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Das gibt's also wirklich!

  • AStrid

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 15:26:12
    Hallo!
    Wer es noch nicht entdeckt hat, dem sage ich es jetzt. die Diskussion im Kinder forum "Typ 1 ohne Beschwerden" ist lesenswert und stimmt sehr nachdenklich.

    Eine sicherlich gutmeinende Mutti, die ihr Kind , angeblich Typ 1, OHNE Insulin, stattdessen mit diversen "alternativen" Mitteln zu heilen versucht.
    Parallelen zu Krebskind Dominik?
    Es scheint so.
    Ich glaube auch nicht, daß da wirklich ein Arzt mitredet.
    Das Kind könnte in höchstem Maße gefährdet sein.

    An die Mama kommt man nicht ran. sie blockt ab.

    was kann man tun?
    Astrid von AStrid
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 16:34:29
    Tja, Astrid, wenn ich das nur wüßte...

    Ich habe mir den Mund fusselig geredet im anderen Thread, weil ich wirklich Sorge um das Kind habe.

    Das eigentliche Problem scheint zu sein, dass die Mutter selbst die Diagnose "Diabetes" nicht akzeptiert.

    Sie flüchtet in Bereiche, die sie kennt und in denen sie ja auch gute Erfahrung haben mag. Ich halte im übrigen sehr viel von alternativer Medizin, nur läßt die sich eben nicht überall anwenden und bei Diabetes Typ 1 schon gar nicht.

    Wir haben keine Möglichkeit, etwas zu unternehmen, weil das Internet halt anonym ist. Aber ich hoffe, dass alles gut ausgeht. Immerhin scheint ja noch ein Antikörper-Test an zu stehen, was ich ihr auch glaube. Bei irgendeinem Arzt wird sie ja sein, denn sonst hätte sie keine Werte nennen können.

    Da sie ja immerhin ihre Handlungsweise in Frage gestellt hat, denn sonst hätte sie im Forum nicht geschrieben, hoffe ich doch, dass Ansätze von dem Gesagten hängen geblieben sind, die in ihr künftiges Vorgehen mit einfließen.

    Gruß,
    Lovely
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 16:45:48
    Liebe Astrid,

    nichts, denn du unterstellst anderen Menschen
    etwa. Das ist nicht oK

    liebe Grüße
    Sabine
  • Babettechen

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 16:47:54
    Um Gottes Willen! Vielen Dank für den Hinweis auf diesen Eintrag. Das ist ja wirklich unglaublich! Und das schrecklichste ist tatsächlich, daß man an die Mutter nicht rankommt. Sie liebt ihr Kind doch sicher, warum geht sie ein so großes Risiko ein? Wie kann man dem Kind bloß helfen?!
    Ich halte wirklich eine Menge von alternativer Medizin; aber in so einem Fall ist das Mord auf Raten.
    Man kann nur hoffen, daß sie zur Vernunft kommt.
    Babettechen
  • Ines

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 17:02:22
    1. ich finde es schlimm, daß einige hier immer nur auf der schulmedizin-schiene fahren und immer nur 1 meinung gelten lassen.
    eine richtige diskussion kommt so oft gar nicht zustande - und das ist schade, weil das WIRKLICH interessant wäre.
    woher nehmen einige hier nur die gewißheit, daß sie die weisheit mit löffeln gefressen haben?
    jedenfalls unverschämt, der mutter fahrlässigkeit unterjubeln zu wollen, nachdem, wie sie sich im forum geäußert hat.
    daß sie sich jetzt aus dem forum ausklinkt, ist für mich verständlich.
    2. ich denke, es gibt noch tausende dinge, die durch alternative methoden in griff zu kriegen sind - allein die ernährung macht so viel aus.
    nur wissen wir das nicht, weil mit teuren medikamenten ordentlich zu verdienen ist ... von Ines
  • Ines

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 17:06:01
    PS:
    in JEDEM fall kann man durch "zuquatschen"! keinen überzeugen! von Ines
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 11.01.2005 18:26:31
    Hallo Ines.

    Du scheinst nicht zu wissen, was Typ 1 ist. Es ist richtig, dass man des Diabetes Typ 2 mit Ernährung günstig beeinflussen kann, aber definitiv nicht den Typ 1.

    Und wenn die Alternative Medizin bei Typ 1 erfolgreich wäre, dann hätte nicht JEDER, der vor der Entdeckung des Insulins an Diabetes Typ 1 erkrankte, sterben müssen. Und das ist eine indiskutable Tatsache.

    Ebenfalls eine Tatsache ist, dass auch unbehandelte Typ 2 Diabetiker kein langes Leben haben, sich aber andererseits guter Gesundheit erfreuen können, wenn sie mit Metformin, Insulin u.a. behandelt werden. Und um das gleich einzugrenzen: Ich meine die, bei denen allein eine Ernährungsumstellung nicht fruchtet oder nicht möglich ist.

