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Intra venöse Insulingabe

  • Julia

    Rang: Gast
    am 12.01.2010 22:15:35
    Hallo!

    Jetzt brauche ich auch mal euren Rat und zwar spritze ich mir das Insulin bei hohen Blutzuckerwerten immer direkt in die Vene. Der BZ-Wert ist nach ca. 45 Minuten wieder auf 100. Das find ich zwar super, aber mein Diadoc meint, dass ich mit diesem"Problem" jetzt zum Psychodoc soll.

    Ist es denn wirklich so gefährlich???????????? von Julia
  • Michael Bender

    Rang: Gast
    am 12.01.2010 22:29:51
    Hmm, mir stellt sich dabei zunächst die Frage wie du es schaffst die Venen zu treffen !? Machst du das mit dem Pen ?? Ich hoffe doch mal nicht...

    Aber ich denke mal das Hauptproblem liegt ganz einfach darin, das es auf kurz oder lang darauf hinauslaufen könnte, das du deinen BZ irgendwann nur noch intravenös einstellst. Weil geht ja schnell und so...

    Ich hab das auch aus neugier mal versucht würde das aber niemals praktizieren, schliesslich will ich nicht irgendwann Arme wie ein Hero Junky haben.
  • hfjdhzrt

    Rang: Gast
    am 12.01.2010 22:32:45
    Unabhängig davon, ob die intravenösen Insulingaben gefährlich sind - was auf jeden Fall "gefährlich" ist, sind deine (immer) hohen BZ-Werte, denn die zerstören z.B. die Blutgefässe mehr, als mal eine Spritze dahinein. Bei einem gut eingestellten DM-ler sollte der max. Wert die 140 mg/dl (wie beim Gesunden) nicht übersteigen - was natürlich so einfach nicht ist. Aber selbst Werte von 200-300 mg/dl würde ich nie mit Insulingaben direkt ins Blut abbauen. Übrigens halte ich eine 3/4 Std. für ganz schön lange bei "Direkteinspritzung". Somit stellt sich die Frage: "Warum?"
  • Joa

    Rang: Gast
    am 12.01.2010 22:44:12
    Schau mal da:

    http://www.forum.diabetesinfo.de/forum/
    index.php/topic,7862.0/

    Gruß
    Joa
  • starke Zweifel

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 09:28:14
    Hi Julia,

    bitte sei mir nicht böse, aber ich glaube dir nicht, dass du dich selbst intravenös spritzen darfst, das darf nicht mal ne Krankenschwester, sondern nur der Arzt. Und der Patient schon garnicht.

    Kann es sein, dass du intravenös und intramuskulär verwechselst?

    Dass dein Arzt dich deswegen zum Psychodoktor sachicken will, lässt auch vermuten, dass hier aber irgendwas ganz gewaltig nicht stimmt.

    Frage an Joa bezüglich des links. Was sollte sie da konkret nachsehen?
    von starke Zweifel
  • peter

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 11:04:12
    weshalb soll in notfällen nicht iv korrigiert werden,
    das wird bei entgleisung im kh ja auch gemacht.
    und bei allen dmlern wird alle 3 monate von einer mehr oder weniger geschickten arzthelferin kräftig aus der vene gezapft. (ist nach 3 tagen nicht mehr zu sehen)
    was da nicht stimmt sind die 45 minuten, denn nach 10 minuten ist praktisch kein insulin mehr vh, halbwertzeit 4,3minuten.
    und das reglemäßige.
    daher ist da kein psycho sondern eine vernünftige schulung nötig.
  • sdsdf

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 11:18:11
    Bei mir wird zur Bestimmung des HbA1c Blut ausm Finger geholt. Intravenös wurde nur bei meinem ersten Check abgezapft, als diverse Tests gemacht und auch externe Labors beliefert wurden.

    Es macht kaum Sinn, sich selbst intravenös was zu injizieren, wenn man die enstprechende Qualifikation nicht hat.

    Was im Krankenhaus ja durch das Fachpersonal gegeben ist.
  • Notfall

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 11:48:29
    Natürlich kann i.v. korrigiert werden im Notfall, aber das geschieht mit Sicherheit NICHT durch den Patienten sonder NUR durch den Arzt.

