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Diabetes Ja oder Nein? Bin so verunsichert

  • Annita

    Rang: Gast
    am 23.05.2005 09:58:32
    Hallo,

    weiß jemand Rat?

    Ich war jetzt 5 Wochen in einer Rehaklinik mit Schwerpunkt Diabetes Typ 2 und Kardiologie. Dort wurden anfangs drei Tagesprofile erstellt und ich war zu unterschiedlichen Zeiten drei Mal über den Normbereich raus. Zwar für meine Meinung nicht wesentlich aber immerhin.
    Nüchternwert: 130mg/dl u. 145mg/dl (110),
    14.00 Uhr-Wert: 152mg/dl (140).
    Daraufhin wurde mir erklärt, dass man bei zweimaliger Auffälligkeit aus neuerer Sicht als Diabetiker eingestuft wird und zur Verbessungerung der Werte bekam ich nur noch Diät. Meiner Krankenkasse wurde meine Diabetes noch während meines Aufenthaltes in der Klinik mitgeteilt. Mein Hb-A1c-Wert lag bei 6.1%.

    Mein Hausarzt hat nur gelacht und gemeint, dass wäre doch keine Diabetes. Hat dann aber doch einen Glucosetoleranztest am nächsten Tag veranlasst.
    Nüchternwert: 101
    Nach 1 Std.: 150
    Nach 2 Std.: 190
    Kommentar meines HA: Na, dann ist das wohl doch eine beginnende Diabetes. Essen sie mal zu den Feiertagen nicht so viel Schokolade.
    Am nächsten Tag kam ein Anruf meines HA mit dem Hinweis, er hätte ja doch Recht gehabt. Der Hb-A1c Wert läge bei 5.5 % also wäre es keine Diabetes. Mein Einwand, nach 5 Wochen Diät in der Klinik könne man so einen Wert ja vielleicht auch erwarten meinte er nur, das hätte damit überhaupt nichts zu tun.

    So, und nun bin ich total verunsichert. Was meint Ihr dazu?

    Zu sagen wäre noch, dass ich normalgewichtig bin BMI 22,25, eine Autoimmunerkrankung der SD habe und unter therapieresistentem Bluthochdruck (Erklärung meines HA) leide.

    Liebe Grüße
    Annita
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 23.05.2005 11:27:24
    hallo an alle,
    niemand muss verunsichert sein, dafuer gibt es spezialisten, die nennen sich diabetologen.
    was dm und schokolade miteinander zu tun haben?
    das war vor 50 jahren.
    da der hba1c auf mindestens fuenf verschiedene bestimmungsmethoden , und unterschiedlichen referenzwerten beruht. sagt die nennung der zahl,
    5,5% oder 6,1% ueberhaupt nichts, koennte sogar dasselbe sein.
    ein ordentliches ergebnis sieht so aus:
    hba1c= xx%, methode ,hplc, referenzwerte, 4,1/6,2
    kontrolloesung von xxxx.
    und nur mit einem auf die gleiche art bestimmten wert kann man vergleichen. die diff. liegen bei bis 0,9
    nur zur information: ein gesunder hat einen morgenwert von ca 80, und liegt nach dem essen kaum ueber 100, und selbst das nur ganz kurz..
    der hba1c eines gesunden liegt bei den og referenzwerten und og methode bei 4,7.
    also geh zu einem richtigen doc, bei deinem gewicht und vorh. autoimmunkh kann es ja auch t1 sein , und da sollte man nicht warten bis zum schluss.
    mfg klaus von klausdn
  • Anke S.

    Rang: Gast
    am 23.05.2005 13:24:50
    Hallo Annita :-)


    Die Werte, die du beschrieben hast, liegen im oberen Grenzbereich bzw. knapp drüber.
    Das bedeutet, dass sich möglicherweise ein Diabetes bei dir ankündigt und die Werte deshalb weiterhin im Auge behalten werden sollten.

    Der HbA1c von 6,1 liegt nur unwesentlich über der Norm (von 6,0). Wie du ganz richtig sagst, kann auch so ein Langzeitwert durch Diät und Bewegung gesenkt werden, so dass er - wie bei dir geschehen - wieder in den normalen Bereich sinkt.

    Im Falle von Übergewicht kann der BZ durch Gewichtsreduktion oft auf längere Sicht wieder in den grünen Bereich gesenkt werden, was bei deinem BMI allerdings nicht möglich ist.
    Durch die Verteilung der täglichen Kohlenhydrate auf mehrere eher kleine Portionen und durch Bewegung können auch schlanke Patienten den BZ teilweise senken. Falls sich allerdings tatsächlich ein Diabetes ankündigt, ist zu erwarten, dass es ohne Medikamente auf lange Sicht nicht funktionieren wird.

