diabetikern oder müttern Reden kannst die dir mut machen und Dir gerne zuhören.
ich selber wurde dalas sehr gut von eien elternchat aufgefangen und es wurde mit mut gemacht gegenüer meien Unsicherheiten und Ängsten wegen der Diabets auch wenn ich damals wußte wie ich mich zu verhalten hatte
dort kannste mich auch finden und andrer mütter und Schwangerezum austauschen die alle Ängste haben und einfach mit anderen gerne reden auch wenn nicht immer süßeDiabetiker sind .
http://www.treffpunkteltern.de/foren/
komm doch einfach da mal im chat rein wenn du mit anderen Müttern und Schwangeren reden willst
fühl dich geknuddelt
Marion
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sandra
Rang: Gastam 06.12.2005 12:03:05
hallo,
ich hatte damals auch einen Schwangerchaftsdiabetes und der Nüchternwert sollte 90 sein. Vor dem spritzen hatte ich auch Angst, aber man überwindet sich. Hast du denn vielleicht eine zu grosse Nadel, dass du solche Angst hast? von sandra -
Anke
Rang: Gastam 06.12.2005 13:17:28
Hallo M.S. :-))
Gute Blutzuckerwerte sind währed der SS leider wirklich sehr wichtig. Wenn das Spritzen solche Probleme macht (damit stehst du nicht alleine da, das geht vielen so !), ist es vielleicht sinnvoll, damit noch einmal zum Arzt zu gehen ?
Noch mal die Nadeln durchzusprechen, ob du auch wirklich die ganz feinen hast,
nochmal die Technik durchzusprechen,
gemeinsam eine Stelle zu suchen, die bei dir beim Pieksen rel. unempfindlich ist
und vielleicht auch zu überlegen, ob du mit dem Problem professionelle Hilfe zum Angst-Abbau aufsuchen solltest ? Nicht verzagen - das lässt sich tatsächlich trainieren !
Alles Gute und herzliche Grüße, Anke von Anke -
klausdn
Rang: Gastam 06.12.2005 19:47:25
hallo schwangere,
es gibt injektionssystem mit 1.versteckter nadel,
2. automatischem injezieren, das ist zusammen mit einer 6 mal 0,25 mm nadel eigentlich außer pumpe eine praktikable lösung. aber wie immer kommt nicht von selbst, da mußt du dem doc mal kräftig ans bein treten, dann wird sowas verschrieben.
sag ihm einfach du hast ein recht darauf dich auf das kind zu freuen, und er soll das seinige tun, dann tu du das deinige. kompromis ??
mfg klaus von klausdn -
britta
Rang: Gastam 07.12.2005 11:16:17
Hallo,
ich hatte selber auch eine Schwangerschaftsdiabetes und dazu eine Panische Angst vor den Nadel! -
Britta
Rang: Gastam 07.12.2005 11:18:14
Hallo,
ich kenne das Problem und kann deine Angst sehr gut nachvollziehen, bei meiner Schwangerschaft erging es mir genauso! Ich mußte zu jeder Mahlzeit spritzen und vor dem Schlafen!
Irgendwann überwindet man seine Angst, denk immer an dein Kind, du hast die Verantwortung.
Wenn es erstmal da ist wirst du sehen es hat sich gelohnt durchzuhalten und alle Angst ist vergessen.
Viel Glück und die besten Wünsche!
Britta -
Elli
Rang: Gastam 09.12.2005 13:04:46
Hallo,
ich habe mich bis heute nicht überwunden, habe jetzt seit 8 Jahren DM. Die Panikattacken kenne ich sehr gut.
Das Gute: Man muß sich nicht überwinden! Laß Dir einfach einen Diapen mit passendem Insulin verschreiben (macht alles alleine) oder den NovoPen mit PenMate (macht den Einstich alleine). Leider sind viele Ärzte völlig ahnungslos, vor allem die, die meinen einen Schwangerschaftsdiabetes behandeln zu können. Mich hat man damals mit 12 mm Nadeln und Fertigspritzen traktiert. Schulung? Quatsch, ein kurzes Gespräch mit einer gebrochen deutsch sprechenden "Ernährungsberaterin" reicht doch völlig. Na, Hauptsache 'ne Privatrechnung gestellt.
Also, Kopf hoch, und gut informiere. Und einen Morgenwert von 90 - 95 finde ich echt in Ordnung.
Grüße,
Elli -
Moni
Rang: Gastam 14.11.2007 18:36:46
Ich finde was mit mir letzte Woche passierte ein bißchen übertrieben, ich bin in der 33 Woche, bis jetz, alles perfekt, ist mein Zweites Kind und alles lief bestens, ich habe bis jetz nur 7 Kilo zugenommen, ich bin eher ein zierlicher Mensch von der Verfassung her, und mein Kind wog 1,450 Kg in der 31 Woche, also ein ganz normales Gewicht, mein erstes Kind war etwas größer. Und noch dazu, ich habe eher einen niedrigen Bluttdruck, keine Wassereinlagerung,...also kein Signal für SS Diabetes.
Bei eine routine Untersuchung, letze Woche hatte ich Zucker im Urin, also schickte mich meine Ärtztin zum OGTT, ich muß sagen dass ich viel süßes in den letzten Tagen davor gegessen habe.
Das Ergebniss war:
nüchtern:83
nach eine Stunde:146
nach 2 Stunden:153
Der Artzt meinte dass wäre noch keine SS Diabetes, aber merkwürdig ist, dass der Wert steigt, also sollte ich ein Messgerät bekommen um zu kontrollieren und eine Mitarbeiterin würde mir alles erklären.
Diese Diätassistentin, hat als alles erstes in mein Mutterpass Gestationdiabetes eingetragen, mir erklärt dass ich kleine Mahlzeiten zu mir nehmem soll, keine Süßigkeiten, etc... und messen vor und nach den Essen:
Vor den Essen sollte ich ein Wert haben der <90 und nach den essen (90 minuten danach)einen Wert der <120 ist.
Nüchtern sind die Werte so gut dass ich nicht mehr messen soll, nach Forderung der Mitarbeiterin. Nach den Essen, gibts aber keine Regel, aber insgesammt auch ganz gut, soger niedrig manschmal (76), der höchste Wert war 130, meine Hebamme findet das ganze ganz übertrieben, weil meistens die Grenze bei 140 eingesetz wird und nicht 120 wie bei mir.
Das alles stresst mich sehr. Ich habe dass Gefühl ich nehme nicht genug Nahrung für mich und meinen Kind auf und was mich am meistens aufregt, ist das ich in Mutterpasst schon als Risiko-Schwangerschaft eingetragen bin, könnte ich vielleicht deswegen einen Kaiserschnitt bekommen?,
Was für Konzequenzen hat dass ganze für mich?
Was soll/kann ich jetzt machen?
Ich bitte um einen Rat.
Danke