    Wer glaubt, dass ein Patient sich selbst i.v. Insulin spritzt, sorry...ich warte schon sehnsüchtig WIEDER mal auf den Satz: Ich hab euch schön verar....und Ihr seid drauf reingefallen...und erklärt und erklärt....
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 12:21:01
    Moin Notfall,

    wenn ich so zurücklese, gehörte vor etwa 30 Jahren iv-Spritzen noch häufig zur Typ1-Grundausbildung. Ich finde es heute zwar überflüssig, weil wir heute alle Möglichkeiten haben, unseren BZ im viiiiiel gesünderen Rahmen weit ab von jeder Notwendigkeit zu so einer Notsenkung zu steuern, aber die dann an irgend eine theoretische Quali hängen wollen, halte ich für schwachsinnig. Zumal sich mit der selben Ladung normal in den Schwimmgürtel gespritzt viel eher ne mächtige Hypo erreichen lässt, als mit eben der Menge iv.

    Bisdann, Jürgen
  • Frage

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 12:28:58
    Jürgen, dich wundert nicht die Kombination im Ersposting mit Hinweis auf eine psychologische Betreuung...? von Frage
  • asdasd

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 12:35:39
    Zumals ja viel sinnvoller ist, derart hohe Werte zu verhindern. So sind solche Verabreichungen auch nicht nötig.
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 18:09:46
    teupe bietet in seiner schulung eine iv-gabe insulin an. afaik will er damit eine ketoazidose verhindern. die halbwertszeit des insulin liegt im minutenbereich, also hypo eher unwarscheinlich. von thomas2002
  • Joa

    Rang: Gast
    am 13.01.2010 18:09:53
    Hallo stark Zweifelnde/r,

    > starke Zweifel fragte:

    > Frage an Joa bezüglich des links.
    > Was sollte sie da konkret nachsehen?

    Das Thema an sich. Ich denke, dass da doch sehr eingehend alle zweifelhaften Fragen angesprochen wurden und auch recht umfänglich beantwortet/abgearbeitet worden sind?

    Gruß
    Joa

  • x-man

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 05:18:41
    Die Insulingabe i.v. sollte nur durch einen Arzt erfolgen bez. im Krankenhaus !
    Eine Bz-Entgleisung die diese Maßnahme erfordert ist ein med. Notfall!
    Zeitgleich können Gaben von Kalium usw. erorderlich sein.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 11:36:58
    > [Insulin i.v.]
    > Eine Bz-Entgleisung die diese Maßnahme erfordert
    > ist ein med. Notfall!

    > Zeitgleich können Gaben von Kalium usw.
    > erorderlich sein.

    Ein sehr guter Hinweis! Wer längere Zeit und/oder sehr ausgeprägt in einer Azidose steckt sollte diese nicht alleine intravenös korriegieren, weil es sonst zu einem Kaliummangel kommen kann, der zu lebensbedrohlichen Situationen führt.

    Was allerdings in keiner Weise gegen die i.v.-Korrektur normal überhöhter Werte spricht.

    Gruß
    Joa
  • nfdhfr

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 18:14:13
    Nun wird schon wieder angefangen, über Dinge zu diskutieren, die eigentlich nebensächlich sind. Keiner hier weiss, bei welchen Werten sie i.v. welche Mengen spritzt. Wenn sie aber erst nach 45 min wieder bei 100 ist, müssen die Werte jenseits von gut und böse liegen und genau darauf bezieht sich sicher auch der Rat einen Psychologen zu konsultieren. Da jeder Junkie sein Rauschmittel i.v. spritzt, könnte das auch jeder andere, aber auf dem Insulin steht zur s.c. Anwendung. Da sich aber jeder zum ausgebildeten Mediziner berufen sieht, sollte auch jeder damit umgehen, wie ER es für richtig hält. Jedoch sollte er seine Ratschläge für sich behalten, denn alles kann, aber nichts muss! Und wenn geschrieben wird, dass nichts gegen die i.v.- Korrektur NORMAL überhöhter Werte spricht, ist die Definition davon sinnvoll. Bei mir wären normal überhöhte Werte bis zur Nierenschwelle, bei anderen offensichtlich höher, denn bis zur NS macht i.v. wenig Sinn (es sei denn, man will sein Junkie-Dasein tarnen! -> Psychologe!)
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 18:22:57
    Dann sind aber die meisten INSULINER Junkies, denn die wenigsten halten ihre BZ-Verläufe unter der Nierenschwelle. Max 200-300 ne Stunde nach dem Essen gilt in Schulungen als völlig normal und passt ja auch schon zu nem 1c von 7. Da passt sogar noch der eine oder andere Ausflug an 400 rein. von Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 20:11:51
    > ein anonymer Schreiber schrieb:

    > Nun wird schon wieder angefangen,
    > über Dinge zu diskutieren, die eigentlich
    > nebensächlich sind.

    Schön zu wissen dass wenigstens Einer hier den Überblick behält. :-((

    > Da jeder Junkie sein Rauschmittel i.v. spritzt,
    > könnte das auch jeder andere, aber auf dem
    > Insulin steht zur s.c. Anwendung.

