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Diabetis und Drogen

  • ASHLY

    Rang: Gast
    am 10.12.2004 15:33:50
    Hallo leute,
    ich hoffe das diesen beitrag jemand liest und mir helfen kann.
    ich habe vor kurzem einen kumpel dabei beobachtet wie er drogen eingenommen hat, er ist diabets melitus typ 1.,
    hat das gesundheitliche folgen wenn er drogen nimmt, wenn ja, welche können das sein?
    Bitte helft mir ich mache mir sogen um ihn!

    viele Grüße ASHLY
  • Anke Schweitzer

    Rang: Gast
    am 10.12.2004 20:27:23
    Ebenso hallo -

    gelesen habe ich´s, helfen kann ich leider nicht.
    Drogen und Diabetes sind (sofern man gesundheitlich bei Drogen überhaupt noch von einer Steigerung sprechen kann) noch schlimmer als Drogen ohne Diabetes.
    Neben Stoffwechselentgleisung, unkontrollierten Über-und Unterzuckerungen, die an und für sich schon ein Problem sind, kommt erschwerend hinzu, dass das bei Drogenkonsum oft nicht mehr wahrgenommen wird.
    Was soll man nun von aussen raten ... "Finger weg von den Drogen" klingt etwas einfallslos, obwohl es genau den Kern trifft. Es gibt keine Möglichkeit, Drogen und Diabetes ohne gesundheitliche Folgen unter einen Hut zu bringen.

    Versuch´, deinen Freund von den Drogen weg zu bringen. Rede mit Eltern, Lehrern/Ausbildern, guten Freunden. Wende dich vor allem an die nächstgelegene Drogen-Beratungsstelle (die meisten haben recht gute Internet-Auftritte, wo du auch anonym Kontakt aufnehmen und konkreten Rat holen kannst.
    Versuch´ihm klar zu machen, dass ein Aufwachen auf der Intensivstation noch das Beste ist, was ihm passieren kann.

    Sorry, mehr gibt es kaum zu sagen :-(

    Ich drück dir die Daumen und wünsche alles Gute,
    viele Grüsse Anke von Anke Schweitzer
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 10.12.2004 23:04:27
    Hallo Ashley.

    Drogen sind gefährlich und man sollte besser seine Finger davon lassen. Damit erzähle ich aber vermutlich nichts neues.

    Dennoch möchte ich noch speziell auf Deine Fragen im Zusammenhang mit dem Diabetes eingehen.

    Leider hast Du nicht dazu geschrieben, um welche Drogen es sich bei Deinem Freund handelt. Somit spreche ich mal die gängisten an.

    Das größte Problem bei (allen!!!) Drogen und Diabetes ist wohl, dass es durch die Unterdrückung von Gefühlen wie Hunger, Durst, Müdigkeit usw. auch zur Unterdrückung der Empfindung für Über- oder Unterzuckerung kommt. Hierin liegt eine besondere Gefahr.

    Soweit ich weiß, bewirken Drogen aber keine direkte Veränderung des Blutzuckers! Das war, soweit ich verstanden habe, Deine spezielle Frage.

    Außer LSD. Diese Droge gilt (lt. Literatur) als blutzuckersenkend!

    Amphetamine (XTC) bewirken eine starke Unterdrückung der Empfindungen (Hunger, Durst, Schmerz, Müdikeit). Dabei kommt es sehr häufig zur Dehydration (Austrocknung). Des weiteren können die Nieren geschädigt werden, und die werden durch einen schlecht eingestellten Blutzucker ebenfalls geschädigt.

    Falls Dir diese Antwort nicht ausreicht und Du mehr wissen möchtest, schreib bitte, um welche Drogen es sich genau handelt.

    Gruß,
    Lovely
  • Mel

    Rang: Gast
    am 13.12.2004 15:40:08
    Hallo Ashly,

    auch ich könnte Dir noch ein paar Sachen dazu schreiben - aber nicht so gerne im Forum...mehr aus der "praktischen" Sichtweise.
    Falls es Dich interessiert, meld Dich doch mal.

