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An alle Typ-2-Diabetiker ... Heilung ist möglich (?)
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Ines
Rang: Gastam 14.04.2005 17:25:51
Hallo an alle,
ich habe eine Buchempfehlung für Euch:
Dr. med. Volker Schmiedel "Typ-2-Diabetes - Heilung ist möglich".
Untertitel: Wie sie mit naturheilkundlichen Verfahren
- Ihren Blutzucker senken
- Medikamente absetzen
- und einfach besser leben
Ich habe das Buch selbst gelesen und ich finde es sehr logisch und sehr praxisorientiert. (wenngleich ich aus der TCM-Ecke komme und einiges nicht richtig finde - z.B. hauptsächlich Rohkost zu essen ...
;o) Das Buch zeigt, daß es geht, ohne Medikamente auszukommen und vor allem, wie man dahin gelangen kann, wenn man bereit ist, seinen Lebenstil umzukrempeln.
Dr. med. Schmiedel ist übrigens Chefarzt der Inneren Abteilung der Habichtswald-Klinik Kassel.
Liebe Grüße Ines -
Oliver Fliesgen
Rang: Gastam 14.04.2005 18:57:15
Hallo,
ich werde es mal lesen. Allerdings schrecke ich vor Werken mit dem Wort "Heilung" zurück.
Ich glaube, man kann den Diabetes (Typ 2) zumindest für eine Zeit lang zurück drängen, so dass man nur noch von der Disposition Diabetiker ist. Trotzdem bleibt man Diabetiker.
Gruß
Oliver von Oliver Fliesgen -
Thomas2002
Rang: Gastam 14.04.2005 20:27:22
mir ist das wort heilung auch suspekt. ich denke, dass mensch mit sport und ausgewogenem essen sehr weit kommt, also menge gemüse, obst und kohlehydrate über den tag verteilt. und die methode lauber. darüber hinaus scheint die gewichtung der einzelnen bestandteile der ernährung mal wieder zu variiren. so empfielt josplin seit ca 2 wochen 40% kh's, während relativ neue printausgaben von 60% sprechen. da jeder anders verstoffwechselt, scheinen diese zahlen eh nur richtwerte zu sein. wenn ich mich mit 8,10be ernähren würde, hätte ich spätestens morgen mittag den absoluten tatterich. von Thomas2002 -
klausdn
Rang: Gastam 14.04.2005 20:45:45
hallo alle,
so wie oliver das vorgemacht hat ist doch klasse,
aber er wie auch lauber haben nie behaupter geheilt zu sein.
wenn oliver mal insulin braucht, und mit dem gewicht im normalen bereich ist, kommt er garantiert auch mit weniger aus,
das problem haben leute mit normalem gewicht, was sollen die noch abnehmen.
mir geht es wie thomas ab einer grenze nach unten, werde ich schlapp.
und- mein problem mit solchen "geheilt" buechern,
und behauptungen: warum ueberzeugt ein arzt nicht erstmal seine kollegen? auf der patientenebene gibt es genug glaeubige, oder hat er angst vor fachfragen.
mfg klaus von klausdn -
Ines
Rang: Gastam 14.04.2005 22:12:43
Hallo an alle und besonders an Klaus,
lies erst mal und urteile dann.
Genauso könnte ich fragen, was ist denn Heilung? Das wird in dem Buch genau definiert, und es wird auch gesagt, im heutigen Verständnis von "gesund" bleibt man ein Diabetiker. Klar, der Meinung bin ich auch. Die Frage ist aber eigentlich philosophischer Natur - auch wenn für mich ein anderer Standard (Ernährung/Lebensstil) normal ist, ich keine Medikamente einnehmen muß und keine weiteren diabetesbedingten Folgeschäden zu erwarten habe - bin ich dann eigentlich nicht auch gesund?
Auf jeden Fall ist es viel Wert, von den Medikamenten wegzukommen. Und das ist schon ein ganzes Stück gesünder.
Aber wie gesagt, erst mal lesen.
