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Lebenserwartung mit Diabetis??
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light
Rang: Gastam 31.08.2004 20:47:30
Mich würde mal Interessieren wir lang man mit Diabetis leben kann?? Wann stirbt man mit Diabetis im Durschnitt?? Damit meine ich natürlich Diabetis von Kindestagen an. Gibt es jemanden der Diabetiker seit seiner kindheit ist und jetzt älter wie 55 ist ?? Hierbei interessieren mich nur Fakten nicht wie man es schaffen kann, sonder ob es solche Leute überhaupt gibt und wieviele und natürlich auch wieviele es nicht geschafft haben. -
Sara
Rang: Gastam 31.08.2004 21:57:58
Hallo Anonym,
ich frage mich, warum Du solche Fragen stellst.
Ich habe seit April Diabetes Typ 1 und bin 30, aber ich bin gar nicht auf den Gedanken gekommen, über meine Lebenserwartung nachzudenken, höchstens vielleicht über die Lebensqualität.
Bei der Schulung im April habe ich einen sehr netten Diabetiker kennengelernt, der war Anfang 60 und hatte seit er 16 ist Diabetes - er hatte noch keinerlei Folgeschäden, was er aber selbst auf etwas Disziplin und Glück zurückführte.
Ich denke, es gibt keinen Grund, über die Lebenserwartung, die man hat, nachzugrübeln. Wichtig ist jeder Tag, jede Woche, jeder Monat, man muß einfach im JETZT leben und das Beste aus seiner Situation machen.
Niemand kann wissen, wie alt er wird und das ist auch gut so.
Grübel nicht soviel darüber nach, Diabetes ist keine einfache Krankheit, aber es gibt schlimmeres.
Viele Grüße,
Sara1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
ANONYM
Rang: Gastam 01.09.2004 10:22:53
Du scheinst dich ja sehr mit deiner Krankheit beschäftigt zu haben, kannst nicht mal die Bezeichnung richtig schreiben ... Einen gesunden Menschenverstand braucht jeder Mensch, um ein möglichst langes und glückliches Leben führen zu können, auch ein Diabetiker. von ANONYM -
Anonym
Rang: Gastam 01.09.2004 10:28:07
Hm, ich habe seit 30 Jahren einen Diab.mell.Typ 1 und bin mittlerweile 41 Jahre alt!! Auwei. ich lebe immer noch und an mir ist immer noch alles dran.
Hab auch vor, mindestens noch mal 30 Jahre zu leben.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Reiner
Rang: Gastam 02.09.2004 11:55:53
Hallo,
du kennst die Geschichte vom Statistiker, der in einem See mit einer durchschnittlichen Tiefe von 1,20 m ertrunken ist?
Statistiken sagen nie etwas über das Individium, sondern nur über das betrachtete Kollektiv aus. Der Ansatz deiner Fragestellung ist aus diesem Grunde schon völlig falsch.
Grüße von Reiner
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Sandy
Rang: Gastam 02.09.2004 17:13:44
Normalerweise verdienen dumme Fragen auch dumme Antworten.
Da wir aber auch zur Weiterbildung von Anonymen beitragen möchten laß Dir gesagt sein dass die wenigsten Diabetiker am Diabetes sterben. Mein Opa ist 82 damit 82 geworden. Meine Oma hatte keinen DM, sie starb mit 74. von Sandy -
Renate
Rang: Gastam 02.09.2004 18:11:56
Hallo Anonym ! Sehr nett deine Fragen ! Führst Du etwa ein Bestattungsunternehmen, oder warum willst Du das wissen ? Meine Gegenfrage wäre: Sind alle Anonymen auch Alkoholiker ? Stirbt man daran mit 55 Jahren ? Oder schon vorher ?
Gruß an alle Gleichgesinnten - Renate -
Anke
Rang: Gastam 02.09.2004 20:21:35
Ein freundliches Hallo an euch alle !
Ich bin etwas verblüfft, wie pikiert die Reaktionen auf diesen Beitrag sind. Ich bin offenbar die Einzige, die ihn als Frage nach Fakten interpretiert und (unter "allgemein") entsprechend beantwortet hat ?