    LG, Mel
  • ASHLY

    Rang: Gast
    am 22.12.2004 15:14:41
    Bei den Drogen von denen ich rede meine ich keine
    chemischen, ich rede von Haschisch und so Zeugs. Allso das was pflanzlich ist.
    Ich hoffe das euch diese wenigen Angaben reichen,
    und ich bitte euch nochmals um einen genaueren Rat.
    Bis jetzt habt ihr mir sehr geholfen,
    doch ich fürchte es ist nicht genug.
    Auch spalten sich eure Aussagen,
    der eine sagt es ist weniger gefährlich der andere sagt es ist doch gefährlich (obgleich er recht hat, denn drogen sind ohnehin sch****),
    ich weiß nicht so recht was ich glauben soll.
    Zudem schwebt gerade ein Schwert über mir das mir Angst macht. Folgendes, mein Bruder hat diabetis und nun habe ich die bestätigung von den Ärzten bekommen das ich auch Diabetis (Typ 1) habe.
    F**K!!!
    Eingestellt bin ich schon und weiß so ziemlich alles was man wissen muss.
    Aber das ist ne andere Geschichte, ich wollte es euch bloß erzählen, ich musste das los werden.

    Aber zurück zu meiner ersten Frage könnt, wollt ihr mir nochmal helfen?

    mfg ASHLY
  • Lovely

    Rang: Gast
    am 22.12.2004 20:38:35
    Hallo Ashly.

    Haschisch beeinflußt den Zucker nicht. Vom Rauchen eines Joints bekommt man weder einen Unterzucker noch steigt der Zucker davon.

    Gefährlich bleibt es dennoch (hier: in Bezug auf Diabetes) wegen der verminderten Empfindungsfähigkeit. Das gleiche gilt aber auch für Alkohol.

    Wenn man allerdings in diesen Situationen öfter den Blutzucker misst, um auf Höhen oder Tiefs rechtzeitig reagieren zu können, dann sollte es keine Probleme geben.

    Drogen sind halt immer schädlich, egal ob Diabetiker oder nicht und darum möchte ich Dir hier am Board nicht sagen, dass ein Joint nicht gefährlich ist.

    Wieviel raucht er denn davon? Richtig viel bis er gar keine Reaktion mehr hat oder nur hin und wieder mal auf einer Party einen Joint?

    Und jetzt noch ein Wort an Dich: Herzlich Willkommen im Club!

    Nimm´s nicht so schwer. Es lässt sich wirklich gut leben mit dem Diabetes.
    Aber eine Frage habe ich noch: Was genau meinst du mit dem "Schwert", das über Dir schwebt? Wovor hast Du denn so große Angst?

    Gruß,
    Lovely
  • ASHLY

    Rang: Gast
    am 06.01.2005 09:22:58
    wie immer danke ich euch für eure tipps,

    die möre platzt er sich nicht jeden tag zu,
    nur mal so auf ein paar partys. Und dann nimmt er auch nicht so viel.

    habe ihn nun soweit das er mit dem mist aufgehört hat. Ich konnte ihn davon überzeugen das es schlecht für ihn ist und für seinen kühlschrank. Denn der hat danach immer nen Fress-Flasch gehabt. Seit dem geht´s ihm viel besser.

    und mit dem schwert meine ich eben diese "tolle" stoffwechselerkrankung. Davor habe ich etwas angst,
    nicht damit zurecht zu kommen.
    Oder das etwas schief geht.
    Oder das ich wegen diesem zeug von anderen ausgeschlossen werde.