    Gruß,
    Lovely
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 12.01.2005 20:43:40
    Hi Ines!
    Nix mit "zuquatschen" und keine Ahnung von alternativen Methoden. Ganz im Gegenteil!
    Es ist nur halt so, daß Du bei Typ 1 keine Wahl hast, anderes zu propieren. Entweder, Du spritzt oder Du stirbst.
    Ich meine aber, daß u.U. die Mutter sich nicht ganz sicher über den Unterschied zwischen 1 und 2 ist.
    Bei 2 wäre ja alles in Ordnung.Bei 1 aber eben nicht.
    Und was hält Dich davon ab, hier und jetzt eine Diskussion über alternative Heilmethoden in Gang zu setzen?
    Ich denke, jeder hier freut sich, Neuigkeiten über irgendwelche heilsamen Möglichkeiten zu erfahren.
    Gesundheitliche Störeungen jeder Art sind ja zusätzlich jederzeit möglich. Dumm ist dann allerdings, daß der Zucker gleich total verrückt ist. Wenn es also irgendwo irgendwas Neues gibt, sei es , Erkältungen in den Griff zu bekommen, Blasen und Nierngeschichten zu vermeiden und, und - - - ich bin ganz Ohr!
    Schieß los!
    Grüße! Astrid
  • Zuckermeier

    Rang: Gast
    am 12.01.2005 23:18:05
    Hallo!

    Nur mal so zum Nachdenken...

    Kann man eigentlich am lebenden Menschen untersuchen, ob die B-Zellen wirklich zerstört sind?

    Setzt ein Nachweis von Antikörpern und Insulinmangel wirklich voraus, daß die B-Zellen zerstört sein müssen?

    Könnte es nicht möglich sein, eine Autoimmunerkrankung in ihrem Verlauf aufzuhalten?

    Sind wir denn wirklich in der Lage, Typ 1 nachzuweisen?


    Viele Grüße
    Zuckermeier

  • klausdn

    Rang: Gast
    am 13.01.2005 09:52:55
    hallo zuckermier,
    alle deine fragen sind richtig, und wenn du mal in der literatur im in suchst, wirst du finden, dass zu allen !! fragen intensiv geforscht wird.
    ganz besonders, weil dringend, zum aufhalten der autoimmunerkrankung t1, bisher leider mit der folge , das immunsistem wird gebremst, mit den gleichen folgen wie bei der transplantation.
    mfg klaus von klausdn
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 13.01.2005 10:54:46
    @ zuckermeier, entschuldigung tippfehler.
    mfg klaus von klausdn
  • Ines

    Rang: Gast
    am 13.01.2005 16:16:25
    @Astrid

    sie wollte ja diskutieren und hat ja auch schon im ansatz angefangen, zu erzählen ...
    wir haben sie aber gar nicht erst gelassen, so daß wir z.B. gar nicht wissen, was sie für methoden gemeint hat - ich denke, da läuft einiges mit traditioneller chinesischer medizin.
    schlauer als andere bin ich auch nicht, so daß ich hier vor alternativen nur so sprudeln könnte - schön wärs ja. trotzdem bin ich skeptisch und hinterfrage immer - schulmedizinisches, alternatives ...
    Gruß Ines
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 13.01.2005 19:24:49
    Hallo Ines, Lovely und alle anderen!

    Wesahlb berührt mich diese Geschichte eigentlich so.

    In den vergangenen Monaten war, versucht Euch mal zu erinnern, einige Male in den medien die Rede von Eltern, die aus Glaubensgründen oder einer anderen Überzeugung heraus sich weigerten, ihrem Kind eine angemessene ärztliche Versorgung zukommen zu lassen.

    Wobei mit "angemessen" in diesem Fall aber natürlich immer die Schulmedizin gemeint war

    Ich dachte daß die Schreiberlinge aus Sensationsgier mächtig übertreiben.
    Denn bei einer sehr akuten, lebensbedrohlichen Sache, kann man eigentlich nicht rumexperimentieren, sondern sollte schnellstens bewährten Mitteln vertrauen.
    Besonders, wenn es um das Leben des Kindes geht.

    Ja, und da stolpere ich förmlich über eine solche Sutuation hier im Forum.

    Ines ich muß Dir Insofern recht geben, daß wir die Mutter gar nicht zu Wort haben kommen lassen. Aber das, was sie von sich gab, empfand ich als so widersprüchlich und schlimm, daß ich mir keine Gedanken um eine taktisch günstigere Diskussin gemacht habe.Es klang einfach haarsträubend gefährlich.

    Nun, da sie sich ausgeklingt hat, ist natürlich gar kein Rankommen mehr.

    Einen angenehmen Abend Euch allen!
    Astrid