Weshalb empfinden viele von euch diese Fragen denn als "neben der Spur" ? Ist es schlimm, sich ein realistisches Bild über Gegebenheiten machen zu wollen ? Statistiken sagen mir natürlich nichts zu meiner eigenen Prognose. Aber sie sagen immerhin etwas zu meiner Erkrankung allgemein aus. Ich sage das. ohne es in positiver oder negativer Richtung wertend zu meinen.
Wie seht ihr das ?
Viele Grüsse Anke -
Sara
Rang: Gastam 03.09.2004 00:35:48
Hallo Anke,
ich glaube diese Antworten kommen durch die Fragestellungen zustande. Zum einen wird anonym gefragt, der Fragesteller meldet sich nicht mehr und er oder sie läßt uns nicht wissen, warum er/sie diese Fragen überhaupt stellt.
Das ist nicht gerade vertrauenserweckend und gerade die Frage nach dem eigenen Tod ist keine Frage, die man so ohne weiteres gerne beantwortet oder auch nicht beantworten kann.
Ja, dieser Beitrag hat mich tatsächlich pikiert, aber dazu stehe ich auch.
Gruss,
Sara
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Sara
Rang: Gastam 03.09.2004 09:08:24
Hallo Anke,
P.S.: Wo ist eigentlich Dein allgemeiner Antwortbeitrag?
Konnte ich nirgends finden...
Grüße,
Tina von Sara -
Anke
Rang: Gastam 04.09.2004 15:46:53
Steht als Antwort auf gen. Beitrag unter "allgemein", wenn du etwas zurück blätterst :-))
Lohnt sich allerdings nicht unbedingt, ist nicht weiter bewegend ;-)
Viele Grüsse Anke
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Anke
Rang: Gastam 04.09.2004 15:49:12
Hi Sara !
Danke für´s Feedback !
Tja, ich kann mir auch erfreulicheres vorstellen, als Spekulationen über den eigenen Tod anzustellen.
Aber abgesehen davon, dass das per se auch ein sehr direkter Schritt in die Richtung sein kann, sich Fakten zu stellen und sich bestmöglich mit ihnen zu arrangieren, verstehe ich einfach die Angst, die dahinter steht.
Die haben wir doch vermutlich alle irgendwo im Hinterkopf ?! Nachdem hier im Forum sehr viel erfreulich direkt angesprochen wird, hat mich die Vehemenz mancher Antworten auf diesen Beitrag einfach erstaunt. Grade so, als hätte jemand ein schreckliches Tabu gebrochen.
Dabei liegt die Frage doch auf der Hand (!), wenn man diese Diagnose grade bekommen hat bzw. sobald man ernsthaft beginnt, sich mit seiner Erkrankung auseinander zu setzen.
Schafft es denn jemand von euch, diese Frage zu ignorieren und dennoch das perfekte Diabetesmanagement anzustreben ?
Ja, ich freu mich auch immer über nicht-anonyme Beiträge :-) Allerdings finde ich gut, dass es die anonyme Möglichkeit auch gibt, weil dann eben auch Fragen gestellt werden können, die einen beschäftigen und zu denen man (noch) nicht öffentlich stehen kann. Und das sind ja oft die brennendsten ...
Viele Grüsse
und ein sonniges WoE !
Anke
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Gast
Rang: Gastam 01.09.2013 08:51:09
Gast schrieb:
... Ich bin etwas verblüfft, wie pikiert die Reaktionen auf diesen Beitrag sind ...
Tja ... dann hau ich mal drauf.
Ich behaupte die Leute die so "pikiert" sind, haben sehr große Angst und haben daher das Thema Tod geächtet (sowie jeden der dannach fragt).
Ich selbst habe da einen minimalen Diabetesverdacht bei mir und ich werde mir garantiert keine Chemopammpe der Pharmakonzerne reinpumpen, damit die mich Todpflegen können. Anbei wollte ich eine ähnliche Frage stellen bzw. beantwortet haben, um abzuwägen wie lange ich (im Zweifel) zu leiden hätte, bevor ich erlöst werde. Eine simple Prognose also.
