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Insulinresistenz
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EH
Rang: Gastam 15.01.2010 17:48:49
@ Jürgen
"Du weißt, dass ich meine Tagesprotokolle schon mal fortlaufend in ein Forum gestellt hab - und warst Du es nicht sogar, die damals nicht müde wurde zu fragen, wem solche Aufschriebe denn nützen sollten?
Wofür also sone Unterstellung?"
Welche Unterstellung?
Ich habe damals gefragt wem diese Tagesprotokolle nützen sollen und ich frage mich das heute immer noch.
Ich habe auch auf die Frage wie ein Diabetiker es mit seinem Arbeitsleben vereinbaren soll, (fast) jede Stunde zu messen und einen Happen zu essen oder nachzuspritzen, immer noch keine Antwort bekommen.
Für mich sind solche Auslassungen nicht von allgemeinem Interesse. Nicht jeder will und kann seinen Diabetes zum Lebensinhalt machen.
von EH -
Jürgen
Rang: Gastam 15.01.2010 20:14:17
Moin EH,
Du hast geschrieben:
> Sinnvoll wären vernünftige Antworten auf
> Fragen und eigene Erfahrungen. Aber
> gerade letztere sind mehr als selten.
> Vermutlich will niemand zugeben, daß er
> seinen Diabetes eben auch nicht immer im
> Griff hat. Das könnte dem Image Abbruch tun.
Ich hab Dir auf Dein Einfordern von eigenen Erfahrungen mit dem Hinweis auf meine Protokolle beantwortet, was ja Deine Unterstellung voll widerlegt.
Dir haben meine Protokolle nicht gefallen. Das hatte nix mit Einstellen zu tun, wie Du das kennst. Du hast das häufige Messen und Aufschreiben kritisiert, obwohl Du wusstest, dass es um eine Insulin-Umstellung ging, und obwohl Du wusstest, dass ich mein 5er HBA1c-Ergebnis auch mit Humaninsulin erreichen und damals auch dokumentieren wollte, wieviel Mehraufwand das gegenüber schnellem Analog-Insulin zum Essen bedeutete.
Normal messe ich am Tag 2-3mal, um zu schauen, ob's passt, meistens das erste Mal im Verlaufe des späten Vormittags. Und den Rest zu durchschnittlich 5 Streifen pro Tag verprasse ich, wenn das Nachschauen alle paar Tage mal ne unerwartete Unregelmäßigkeit ergibt. Das hab ich aber auch so schon oft genug beschrieben, und ich kann beim besten Willen nicht nachvollziehen, wie Du auf die Idee kommst, dass ich mich den ganzen Tag nur mit meinem Zucker beschäftigen könnte.
Bisdann, Jürgen -
EH
Rang: Gastam 15.01.2010 21:00:17
@ Jürgen
Was meinst du mit "was du als Einstellung kennst". Bist du unter die Wahrsager gegangen oder woher weißt du, was ich kenne und was nicht. Ich "stelle" meinen Diabetes schon seit Jahren selbst ein und daher weiß ich auch, daß es eben auch Tage gibt, wo man das Gefühl hat, das Insulin wirkt nicht und an anderen saust man in eine Hypo eh man sichs versieht. Ein Mensch ist keine Maschine und niemand kann immer Superwerte haben, auch du nicht.
Du propagierst ständiges Messen und eine lückenlose Überwachung der BZ Werte über den Tag. Das kann kein Mensch leisten, der arbeiten muß.
Es ist mir gleichgültig, was du machst, aber es stört mich, daß du deine eigenen für gut befundenen Werte als allgemeingültig hinstellst. Kein Mensch muß einen HBA1 von 5 haben und nicht jeder Diabetiker wacht mit 80 auf, etc. etc.
Du bist nicht das Maß aller Dinge und ich finde es fatal, daß du Neulingen derartigen Blödsinn einreden willst. von EH -
Jürgen
Rang: Gastam 15.01.2010 22:12:42
Moin EH
ich hatte geschrieben
>> Normal messe ich am Tag 2-3mal, um zu
>> schauen, ob's passt, meistens das erste
>> Mal im Verlaufe des späten Vormittags.
>> Und den Rest zu durchschnittlich 5 Streifen
>> pro Tag verprasse ich, wenn das Nachschauen
>> alle paar Tage mal ne unerwartete
>> Unregelmäßigkeit ergibt.