    Ist euch schonmal sowas passiert?
    Wie habt (oder hättet) ihr reagiert?
    von ASHLY
  • Katrin

    Rang: Gast
    am 24.01.2005 23:01:41
    Hallöchen !
    Ich habe etwas ganz wichtiges zu sagen bzw zu schreiben zu dem thema Diabetis und Drogen. Ich habe einen Bruder der mit ca. 18 Jahren ein sehr schlechtes Leben für seinen Körper gelebt hat. Er hat damals viel Bier getrunken und viel Gras geraucht er fand das COOL weil seine Kumpels das auch gemacht haben. So und nu hat er seit ca. 5 Jahren Phychische probleme das heist genau er hat eine Phychose. Ich sehr also täglich was Dorgen anrichten können. Er nimmt nun viele Medikamente um einigermaßen klar zu kommen. Das sind Hammer mittel aber ohne geht es nicht haben wir lange lange versucht. Aber das schlimmste ist das diese Medikamente nicht gut sind für die Diabetis. Also es ist höchst gefählich bitte mach das deinem Freund klar. LG Katrin
  • ANONYM

    Rang: Gast
    am 31.01.2005 23:52:31
    HALLO,
    BIN SELBST TYP 1ER UND HABE (MUSS ES LEIDER GESTEHEN) SELBST SCHONMAL WAS GETESTET!
    UNTER ANDEREM XTC UND PEPP!!!


    ABSOLUTE OBER SCHEISS AKTION VON MIR!!!


    FINGER WEG, OB DIA ODER NICHT!!!!

    ALLERDINGS RAUCHE ICH UNREGELMÄSSIG GRAß UND DOPE!
    NUN JA, BISHER KONNTE ICH (NOCH ) KEINE ANDEREN WIRKUNGEN WIE BEI GESUNDEN MENSCHEN ERKENNEN!
    MAN MUSS SICH ALLEDINGS IMMER BEWUSST SEIN WAS MAN MACHT UND NICHT ERST WENNS ZU SPÄT IST!!!

    VON ALKOHOL BIS HEROIN, KANN MAN NUR SAGEN: *****FINGER WEG****
    ODER LEBT BZW STERBT MIT DEN KONSEQUENZEN!!!!

    JEDER IST SEIN EIGENER GLÜCKES SCHMIED!!!
    ABER WENN MAN DAS EISEN ZU LANG IM FEUER LÄSST, DANN ...................!!!!!!!!!!

    IN DIESEM SINNE,

    ÜBERLEGT EUCH GUT WAS IHT TUT, UND DENKT IMMER AN DIE MÖGLICHEN FOLGEN, DIE BEI DROGEN KEINESWEGS BERECHENBAR SIND!!!
  • Zap

    Rang: Gast
    am 05.10.2006 18:34:27
    Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.

    Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.

    Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.

    Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
    Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.

    1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).

    2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.

    Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:

    Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).

    LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.

    Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.

    Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.

    Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.

    Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
    Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!

    Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !

    Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.

    Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen! von Zap
     5 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Patrick

    Rang: Gast
    am 14.06.2007 23:37:07
    Ich würde mich interressieren ob mir jemand sagen kann wie sich sein Blutzucker bei der Einname von xtc oder speed(Amphetamin) verhalten hat. Der Konsum von Grass wirkt sich keinesfalls auf den Blutzucker aus allerdingst muss man darauf achten das man nicht schon vor dem Konsum im Unterzucker ist. Bei Alkohol steigt mein Zucker leicht, aber das ist auf jedes Getränk anders einzuschätzen. Ich hoffe ihr könnt mir eine Antwort geben!
  • Patrick

    Rang: Gast
    am 14.06.2007 23:39:04
    Tut mir leid das ich nochmal Poste ich habe vergessen zu sagen das ich Typ 1 Diabetes habe. Bis dahin, danke im vorraus.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.12.2011 09:35:25
    Gast schrieb:
    Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.

    Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.

    Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.

    Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
    Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.

    1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).

    2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.

    Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:

    Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).

    LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.

    Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.

    Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.

    Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.

    Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
    Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!

    Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !

    Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.

    Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!

    von Zap


  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.12.2011 11:48:10
    aus welchem unverständlichen grund werden solche sinnlosen und überflüssigen threads eigentlich immer wieder hochgeholt ?
    wenn jemand eine meinung dazu hat soll er es bekanntgeben, ohne meinung lieber auf den spielplatz gehen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.12.2011 18:10:38
    Bitte, bitte, schreibt doch nicht immer "Diabetis"!
    Die Krankheit heißt "Diabetes", hat immer so geheißen und wird auch weiterhin so heißen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 28.12.2011 21:32:29
    du weißt daß der, der diabetes falsch geschrieben hat sich vor 7 jahren verabschiedet hat,
    daher wirst du ihn nicht mehr erreichen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 29.12.2011 10:23:03
    Er war nicht der einzige User, der diesen Fehler gemacht hat und ich habe den Eindruck, er wird immer häufiger gemacht, wobei mir schleierhaft ist, wie die Leute darauf kommen, auf Informationsseiten über Diabetes kommt er nicht vor, nur bei Forenusern.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 29.12.2011 15:52:13
    da hat die #6 zwar wahr, aber es ändert nichts an der tatsache, des es DIABETIS nicht gibt, da die endung -tis in der medizin auf eine entzündung hinweisst und beim dm ist nix entzündet. DIABETES jedoch ist griech. ursprungs und heisst "durchfluss". und fakt ist, dass nur leute die nix oder noch nicht mit dm zu tun haben das wort falsch schreiben - einem diabetiker würde ich es übel nehmen! (kein pilot spricht z.b. von einer "böeng"!). für mich dient der hinweis auf die richtige schreibweise eher der aufklärung ... mist, ich glaube, ich bekomme meine mannstruation! :o)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 29.12.2011 15:52:31
    Gast schrieb:
    ...wobei mir schleierhaft ist, wie die Leute darauf kommen


    ist doch einfach. Was hörst du wenn jemand über Diabetes spricht ? Du hörst "Diabetis".

    Es handelt sich also um eine Art Lautschrift, die heutzutage immer mehr die Schreibschrift ersetzt. Der Vorteil: man muss nicht mehr überlegen wie ein Wort geschrieben wird und es wird Zeit für andere Dinge wie z,B, twittern frei.

    Ich kann mittlerweile sogar aus den vermeintlichen Tippfehlern den Dialekt herauslesen und damit die Herkunft eines Schreibers feststellen.

    Der Mensch - also sein Gehirn - verfügt zwar über eine automatische Rechtschreibprüfung für deren Funktion ist allerdings eine Datenbank mit möglichst vielen Wörtern nötig und aktuell sollte diese am Besten auch noch sein.
    Da das Produkt aber leider ohne diese Datenbank ausgeliefert wird muss sie nachträglich erworben werden.

    Grüsse Havier

    --- aus Havier´s Spitzfindigkeiten zum Jahresende ---
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.06.2013 21:56:58
    Gast schrieb:
    Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.

    Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.

    Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.

    Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
    Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.

    1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).

    2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.

    Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:

    Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).

    LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.

    Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.

    Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.

    Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.

    Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
    Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!

    Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !

    Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.

    Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!

    von Zap



  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.06.2013 08:51:04
    diese kopiererei von beiträgen die soooo altsind ist recht nervig, vermutlich leben die damaligen poster garnicht mehr.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2013 11:15:33
    Gast schrieb:
    Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.

    Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.

    Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.

    Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
    Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.

    1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).

    2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.

    Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:

    Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).

    LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.

    Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.

    Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.

    Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.

    Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
    Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!

    Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !

    Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.

    Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!