Naja, nicht weiter überraschend ist dann die Tatsache, dass man langsam und elendich verreckt. Nicht weil das Problem zwangsläufig "Naturgegeben" ist, sondern wohl eher weil unser "System" genau darauf abzielt den Menschen als Sklaven zu halten. In dieser Hinsicht haben Merkel & Co. ganze Arbeit geleistet, indem sie definierte Giftstoffe in unseren Lebensmitteln nicht nur zulassen, sondern direkt forcieren und gezielt einsetzen. Damit ist aber nicht genug, denn der Bevölkerung wird anbei auch der Zugang zu wirksamer alternativ bzw. Natur-Medizin (z.B. Bor) verweigert und Querdenker die zuviel nachforschen werden kriminalisiert und banalisiert.
Ich persönlich nenne das Hochverrat und würde für diesen speziellen Sonderfall nur zu gerne das Kriegsrecht anwenden. Etwaige Rechnungen für "Beseitigungsmaßnahmen" sollten dann deren Familien zugetragen werden. Aber das wird leider nie eintreten. Man muss diese "Brut", die schon seit Jahrhunderten ihr Unwesen treibt, leider aussitzen.
So ... und nun ab zu den "Bundestagswahlen" bei den ihr zwischen Sklaventreiber A, B oder C wählen dürft ! -
Gast
Rang: Gastam 01.09.2013 09:31:58
Punkt 1: hast du acht Jahre verschlafen ?
Punkt 2: und bist du die acht Jahre immer mit dem falschen Bein aufgestanden?
man ist das Leben nicht schön ...... :-)
Gruß
Udo -
am 11.09.2013 10:07:29
Gast schrieb:
...
Ich selbst habe da einen minimalen Diabetesverdacht bei mir und ich werde mir garantiert keine Chemopammpe der Pharmakonzerne reinpumpen, damit die mich Todpflegen können. Anbei wollte ich eine ähnliche Frage stellen bzw. beantwortet haben, um abzuwägen wie lange ich (im Zweifel) zu leiden hätte, bevor ich erlöst werde. Eine simple Prognose also.
...
Beitrag gekürzt aus Platzgründen.
Was verstehst du unter Chemopammpe (schreibt man übrigens mit einem "m")? Insulin?
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Gast
Rang: Gastam 16.09.2013 16:32:08
emm darf ich deine meinung mal unterstützen, auch wenns gedauert hat.
aber es nutzt den dämlichen schuhverkäufer nach unten zu schieben. -
am 04.11.2013 04:26:15
Diabetes - ist keine "Krankheit",, uns fehlt einfach nur Insulin. Als Insulin Junkie lebe ich "gesünder". Denn seit ich weiss, dass ich Typ I Diabetiker bin und meine Ernährung sowie meine Lebnsweise verändert habe, habe ich auch den ganzen ungesunden Kram weggelassen und, mich bewußt ernähre- fühle ich mich wesentlich wohler..
Seid ich weiss, dass ich Diabetier bin und spritze, lebe ich bewußter. Und das trübt in keiner Weise mein Leben. Außerdem habe ich eine verdammt gute Diabetologin und ein Team an meiner Seite, die immer für mich da sind und mir bis jetzt ganz toll geholfen - und manchen guten Ratschlag gegeben haben.
Und mit Diabetes kann man alt werden,. vorausgesetzt man fängt nicht das "Schludern" an.
Allen, die erst kürzlich - wie ich damals - erfahren haben, dass sie Zucker haben, sollten sich nicht verrückt machen. Besucht eine Schulung. Und nach einem halen Jahr werdet Ihr schon alte Hasen sein, die wissen, wohin die Reise geht - Anzeichen Hypo und so.
Danke für´s lesen.
Der Insulin Junkie
Bearbeitet von User am 04.11.2013 04:40:01. Grund: Rechtschreibteufel vetrieben1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Gast
Rang: Gastam 06.11.2013 10:50:38
Immer wieder DIABETIS!
Leute, es heißt schlicht und einfach DIABETES!