    Durch Infekte oder z.B. auch akute Schübe bei Autoimmunerkrankungen kann der BZ auch bei Stoffwechselgesunden zeitweise überhöht sein.

    Am sinnvollsten wäre es deshalb sicherlich, einmal einen Diabetologen aufzusuchen, der anhand deiner Daten und anderen Grunderkrankungen eine Aussage über Diabetes "ja oder nein" treffen kann ;-). Diese Stoffwechselkrankheit ist so eine spezielle Geschichte, dass man einem Hausarzt kaum einen Vorwurf machen kann, wenn er sich nicht hinreichend selbst damit auskennt. Allerdings sollte jeder verantwortungsbewußte Arzt in diesem Fall zum Fachmann weiter überwesen.


    Alles Gute und viele Grüße, Anke von Anke S.
  • Thomas2002

    Rang: Gast
    am 23.05.2005 17:25:13
    leute, im prinziep nichts verkehrtes, was ihr bisher geschrieben habt, aber die fehlfunktion der schilddrüse kann auch einen einfluss haben. wie sieht die einstellung und die werte der sd aus? von Thomas2002
  • Annita

    Rang: Gast
    am 23.05.2005 17:41:24
    Vielen Dank für Eure Antworten und Ratschläge.

    @ klausdn
    Ja, über die Sache mit der Schokolade musste ich sehr grinsen. Ich hatte in der Klinik bereits Schulungen und insofern war ich nicht ganz unwissend, was den BZ nach oben treibt.
    Mit den Werten das ist so eine Sache. Als nicht Arzt muss ich mich den Laborwerten des jeweiligen Arztes ja unterordnen. Eine andere Chance habe ich doch gar nicht.

    @ Anke S.
    Danke für Deine Erklärungen. Ich persönlich glaube auch am ehesten, dass ich im Moment ein Grenzfall bin und sich auf Dauer DM einstellen wird. Mein Arzt hat leider eine ausgeprägte Phobie gegen andere Ärztemeinungen. Deshalb hat er ein noch größeres Problem mit Überweisungen! Ich habe da im letzten Jahr ausgiebige Erfahrungen sammeln dürfen :-(

    @ Thomas
    Meine Schilddrüse ist sehr gut eingestellt. Bin bei einer Endokrinologin in Behandlung und die Werte wurden genau vor einer Woche kontrolliert.
    Innerhalb des letzten Jahres wurden immer wieder Blutuntersuchungen vorgenommen. Wann immer auch der BZ mit kontrolliert wurde, war dieser erhöht.
    Insofern denke ich nicht unbedingt, dass hier die SD im Moment der Auslöser ist zumindest nicht der alleinige Verursacher.

    Viele Grüße
    Annita
  • Danila

    Rang: Gast
    am 26.05.2005 19:40:49
    Hallo Annita,

    ja, Du hast einen Diabetes. Dafür sprechen die Schilddrüsenerkrankung, Hba1c und natürlich der 2 h-Wert, der ist zu hoch.
    Nun denke ich aber, dass Du ganz dringend abklären lassen musst um welchen Typ es sich handelt. Es laufen Versuche den autoimmunen Diabetes mit Immunsuppression zu stoppen. Damit könnte die Insulinproduktion vielleicht gerettet werden. Beim Typ II hilft dann leider wirklich erstmal nur Diät und Bewegung, aber auch die "Einstellung" anderer hormoneller Werte sollte gut sein (kein Stress, Schilddrüseneinstellung uvm.).

    Alles Gute, Daniela von Danila
  • Annita

    Rang: Gast
    am 26.05.2005 21:42:58
    Hallo Danila,

    Danke für deine Info.

    Es wurde vom Typ 2 gesprochen.

    Diät lebe ich nun in der sechsten Woche. Eigentlich war Essen für mich nie so ein Thema aber im Moment bekomme ich "Heißhunger" auf alles, was gerade nicht bei Diät vorgesehen ist. Da dürfte wohl die Psyche eine gewisse Rolle spielen ;-)

    Da ich immer Sport getrieben habe weiß ich nicht so recht, wo und wie ich da noch was verbessern kann.

    Die SD-Einstellung ist im Moment sehr gut (wird auch regelmäßig kontrolliert) und zum Thema Stress: Wie soll ich den vermeiden ;-) ?

