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Diabetes mit 13 Jahren
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Alama
Rang: Gastam 10.01.2010 17:34:36
Liebe Teilnehmer des Forums,
ich habe eine/einige Frage/n, bei der mir der eine oder andere bestimmt weiterhelfen kann.
Unser Sohn (13 Jahre) hat seit Oktober diesen Jahres Diabetes, was natürlich für uns alle ein ziemlicher Schlag war. Wie es dazu kam oder was der ausschlaggebende Punkt war, haben wir uns schon oft gefragt oder ob man/wir etwas dagegen tun konnten. Laut den Ärzten arbeitet seine Bauchspeicheldrüse noch zu 25%. Er hatte auch schon davor oft geschwollene Hände oder Lympfknoten, das nach einer Weile wieder verschwandt (auch schon eine Blutvergiftung). Er wurde auch schon vor 5 Jahren untersucht, da die Anzahl seiner weißen Blutkörperchen zu niedrig war. Man vermutete zunächst Leukämie, das sich nach einer Rückenmarkpunktierung Gott-sei-Dank nicht bestätigte.
Als er im Oktober in der Klinik war, erzählten wir den Ärzten auch die Historie. Es wurden aber keine speziellen Untersuchungen gemacht.
Seit dem Zeitpunkt haben wir für die ganze Familie die Ernährung umgestellt, sodass alle viel Gemüse, Vollkornprodukte und weniger kohlendydratreiche Kost zu sich nehmen (obwohl wir uns vorher auch ausgewogen ernährt haben).
Er nimmt momentan morgens und abends als Langzeitinsulin Levemir (7 Einheiten) und vor den Mahlzeiten nimmt er Humalog. Er misst seinen BZ-Wert alle 2 Stunden und vor allen Mahlzeiten.
Es kommt immer wieder vor, dass der BZ-Wert extrem zwischen 30 und einmal schon 600 schwankt, obwohl unser Sohn nichts entsprechendes gegessen oder getrunken hat.
Beispiel: Er hat um 12:00 Uhr einen Wert von 130 gemessen und um 13:00 Uhr (vor dem Essen) war es über 600, obwohl er nichts gegessen oder getrunken hat. Er war auch nicht erkältet, oder ähnliches. Danach sind wir natürlich sofort in die Klinik und es wurde vermutet, dass er falsch eingestellt wurde. Bei einem neuem Termin am 6. Januar in der Ambulanz wurde Blut abgenommen - auf das Ergebnis warten wir noch.
Hat jemand auch schon diese Erfahrung gemacht und weiß Rat? Sollen wir die Klinik mal wechseln, weil wir vermuten, dass die Untersuchung nicht gemacht werden, nach denen wir verlangt haben?
Wir würden uns freuen, wenn jemand uns seine Erfahrung schildern kann und uns einen Rat gibt.
Viele Grüße, eure Alama -
Hajo Janse
Rang: Gastam 10.01.2010 18:57:35
Hallo Alama,
Was ich hier schreibe hört sich vielleicht etwas krass an, aber hilft euch am meisten obwohl es schwer ist im Anfang.
Sorge dafür dass deine Sohn eine gute Schulung bekommt wie er mit sein Diabetes um zu gehen hat.
Weiteres unterstütze ihm, aber lass ihm so viel möglich sein Diabetes im Griff bekommen, mach hier keine Familie Angelegenheit von.
Nahrungsumstellung ist nicht hilfreich, mit die moderne ICT oder Pumpe Technik kan mann sehr gut mit denn normale Essensgewohnheiten klar kommen, wenn er beim Freunden est und später in den Gesellschaft steht, ist es viel einfacher normal mit essen zu können als eine Aussenseiter zu sein.
Diabetes ist im Anfang eine Schrecken, aber mann kann damit ein normales Leben leiten, ohne grössere Beeintrachtungen, somit mache nicht zuviele Medische Untersuchungen aber versuche so normal möglich zu leben.
Beste Erfahrungist beim jungere Leuten dass die so schnell möglich Ihre eigene Diabetes kennen lernen und sich danach richten und steuern.
Somit suche im Internet Diabetes Kids und frgae wo die den besten Schulung für IhrKind bekommen haben.
Viel Erfolg und wenn du noch Fragen hat, stelle diese.
MfG
hajo Janse von Hajo Janse -
Jürgen
Rang: Gastam 10.01.2010 19:23:52
Moin Alma,
zunächst zu Deiner Hauptfrage:
Es gibt bisher trotz intensivster Forschung noch keine Idee, wodurch jemand Diabetes bekommt. Ihr braucht also Euch und auch sonst niemandem irgend einen Vorwurf zu machen.
UND es gibt bisher auch noch keine einzige Idee, wie man ihn wieder loswerden könnte. Aber es gibt Millionen Diabetiker in der ganzen Welt, die mit ihrem Diabetes gesund zurecht kommen, in allen Berufen, und darunter auch Spitzenleistungssportler.
