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Metformin verweigert
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Anhela
Rang: Gastam 20.05.2004 02:00:00
Warum willst du es nicht nehmen? Du hast Diabetes und das verschwindet nicht mehr von selber. Ich würde sagen dein allergrößtes Problem ist dein Gewicht. Nimm ab. Wenn du das schaffst brauchst du dann sicher weniger Medikament, aber nehmen solltest du auf jeden Fall was. Und es könnte auch passieren das du dann mal keine Medis brauchste. Jedes Mendikament hat Nebenwirkungen, klar, aber was für welche hat Metformin? Ich bin Typ 1, hab also keine Ahnung von den Medikamenten. Aber du solltest es auf jeden Fall nehmen und abnehmen. Durch ignorieren schaffst du dir nur Probleme. Hast du schon mal gehört das es bei Diabetes zu Folgeerkrankungen kommen kann? In Bereich Füße, Augen, Nieren, Nerven? Und das kann sehr schlimm sein. Glaub mir ich kenne einige mit Folgeerkrankungen. Also nimm die Medis und nimm ab. Und besuch Schulungen. Das ist sehr wichtig. von Anhela -
Bea
Rang: Gastam 20.05.2004 14:14:43
Ende Februar wurde bei mir Diabetes mellitus Typ 2 festgestellt. Ich habe mittlerweile eine Schulung mitgemacht und vor 2 Wochen zum ersten Mal ein Tagesprofil. Die Werte waren nüchtern 140, nach dem Frühstück 146 und nach dem Mittagessen 141. Mein Arzt (Diabetologe) sagt, dass er mit dem Nüchternwert nicht zufrieden ist und mir aus diesem Grunde Metformin geben will. Das möchte ich aber nicht. Ich habe Angst vor den Nebenwirkungen und auch davor, dass das Metformin immer weiter erhöht werden muss eines tages und ich dann vielleicht sogar Insulin spritzen muss. Also, wenn ich einmal mit Medikamenten anfange, dann auch immer welche nehmen muss. Ist das so? Außerdem steht in der Beschreibung, dass die Wirkung von Metformin etwa nach 1 - 2 Wochen nach Beginn der Einnahme eintritt. Heißt das dann, dass auch die Nebenwirkungen dann erst eintreten oder würden die sofort einsetzen? Ich habe seit dem meine Ernährung (in meinen Augen) ganz gut umgestellt, esse sogar Salate und Obst (obwohl ich es meist gar nicht mag). Bei einer Größe von 160 wiege ich z. Zt. 112 kg, habe seit dem Befund 3 kg abgenommen. Mein Arzt will mir trotzdem das Metformin geben, ich möchte aber nicht. Wozu würdet ihr mir raten, ich fühl mich hin- und hergerissen, weil Metformin ja auch ganz gut sein soll. Wer kennt sich aus mit Metformin und kann mir etwas raten? von Bea -
Anke
Rang: Gastam 20.05.2004 16:45:01
Hallo Bea,
Hindergrundinfos mit vielen Grüssen in Kürze:
prinzipiell kannst du mit dem Zeitpunkt, zu dem du mit einer Tabletteneinnahme beim Diabetes beginnst, NICHT den Zeitpunkt beeinflussen, zu dem du evt. einmal Insulin brauchst.
Positiv beeinflussen kannst du dagegen mit einem frühen Beginn der Einnahme mögliche Spätfolgen, die sich um so sicherer einstellen, je länger du erhöhte Blutzuckerspiegel hast.
Ob oder wann du Insulin brauchst, kann dir zum jetztigen Zeitpunkt niemand sagen, das hängt vor allem von der Gewichtsreduktion ab, die du schaffst.
Die Entstehung beim Typ 2 Diabetes liegt oft im Übergewicht begründet: der Körper kann nicht mehr so viel Insulin herstellen, wie er für die Kohlenhydratmengen braucht. Obwohl er bereits viel mehr herstellt, als z.b. ein schlanker trainierter Mensch. Das hat zwei Folgen: erstens entsteht ein relativer Insulinmangel (da mehr Kohlenhydrate als Insulin), zweitens entsteht eine Insulinresistenz des Körpers(da absolut betrachtet viel Insulin, so dass der Körper seine Insulin-Rezeptoren "runterfährt").