    Allerdings sollte der anonyme Schreiber seinen Überblick verbessern. Nur schnellwirksame Insuline in Fertigpen oder Penpatronen haben nur die Kennzeichnung zur s.c. Anwendung".

    Abfüllungen der Insuline, die zum Aufziehen in eine Spritze geeignet sind tragen den Hinweis: "zur s.c. und i.v. Anwendung".

    Was daran liegt, dass ein Pen ein denkbar ungeeignetes Instrument zur intravenösen Injektion darstellt.

    > wenn geschrieben wird, dass nichts gegen
    > die i.v.- Korrektur NORMAL überhöhter Werte
    > spricht, ist die Definition davon sinnvoll.

    Hätte der anonyme Schreiber den Beitrag kontexterfassend gelesen, wäre ihm deutlich geworden, dass mit normalen Werten, kontextbezogen solche gemeint gewesen sind, die nicht zu einem kritischen Abfall des Kaliumspiegels führen.

    Joa
  • peter

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 20:51:43
    und bitte nicht alles was ärzte von sich lassen allzu ernst nehmen, die schwatzen oft auch nur drauflos,
    frei nach adenauer: was interessiert mich mein geschwätz von gestern.
  • Julia

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 22:29:19
    Hallo!

    Danke, für eure echt sehr "hilfreichen" Antworten!!!!

    Ich habe das mit dem I.V.auch von doc Teupe.

    Dachte Diabetiker unter sich geben bessere Antworten, aber diese....

    nur wirklich zweie sind hilfreich

    ich wollte wirklich nur nen Rat von Euch...und jetzt muss ich mir anhören, dass es eine Verarsche sein soll....vielen Dank!!! von Julia
  • fjghtrzru

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 23:09:21
    an die beiden klugscheisser j und j:
    ihr seid gar keine klugscheisser, ihr wisst nur wirklich alles besser, aber das müssen andere ja eurer meinung nach nicht lesen - joke á la carte.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 14.01.2010 23:17:01
    Tja Julia,

    frau sollte sich, bevor sie irgendwo fragt einen Kopp machen, wo und wen sie fragt.

    Gruß
    Joa

  • Wiederholung

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 10:35:23
    Bitte entschuldigt, wqenn ich mein kurzes posting noch mal wiederhole:

    Euch wundert nicht die Kombination im Ersposting mit Hinweis auf eine erforderliche psychologische Betreuung durch den BEHANDELNDEN Arzt...?

    Mich schon. von Wiederholung
  • Joa

    Rang: Gast
    am 15.01.2010 16:54:49


    > Euch wundert nicht die Kombination
    > im Ersposting mit Hinweis auf eine
    > erforderliche psychologische Betreuung
    > durch den BEHANDELNDEN Arzt...?

    Wenn die Einschätzung des Arztes darauf gründet, dass die Fragestellerin trotz ärztlicher Bemühung, einen völlig chaotischen Therapiestil mit Hilfe *ständiger* iv Korrekturen betreibt, würde mich die Empfehlung nicht wundern, weil sie dann durchaus nachvollziehbar sein könnte.

    Wenn allerdings Julia *gelegentlich* vorkommende, überhöhte Werte iv korrigiert, dann wäre dieses Vorgehen im Rahmen ärztlicher Empfehlung, ungefährlich und völlig in Ordnung.

    Dann würde mich aber wundern, dass Julia sich weiterhin von einem Arzt beraten lässt, der ganz offensichtlich keinen blassen Dunst von Insulin und dessen Wirkung hat.

    Falls ein verwunderter Poster/Leser Näheres dazu wissen möchte, weise ich nochmals auf meinen vorgehend aufgezeigten Link hin.

    mfG
    Joa
  • Hajo Janse

    Rang: Gast
    am 16.01.2010 00:04:37
    Mich wundert so viele Posts mit Meinungen und Bemerkungen auf eine Post wo kaum Information in steht.

    1. Wie hoch sind die Werte
    2. Wie oft hat Julia die Werte
    3. Wie kommt es zu diese Werte
    4. Welches Insulin wird iv gespritzt, wenn es Humalog oder änhlich ist, dan sind 45 Minute sehr lang

    5. Sind Ketone nachgewiesen
    6. Hat Julia gelernt iv zu spritzen (zB beim Dr Teupe)

    Mir befremdet immer mehr das in dieses Forum viele Leuten ihre Meinung und (halb)Wissen parat haben und kund tun, ohne alle notwendige Infos nachfragen um sich ein Urteil bilden zu können.
    Deswegen ich kaum noch.

    LG

    Hajo Janse