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BE-Berechnung und Essensvolumen

  • Astrid

    Rang: Gast
    am 27.12.2010 00:50:27
    Hallo,
    hab´da mal eine Frage. Esse normalerweise viel Gemüse und Sojaprodukte ( hat ja eher wenig BE ) und davon dann sehr viel.
    Gehe ich dann mal Essen, oder bin eingeladen und es kommen mehr KH-lastige Sachen auf den Tisch, berechne ich das, spritze und das haut nie hin, bekomme dann meistens ein bis zwei Stunden später einen fetten Unterzucker.
    zB: für einen Lebkuchen müßte ich laut Packungsangabe und meinem BE-Faktor 3 IE Analoginsulin spritzen. Aber eigentlich doch nicht, da ein Lebkuchen klein ist.
    Versteht ihr, was ich meine? Hat noch jemand diese Erfahrung gemacht.
    Einfach weniger IE zu spritzen, als ich ausrechne, ist auch keine Lösung, da mein BZ da schon erstmal ansteigt , aber dann brutal abfällt, warum auch immer.

    mfg
    von Astrid
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 27.12.2010 01:09:21
    Nur eine Idee:
    Vielleicht ist dein Magen kleinere Mengen nicht gewohnt und arbeitet er dann schneller?
    Hast du einen anderen SEA versucht? von Nicol
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 27.12.2010 10:50:49
    Moin Astrid,

    wenn Hypo, dann zu viel gespritzt. Das ist tatsächlich so einfach.

    Wenn Du wissen willst, was bei Dir in solchen Fällen passt, misst Du nach Spritzen und Essen in Viertel- oder Halbstundenschritten durch und isst ne halbe BE immer dann, wenn Dein BZ unter 100 sinkt, bis er nicht mehr weiter sinkt. Alle BEs zusammen sind dann die Menge, die wirklich zu Deinen IEs gepasst hat. Damit hast Du dann Deinen tatsächlichen BE-Faktor zu der Tageszeit :-)

    Auf ein gutes 2011, Jürgen
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 27.12.2010 11:17:21
    @Astrid: Bist Du sportlich? Bist Du derzeit viel an der frischen Luft? Durchtrainierte Menschen kommen mit sehr viel weniger Insulin aus. Und im Winter muss ich an kalten Tagen auch sehr vorsichtig mit Insulin sein.

    Gruß, Robert von Robert B.
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 27.12.2010 14:45:22

    "hab´da mal eine Frage. Esse normalerweise viel Gemüse und Sojaprodukte ( hat ja eher wenig BE ) und davon dann sehr viel.
    Gehe ich dann mal Essen, oder bin eingeladen und es kommen mehr KH-lastige Sachen auf den Tisch, berechne ich das, spritze und das haut nie hin, bekomme dann meistens ein bis zwei Stunden später einen fetten Unterzucker."

    Liebe Astrid,

    das geht mir genauso.
    Bei mir kommt es dann darauf an, wie viel Fett
    enthalten ist.
    Zum Beispiel bei Bratkartoffeln. Dann spritz ich
    vor dem Essen und einige Zeit später (muss
    man selber ausprobieren, wie man das am besten aufsplittet).
    Leichter ist es für mich, bei den BE-Mengen zu
    bleiben und nicht mehr zu essen - dann
    funktioniert es prima. Mein Umfeld hat sich
    inzwischen daran gewöhnt und wenn ich weiß,
    dass ich woanders essen muss wo es sooo
    viel Kohlenhydrate und so wenig Gemüse gibt,
    esse ich vorher zu Hause.

    Gruß
    Sabine
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 28.12.2010 09:31:42
    Hallo Astrid,

    interessant, dass man Dir das seitens des Arztes nie gesagt hat...
    Welches Insulin verwendest Du zum Essen, Analoginsulin?
    Wie hoch ist Dein SEA?
    Es ist normal, dass bei Analoginsulin ohne Einhaltung eines SEA bei mehr BE/Essen die Unterzuckerung kommt, denn der Bolusfaktor ist zu hoch und die BE werden zu langsam resorbiert. Weniger an Faktor, Einhaltung eines SEA von etwa 20 min vor dem Essen und evtl. Nachspritzen hilft da weiter ôô

