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  • hanna

    Rang: Gast
    am 01.08.2005 14:31:20
    Ich weiß gar nicht, warum manche Menschen so unqualifizierte Kommentare von sich geben müssen. Aber "Anonym" sagt ja schon alles. Da weiß man als Leser, dass wieder völlig weltfremde Ansichten kommen, die die Welt in Schwarz und Weiß einteilen. Ich bin seit meinem 11.Lebensjahr Diabetikerin. Zu meiner Konfirmation beispielsweise haben mir meine Eltern auch ein Glas Sekt angeboten und so fiel es mir viel leichter es abzulehnen, weil sie nicht so einen Aufstand gemacht haben und dadurch das Getränk interessanter gemacht haben als es eigentlich ist. Und ganz ehrlich, ein Mädchen mit 13 hat meistens schon einmal Alkohol probiert, wo lebst Du denn??? Das kann man auch gar nicht verhindern. Meine Eltern konnten das auch nicht. Ach ja, inzwischen bin ich Mitte 20 und trinke vielleicht alle vier Monate mal Alkohol und dann auch höchstens ein Glas. Wenn ANONYM das als einen Alkoholiker bezeichnet - Schuldig im Sinne der Anklage!

    Und sollte man als Vater nicht einfach mal nachfragen können, wie es sich mit der Wirkung auf den Blutzuckerspiegel verhält, ohne dass ihm vorgeworfen wird, er würde seine Tochter zur Alkoholikerin machen. von hanna
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 01.08.2005 19:57:03
    Hallo Hanna.

    Du beschreibst eine bemerkenswerte Situation, dass Du Alkohol abgelehnt hast weil er uninteressant war.

    Ich selbst trinke sehr gerne Abends mit meinem Mann ein Glas Wein, wenn wir zusammen sitzen und uns über den Tag austauschen. Was ist dabei? Es ist einfach sehr schön und ich genieße es.

    Unsere Tochter ist 15 Jahre alt und wir haben ihr schon vor langer Zeit erlaubt, etwas Alkohol zu trinken. Bis heute hat sie nicht einen Tropfen angerührt - aus Prinzip, sie will einfach nicht. Auch wenn sie mit ihren Freundinnen feiern geht trinkt sie nichts. Vielleicht ist es der gleiche Effekt, wie bei Dir: es ist uninteressant, weil sie ja dürfte!

    Ich schätze meine Tochter auch so ein, dass sie bei Problemen nicht zu Betäubungsmitteln in jeglicher Art greifen würde. Wir haben sie so erzogen, dass sie weiß, dass man Probleme nur lösen kann, indem man sie angeht. Eine Flucht behebt kein Problem.

    Und weil ich weiß, dass meine Tochter das verstanden hat, kann ich ihr auch vertrauen. Selbst wenn sie morgen anfangen würde, das eine oder andere Glas bei einer Feier zu trinken, wäre sie nicht suchtgefährdet, denn sie hat "festen Boden unter den Füßen".

    Gruß,
    Lovely
  • coteazur

    Rang: Gast
    am 04.09.2005 15:35:43
    Leider hab ich kein funktionierendes soziales Umfeld.
    Diese Zuckerkrankheit, die ich nicht will, macht das Leben auch nicht einfacher.

    Nun ja - deswegen feiere ich gerne und man lernt neue Leute kennen.
    Aber das ist meine Sache.

    Zum Thema:
    Es war wohl nicht die Frage ob eine 13-jährige trinken darf.
    Denn mit 13 hat doch wohl schon jeder genippt, ob erlaubt oder nicht.

    Es ging wohl eher darum, dass die junge Frau auch Diabetes hat - und gerne ein Glässchen schlürfen würde.
    Ich bin für erlauben.

    Gruss
    Coteazur
    von coteazur
  • dominik

    Rang: Gast
    am 15.09.2005 05:00:12
    lovely: so ne unverfrorenheit wäre für mich ein geeigneter zeitpunkt um dem betroffenen meine zusammengeballte hand in schneller bewegung gegen das gesicht zu drücken *G*


    und ob 13 jährige alkohol trinken sollten, muss jeder selber entscheiden. muss auch kein trockener sekt sein, für etwas kann man ja einen bolus spritzen. eventuell nur 2/3 oder 1/2 der üblichen menge, da alkohol ja wie schon gesagt den blutzucker senkt


    zwar, diesen effekt kann ich bei mir nicht so in grossem masse feststellen. auch nach eineinhalb liter bier habe ich keinen dramatischen abfall festgestellt (aufjedenfall sollte man aber schon not-be's mithaben, das sollte aber ja immer standard sein). ich habe aber auch immer einen etwas höheren bz wert als normal angepeilt, einfach als reserve. und bei solchen mengen habe ich auch auf basalinsulin verzichtet (wobei ich sagen muss dass ich mit 6 IE/tag basalinsulin sowieso schon sehr wenig brauche). einfach vor dem schlafengehen pumpe abgekoppelt, und dann gings eigentlich immer gut

    (jaja, der doktor wird was anderes sagen, aber hey, ich bin jetzt erst 19, und ganz auf alkohol möchte ich nun auch nicht verzichten) von dominik
  • Olli

    Rang: Gast
    am 18.09.2005 15:41:22
    Auf wilden Saufgelagen die eher selten vorkommen aber als 25jähriger Student nicht unbedingt ungewöhnlich sind versuche ich mit ca. 150 in die Nacht hineinzugehen, selbst nach 10-12 Bier wache ich dann verkatert aber glücklich mit 90-100 auf. von Olli