    von Zap



  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.08.2013 14:31:27
    Hallo, ich habe zwar kein Diabetes aber meine damalige Freundin, mein Onkel (daran verstorben Herz) und Freunde. Einer meiner Freunde ist vor ca. 6 mon. durch drogenkonsum und Diabetes verstorben. Deshalb möchte ich auch diesen alten Threat noch mal ausgraben (den goldenen Spaten bitte!!). Das Problem bei Drogenkonsum und Diabetes sind nicht unbedingt die Drogen bzw. deren Wirkstoffe sondern die unverzichtbaren Streckmittel. Haschich und Gras (Cannabis) sind primär relativ ungefährlich, wenn es nicht gerade mit Blei, Brix, Henna etc. oder vielen anderen toxischen Streckmitteln ( das für mehr Gewicht sorgt) behandelt worden ist (möchte es hier aber auch keinesfalls schönreden). Bei Pepp bzw. Speed, Kokain, Methamphetamin und Heroin besteht die Gefahr des diabeteskranken Konsumenten eher darin, dass diese Drogen sehr oft bzw. fast immer mit Milchzucker (Edelweiß, Fruchtzucker, Malzzucker oder Lactose) aus der Apotheke gestreckt werden. Die Folgen einer Überzuckerung sind ja dann vorprogrammiert. PS: Auch XTC oder andere aufpushende Pillen werden mit Lactose oder Maltodextrin gepunscht. Quasi als Pressmittel beigemenngt. Was ich damit sagen wollte ist Klar: Drogen sind nicht gut für die Gesundheit, Psyche und soziales. Nur wissen die wenigsten, dass die eigentlich tödlichen Substanzen dem Hauptwirkstoff beigemengt werden und das dies Diabetespatienten bzw viele Konsumenten generell oft gar nicht wissen, was Sie da überhaupt für eine schädliche Zusammensetzung zu sich nehmen. Ich hoffe ich konnte einige interessierte Leute mit diesem Post dazu ermuntern etwas vorsichtiger mit dem Zeug umzugehen. Ich wünsche euch allen ein gutes, schönes, langes, angenehmes, erfülltes und vor allem langes Leben. VG freshjoe
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.08.2013 14:43:29
    Natürlich auch ein beschwerdefreies Leben. Gruß Freshjoe
  • Gast

    Rang: Gast
    am 08.08.2013 17:28:04
    ob in dem zeug jetzt noch maltodextrin oder anderer zucker drin ist ist für diabetiiker uninteressant, da sie ja den bz messen und dementsprechend insulin sprizen.
    sie merken sowas soweit sie überhaupt was merken.
    die zeiten wo diabetiker keinen zucker essen durften sind seit 30 jahren vorbei.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 08.08.2013 18:26:16
    Und um an zuviel Zucker aus Drogen zu sterben, muss auch ein Typ1 in aller Regel mehr davon einwerfen, als für den goldenen Einwurf völlig reicht :(
  • Gast

    Rang: Gast
    am 15.08.2013 03:08:37
    Gast schrieb:
    Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.

    Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.

    Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.

    Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
    Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.

    1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).

    2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.

    Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:

    Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).

    LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.

    Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.

    Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.

    Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.

    Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
    Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!

    Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !

    Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.

    Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!

    von Zap



  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.09.2013 20:29:11
    Gast schrieb:
    Das Topic ist zwar schon was älter, aber ich muß da jetzt trotzdem mal meinen Senf dazugeben.

    Ich bin seit ich 7 bin typ 1 Diabetiker, habe mit 15 die ersten erfahrungen mit Alkohol und Kiffen gemacht mit 16 angefangen Ecstasy und Speed zu nehmen und Konsumierte mit 18 regelmäßig (jedes Wochenende und in rauhen Mengen) Speed, Ecstasy, Koks, LSD, Haschisch und Alkohol.

    Mittlerweile bin ich 29 und ich Lebe noch.

    Ich habe mich 10 Jahre kein bißchen um meine Krankheit gekümmert und habe alle Gesundheitlichen konsequenzen die zwangsweise aus meiner Ignoranz meinem Körper gegenüber früher oder später auftreten werden aus meinen Gedanken verdrängt. Mittlerweile habe ich sowohl meinen Diabetes als auch meine Süchte mehr oder weniger im Griff.
    Da ich mir oft gewünscht hätte mich mit Diabetikern die ähnliche erfahrungen mit Drogen gemacht haben auszutauschen, aber leider (fast-) nie dazu gekommen bin, möchte ich wenigstens, da ich weiß das Sätze wie "Laß den Scheiß", oder "Hör auf damit du bringst dich um" niemanden davon abhalten Drogen zu nehmen, ein paar Ratschläge und erfahrungen weitergeben, damit andere Diabetiker nicht die selben Fehler machen wie ich.