Wenn man es durch weniger Essen schafft, diesen Mechanismus zu durchbrechen (das heisst aber runter auf Normalgewicht !), regulieren sich Angebot und Nachfrage von Insulin oft wieder ein und der BZ ist wieder im Normbereich.
Es spricht nichts dagegen, in der Zeit des Abnehmens zusätzlich Tabletten zu nehmen, du wirst nicht abhängig davon o.ä.
Metformin schwächt den Blutzuckeranstieg nach Nahrungsaufnahme, senkt den Blutfettspiegel und erhöht die Insulin-Sensibilität, die Nebenwirkungen scheinen dir ja bereits geläufig :-)
Alles Gute, Anke -
Rudi
Rang: Gastam 20.05.2004 20:20:12
hallo bea,
am anfang war ich auch gegen metformin, aber das hat sich geändert. Die werte haben sich stablilsiert und das gewicht hat sich dadurch auch reduziert. Also keine angst vor metformin. Die spätfolgen ohne eingriff sind gravierender und auf insulin kommt jeder, früher oder später, jedoch das gewicht steigt mit insulin. Mit metformin geht das gewicht zurück und das ist das eigentliche ziel, viel bewegung und die werte stimmen wieder, denn mit nüchternwerte um die 140 gehts eher zu höheren werten. Die folgen sind auf jeden fall zu vermeiden. Deinem diabetologen mußt du vertrauen.
Ein schönes wochendende wünscht rudi von Rudi -
Robert
Rang: Gastam 20.05.2004 21:14:28
Hi Bea,
Du mußt unbedingt von dem enormen
Übergewicht runter, dabei kann Metf.
und Disziplin helfen. von Robert -
Bea
Rang: Gastam 20.05.2004 21:52:20
Hallo Rudi,
vielen Dank für Deine nette Antwort. Du bist also auch Typ 2 ? Hast Du sofort Metformin bekommen oder noch eine Zeit gewartet. Wie oft musstest Du zum Tagesprofil vorher? Ich war bisher nur einmal und mein Diabetologe will aufgrund dieses Wertes (nüchtern 140) Metformin geben. Reicht es, wenn nur einmal gemessen wird? Das finde ich nicht ok. Vielleicht hab ich abends zuvor etwas mehr gegessen...kann das sein?
Bitte schreib mir ganz ehrlich, ob Du Nebenwirkungen hattest und wenn ja welche bei welcher Dosis. Das wäre sehr nett. Wenn du möchtest kannst du direkt an meine Int. adr. schreiben (habe Adr. o. angeg.). Würde mich freuen, wenn Du mir bald antworten könntest, denn ich fühl ich z.Zt. ein wenig hilflos. Kennst Du das auch? Ich habe niemanden mit dem ich darüber reden kann, ich meine jetzt jemanden, der/die auch Diabetes hat.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende und alles Gute,
Bea -
Bea
Rang: Gastam 20.05.2004 22:01:29
hallo Anke,
vielen Dank für Deine aufklärende Antwort. Über Metformin habe ich mich übers Internet informiert, weil ich unbedingt wissen wollte wie es wirkt und welche Nebenwirkungen es hat.
Ich habe, wie ich bereits schrieb, seit März 3 kg abgenommen, was nicht viel ist, das gebe ich zu. Aber ich habe auch nicht zugenommen und das Gewicht ist auch nicht stehen geblieben. Sicher sind so viele kg viel.
Hast Du selber schon mal Metformin genommen und wie hat es bei Dir gewirkt und welche Nebenwirkungen gab es?
Natürlich habe ich schon Medikamente genommen, das ist ganz klar, ich meine jetzt im Allgemeinen. Aber Diabetes ist mir total neu und ich habe mich noch nie so sehr geweigert ein Medikament zu nehmen. Ich verstehe mich selber nicht so richtig. Vielleicht ist das auch irgendwie von mir eine Art meine Abneigung gegen diese "Krankheit" auszudrücken, weil ich sie nicht will. Mir ist klar, dass sie niemand will. Es hat bei mir auch lange gedauert mein Asthma zu akzeptieren, allerdings hab ich da von anfang an Medikamente genommen, das war was ganz anderes.
Mit wieviel Metformin fängt man denn an, weißt Du das? Ich habe irgendwo gelesen, dass man ganz klein anfängt. Wie klein sind die Tabletten denn oder zerbröselt man diese? Vielleicht kannst du mir eine antwort darauf geben? DAs wäre nett und ich wäre Dir sehr dankbar dafür.
Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Bea -
Robert
Rang: Gastam 21.05.2004 08:51:28
Hi Bea,
Typ 1 mit Metformin behandeln zu
wollen, würe ein grober ärztlicher
Kunstfelher. Typ 1 und 2 sind voll-
kommen verschiedene Krankheiten.
Informier Dich mal allgemein über
Diabetes hier:
http://www.diabeticus.de/
Die Nebenwirkungen von Metformin
treten, wie ich von anderen weiß,
meist nur in der Anfangsphase auf.
Die Folgeschäden hoher Zuckerwerte
sind mit Sicherheit schlimmer.
Wenn Du erst eine gründliche Schulung
mitgemacht hast, bist Du auch nicht
mehr so verunsichert, speziell auch
was die Ernährung und den Zusam-
menhang zwischen Kohlenhydraten
und dem BZ-Spiegel angeht.
Als Tabletten-Patientin bekommst
Du allerdings in der Regel keine
Teststreifen verordnet. von Robert -
Lona
Rang: Gastam 21.05.2004 10:16:02
Hallo Bea,
meine Mutter nimmt Methformin seit einigen Jahren. Das Medikament dämpft den Appetit und führt so auch zu einer Gewichtsabnahme. Und wenn du an Gewicht verlierst, kann es sogar sein, daß du lange Zeit wieder ganz ohne Tabletten auskommen kannst. (das heißt leider nicht, daß das garantiert sein wird.) Meine Mutter hat damals sehr viel abgenommen und konnte dann sogar einige Jahre komplett ohne Medikamente auskommen. Jetzt nimmt sie wieder welche - dieser Punkt kommt wohl bei allen Diabetikern unweigerlich. Probiere es einfach mal aus, wenn es gar nicht geht, wird ein vernünftiger Arzt auch auf etwas anderes gehen. Man weiß ja nie, wie man auf irgendein Medikament reagiert. Aber vielleicht hilft es dir und du hast gar keine Nebenwirkungen. Ich drücke dir die Daumen, daß es klappt.
Viele Grüße,
Lona -
Rudi
Rang: Gastam 21.05.2004 20:26:30
hallo bea,
erst mal kopf hoch, deine werte sind nicht so schlimm, daß du in panik geraten mußt. das ist alles in griff zu bekommen wichtig ist mit dieser störung zu leben und zwar gut. du mußt deine situation einfach annehmen, das fällt anfangs schwer aber es geht mit der zeit. bin auch typ II und werde mit metformin behandelt. anfangs war die dosis zu hoch und in verbindung mit amaryl sind sehstörungen, blähungen und übelkeit aufgetreten, das gibt sich aber wieder. nehme zur zeit morgens 1 mg amaryl (das treibt die bauchspeichedrüse an) und 1/2 tablette metformin (850 mg sind teilbar) sowie abends 1/2 tablette metformin. das gewicht hat sich in drei jahren normalisiert und die werte sind nüchtern unter 100 und eine stunde nach dem essen bei 140-160. damit kann ich leben. wichtig ist daß das essen auf kleine mengen verteilt wird, viel gemüse und keine mehlspeisen auch nicht weissbrot, sondern vollkorn. aber das wirst du schon noch auf einer ernährungsberatung lernen. zusammenfassend ist zu bemerken, daß du frühzeitig mit diabetes II erkannt wurdest und mit metformin spätfolgen vermeiden kannst. aber behandlungsbeürftig ist die sache allemal. leider klappt das mit deiner Email-adresse bei mir nicht (kann server nicht finden) trotzdem ein schönes wochenende und viele grüße rudi von Rudi -
Bea
Rang: Gastam 21.05.2004 23:53:19
Hallo Lona,
herzlichen Dank für Deine nette Antwort, worüber ich mich sehr freue.
Du schreibst so positiv darüber und ich denke auch, dass ich nächste Woche, wenn ich zum BZ messen gehe, meinen Arzt noch mal darauf anspreche. Es sieht ja so aus (wenn ich die Antworten hier so lese) als würde ich tatsächlich nicht drum herum kommen Metfomin zu nehmen. Zumindest der Wunsch des Abnehmens läßt sich dadurch wohl (und wenn nur zum Teil) erfüllen, jedenfalls ist DIE Hoffnung schon mal da.
Ich danke Dir sehr und wünsche Dir ein schönes Wochenende.
