Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Jones

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 14:00:33
    Hallo,

    mein Name ist Jones und ich bin 19 Jahre alt. Seit ca. 2 Jahren leide ich unter Diabetes Typ 1.

    Nun zu meinem Problem:
    Bevor ich an Diabetes erkrankt bin, habe ich ca. 87kg gewogen. Dann hat alles angefangen und bis zu der Diagnose habe ich insgesamt 15kg verloren.
    Danach wurde ich dann zur Stabilisierung stationär behandelt, da habe ich auch wieder etwas Gewicht draufbekommen, jedoch lange nicht die 15kg, die ich zuvor abgenommen hatte. Seitdem bekomme ich es einfach nicht hin, weiter zuzunehmen. Ich bin ( wie vor 2 Jahren auch ) 1,84m groß und wiege jetzt 77kg, was ja eigentlich noch im Rahmen liegt, jedoch für meinen Geschmack noch zu wenig ist.
    Mein Gewicht hat sich, seitdem ich ein paar Kilos nach der stationären Behandlung zugenommen habe, bis auf + / - 1kg nicht verändert.
    Ich spritze jede Mahlzeit und versuche ebenfalls, viele Kohlenhydrate zu mir zu nehmen, um etwas zuzunehmen. Egal was und wieviel ich esse, es klappt einfach nicht.
    Meine Werte liegen so gut wie immer zwischen 80 und 120, außer ich bin mal mit Leuten unterwegs, die ich noch nicht so gut kenne und dann was essen gehe, da ich mich in solchen situationen ab und zu schäme, mich in der Öffentlichkeit zu spritzen. Jedoch hole ich das dann sofort nach, wenn sich die gelegenheit dazu ergibt. Dies kommt jedoch eher selten vor!

    Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen. Ich leide sehr unter diesem Problem, da ich mich endeutig zu dünn fühle. Das ganze wirkt sich ebenfalls sehr auf meine Psyche aus!

    Vielen Dank im Voraus für eure Antworten...
    Danke
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 23:12:44
    Hallo Jones,
    mir geht das auch so, ich kann essen was ich will und hab´auch gute Werte, muß aber immer aufpassen, daß ich nicht abnehme. Die einzige
    Möglichkeit für mich mein Gewicht zu halten ist
    Muskelaufbau im Fitness-Center. Ohne Sport und
    mit mehr Insulin, daß ich dann ja brauche, nehme
    ich komischerweise ab.
    In dem Fitness-Center trainiert noch ein "Typ 1er" und dem geht es genauso.

    mfg von Astrid
  • Jones

    Rang: Gast
    am 16.01.2010 00:38:22
    Vielen Dank für deine Antwort...immerhin schön zu wissen, dass ich mit diesem Problem nicht alleine darstehe ;)
  • tghgtrt

    Rang: Gast
    am 16.01.2010 01:15:04
    Ist ja ganz eigenartig, was ihr hier schreibt!!! ;-)
    Das kann ÜBERHAUPT nicht sein!! :-)
    Lest mal im Thread "Abnehmen ohne Hunger?" bei ERNÄHRUNG nach - Insulin IST ein Masthormon und wehe einer erzählt etwas anderes!

    (Nehmt's nicht so ernst - mir war grad so!)
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 16.01.2010 14:47:00
    Moin Jones,

    [lästern]uns Typ2 werden KHs immer zum Abnehmen angedient. Und nun kommst auch Du (hier war kürzlich in nem anderen Fred auch schon so ein Beitrag) und schreibst, dass Du dir die zum Zunehmen einverleibst. Wie kann das?[/lästern]
    Ich weiß, die Auflösung liegt im unergründlichen Ratschluss von DEG und DDG ;-)

    Ich nehme mit KHs tatsächlich gewaltig zu, muss meinen Verzehr zum Gewichthalten nach Möglichkeit auf um 8 BEs pro Tag begrenzen, aber ich bin ja auch Typ2.

    An Typ1-Erfahrung hab ich nur angelesene und im Selbsthilfeimfeld ähnlich beobachtete, angelesen z.B. bei Dok Bernstein in Diabetes Solution (gibt es wohl nicht auf Deutsch). Da beschreibt er zu Anfang seinen Weg durch's Diabetes-Mittelalter, angefangen 1946. Da hatte er mit 12 Jahren Diabetes gekriegt. Und von da an bis in die Mitte der 70ger Jahre beschreibt er sich als wachstumsmäßig zurück gebliebenes dürres Gestell. Das ändert sich erst - in Grenzen - als er von da an seinen BZ nicht nur im diabetisch, sondern im gesund gesunden Rahmen steuert. D.h. er beschreibt, dass die angestrebte Besserung nicht bei HBA1c 7 eintrat, sondern erst, als er seinen BZ dauerhaft bei um 80 und nach dem Essen nur sehr kurz mal für ein paar Minuten bei um max 120 gesteuert hat. Und dafür hat er als erster von allen mir bekannten Autoren das gefuttert, was man in den letzten Jahren als Low Carb bezeichnet.

    Bisdann, Jürgen
  • Beifall???

    Rang: Gast
    am 16.01.2010 17:18:42
    Das ist genau das, was ich meinte: Dieser Doc Bernstein ist EINER von ein paar Millionen Diabetikern, wird aber sofort für eine Ernährungstheorie als das einzig Richtige dargestellt. Irrtum ausgeschlossen, zumal er ja von Zeiten redet, die genau so sind wie die Heutigen! ;-) (@Jürgen: ich möchte und werde mit dir NICHT darüber diskutieren!!!)
    Ich habe z.B. in den 60ern DM bekommen, bin damit aufgewachsen und habe mich normal entwickelt. Mein Erwachsenen-(Normal)-Gewicht hatte ich Ende der 70er erreicht und dieses dann 20 Jahre konstant gehalten (ohne HbA1c-Pipapo oder LowCarb). @Jones: Ich denke, selbst wenn du dich persönlich zu dünn fühlst, ist ein BMI 22,7 ein Top-Wert, ausserdem ist nicht nur die Nahrung für das Körpergewicht entscheidend. Es gibt noch mehr Faktoren die es beeinflussen (Bewegung, Stress...). Ich denke, irgendwann wird sich das alles einpegeln und du wirst für (ein dir gefälliges) konstantes Körpergewicht "gesorgt" haben. von Beifall???
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 16.01.2010 18:10:13
    Moin Jones,

    zum Spritzen:
    Ich war schon gut 50, als ich an die Nadel kam, und muss zugeben, dass Testen und Spritzen in der Öffentlichkeit zu Anfang ne Menge Überwindung gekostet hat. Aber das hat sich schnell gegeben. Und indem mir das sebstverständlich wurde, ist mir aufgefallen, dass ich die Aufmerksamkeit damit gar nicht in dem Maße erregte, das ich mir zuvor in meiner Überwindungsphase immer vorgestellt hatte.

    Bisdann, Jürgen
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 18.01.2010 11:48:22
    Du hast einen BMI von 22,7. Das ist perfekt. Und lass Dir bloß nichts anderes einreden. Schon gar nicht von irgendwelchen übergewichtigen Verwandten (so war es stets in meiner Verwandtschaft) mit einem BMI jenseits von Gut und Böse. von Robert B.