    1. Generell denke ich ist die größte Gefahr das veränderte Körpergefühl das durch Drogenkonsum verursacht wird. Ich rate jedem NICHT zu glauben das man Unter oder Überzucker wenn man Breit ist (EGAL wovon) mit denselben gefühlen wahrnehmen kann wie wenn man Nüchtern ist. Als ich angefangen habe etwas mehr auf meinen Blutzucker zu achten war ich sehr erstaunt wie oft ich von meinem Gefühl her total Falsch lag. Also erste gutgemeinter Ratschlag: Lieber einmal mehr Blutzucker messen als einmal zu wenig und auf GAR KEINEN FALL ohne Bz-Meßgerät losziehen (Das hat für mich schon mal zu einem aufenthalt auf der Intensivstation geführt!).

    2. Man sollte immer sämtliche "Safer Drug use-" Regeln gerade als Diabetiker umso ernster nehmen und auch immer darauf achten das man den Traubenzuckervorrat nie versiegen lässt.

    Zu den einzelnen Drogen kann ich sagen:

    Haschisch: Bei Haschisch konnte ich nie eine direkte Veränderung des Blutzuckerspiegels feststellen, allerdings ist man nie davor gefeit einen "Fressflash" zu bekommen und den Blutzucker dann (mit bekifften Schädel) durch die richtige, der BE menge angepassten, Dosis Insulin auf normalen Niveau zu behalten kann ziemlich problematisch sein. Ansonsten ist Hasch denke ich die Droge bei der man generell am wenigsten körperliche Schäden zu befürchten hat (Ich beziehe mich jetzt nur auf die körperlichen auswirkungen, Psychosen kann Hasch bei jedem auslösen!).

    LSD: Ich würde heute NIE mehr LSD nehmen und kann wirklich nur von Glück sagen das "Trips" bei mir nie mit einer Katastrophe geendet haben. Ich habe schon Situationen gehabt wo ich probiert habe meinen Bz zu messen, es mir aber schlicht unmöglich war weil alles was ich angeguckt habe sich in den wildesten Mustern und Farben bewegt und verändert hat sodas ich nicht in der Lage war mir in den Finger zu stechen geschweige denn irgendeine Zahl auf dem Display zu erkennen (Die Zahlen sind weggerannt und über den Tisch gekrabbelt, kein scherz!). Der temporäre Realitätsverlust der durch LSD ausgelöst wird, lässt keinen, wirklich GAR KEINEN, Platz für den vernünftigen Umgang mit der Zuckerkrankheit.

    Zauberpilze (Magic Mushrooms): Im großen und ganzen gilt für die das selbe wie für LSD, allerdings dauert der Rauschzustand nicht wie bei LSD mind. ca 12 std. sonder (je nach Dosierung) nur etwa 4 bis 8 std, die unfähigkeit sich um seinen Bz zu kümmern kann allerdings (auch je nach Dosierung) ähnliche ausmaße annehmen.

    Ecstasy: Auf E`s werden so viele Glückstoffe im Hirn ausgeschüttet das man sich sogar noch gut fühlt wenn der Bz schon völlig entgleist ist. Normalerweise sollten "Uppers" (E, Speed, Koks) den Bz senken, ich habe allerdings bei mir recht oft genau den GEGENTEILIGEN Effekt festgestellt. Sie können den Blutzuckerspiegel auch wahnsinnig schnell in ungeahnte höhen schießen lassen. Da man sowohl stundenlang tanzen, als auch breit aufm Sofa rumkriechen kann und nicht vorhersehbar ist was man wohl die nächste std. mit begeisterung tut , muß man auch mit der korrektur spritze vorsichtig sein. Mir ist es auch einpaarmal passiert das ich eine Unterzuckerung mit dem beginn der Wirkung der Pille verwechselt habe da sich das gefühl am anfang ein wenig ähnelt.

    Speed: Auf Speed hat bei mir die Wirkung des gespritzten Insulins immer seltsam verhalten. Ich mußte zusätzlich zu meiner Basalrate immer Altinsulin dazuspritzen um nicht stark zu überzuckern obwohl ich teilweise 3 Tage und zwei Nächte nichts gegessen hatte. Es war als ob das Insulin gar nicht richtig wirken würde, das tat es oft erst wenn ich Sonntags in einen Komatösen schlaf gefallen bin aus dem ich nach 2 bis 5 std. oft mit einer extrem starken Unterzuckerung wieder aufgewacht bin. Auf jeden Fall sollte man bevor man schlafen geht (so schweres einem in dem Moment auch fallen mag) noch etwas Essen. Bei mir hat das immer ganz gut mit nem Nudelsüppchen oder so funktioniert.

