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Podologen
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Bea
Rang: Gastam 01.12.2005 15:26:21
Hallo
Weiß hier jemand wie das mit einem Podologen ist?
Bekommst man da eine Überweisung und wird das von den Krankenkassen übernommen?
Ab wann kann man einen Podologen besuchen? Muss man da schon vorerkrankt sein (also Folgeschäden haben)?
Oder kann da jeder Diabetiker hin?
Oder muss man das aus eigener Tasche bezahlen?
Falls ja, nur einen Anteil von z.b. 5,- Euro oder komplett?
Im voraus schon mal vielen Dank.
Bea -
peter
Rang: Gastam 01.12.2005 21:19:19
Kann ich dir leider nicht sagen, aber frag doch mal deinen arzt oder deine krankenkasse. Da hast du dann auch eine sichere antwort von peter -
Hera
Rang: Gastam 03.12.2005 09:48:28
Hi Bea,
m.W. gilt das nur für Diabetiker mit schon erlittenem diabet. Fußsyndrom. Aber Deine KK weiß hoffentlich Bescheid, auch Dein Diabetologe. von Hera -
klausdn
Rang: Gastam 03.12.2005 12:17:36
hallo an alle,
muß mal wieder meckern,
ein kompetenter diadoc sieht sich regelmäßig die füße an, und entscheidet sofort, verschreibung ja/nein. wer seine 1% zuzahlung geleistet hat(chroniker) oder die 60e beim dmp, braucht nichts zuzahlen wie überall, außer eigennutzen bei schuhen 76e,
da braucht man keine kk zu fragen, der doc sagt ob notwendig, und wenn der nichts sagt dann müßt ihr dem mal auf die füße treten.
wo sind denn die mündigen patienten ?
mfg klaus von klausdn -
Bea
Rang: Gastam 03.12.2005 18:31:26
Hallo Peter, hallo Hera,
vielen Dank für Eure antworten.
Ich werde mal bei der Krankenkasse nachfragen und auch meinen Arzt.
Liebe Grüße, Bea -
Bea
Rang: Gastam 03.12.2005 18:32:27
Hallo Klaus,
es gibt auch Leute, die nicht Bescheid wissen und deswegen hier fragen.
Woher soll ich das wissen?
Du wußtest das vorher bestimmt auch nicht. Oder bist Du gleich mit dem Wissen auf die Welt gekommen?
Gruß, Bea -
klausdn
Rang: Gastam 03.12.2005 18:56:05
hallo bea,
das kam in der schulung, für ein paar minuten, inhalt
genau was ich geschrieben habe.
anscheinend hatte ich glück mit meinem doc.
und du bist auch schon länger hier, und ich habe schon oft geschrieben(und ich weiß warum)
sorgfalt - fußpflege - diabetikerschuhe -
sind das a und o zum erhalt der füße.
zudem ist es "das" thema in diesem jahr.
- - mehr als 20000 amputationen pro jahr,
bedrückend : mehr als die hälfte davon hätte verhindert werden können. --- !!
wie ? siehe oben !
mfg klaus von klausdn -
Bea
Rang: Gastam 03.12.2005 19:27:14
Hallo Klaus,
da hast Du vielleicht in vielen Bereichen Deines Lebens Glück, wenn Du sogar Diabetikerschuhe kaufen kannst.
Das kann ich eben nicht. Und so wird es einige Leute geben, die sich das alles nicht leisten können.
Ich kann mir nicht mal andere Medikamente leisten, weil die Krankenkasse unsere Schulden nicht anerkennt.
Und ich möchte auch nicht länger mehr, bin froh wenn alles hier vorbei ist.
Ich habe noch nie gerne gelebt und es wird wohl auch nie so sein. Im Gegenteil, ich quäle mich durchs Leben. Es hat mir noch nie wirklich Freude gemacht. Aber das will ich Dir gar nicht sagen, sondern einfach nur, dass ich mir keine solche Schuhe leisten kann. Es ist einfach kein Geld da und ich brauche sie eh nicht.
Bea -
klausdn
Rang: Gastam 03.12.2005 21:18:53
hallo bea,
wenn du in einer gesetzlichen kk bist, und probleme mit den füßen, verschreibt dir der doc die fußpflege, und die kasse bezahlt.
wenn du diabetikerschuhe brauchst, verschreibt die der diadoc, deine zuzahlung sind 76e,
schreiben tue ich das damit schlimmeres verhindert wird.
von mir alle guten wünsche , und ein kleiner schubs
um aus dem tief wieder rauszukommen.
mfg klaus von klausdn -
Bea
Rang: Gastam 05.12.2005 00:34:25
Hallo Klaus,
ich weiß, Du meinst es nur gut, dafür danke ich Dir auch.
Aber ich kann es bald nicht mehr hören wo ich überall (zu)zahlen soll.
Ich muss schon Medikamente auslassen, weil es nicht mehr geht. 76e sind einfach ein riesiges Vermögen, manchmal sogar schon 10e.
Mein Mann hat zum letzten Mal Weihnachtsgeld bekommen, wovon einige Schulden bezahlt wurden und ich eine neue warme Jacke (nach 15 Jahren) bekommen habe. Da sind wir natürlich sehr froh, denn viele andere haben dieses Geld nicht mehr bekommen.
Menschen, die es sich nicht leisten können Medikamente zu kaufen, werden halt eher sterben. Das ist sicher das, was Leute wie Frau Schmidt wollen. Es gibt zu viele alte Menschen, die muss man "ausrotten", damit die jüngeren mehr Geld haben. Ist es nicht so? Mein Eindruck ist es und mein Lebensmut ist auf fast null gesunken. Aber: keine Sorge, ich werd mich nichts antun.
Mein Lohn ist um ein Drittel gekürzt und es kann sein, dass ich meine ARbeit bald verliere. Obwohl ich schon auf einen Arbeitstag in der Woche und auch noch zusätzlich auf dieses eine Drittel Lohn verzichtet habe.
Aber jetzt bin ich ganz schön abgeschweift. Ich wollte Dir noch mal DAnke sagen, dass Du so nett geantwortet hast.
Liebe Grüße, Bea