Woher nimmst Du für Deine Antwort darauf
> Du propagierst ständiges Messen und eine
> lückenlose Überwachung der BZ Werte
> über den Tag. Das kann kein Mensch leisten,
> der arbeiten muß.
Und wirklich gesunde BZ-Verläufe sind tatsächlich gerade für Neulinge am einfachsten und ungefährlichsten zu erreichen. Am einfachsten, weil zur Normalisierung nur ein paar gezielte Verhaltens-Änderungen und ggf relativ leichte Medikation, womit ne Hypogefahr nahezu ausgeschlossen ist. Imd das schönste: Mit dem BZ-Verlauf wieder im völlig gesunden Bereich kann gut sein, dass viele erst einmal wieder und vielleicht sogar für Jahre völlig auf Medis verzichten können. Ich kann nicht nachvollziehen, was Dich daran stört?
Bisdann, Jürgen -
Barbara
Rang: Gastam 15.01.2010 23:08:05
es sollte eigentlich bekannt sein, daß bei älteren Diabetikern eine zu scharfe Einstellung nicht
geraten wird. Also sprich eine Hb eine 5 vorm Komma.
von Barbara -
Jürgen
Rang: Gastam 16.01.2010 00:50:03
Moin Barbara,
EH hatte ausdrücklich von Neulingen geschrieben, und ich hab darauf geantwortet. Neulinge waren noch nie ältere Diabetiker :-)
bisdann, Jürgen -
EH
Rang: Gastam 16.01.2010 10:57:37
Hallo Barbara,
eine 5 vor dem Komma ist normalerweise nur von Diabetikern zu erreichen, die diese niedrigen Werte mit Hilfe von zusätzlich gespritztem Insulin erreichen.
Bei Gesunden ist diese 5 vor dem Komma durchaus nicht die Regel. Warum sollte ein Diabetiker sich "gesünder" spritzen als ein Nichtdiabetiker. Wobei ich mich frage, ob das nun wirklich "gesund" ist.
Daß Jürgen alle, die seine selbsternannten Grenzwerte nicht bringen als Diabetiker bezeichnet ist auch schon bekannt.
Im Grunde ist es sinnlos mit ihm zu diskutieren, denn er läßt nur seine Meinung gelten, auch wenn er die im Lauf der Jahre schon oft gewechselt hat. von EH -
Jürgen
Rang: Gastam 16.01.2010 11:39:59
Moin EH
in diabetesinfo.de lese ich an der ersten Fundstelle:
> Normal ist ein HbA1c von etwa 5%
Meine Erfindung?
Die neue HBA1c-basierte Diabetes-Diagnose-Definition sagt:
über 6,5 Diabetes
5,7-6,5 Prädiabetes oder neu Hochrisiko für Diabetes
bis 5,6 normal
Meine Erfindung? von Jürgen -
EH
Rang: Gastam 16.01.2010 12:29:34
@ Jürgen
Deine Infos aus dem Internet sind nicht der Weisheit letzter Schluß. Da wird über alle Krankheiten gelegentlich derartiger Stuß verbreitet, daß man sich nur die Haare raufen kann.
Und Diabetes ist besonders ergiebig für Leute, die von tuten und blasen keine Ahnung haben und meinen, ihre Meinung kund tun zu müssen.
Ich habe bei einem namhaften und hochgelobten Professor grenzenlose Ignoranz der Realität erleben müssen. Ich fall nicht mehr auf Märchenerzähler rein. von EH -
Joa
Rang: Gastam 16.01.2010 14:50:28
> Da wird über alle Krankheiten
> gelegentlich derartiger Stuß verbreitet,
> daß man sich nur die Haare raufen
> kann.
Wenn der Schreiber mal einen Blick auf den Referenzbereich seines Labores für den 1c werfen würde, könntest er sehen, ab welchem Wert ein Befund für den 1c als pathologisch, also als krank, bezeichnet werden muss.
Die Obergrenze geht, je nach Labormethode in der Regel bei etwa 5,6% los, und reicht bis etwa 6,5%.
Da gibt es nichts zu diskutieren, liegt man drüber, kann man allenfalls die Haare raufen.
Welche Konsequenzen für den Behandlungsbedarf Arzt und/oder Patient daraus ziehen, ist durchaus individuell unterschiedlich. Und das ist auch gut so.
Gruß
Joa -
EH
Rang: Gastam 16.01.2010 14:57:44
@ Joa
Ich fürchte, du hast dich vertan. Der Adressat deines Beitrags müßte Jürgen sein, der hängt sich doch immer an festen Zahlen auf. von EH -
Apropos....