    Kokain: Koks ist nicht nur zu teuer und überbewrtet sondern auch die einzige Droge die ich Konsumiert habe bei der ich nicht durch positive Seiten erklären konnte warum ich mir den scheiß kaufe und es hat trotzdem LANGE gedauert bis ich dazu NEIN sagen konnte. Meiner Meinung nach echt schlimm das Zeug. Macht Menschen zu Arschlöchern. Man hat meistens den Kopf mit anderen Sachen voll (Wo krieg ich noch ne Nase her, wo krieg ich Geld her um mir mehr zu kaufen, wo Krieg ich Schnaps her um das runterkommen erträglich zu machen) als das man sich noch groß um seinen Bz kümmern könnte.

    Mehr fällt mir jetzt nicht ein. Ich denke jeder sollte seine eigenen Erfahrungen mit Drogen machen wenn er möchte und wenn nicht, dann halt nicht.
    Ich denke das man niemanden wegen seines Konsums verurteilen, oder direkt für tot erklären sollte (Vor allem weil die Volksdroge Alkohol meiner meinung nach zu den stärksten und härtesten Drogen gehört die es gibt und die meisten Leute die mit dem Finger auf mich gezeigt haben und als abgefuckten Druppi oder so bezeichnet haben, selber am Wochenende ein verdammt erbärmliches Bild abgeben wenn sie Besoffen zu primitiven dumpf- Primaten Mutieren ;) ) allerdings sollte man auch nichts schönreden!

    Drogen sind gefährlich, gerade für Diabetiker, aber man kann mit ihnen auch Wahnsinnig viel Spass haben wenn man sie ge- und nicht Mißbraucht! achja, am Strassenverkehr teilzunehmen ist wesentlich Gefährlicher ;) !

    Ich hoffe ich konnte einigen Leuten mit diesem Text ein paar schlimme erfahrungen ersparen die ich aufgrund des nichtvorhendenseins von Information zu diesem Thema machen mußte.

    Wenn irgendjemand der das liest auch irgendwelche erfahrungen zu dem Thema Drogen/Diabetes gesammelt hat würde ich mich über Emails sehr freuen!

    von Zap



  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.01.2014 10:48:10
    Mir ist bekannt das man mit Mariuhana denn BZ sehr gut senken kann. Marihuana ist ein Bz-Senker.......
  • Gast

    Rang: Gast
    am 17.01.2014 10:49:39
    ......darum auch die Fressflash ebenso bei nicht Diabetikern
  • Gast

    Rang: Gast
    am 26.02.2014 11:37:34
    Huhu, wie kann man den auf dich zukommen?
    bin Diabetikerin seit 2 Jahren und wollte nun nach langer Zeit ein Festival besuchen.

    Grüßle
  • Gast

    Rang: Gast
    am 26.02.2014 11:51:38
    ich meinte damit Mel mit ihrem Beitrag vom 13.12.2004 ;-)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 10.04.2014 14:29:29
    bei gesunden haben drogen keinen einfluß auf den blutzucker aber aufs hirn :)
    Gruß
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 23.08.2015
    am 23.08.2015 08:11:10
    gibt es dich hier noch?
  • Diabmonarch

    Rang: Gast
    am 24.08.2015 15:55:31
    Der ursprüngliche Eintrag stammt aus dem Jahre 2004!!! Mit wem oder über waa soll es denn zu diesem Eintrag noch eine Diskussion geben? Drogenkonsumenten haben über diesen Zeitraum kaum Überlebenschanchen.
  • Diabmonarch