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am 31.12.2013 13:58:06
Klar, es sollte keiner die Augen vor dem Tod verschliessen, aber ich finde es vor allem wichtig, dass man solche Diagnosen immer wieder als Chance nimmt. Einerseits sich auf das hier und jetzt zu fokussieren, jeden Tag zu geniessen und anderer seits um seine Lebenssituation zu überdenken. Ob man wirklich tut was einem glücklich macht und seinen Weg geht (völlig unabhängig davon ob Dabetes oder nicht) Aber man braucht immer wieder Anstösse um den bequemen Alltagstrott zu überdenken. Wenn man disziplieniert ist, lebt es sich ja super gut damit! Sterben kann man an allem! Kein Diabetes garantiert noch lange kein langes Leben!
Auf ein gesundes und frohes 2014! -
Gast
Rang: Gastam 07.01.2014 12:35:36
Meine Mutter ist als Typ 2 Diabatikerin im letzten Jahr mit 94 1/2 gestorben, ein ordentliches Alter, wie ich finde.
Sie hat nie gespritzt, nur Tabletten genommen. -
Gast
Rang: Gastam 11.05.2014 10:30:59
Soweit ich weiß ist es so dass sich die durchschnittliche Lebenserwartung eines Diabetikers um 1/3 verkürzt. Soll heissen das die Lebenserwartung 80 Jahre beträgt. Ein Typ2 der nun mit 40 bis 50 Jahren diagnostiziert wird verliert dadurch 10 -15 Jahre seines Lebens. Mein Vater ist z.B mit 64 an den Folgen des Diabetes gestorben, nachdem er immer danach gelebt hat und als Quittung sogar beide Beine abgenommen bekommen hat.
Gruß Markus -
Gast
Rang: Gastam 11.05.2014 20:16:08
Upps gefährliches Thema, da mag sich niemand so gerne zu äussern.
Gruß -
Gast
Rang: Gastam 11.05.2014 20:45:14
das thema selbst ist nicht gefährlich, es kommt bei allen typen darauf an wie sie mit dem diabetes umgehen,
beim t2 zusätzlich noch wie früh oder spät er entdeckt wird.
gerade weil noch viele diabetiker amputiert werden müssen,
habe ich noch nie verstanden weshalb sich so viele gegen das spriitzen wehren. -
am 11.05.2014 23:32:57
Moin Markus,
Fälle wie die Deines Vaters sind bedauerlich. Zumal sich solche fiesen Folgen in dem Maße von wenigen Ausnahmen abgesehen (vielleicht 10% der bis heute üblichen Fälle) recht zuverlässig vermeiden lassen, in dem wir Betroffenen unseren Blutzucker selbst alltäglich zuverlässig gesund steuern.
Bin 1991 mit HBA1c um 15 und Nüchternzucker über 400mg/dl zum Typ2 ernannt worden, mit allen übrigen Blutwerten mehr oder weniger deutlich erhöht. Bin dann der ärztlichen Einstellung zuerst mit Tabletten und dann mit Insulin gefolgt und um die Jahrtausendwende schließlich der Einladung eines Typ1 INSULINERs, die ärztliche Einstellung zu verlassen und meinen Blutzucker selbst alltäglich gesund zu steuern. Mache ich seitdem eben mit gesundem Blutzucker und in der Folge mit gesunden Blutfett- und Blutdruck-Werten.
Und mit dieser Erfahrung sehe ich meinen Diabetes keineswegs als Bedrohung meiner Gesundheit, sondern vielmehr als meinen Gesundheits-Coach.
Denn ohne meinen Typ2 und die systematisch gesunde BZ-Steuerung hätte ich mich essens- und bewegungs- und mediakationsmäßig nie all die Jahre so beständig so gesund verhalten.
Bisdann, Jürgen -
Susanne
Rang: Gastam 12.05.2014 18:19:59
@ Jürgen - "Die Ärztliche Einstellung verlassen"
Und wie selbst darum gekümmert ?
Das klingt spannend hast du das schon mal in einem anderen Tread erklärt ?
MfG susanne