Rang: Gastam 16.01.2010 15:30:29
Mal ne Frage an die Insulinresistenz-Betroffenen:
Ist bei euch mal auf einen Magnesiummangel untersucht worden?
Bei gestörter Magnesiumverwertung bzw. -mangel ist grundsätzlich die Funktion der Zellen gestört und da würde es Sinn machen, erstmal beim Magnesium anzusetzen.
Sucht mal bei Wikipedia od. Google nach Begriffen Magnesiummangel, Magnesiumresorption etc.
Solche Basics (Magnesium, auch Zink, Vitamin D u.a.) werden in der Regel leider meist nicht beachtet od. vergessen.
von Apropos.... -
Jürgen
Rang: Gastam 16.01.2010 18:38:59
Das Problem mit der Bewertung der Insulinresistenz, also dem höheren Insulinbedarf zum Verstoffwechseln (nicht nur!) von KHs, ist die weite Verbreitung. Nur ein Bruchteil der Betroffenen entwickelt Diabetes. Die meisten bleiben völlig unauffällig. von Jürgen -
Genervter
Rang: Gastam 16.01.2010 19:25:10
"Welche Konsequenzen für den Behandlungsbedarf Arzt und/oder Patient daraus ziehen, ist durchaus individuell unterschiedlich. Und das ist auch gut so."
"ist die weite Verbreitung. Nur ein Bruchteil der Betroffenen entwickelt Diabetes. Die meisten bleiben völlig unauffällig."
jetzt habe ich endlich verstanden, was "schwurbeln" ist: um uns das zu erklären, was eh jeder weiss, braucht es 42 beiträge von j+j (von insg. 65). wo anders nennt man dies trollen oder spamen. ist doch eigentlich ankes metier, sich ständig wiederholend den unmut anderer zuzuziehen. aber es wird noch nicht euer letztes wort gewesen sein! von Genervter -
EH
Rang: Gastam 16.01.2010 20:31:25
Wieso ist Insulinresistenz plötzlich weit verbreitet? Warum sollte ein gesunder Mensch plötzlich eine Insulinresistenz entwickeln, die keinerlei Folgen hat?
Also ich hab mit diesem Phänomen erst zu tun bekommen als sich der Diabetes ankündigte. Und es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. von EH -
Joa
Rang: Gastam 17.01.2010 14:33:41
Lieber Jürgen,
> Jürgen schrieb:
> Das Problem mit der Bewertung der Insulinresistenz,
> also dem höheren Insulinbedarf zum
> Verstoffwechseln (nicht nur!) von KHs,
> ist die weite Verbreitung.
Vorgehend hab ich es ja mal wieder lange versucht Dir zu erklären, dass es sich um >DEIN< Problem zu handeln scheint, bei immer streng monokausal ausgerichteter Sicht der Zusammenhänge.
Zu den Zusammenhängen, multifaktoriell bedingt, gehört auch, dass es nicht
___________die Insulinresistenz___________
gibt.
Es gibt Resistenzursachen sehr verschiedener Art, von denen etliche für sich alleine oder in moderater Anhäufung völlig unproblematisch hinsichtlich der Diagnose Diabetes bleiben werden.
Andere Ursachen, z.B. ein genetisch bedingter Rezeptorendefekt, oder eine grundlegende Enzymstörung brauchen vielleicht nur ein paar Kilo mehr auf der Waage, oder auch nur einen sitzenden Job ohne Ausgleich, damit das System aus dem Ruder läuft.
Nicht jedes Auto fährt 200 km/h als Dauergeschwindigkeit, ohne dass es zum Kolbenfresser kommt.
Gruß
Joa -
EH
Rang: Gastam 17.01.2010 15:26:18
Es gibt keine "Resistenzen".
Das, was man gemeinhin als Insulinresistenz bezeichnet, ist ein Phänomen, das nur bei Typ 2 auftritt und gegen das (noch) kein Kraut gewachsen ist. Die Glitazone, auf die man Hoffnung gesetzt hatte, haben sich nicht bewährt.
Das, was Typ1er als "Resistenz" bezeichnen ist doch nichts anders als zu viel KH oder zu wenig Insulin und hat mit Insulinresistenz nichts zu tun. von EH -
Jürgen
Rang: Gastam 17.01.2010 16:47:33
Moin Joa,
- die meisten Typ2 sind insulinresistent, ABER die meisten Insulinresistenten haben und kriegen wahrscheinlich auch nie einen Diabetes.