    LG, Daniela
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 28.12.2010 23:32:58
    Mit dem Sea und halbstündig messen usw. hab´ich schon alles ausprobiert. Das Spritzen aufzuteilen ist gar keine gute Idee, da bräuchte ich nur halbe IE ( Liprolog ), da ist mir ein Unterzucker sicher, wenn ich nach dem Essen Korrektur spritze. Normalerweise senkt eine IE meinen BZ um 40, spritze ich aber Korrektur oder nach dem Essen eine IE, weil mein BZ bei über 200 liegt, geht er durch diese Eine IE bis auf 70 runter, erstaunlich.
    Es ist auch kein großes Problem, hätte mich nur mal interessiert.
    Es ging mir darum, wenn ich z.B. 3 BE Gemüse-Mischmasch mit Tofu esse ( das sicherlich einer Menge von 600- 700 g entspricht und auch Fett in Form von Öl und Schmand enthält ), oder einen Lebkuchen, der auch 3 BE hat, aber vielleicht nur 50g wiegt, ist das was völlig anderes. Deswegen die Frage mit dem Essensvolumen.

    lg von Astrid
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 29.12.2010 08:51:52
    mein erster reflex war auch der sea. ist du idr eiweißbetont? eiweiß und fett hat auch die eigenschaft, sich z.t. in kohlenhydrate umzuwandeln, die wirkung kommt aber erst nach stunden. wenn statdessen kh-lastig gegessen wird, hauen die kh innerhalb von 30-60 min rein. von thomas2002
  • peter

    Rang: Gast
    am 29.12.2010 10:29:05
    wenn du bei 200 1ie korrektur spritzt und bei 70 landest, was ist daran komisch ?
    das ist ein völlig normaler wert, und da die 1 ie recht schnell resorbiert ist, ist sie genauso schnell weg,
    weg hei0t sie ist dem normalen zerfall des insulins unterworfen, die halbwertzeit von insulin (im blut) ist 4,3 minuten , das heißt es ist kein überflüssiges insulin mehr vorhanden um eine hypo zu verursachen.
    das ist der unterschied zu größeren isulinmengen.
    daher ist auch die iv korrektur nicht hypogefährlich.
    das einzige problem tritt auf wenn bei 70 panisch gefressen wird, dann lst die vorherige korrektur sinnlos.
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 29.12.2010 15:02:36
    Hallo Astrid,

    tja, so ist das mit Analoginsulin. Du musst das Insulin aufteilen und unbedingt einen SEA einhalten - auch wenn Du 1/4 IE/BE als erstes spritzt, SEA einhalten!

    Es ist völlig normal, dass mit Analoga der BZ runter geht wenn man mal mehr isst, das Essen muss ja auch erst über den Darm resorbiert werden und da ist es wie auf der Autobahn: Wenig Autos kommen besser und schneller ans Ziel als wenn man mit dem Auto auf einer vollgestopften Autobahn im Stau steht ^^

    Wenn Dein Bolusfaktor bei Fett und Eiweiß reicher Nahrung stimmt, musst Du für Kohlehydrate dann sogar mehr Insulin spritzen, aber eben zeitlich angepasst..
    Wenn Du nie einen SEA eingehalten, bzw. verordnet bekommen hast, gibst Du Dir sowieso zuviel Insulin und kommst auf jeden Fall in den Unterzucker.
    Nach dem Essen spritzen ist übrigens keine Option!!!!

    LG, Daniela
  • Nicol

    Rang: Gast
    am 29.12.2010 18:44:24
    Hallo Daniela,

    "Nach dem Essen spritzen ist übrigens keine Option!!!!"

    Dass stimmt nicht immer. Ich spritze immer nach dem Essen, wegen einen langsamen Magenleerung. Wenn ich vor dem Essen spritze komme ich erst in einen Unterzucker (um die 35) und danach in Uberzucker ( um die 250).
    Seit ich nach dem Essen spritze hab ich keine
    grosse Schwingungen mehr.

    Dass finde ich eigentlich ganz angenehm. So kann ich die Menge Insulin ganz präzise berechnen und habe keine Probleme wenn das Essen mal anbrennt ;-)
    von Nicol
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 30.12.2010 07:08:56
    Hallo Nicol,

    bei pathologisch zu langsamer Magenentleerung ist das was Anderes, wir reden hier aber allgemein ;-)


    Liebe Grüße, Daniela
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 30.12.2010 10:50:27
    Hallo Daniela,
    ja das mit den Autos auf der Autobahn ist sehr anschaulich. Aber warum wird dann überhaupt nach Be und Be-Faktor gespritzt, wenn einzelne IE viel besser wirken?
    Habe wieder angefangen zu studieren ( Oecotrophologie) und esse dann in den Pausen etwas( Brote, Obst), so alle 2 Stunden und spritze dann 1-2 IE Analog jeweils, und die brauche ich auch theoretisch, laut BZ und BE-Faktor. Aber gegen 14.00 Uhr hab´ich dann regelmäßig Unterzucker, obwohl dann fast gar keine Basalwirkung mehr vorhanden sein dürfte, da ich Levemir um 24.00 Uhr und mittags um 14.00 Uhr spritze.
    Habe so das Gefühl, daß sich die ganzen kleinen Insulinportionen im Laufe des Zages potenzieren, muß sie aber auch spritzen, da mein BZ mitunter dann bei 180 und höher lag. Also weniger spritzen ist auch nichts. Den SEA halte ich natürlich ein, mit dem "Feintuning" experimentiere ich schon Jahre.