    Rang: Gast
    am 24.08.2015 15:55:42
    Der ursprüngliche Eintrag stammt aus dem Jahre 2004!!! Mit wem oder über waa soll es denn zu diesem Eintrag noch eine Diskussion geben? Drogenkonsumenten haben über diesen Zeitraum kaum Überlebenschanchen.
  • Bild User
    Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 11
    Mitglied seit: 20.08.2015
    am 24.08.2015 19:23:06
    Ein Kumpel von mir hat auch Diabetes und konsumiert schon seit Jahren mehr oder weniger regelmäßig Speed und auch andere Sachen ab und zu. Bisher gab es mit der Dosierung des Insulins keine Probleme.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 25.08.2015 00:01:11
    Heinz-Hermann schrieb:
    Der ursprüngliche Eintrag stammt aus dem Jahre 2004!!! Mit wem oder über waa soll es denn zu diesem Eintrag noch eine Diskussion geben? Drogenkonsumenten haben über diesen Zeitraum kaum Überlebenschanchen.


    Lol
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 891
    Mitglied seit: 26.02.2014
    am 25.08.2015 00:20:09
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass andere Drogen als Alkohol Einfluss auf den BZ haben. Denn meist sind die Substanzen ja in geringen Mengen da und dazu möglichst ungemischt. Ausnahme wäre ein Haschkuchen.

    Amphetamin müsste den BZ eher senken wegen der körperlichen Anstrengung.
    Alle anderen Upper wie MDMA, Kokain, Meth, MPH und so weiter müssten ebenfalls eher senken.
    Psychoaktives wie LSD, Meskalin und wie sie nicht alle heißen, sind vermutlich neutral. Genauso wie Nikotin.
    Kann ja mal wer testen und hier einstellen ;)

    Downer wie Benzos oder AD müssten auch neutral sein, wobei die Tabletten als Verschnitt Zucker enthalten können. Je nach Dosis eventuell wichtig.

    THC zwar neutral, aber den Fressflash danach sollte man wohl nicht unterschätzen.

    Bleibt nur noch die Gefahr der veränderten Wahrnehmung, bei t1 sicher ernst zu nehmen. Und der Drang nach Kreuzkonsum mit Alkohol, der als einzige Droge je nach Getränk teilweise ganz erheblichen Einfluss auf den BZ hat. Upper und Alkohol sind da natürlich besonders kritisch, weil Upper den Alkohol gefühlt neutralisieren.
    Bearbeitet von User am 25.08.2015 00:23:42. Grund: .
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 13.09.2016
    am 13.09.2016 18:44:52 | IP (Hash): 560864153
    Ich danke dir ungemein für diesen Beitrag.

    Vermutlich wirst du es nie lesen,aber was solls.

    Ich bin 27 und habe seit ich 8/9 jahre alt bin Diabetes.
    Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht ob ich endlich mal mdma ausprobieren sollte. Hab auch bei fb versucht Leute zu finden die mit mir Ihre Erfahrungen teilen würden. Aber leider wurde ich nur nieder gemacht und beleidigt.

    Ich konsumiere selber Gras. Allerdings mittlerweile nur noch selten und wegen des Geschmacks. Es hat bei mir keine Auswirkungen,weder auf meinen Geisteszustand noch auf meinen Zucker. So als würde ich eine Zigarette rauchen.

    Naja. Vlt werde ich wirklich mal MDMA ausprobieren.

    Danke für den Beitrag,falls du es jemals liest ;-)
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    am 25.01.2017 14:41:12 | IP (Hash): 19386010
    Drogen haben immer negative Auswirkungen auf den Körper egal ob man Diabetes hat oder nicht!!. Versuche mit deinem Kumpel zu reden. Notfalls ziehe Eltern/Lehrer hinzu...
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    am 25.01.2017 18:11:53 | IP (Hash): 417723915
    Odette schrieb:
    Drogen haben immer negative Auswirkungen auf den Körper egal ob man Diabetes hat oder nicht!!. Versuche mit deinem Kumpel zu reden. Notfalls ziehe Eltern/Lehrer hinzu...


    Die Fragestellung von ASHLY ist von 2004, also gut 12 Jahre her...vermutlich hat sich das Problem gelöst...oder auch nicht...auf jeden Fall hilft deine Antwort nicht mehr weiter...