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  • susi

    Rang: Gast
    am 24.02.2005 14:05:44
    Hat einer von euch Erfahrung in der Behandlung von MS bei Diabetes. von susi
  • Anke S.

    Rang: Gast
    am 24.02.2005 15:20:27
    Hallo Susi,

    ich leider nicht. Am besten wäre es sicher, ein Zentrum zu finden, das sowohl in der Behandlung derartiger Autoimmunerkrankungen als auch in der Diabetologie fit ist.
    Denn die Schübe per se und vor allem auch die gelgentliche Behandlung mit Corticoiden wirken sich sicher leider in sehr starken BZ-Anstiegen und Schwankungen aus.
    Alternativ bleibt wahrscheinlich nichts anderes, als mit dem einen Arzt erst einmal die entsprechende Corticoid-Dosis zu finden und mit dem anderen Arzt anschließend die dafür nötige Insulintagesdosis zu ermitteln. Eine Insulinpumpentherapie würde sicher unterstützend wirken, da die individuelle Basalrate auf bis zu 200% erhöht werden kann und z.B. auch für die wechselnden Bedürfnisse verschiedene Basalratenprofile einprogrammiert werden können. Die D-Tronplus hat zwei mögliche Profile, die neue AccuCheck Spirit (H-Tron-Nachfolger) fünf.
    Möglicherweise läßt sich so für die Zeit während bzw. für die Zeit zwischen evtl. MS-Schüben "einfach" zwischen verschiedenen Modi der Pumpe wechseln, so dass nicht jedes Mal auf´s Neue eine erneute Einstellung nötig ist.

    Alles Gute und herzliche Grüße ! Anke von Anke S.
  • Lilo

    Rang: Gast
    am 25.02.2005 10:17:19
    Hallo Susi,

    ich habe einen Mailpartner, der schon ca. 40 Jahre MS hat, allerdings kein Diabetiker ist. Er hat es immer abgelehnt, sich mit Cortison behandeln zu lassen und ist nach eigener Einschätzung auch nicht schlecht damit gefahren. Am besten erkundigst Du Dich diesbezüglich auch in MS-Foren und SHGs.

    Unter einer Cortison-Behandlung ist es sehr schwer, eine gute BZ-Einstellung zu halten, selbst mit Pumpe. von Lilo