Viele Grüße, Bea -
Heidi
Rang: Gastam 22.05.2004 20:23:03
Hallo Bea
ich habe auch Diabetes Typ2 und ich habe anfangs ein halbes Jahr lang Metformin genommen und hatte keinerlei Nebenwirkungen. Miittlerweile nehme ich schon 1 1/2 Jahre kein Metformin oder andere Medikamete mehr. Ich steuere meinen Diabetes alleine mit der Ernährung und Bewegung. Also keine Angst und Kopf hoch!!
Alles Gute
Heidi -
Anke
Rang: Gastam 22.05.2004 22:10:10
Hallo Bea,
nein, niemand will diese Krankheit, da kann ich dir nur zustimmen ... :-). Aber gefragt wird leider auch niemand :-(
Nein, ich habe Metformin selber noch nicht genommen, da ich Typ-1er bin und von Anfang an gespritzt habe. Und oh sorry, zu den anderen Fragen kann ich leider auch gar nichts antworten, denn ich weiss weder die Grösse noch ob´s "bröselt" ... man nimmt Metformin ein-bis zwei mal täglich nach der/den Mahlzeite(n), die Dosierungen liegen zwischen 500-850 mg. Man beginnt mit der kleinsten Dosis, ja, das ist richtig. Aber das machst du ggf. sicher nach Rücksprache mit dem Arzt und nicht im Alleingang ?
Klingt, also müsstest du ohnehin schon einiges schlucken ... tut mir leid !
Abgehen davon gibt man Metformin gern als Mittel der ersten Wahl, da es keine Unterzuckerungen verursacht, wie einige andere orale AntiDiabetika. Der appetitzügelnde Effekt ist beim Abnehmen sicher auch nicht schlecht.
Apropos, Glückwunsch zu den 3 Kg !!! Doch, ich finde schon dass das seit März viel ist ! Wie so oft gilt auch hier: weniger ist oft mehr. Das, was man schnell an Gewicht verliert, hat man noch schneller wieder drauf. Langsam abnehmen durch andere Ernährung ist die einzige Möglichkeit, das reduzierte Gewicht dann zu halten. Also, Gratulation !
Bei weiteren Fragen kannst du auch gern mailen an: AnkeSchweitzer@aol.com
Viele Grüsse Anke -
Marion Tober
Rang: Gastam 23.05.2004 19:44:03
Hallo,
bei mir hat man vor 4 Wochen Diabestes II festgestellt. Nach der Diagnose gab mir meine Ärztin metformin-biomo 500 mg, die ich morgens und abends nehmen sollte. Hab ich auch genommen, wobei mir alledings ständig übel war. Meine Ärztin meinte das gibt sich wieder und verschrieb mir danach Metformin 850. Ich habe meine Ernährung umgestellt, esse jetzt viel Gemüse und Obst , keine Süssigkeiten mehr. Ich habe auch schon 3 Kg abgenommen und meine Werte beim BZ Ganztagestest waren sehr zufriedenstellend. Leider bin ich nicht gerade die Sportlichste, im Grunde hasse ich Sport, weiß aber, das es sein muß. Allerdings kann ich aufgrund einer Arthrose auch nicht alles machen. Aber ich versuche solange es eben geht ohne Spritzen (Panik wenn ich eine Spritze nur sehe) auszukommen. Was mache ich gegen die Übelkeit.? LG Marion von Marion Tober -
Daniela
Rang: Gastam 24.05.2004 21:40:22
Metformin soll die Insulinresistenz etwas verringern. Aber ich finde Deine Werte nicht so schlecht!
Wenn Du jetzt mit diesen Werten das Gewicht reduzieren kannst, wird es auch so besser!
Versuche es mit Bewegung nach dem Essen und bleibe bei Salaten, fettreduzierter Ernährung.
Ich finde das so ok, vorerst!
Übrigens ist Insulin spritzen nicht so schlimm, aber abnehmen fällt damit echt schwer.