Zur zweiten Hauptfrage, die Du nicht gestellt hast:
Euer Sohn muss vor allen anderen selbst lernen, mit seinem Diabetes gesund zurecht zu kommen und zu leben. Genau wie Hajo schon geschrieben hat. Natürlich wollt Ihr verstehen, was er da mit seinem Blutzucker macht, wenn misst und spritzt und isst. Und natürlich fragt er Euch als erste, wenn das wieder und wieder nicht so passen will, wie er sich das nach allen Regeln ausgerechnet hat, die er bisher gelernt hat. Aber so und ähnlich geht es allen Neuen. Denn kein Diabetes funktioniert genauso wie ein anderer. Wann jemand wieviel von welchem Insulin braucht und wieviel jemand für welches Essen spritzen sollte, muss im Grunde jeder für sich selbst herausfinden. Die ärztlichen Einstellungs-Vorgaben können da nur den ungefähren Rahmen vorgeben.
Viel mehr als hier werdet Ihr bei http://www.diabetes-kids.de/ an weiteren Antworten finden, für Eltern in Eurer Situation ebenso wie für Kinder in der Situation Eures Sohnes.
Daumendrück, Jürgen -
qwertz
Rang: Gastam 10.01.2010 22:09:58
Hallo,
>>>
Beispiel: Er hat um 12:00 Uhr einen Wert von 130 gemessen und um 13:00 Uhr (vor dem Essen) war es über 600, obwohl er nichts gegessen oder getrunken hat.
<<<
das ist Quatsch, so was gibt es nicht.
Das kann allenfalls ein Messfehler sein, Hände nicht gewaschen. von qwertz -
thomas2002
Rang: Gastam 11.01.2010 00:50:02
fragt einen kinderarzt über wachstumsschübe und insulinresistenz von thomas2002 -
x-man
Rang: Gastam 11.01.2010 04:47:40
Lies mal hier:
http://www.daserste.de/wwiewissen/beitrag_dyn~uid,9nb7hst842jlq6kr~cm.asp
...das spricht Bände auch woher bez. wodurch Diabetes mellitus entsteht.
Selbst ein Typ 1 -Diabetiker wird fett und träge wenn er sich ungesund ernährt und zu wenig bewegt!
Zu HUMALOG : Dieses Präperat kann chaotische Bz-Werte verursachen.
Für ein Kind (und das ist er ja noch) würde ich immer tierisches Insulin empfehlen!
In der Kölner Unikinderklinik werden 60 (!!!) Kinder erfolgreich mit tierischem Insulin behandelt.
Wer seinem Kind etwas Gutes tun will trägt dafür Sorge,das es tierisches Insulin bekommt...!
Lt. RUNGE,Lörrach(Int. Apotheke ) werden es immer mehr die tierisches Insulin wollen!
Warum wohl? -
helen
Rang: Gastam 11.01.2010 15:39:31
.... Kinder/Jugendliche essen oft auch gerne was heimlich und decken es nicht ab. einfach so kommt man nicht auf 600....
alles gute
helen -
qwertz
Rang: Gastam 11.01.2010 15:49:54
Danke helen,
uns schon gar nicht innerhalb einer Stunde.
@thomas2002
Danke für den Hinweis, habe ich gemacht und er stimmt mir 100% zu. Da ändern auch ein paar Wachstumshormone nichts.
Der Sohnemann hat vermutlich heimlich 1,5L Cola weggeext. von qwertz -
enwnp24
Rang: Gastam 11.01.2010 16:39:14
>>...das spricht Bände auch woher bez. wodurch Diabetes mellitus entsteht. Selbst ein Typ 1 -Diabetiker wird fett und träge wenn er sich ungesund ernährt und zu wenig bewegt!<<
wie deppert bist du denn, anke? ob dm durch ungesunde ernährung entsteht, wäre noch zu diskutieren. aber dass man fett und träge wird, wenn man sich ungesund ernährt und zu wenig bewegt (also so, wie du es jahrelang gemacht hast!), trifft ja wohl auf jeden menschen zu (so er die anlagen dazu hat) und nicht nur auf typ1. wie immer drehst du es so, wie es dir gefällt: wodurch dm entsteht (keinesfalls t1) - selbst t1 wird fett (durch fett entsteht dm - dm t1 wird fett) - totaler blödsinn!
"Für ein Kind (und das ist er ja noch) würde ich immer tierisches Insulin empfehlen! (du verlangst ja für jeden ti, selbst für die, die es nicht brauchen - lies mal bei diab-kids nach!)
In der Kölner Unikinderklinik WERDEN 60 (!!!) Kinder erfolgreich mit tierischem Insulin behandelt. (gib doch mal an, wann das WAR!)
Wer seinem Kind etwas Gutes tun will trägt dafür Sorge,das es tierisches Insulin bekommt...!
(du bist selbst nicht in der lage, dafür sorge zu tragen, dass du ti bekommst, verlangst es aber von anderen)
Lt. RUNGE,Lörrach(Int. Apotheke ) werden es immer mehr die tierisches Insulin wollen!
Warum wohl?(weil logischerweise mit wachsender zahl der insulinpflichtigen auch %ual die zahl derer steigt, die ti benötigen)"