    mfg von Astrid
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 30.12.2010 11:55:09
    Hallo Astrid,

    wenig BE gehen schneller ins Blut - nicht besser. Das mit dem Bolusfaktor ist schon richtig, der bleibt quasi gleich, er ändert sich nicht wirklich mit der Menge der BE, aber er ändert sich wenn der Glykämische Index des Essens sich ändert!
    Analoga sind bei "viel" BE nicht brauchbar!
    Wie wäre es wenn Du für mehr BE dann ein Normalinsulin verwendest, lass Dir was verschreiben.

    LG, Daniela
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 30.12.2010 19:50:55
    Moin Astrid,

    Du gehst das Spiel etwas zu rechnerisch an. Du berücksichtigst überhaupt nicht, dass Du etwa die Häfte Deines alltäglichen Glukoseumsatzes gar nicht direkt mit rechenbarem Bolusbedarf isst, sondern dass die fortlaufend und nur von neuem Futter mehr oder weniger kurz unterbrochen aus der internen Glukose-Ausgabe aus Leber und Nieren kommt. Natürlich richtet sich diese innere Ausgabe wenigstens ein gutes Stück weit nach dem jeweiligen Bedarf, läuft also keineswegs immer auf einem Level durch, und braucht dafür auch entsprechend verschieden und nicht nur konstantes Basal-Insulin.

    Bedeutet konkret: Der BZ-Verlauf beschreibt sein eigenes Muster, das jede faktorenmäßige Bolus-Rechnung nur mehr oder weniger zutreffend decken kann. Wenigstens genauso interessant wie das Rausfinden der jeweils passenden Menge ist dafür die Beobachtung des Verlaufs, die allein ja auch sagen kann, ob und wieviel Insulinwirkung vom letzten Spritzen noch zu erwarten steht, wenn für den nächsten Snack gespritzt werden soll. Wenn Du also alle 2 Stunden was isst und entsprechend spritzt, kann da nur dann ein zufriedenstellender Verlauf draus werden, wenn Du den insgesamt mehrere Tage engmaschig wenigstens in Stundenschritten beobachtest. Dann würde Dir auch längst aufgefallen sein, dass mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit die Levemir-Wirkung bei der Spritzung alle 12 Stunden erstaunlich gleichmäßig durch läuft.

    Mit besten Wünschen für 2011, Jürgen
  • havier

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 00:45:32
    hallo Jürgen,
    "Der BZ-Verlauf beschreibt sein eigenes Muster, das jede faktorenmäßige Bolus-Rechnung nur mehr oder weniger zutreffend decken kann.."

    Vor 2 Monaten war ich plötzlich Typ2. Naturwissenschaften insbes. Mathe/Statistik sind meine Lieblingsfächer, so machte ich mich also voller Tatendrang ans Messen.
    Anfangs dachte ich wirklich ich könnte das ganze "Zuckerverhalten" in Kurven packen und berechnen.
    Mittlerweile, nach gut 7 Wochen und zerstochenen Fingern muss ich feststellen dass ich es hier mit äusserst komplexen Vorgängen zu tun habe die eigentlich nur noch näherungsweise erfassbar sind.

    Wenn ich sehe wieviel Jahre manche hier schon hinter sich haben, dann steck ich ja erst in den Anfängen und werd also fleissig weitermessen, Kurven zeichnen, nach Mustern suchen und sei es auf meinen Fingerkuppen und und und ....

    und einen guten Rutsch natürlich an alle hier.

    * jetzt bin ich auch ein Insulaner *

    von havier
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 03:46:12
    bei der unterzuckerung um 14:00 könnte auch der veränderte be-faktor schuld sein. der be-faktor ist morgens am höchsten und mittags am niedrigsten.

    ansonsten auch auf die absorbtionsrate und -menge achten. von thomas2002
  • Kassandra

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 11:21:15
    Der tageszeitlich unterschiedliche BE-Faktor
    ist individuell und von Mahlzeit zu Mahlzeit sehr verschieden. von Kassandra
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 12:38:18
    moin havier,

    den größten Teil der Finger-Löcher aus 20 Jahren hätte ich mir sparen können, wenn ich gleich auf die Idee gekommen wär, dass nicht die Werte vor dem Essen die wirklich interessanten sind, sondern die danach. Mit den selben Werten vor dem Essen kannst Du Dir eine HBA1c 7 genauso machen, wie einen von 9 oder vielleicht sogar 10. Also ne immense Streubreite - Standard-Abweichungen oder so?
    Traditionell bedeutet den BZ mit Medis einstellen bzw schärfer einstellen lediglich, die gesamte BZ-Kurve mit alle ihren Spitzen und Tälern um X Nummern mg/dl absenken. Weil der Abstand zwischen Spitzen und Talsohlen gleich bleibt, kommen die Talsohlen dabei immer näher an oder gar unter die Hypo-Schwelle. Deswegen wird ja dann auch immer geschwätzt, dass man sich den besseren 1c mit mehr Hypos erkauft.