- die meisten Typ2 sind dick(er), ABER die meisten Dicken haben und kriegen wahrscheinlich auch nie einen Diabetes, nicht einmal die meisten Superdicken.
- die meisten Insulinresistenten sind dicker, und die meisten Dicken sind insulinresistent, und obwohl die Kombi traditionell noch immer als todsichere Ursache für die Überlastung der Beta-Zellen verkauft wird, die zu deren zunehmender Typ2-Fehlfunktion und in der Folge Abnahme bis Verlust führe, entwickeln die weitaus meisten mit dieser vorgeblichen Schlüsselursache nie einen Diabetes.
Und zwar unabhängig von Bewegung und Essen. Denn die kleine Fraktion aus der großen Menge der Dicken und Insulinresistenten, die schließlich einen Typ2 entwickelt, fällt gegenüber der weit überwiegenden Mehrheit, die keinen entwickelt, überhaupt kein bisschen als besonders verfressen und besonders versessen auf.
Und dazu kommt, dass das Absterben der Betas offenbar viel früher einsetzt, als noch in jeder Typ2-Schulung verkündet, und die im Gegansatz zur traditionellen Sicht des Typ2 bei dessen Diagnosereife schon bis zu 80%, also weit überwiegend dahin gerafft hat. Und dass es ohne dieses Absterben keinen einzigen Typ2 zu geben scheint.
Auch wenn ich denke, dass wir mit unserem Rumstochern im Haufen der Typ2-Ursachen-Vermutungen gar nicht so weit von einander entfernt sind, hätte ich eher Dich im Verdacht gehabt, die Insulinresistenz monokausal, also als einzig notwendige Ursache für den Typ2 sehen zu wollen. Während meine Schreibe dem, wenigstens so weit mir bewusst, immer widerspricht ;-)
Bisdann, Jürgen -
Joa
Rang: Gastam 17.01.2010 17:34:37
> EH schrieb:
> Es gibt keine Resistenzen.
Ach ...
> Das, was man gemeinhin als
> Insulinresistenz bezeichnet, ist ein
> Phänomen, das nur bei Typ 2 auftritt und
> gegen das (noch) kein Kraut
> gewachsen ist.
Vielleicht interessiert es, das auch beim Typ 1 genau die gleichen Resistenzen anzutreffen sein können? Das ist dann der Typ 1c oder Doppeldiabetes (nach alter Mergentheimer Klassifikation).
Allerdings hat der Typ 1c es um etliches einfacher die Sache zu steuern, weil da nämlich die Querschläger entzündeter Betazellen u. a. m. nicht mehr dazwischen funken.
Ansonsten gibt es aber etliche Resistenzfaktoren, die bei beiden Diabetestypen eine Rolle spielen. Auch wenn die meisten wohl beim 2er (und auch beim1c) verstärkter zulangen.
> Und dazu kommt, dass das Absterben
> der Betas offenbar viel früher einsetzt,
> als noch in jeder Typ2-Schulung
> verkündet,
Das ist Schnee von vor- vorgestern.
Beim Typ 2 kann man wohl davon ausgehen, dass der Exodus bereits dann eingesetzt hat, wenn erhöhte Proinsulinwerte messbar sind.
Was so etwa 10 Jahre vor der Diagnose zu erwarten ist.
> und die im Gegansatz zur
> traditionellen Sicht des Typ2 bei
> dessen Diagnosereife schon bis
> zu 80%, also weit überwiegend dahin
> gerafft hat. Und dass es ohne dieses
> Absterben keinen einzigen Typ2 zu geben
> scheint.
Da machste schon wieder in Monokausalität.
Ich meine, ich hätte Dir schon nahegelegt, Dich mal mit Anakinra und Interleukin-1b zu befassen.
Dieses Typ 2er Absterben der Betas bei Überforderung ist kein 2er-Sterben, auf das "Ihr" eine Alleinfahrkarte gebucht habt.
Dieser Prozess läuft auch beim Typ 1 in der Schlussphase ab.
Hoher BZ > Überlastung der Betas
> Erhöhte Interleukin-1b Spiegel
> via IL-1- Rezeptor vermittelter
Selbstmordbefehl an die Betas (Apoptose).
Bei Typ 2 hilft offenbar der IL-R-Antagonist Anakinra. Da der Prozess genau so beim Typ 1 festzustellen ist, läuft diesbezüglich grade eine international angelegte große Studie zur Wirkung von Anakinra bei Typ 1 mit residualer Insulinsekretion.
