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Intra venöse Insulingabe

  • peter

    Rang: Gast
    am 19.01.2010 11:11:49
    es wird heute wie damals gemacht, und ist die einzige möglichkeit den bz schnell, um eine entgleisung zu verhindern, zu senken ohne die gefahr einer hypo.
    von peter
  • Aha

    Rang: Gast
    am 19.01.2010 13:53:15
    DAS wusste ich wirklich nicht, dass das der Diabetiker SELBST macht. von Aha
  • Blubb

    Rang: Gast
    am 27.04.2013 03:43:47
    Also bei meiner letzten Schulung habe ich gelernt, dass wenn man wirklich beim Spritzen einmal eine Vene trifft, es so aussieht, dass sämtliches Insulin, dass man sich spritzen will innerhalb der nächsten 10 Minuten wirkt. Gründe dafür sind folgende:

    # es muss nicht durch das Fettgewebe
    # ist direkt im Blut
    # kann sofort aktiv wirken

    Im Normalfall also, sofort den Notarzt rufen!! Ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass du dir jemals wirklich Intra venös korrigiert hast und wenn
    1# ...äh.... komisch?!
    2# bist du n Untoter? :P

    Also ich denke ehrlich, dass du das lassen solltest! Korrigiere lieber normal, dass sollte helfen ;)


  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.04.2013 09:26:16
    komisch jetzt nach drei jahren ist dir was aufgefallen.
    aber begriffen hast du nicht, sorry, es ist die absicht mit einer iv korrektur eine schnelle wirkung zur korrektur zu erreichen, und innerhalb von 10 minuten passiert das nicht sondern in wesentlich kürzerer zeit. da nur die korrekturmenge gespritzt wird gehts nicht in die uz.
    zudem solltest du eigentlich gelernt haben (oder ist da mal wieder was wesentliches unterschlagen worden ? )
    insulin "im" blut hat eine halbwertzeit von 4,3 minuten, nach 10 minuten ist also weniger als ein "viertel" der gespritzten menge nur noch vorhanden.
    und, wenn du also aus versehen (was in 10 jahren bei 6x/d spritzen villeicht einmal vorkommt)
    mit der normalen dosis eine vene triffst, liegst du so schnell neben dem stuhl daß du garnicht mehr zum telefon kommst. sollte ein anderer den na rufen, und der kommt nach 20 minuten, sitzt du schon wieder am früstückstisch.
    so ist das , und ich weiß das da es mir vor 10 jahren mit einer zu langen kanüle mal passiert ist. danach habe ich auf 6mm gewechselt und es ist nie wieder vorgekommen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 27.04.2013 22:55:52
    Gast schrieb:
    Auch, wenn vor 30 Jahren eine i.v.-Korrektur gelehrt wurde, ist sie doch heute nicht Therapieziel, oder irre ich mich da?


    Du hast Recht! Ziel der iv-Korrektur als Therapievorgehen ist es, den Blutzucker möglichst schnell und ohne Hypoglykämierisiko in den Normbereich zurück zu bekommen, wenn er sich darüber hinaus verirrt hat. Das gilt aber nur für essensbedingte Entgleisungen.

    Du irrst, wenn Du meinst, dass die intravenöse Insulinkorrektur als sichere, schnelle und stressreduzierende Korrekturform heute nicht mehr gilt.

    schrieb:
    DAFÜR gibt es doch andere Varianten.



    Ja. Eine Alternative ist die Aufteilung des Korrekturbolus auf möglichst viele Einzeldosen. Also z.B. statt 5 IE an verschiedenen Orten 5 x 1IE. Macht aber auch mehr Löcher ... ;-)

    Gruß
    Joa