    Liebe Grüße
    Annita
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 26.05.2005 23:46:25
    hallo anita,hallo alle,
    langsam verstehe ich die welt nicht mehr.
    da wird einem menschen mit bmi 22 geraten diaet zu halten ?? weshalb
    da wird immer die alte leier sport wiederholt - habt ihr ueberlesen dass extremer bluthochdruck besteht???
    wisst ihr nicht dass bei hd und sport der bd noch wesentlicher ansteigt, hat noch keiner von den gefahren fuer die netzhaut, die nieren gehoehrt ??
    alle haben von t2 gesprochen-- weshalb eigentlich?
    ist das untersucht worden ?
    auch ich war 1 jahr lang T2 bis dem diadoc aufgefallen ist, der hat ja keine resistenz, aber auch erst als ich ihn darauf gestossen habe.
    und ich sage es allen ganz deutlich diabetiker koennen a l l e s essen, wenn der bz zu hoch ist dafuer gibt es insulin. fuer 1. und 2..
    wer fett ist muss abnehmen ok dazu muss man nicht dm haben das gilt fuer alle !!
    und noch ein irrtum , mit sport nimmt man nicht ab, da bekommt man hunger und isst mehr.
    mit sport senkt man den bz , aber auch nicht bei allen.
    mfg klaus von klausdn
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 27.05.2005 00:58:19
    Hi Annita,

    ich denke auch eher an einen Typ I und genau deswegen musst Du den Arzt treten, der soll Antikörper, C-Peptid bestimmen!
    Ist die Diagnose dann wirklich Typ I, solltest Du eine Diabetesambulanz aufsuchen und die Ärzte ansprechen ob Immunsuppressiva schon im Einsatz sind, ansonsten direkt mit der Pharmaindustrie in Kontakt treten was wie wo läuft.

    Möglicherweise gibt es einen Ausweg!

    Alles Gute und viel Erfolg, Glück!!! von Daniela
  • Annita

    Rang: Gast
    am 27.05.2005 09:27:57
    Hallo Daniela,
    hallo Klaus,

    ich habe nächste Woche wieder einen Termin bei meiner Endokrinologin und erfahre die Werte der Blutuntersuchung. Evtl. wurden die Antikörper ja schon mitbestimmt. Hoffen wir mal ;-)

    Von der Rehaklinik wurde mir eine Diabetessportgruppe empfohlen. Bloß, sowas gibt es bei uns in der Nähe nicht :-( Der Blutdruck steigt selbstverständlich beim Sport an. Das wäre bis zu einem gewissen Maße auch nicht weiter schlimm, wenn er dann in kurzer Zeit wieder Normalwerte erreichen würde. Nur das ist bei mir ja leider nicht der Fall. Der Bd ist schon vor dem Sport zu hoch! Insofern ist dein Einwand sehr berechtigt, Klaus.

    In der Klinik wurde uns beigebracht, dass man vom Begriff Diät abrückt und das Essen als "gesunde Ernährung" bezeichnet. Und genau dies sollten vom Prinzip alle. Nur bestand das Essen unter anderem dann eben doch aus sehr fettreduzierter Kost. Käse mit nur 30% (ich hatte immer das Gefühl es wäre noch weniger) ist für mich nicht gerade so der Hit :-( Also mit anderen Worten: Das Wort DIÄT wurde in eine neue Hülle verpackt. Übrigens ist mein BMI inzwischen 21.

    Nochmals vielen Dank für eure vielen Anregungen und Gedanken.

    Liebe Grüße
    Annita

  • Frenk

    Rang: Gast
    am 27.05.2005 18:13:53
    Hallo an alle,
    die Beiträge zeigen mal wieder, kein Diabetes ist wie der andere.

    Es wurde, wie ich finde, schon richtig geschrieben, dass zunächst
    zu klären wäre, ob es ein Typ-1 oder -2 ist. In der Reha-Klinik müssen
    diese Untersuchungen doch gemacht worden sein, insbesondere der
    C-Peptid-Wert nach einer Std. ist sicherlich bestimmt worden.

    Wer in der Reha-Klinik hat die Diabetes-Sportgruppe empfohlen ?
    War es eine globale Empfehlung im Rahmen eines Vortrages oder
    persönlich von dem zuständigen Reha-Arzt, der die aktuellen Blutwerte
    vor sich hatte ?

    Beim Typ-1 über Ernährung oder Sport auf gute BZ-Werte zu kommen,entspricht sicher nicht dem medizinischen State-of-the-Art.

    Beim Typ-2 (wie bei mir) sieht das meist anders aus.