    Viel gescheiter stellst Du's an, wenn Du erst einmal nur die Spitzen senkst und damit die Schwankungsbreite (gesund schwankt die nicht weiter als max etwa 70mg/dl) Deiner BZ-Kurve begrenzt. Wenn Du also Deinen BZ mit Essen und Spritzen und ggf. Bewegen ein bisschen dressierst, z.B. auf einen Verlauf im Rahmen von max 160-140-120mg/dl 1-2-3 Stunden nach dem Essen. Wichtig ist dabei der flache Auslauf. Wer nach 1 Stunde bei 160 und nach 2 Stunden bei 100 ist oder gar schon darunter, hat gute Aussichten, weiter in ne Hypo zu rutschen (das Ganze mit etwas Bewegung auch zeitlich munter beschleunigt) - und das auch noch völlig unerwartet, wenn er seinen Ablauf nicht berücksichtigen und erst zur nächsten Mahlzeit wieder messen will.

    Klar funzt das zu Anfang nur mit kleinen Mengen IEs und KHs, aber mit zunehmender Routine mit dem Muster werden Dir dann auch Erweiterungen immer besser gelingen :-)

    Auf ein gutes 2011, Jürgen
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 14:38:42
    "der be-faktor ist morgens am höchsten und mittags am niedrigsten"

    Ist auch nicht bei allen Menschen gleich.
    Meiner ist abends am höchsten. von Sabine
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 16:28:17
    Hallo,
    ..also mein BE-Faktor ist auch eher abends am höchsten.
    Es muß bei mir wirklich am Essen legen, Basalratentest war völlig ok, eher zu hoch, d.h. mit 6 IE Levemir morgens und 6 IE spät abends ist mein BZ ohne Essen total niedrig, unter 80.
    Hatte vor 2 Monaten eine schwierige Zahnfleisch-OP und eine Verbandplatte im Mund, durfte eine Woche nur kalte Brühe oder Wasser essen, bzw. Trinken; un d habe 5 Tage weder Basal- noch Bolusinsulin gespritzt, der BZ war ohne jegliches Insulin ( und ohne nennenswerte KH ) konstant um 100. Das hat mich sehr verwundert, da ich immer annahm, daß die im Körper ablaufenden Prozesse auch Insulin verbrauchen, oder sich der Körper seine eigenen "KH bastelt", wenn er kaum Essen bekommt.
    Aber nochmal zu Jürgen. Was soll ich nun an der FH machen mit dem Essen:
    9.30 Uhr Pause, BZ ca. 130, 2 IE Analog, ein Brot ( 2 BE, BE-Faktor 1:1),
    11.30Uhr Pause, BZ 180, 3 IE Analog ( SEA halt ich dann natürlich ein ), ein Brot, 1 Apfel ( 3 BE, BE-Faktor 1:1 , Korrektur, wegen BZ 180 hab´ich da ja schon weggelassen), dann gegen 14.00 Uhr wird es kritisch, BZ sackt gerade zu Ende der Basalwirkung ab? Muß dann was dagegen essen, so mind 0,5 BE ( Mandarine).
    Hab´ich frei, es ich mengenmäßig ( nicht KH-mäßig) wesentlich mehr, bei gleichem IE-Verbrauch und komme BZ-mäßig besser zurecht.
    Welchen Denkfehler mach´ich denn nun, oder brauch ich doch ein drittes Insulin, wie hier Daniela vorschlug.

    lg von Astrid
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 31.12.2010 18:08:29
    Moin Astrid,

    wenn Du 5 Tage mit BZ um 100 ohne zu spritzen auskommst, hast Du definitiv noch eine erhebliche eigene Insulinausgabe.

    Wenn Du um 11.30 mit 180 ankommst, hast Du um 9.30 für das Essen zu wenig gespritzt.
    Wenn Du um 14.00 zu niedrig ankommst, hast Du um 11.30 für das Essen zu viel gespritzt.
    Das passt nun nicht zu Deinem BE-Faktor, aber wahrscheinlich eher zu Deinem BZ-Muster :-)

    Auf ein gutes 2011, Jürgen