Grüße Ines -
klausdn
Rang: Gastam 14.04.2005 22:35:58
hallo alle, und ines,
warum sollte ich das buch lesen?
gib es doch mal einem fachmann zum lesen, das haette der autor ja auch machen koennen.
waere doch ne tolle reklame.
und ich will garnicht weg vom insulin, und zwar aus dem ganz einfachen grund : seitdem ich meinen dm im griff habe, einen niedrigen gleichmaessigen bz fahre, ist meine retinopatie, meine pnp, und mein allgemeinbefinden um laengen besser als vorher.
daher sehe ich keinen grund , meine gesundheit fuer unausgegorene sachen aufs spiel zu setzen.
wenn reiche chinesen, brasilianer oder andere- wenn sie dm haben im land bleiben und einheimische methoden und kraeuter dem insulin und den westlichen methoden der dm behandlung vorziehen,
dann, und wirklich erst dann wuerde ich soetwas auch probieren, oder glaubt irgend jemand die sind so doof dass sie nicht wissen was besser ist??
mfg klaus von klausdn -
Ines
Rang: Gastam 14.04.2005 23:49:05
he, Klaus,
irgendwie widersprichst Du Dich aber!
Einerseits findest Du es toll, daß Oliver seine Werte so gut im Griff hat durch seine Art und Weise mit dem Umgang mit dem Diabetes.
Andererseits wetterst Du heftig dagegen, wenn andere gleichartiges behaupten, dies auch begründen können und ähnliche Erfolge vorweisen können wie Oliver.
Meinst Du im Ernst, der Autor wäre noch Chefarzt einer inneren Abteilung einer Klinik, wenn er ein Scharlatan wäre?
Ich kann ja vieles verstehen - daß man Experimente mit alternativen Heilmethoden ablehnt, daß man meint, jedes irgendwie aus dem Rahmen fallende Hilfsmittel wäre ein Produkt von Seelenverkäufern, die "gläubige" Kranke (was das auch immer heißen soll) verarschen wollen. Wobei ich heftig bezweifele, daß die Mehrzahl der Patienten "gläubig" nach allen Strohhalmen greifen, die man ihnen zuwirft.
Ich jedenfalls bin nicht froh, daß ich Insulin spritzen und Tabletten nehmen soll. Ich bin im übrigen gerade wegen der Umstellung meiner Lebensweise und meiner Einstellung zu meinem Diabetes gut auf dem Weg, die Medikamente loszuwerden. Nachdem ich die letzten Wochen nur noch zur Nacht 4 IE gespritzt habe, bin ich seit letzter Woche völlig ohne, und das mit guten Werten.
Liebe Grüße Ines
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Ines
Rang: Gastam 15.04.2005 00:02:08
PS:
Scheinbar scheint das Buch auch zu relativieren:
Es steht geschrieben, daß die Chance eine r Verbesserung der Werte durch die beschriebenen Methoden immer schlechter wird, je schlanker ein Typ-2-Diabetiker ist - leider - und daß schlanke Typ-2-Diabetiker fast immer Insulin spritzen müssen und auch dabei bleiben.
Für die übergewichtigen, und das sind 85-90% ist die Chance da!
Und: Retinopathie etc. kriegt man bei guten BZ-Werten auch nicht, auch wenn man kein Insulin spritzt.
I. von Ines -
Thomas2002
Rang: Gastam 15.04.2005 00:30:36
@ines
so, wie du das jetzt schreibst, also als erstes therapieziel für typ 2b-ler normalgewicht anzustreben, und für alle süssen ein gesundes maß an sport, so ist das doch schon längst anerkanntes therapieziel.
sollte ich mir dieses buch nur desshalb kaufen, weil ich das gleiche von meinem doc höre? oder hat das wort heilung einen so großen mehrwert?
gibt denn dieses buch denn irgendwelche studien an, die mir andere infos geben, als mein arzt? und die broschüren von der pharmaindustrie? bisher sehe ich nur 2 möglichkeiten:
1. infos, die dir jeder arzt oder jede schulung aus dem efef gibt, also rausgeschmissenes geld
2. etwas neues. und die validierung?
ich bin mit meinem schulwissen bisher sehr gut gefahren... von Thomas2002 -
Ines
Rang: Gastam 15.04.2005 09:24:18
Super Thomas,
dann bist Du einer von (vielleicht) 20%, die mit ihrem Doc und Ihrem Schul- und Schulungswissen so weit gekommen sind....
Und immer gleich kaufen? Zum Glück gibt es bei Büchern ja immer noch die Bibliothek.
Gruß Ines -
Thomas2002
Rang: Gast