    Ich glaube, beim Typ-2er läßt sich oft über die Änderung des Lebensstils vieles bewegen. Ich möchte das mal an meinem persönlichen Beispiel erläutern.

    Mein Reha-Aufenthalt liegt auch erst kurze Zeit zurück. Ich spritzte seit 2001 über den Tag verteilt ca. 20-30 Einheiten Kurzzeit-Insulin zu den Mahlzeiten. Keine Tabletten. Mein Reha-Ziel war von Anfang an nach einer Bestandsaufnahme den für mich optimalen Weg mit meinem Typ-2-Diabetes zu finden.

    Trotz meines (noch) BMI's von nahe 40 bin ich seit Anfang Mai Fremdinsulin- und Tablettenfrei. Ich esse täglich ca.16-18 BE (1800-2000 kcal) und bewege mich ca. 1 Stunde gezielt, teilweise auch "sportlich". Eine Sportgruppe brauche ich dazu nicht und mit dem Begriff Diabetessport kann ich gar nichts anfangen. Ich bin der Meinung, man sollte die Art der Bewegung wählen, die einem am sympathischten ist:
    Aerobic, Schwimmen, Fahrrad, Laufen, Walken, Wandern...
    Man tut nur etwas länger, wenn es einem auch Spass macht.

    Meine BZ-Nüchternwerte liegen jetzt stabil zwischen 90 und 100. Bis auf die Fettreduzierung und das Abendessen möglichst vor 19:00 Uhr ist eigentlich alles wie vorher. Meine Bauchspeicheldrüse produziert jedoch laut C-Peptid-Wert noch zu 80 %, was im Normbereich eines Gesunden meines Alters liegt.

    Für mich, wie wahrscheinlich für viele der mittlerweile 8 Mio. Typ-2er in Deutschland, heißen die Erfolgsfaktoren fettreduzierte gesunde Ernährung und Bewegung und nicht optimale Einstellung des Diabetes. Deshalb sollte man als 2er zunächst versuchen an diesen Schrauben zu drehen, bevor man auf Pillen und Pens zurückgreift.

    Ich für mich beantworte die Frage Diabetes - Ja oder Nein ? mit einem klarem Ja !
    Jedoch habe ich hoffentlich den Weg gefunden, meinen Diabetes für viele Jahre "rezeptfrei" zu kontrollieren.

    Gruss
    Frank von Frenk
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 27.05.2005 18:23:17
    Hallo Frank,

    toll, wie das bei das bei Dir klappt und ich stimme Dir da voll zu. Insulin verbessert nur die Blutzuckerwerte, die Situation der Adipositas wird oft verschlimmert, die Erkrankung damit sogar gefördert.
    Ich bin 2001 entdeckt worden und 2003 manifestiert. 2 Jahre ging das mit Ernährung so halbwegs gut und ich weigerte mich den Diabetes therapieren zu lassen, heute weiß ich wieso ich so gehandelt habe - Insulinbehandlung mit Insulinunverträglichkeit ist HORROR, aber es geht nicht mehr ohne.
    Ich bin ein LADA, ohne Insulin gehts eben nicht.
    Mein BMI bei Manifestation lag bei ca 19.

    Naja, ich hoffe Annita schafft den Durchbruch!

    Grüße, Daniela
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 27.05.2005 20:03:42
    hallo frank,
    es ging hier nicht um dich sondern um eine ganz gezielte frage, und die grundlagen waren im ersten posting geklaert.
    auch fuer einen t2 mit bmi 21, und extremen hochdruck, ist der tip mit diaet und sport sinnlos.
    nur zur information es gib ca 20% schlanke t2.
    und ob in kliniken laborwerte festgestellt werden?
    c-peptid kostet einen haufen.
    oder hast du noch nichts vom allgemeinen sparen gehoehrt.
    mfg klaus von klausdn
  • Frank

    Rang: Gast
    am 27.05.2005 20:39:50
    Hallo Klaus,
    es tut mir leid, wenn ich kostbaren Serverplatz vergeudet habe.
    Mir ist klar, dass es nicht um mich geht. Nur eigene Erfahrungen helfen dem einen oder anderen vielleicht weiter. Aber wenn ausser Annita unter Umständen noch sonst jemand mitliest, den dieses Problem auch betrifft, waren meine Anmerkungen vielleicht doch nicht so sinnlos.

    Außerdem sprach ich nicht von Sport sondern von Bewegung und nicht von Diät sondern von fettreduzierter gesunder Ernährung.