Vielleicht überwindest Du Dich doch mal, Dir die Anakinra-Geschichten näher anzusehen.
In Sachen Typ 2 gibt es da schon fast einen Hype drum. Von wegen Wunderwaffe oder so. Auf alle Fälle stoppt das Zeug wohl die Apoptose und führt viellfach zu einer bemerkenswerten Betazell-Regeneration, teilweise auch wieder zum Wegfall bestehender Insulinpflichtigkeit.
Als Typ 2 Diabetiker mit chronischem Rheuma und entsprechender Dauermdikation würde ich wohl schauen, auf Kineret (=Anakinra) umzuschwenken.
Gruß
Joa -
Joa_
Rang: Gastam 17.01.2010 18:13:56
Nachtrag:
> Und dazu kommt, dass das Absterben
> der Betas offenbar viel früher einsetzt,
Vor diesem Passus müsste noch die Zeile:
"> Jürgen schrieb:"
gestanden haben. Danach sind die Zitate nur von Jürgen.
Sorry. :-)
Gruß
Joa von Joa_ -
tim thaler
Rang: Gastam 17.01.2010 18:19:22
Schwurbel, schwurbel... (45 von 69 - Respekt!) von tim thaler -
Jürgen
Rang: Gastam 17.01.2010 20:05:52
Moin Joa,
der Schnee von vorgestern ist aber in den normalen Facharztpraxen noch nicht angekommen, und wohl im diabetesinfo auch noch nicht, oder?
Anyway, müsste dann vielleicht nur noch die Hälfte Apidra spritzen. Aber hab grad gesehen, das der Monat Kineret mit nem guten Tausi zu Buche schlägt. Wau!
Bisdann, Jürgen -
Joa
Rang: Gastam 17.01.2010 23:19:46
Hallo Jürgen,
der Schnee war ja auch schon zu den Hochzeiten von dsmd bekannt. Nämlich dass sich überlastete Betas beim Typ 2 verabschieden.
Gut, unterdessen kennt man die Mechanismen der Immunreaktion besser. Und man kann wesentlich mehr der Überlastungsfaktoren (Resistenzfaktoren) differenzieren, die individuell in durchaus unterschiedlicher Kombination vorkommen.
Der Ansatzpunkt kann aber nicht letztlich die alleinige medikamentöse Behandlung sein. Sondern es müsste wohl ein frühzeitiges Screening der Gesamtbevölkerung auf Typ 2 erfolgen.
Das in sinnvoller Art schon heute machbar wäre.
Der Bildzeitungsleser und Du. Ihr seht den Typ 2 noch als kranken Ausnahmefall.
Der Bildzeitungsleser, weil der "verfressene und versessene fette 2er" ja selber Schuld ist.
Du, weil Du eine Absolution von dieser Schuld erkaufen willst, indem Du einen Faktor der "höheren Gewalt" suchst, der Dich (Euch) freispricht.
Fakt ist aber, dass die Häufigkeit des Auftretens von Typ 2 unterdessen die 10%-Marke der Gesamtbevölkerung schon überschritten haben dürfte.
Nimmst Du nur das genetische Grundprogramm, sind es sicherlich noch ein paar Millionen mehr .
So und nun überlassen wir mal wieder Al Mundy, ähm Tim Thaler das Wort.
@ Tim Thaler: Ihr Auftritt ... schwurbs, schwurbel ... =:-o
Gruß
Joa -
EH
Rang: Gastam 18.01.2010 10:36:07
"Du, weil Du eine Absolution von dieser Schuld erkaufen willst, indem Du einen Faktor der "höheren Gewalt" suchst, der Dich (Euch) freispricht"
Ich hab selten so einen Blödsinn gelesen. Wer ist denn an seiner Krankheit schuld und braucht deswegen eine "Absolution."
Wenn du die Story vom "angefressenen Diabetes" glaubst, hast du noch weniger Ahnung als ich dachte
Du solltest wirklich von weiteren Postings absehen, aber natürlich hindert dich niemand, dich weiter zu blamieren. von EH -
Joa
Rang: Gastam 18.01.2010 18:52:55
Hallo EH,
> Ich hab selten so einen Blödsinn
> gelesen.
> Wer ist denn an seiner Krankheit
> schuld ...
Danke für die konstruktive Zuarbeit. ;-)
Ein sehr schönes Beispiel.
Gruß
Joa