    Auf meine Frage, ob der C-Peptid-Wert ermittelt wurde, teilte mir übrigens mein zuständiger BfA-Arzt mit, dass C-Peptid-Bestimmungen im Rahmen der BfA -Reha (und wahrscheinlich auch bei der LVA) zu den Standard-Laboruntersuchungen bei Patienten mit erhöhtem Nüchtern-BZ am Anfang der Therapie gehören. Den Wert bekommt man jedoch nicht genannt, wenn man nicht explizit danach fragt. Die Werte sollten jedoch binnen 14 Tagen nach Reha-Abschluß an den Hausarzt weitergeleitet worden sein.

    Viele Grüsse
    Frank
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 27.05.2005 21:32:03
    hallo fank,
    mein beitrag war weder böse noch gegen dich gerichtet, und abnehmen für uebergewichtige und sport/bewegung ist auch richtig , hatte ich auch geschrieben - gilt fuer alle nicht nur fuer dm-ler.
    was mich bewogen hatte zu schreiben war nur dass kurz hintereinander von verschiedenen das kam, obwohl es in diesem fall absolut falsch ist.
    für dich: ob man mit fettreduzierter kost abnimmt , darueber schlagen sich die sogenannten experten die köpfe ein. es gibt durchaus namhafte leute von der ernährungs/diabetes seite , die da anderer meinung sind.
    auch solltest du deine bz-werte nicht nur nuechtern sondern auch mal pp1 pp2 kontrollieren.
    denn hoher bz hat einige schädliche folgen im gepäck.
    mfg klaus von klausdn
  • Frank

    Rang: Gast
    am 28.05.2005 01:52:31
    Hallo Klaus,
    ich habe das gar nicht als Angriff gesehen, nur fühlte ich mich von dir angesprochen und hielt es für richtig, darauf noch mal zu antworten.

    Ich sehe die fettreduzierte Kost übrigens nicht primär unter dem Gesichtspunkt der Gewichtsreduktion.

    Als geschulte Diabetiker wissen wir ja, dass uns fettreiche Kost immer Probleme macht.
    Eine gut geölte Pizza am Abend führt meist zu hohen BZ-Werten am Morgen. Eine Tischnachbarin in meiner Reha, übrigens Typ-2 mit Tendenz zu Typ-1 und normalgewichtig - deshalb auch ohne "Diät", hatte die 200ter Werte am Morgen immer dann, wenn sie am Abend noch eine Pizza reingeschoben hatte, obwohl sie rechnerisch richtig gespritzt hatte. Schuld war, wie wir ja wissen, zunächst die Regulation durch die Leber aufgrund der sinkenden BZ-Spiegel bei noch nicht "angekommener" Pizza und dann spät in der Nacht, wenn kein oder nur noch wenig Bolus wirkt, die Pizza-BE's.

    pp1 und pp2 sind übrigens ok bis sehr gut. Ich nutze übrigens gern den pp1,5-Wert. Speziell diese Werte veranlassten mich übrigens eigenverantwortlich, d.h. ohne Rücksprache mit dem Arzt, das Insulin anfänglich drastisch zu reduzieren und letztendlich ganz abzusetzen. Schließlich ist es ja auch mein Diabetes und den möchte gefälligst ich kontrollieren und nicht ein Arzt ! Hätte ich auf den Arzt, übrigens selbst seit 30 Jahren Diabetiker, gewartet, würde ich wahrscheinlich heute noch spritzen.

    Mit dem Messen wird es für mich in der Zukunft wohl eng. Wenn die Krankenkasse erfährt, dass ich kein Insulin mehr spritze, gibt es wohl nur noch Harnzucker-Streifen.
    (Hinweis hier: Beim Reha-Beginn sollte man sich genau überlegen, wo man bei der Frage auf dem Fragebogen
    Medizinischer Abschlußbericht der Krankenkasse zusenden ? ja nein
    das Kreuzchen macht )
    Mein Fehler: Mit Nüchtern-BZ meinte ich übrigens den Wert vor den Hauptmahlzeiten morgens, mittags und abends. Medizinisch ist das sicher nicht korrekt. Es war der Wert zu dem Zeitpunkt gemeint, zu dem die vorherige Mahlzeit normalerweise verstoffwechselt war, d.h. um 7.00, 11.00, 17.00 und 22.00 Uhr. Und diese waren zwischen 90 und 100.

    Viele Grüsse
    Frank
  • Thomas2002

    Rang: Gast
    am 28.05.2005 11:57:06
    zum thema abnehmen. je nach literatur gilt ein bmi zwischen 19 und 22 als unterer grenzwert. von Thomas2002