Wenn es denn doch mal soweit ist, lass den Kopf nicht hängen und versuchs gleich mit Insulin, Du ersparst Dir einiges..
von Daniela -
Mara
Rang: Gastam 26.05.2004 03:04:03
Hallo,
ich weiß nicht genau, ab welchem (Nüchtern-)Wert sofort Medikamente verabreicht werden sollten, ich glaube aber, bei 140 mml/dl ist es vielleicht nicht sofort erforderlich. Dies sage ich aus meiner eigenen Erfahrung heraus: Bei mir wurde am 01.04.04 DM Typ II neu festgestellt: Nüchternwert 143, pp (nach dem Essen) 135, nach Kaffee und und Kuchen am Nachmittag 240. Mein Arzt riet zu gesunder Ernährung und Gewichtsreduktion. (Inzwischen habe ich in den Behandlungsleitlinien der DDG entdeckt, dass dies für ca. 12 Wochen auch die ersten Maßnahmen sein sollen, erst wenn solange keine Erfolge erzielt werden, wird Metformin vorgeschlagen.) Natürlich ist jeder Körper anders, aber -toi,toi,toi - bei mir hat es bisher geklappt: Ich habe sofort meine Ernährung umgestellt und laufe seitdem jeden Tag 30 - 40 Minuten (anfangs habe ich mit 20 Min. am Tag begonnen und musste auch oft zwischendurch ein Stück gehen - jetzt schaffe ich 10 Min. Laufen am Stück und gehe nur noch 2 - 3 Min. zwischendurch, wenn mir die "Puste" ausgeht). Jedenfalls war dieses "Programm" bisher ein voller Erfolg: Meine Nüchternwerte sind selten über 100 und nie über 110, die pp-Werte liegen bei 120 - 135, mein Blutdruck ist gesunken und ich habe bisher 8 kg abgenommen - und das Wichtigste: Medikamente benötige ich bei diesem Stand der Dinge vorerst nicht! Das Wichtigste scheint mir zu sein, dass man kontinuierlich selber misst, damit man schnell herausfindet, auf welche Nahrungsmittel der eigene Körper wie reagiert. Dann kann man seine Ernährung gut darauf abstellen und ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir zurzeit unmöglich ist, n i c h t abzunehmen, weil ich mich so viel bewege (siehe oben) und weil ich Zucker und tierische Fette konsequent von meinem Speiseplan gestrichen habe. Ich weiß nicht, ob dieses "Programm" bei jedem funktioniert, bei mir wirkt es jedenfalls und darüber bin ich sehr froh. Vielleicht wäre es ja einen Versuch wert?
Gruß
Mara
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Rudi
Rang: Gastam 26.05.2004 22:58:51
hallo mara,
glückwunsch, ein tolles ergebnis. bei mir funktioniert das nur im urlaub, da laufe ich jeden tag 3 x und nehme dabei auch ab und brauch keine tabletten. Aber daheim gehts nicht immer und wenn dann nur morgens, nach der arbeit bin ich fertig und habe keine lust auf laufen. freu mich schon auf pfingsten.
viele grüsse und weiterhin viel erfolg, rudi von Rudi -
Mara
Rang: Gastam 27.05.2004 00:28:32
Hallo Rudi,
danke für die guten Wünsche!
Ich würde auch lieber am Morgen laufen, aber das schaffe ich nun wieder nicht (nur am Wochenende). Und ich kann auch nicht sagen, dass es mich jetzt immer begeistert, wenn ich mich nach der Arbeit zum Laufen zwingen muss - eigentlich macht es nur bei schönem Wetter Spaß. Aber ich sage mir, ich tu´ etwas Gutes für mich und es muss eben sein. Außerdem muss ich unbedingt noch 10 kg Gewicht loswerden, wie es dann weitergeht, weiß ich auch noch nicht so genau. (Mehr oder fettiger essen? Weniger laufen? Wie wird sich das auf die Zucker- und Cholesterinwerte auswirken? usw.)
Ich wünsche schöne Pfingsten!
Mara
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Anke
Rang: Gastam 27.05.2004 20:00:29
Hallo Marion !
Kurzfristig gibt man (grade bei Diabetikern) bei Übelkeit gerne Metoclopramid - daraus sollte sich wegen der dann möglicherweise eintretenden Spätfolgen allerdings keine langfristige Therapie entwickeln. Aber weil tatsächlich davon auszugehen ist, dass die Übelkeit sich nach einer mehr oder weniger langen Eingewöhnung wieder legen wird :-), sollte eine kurze Therapie ja auch reichen. Noch mal mit der Ärztin drüber sprechen ...
Viele Grüsse Anke. -
Anke
Rang: Gastam 27.05.2004 20:03:55
Hallo Marion,
zweiter Versuch, der erste wird erst noch "überprüft" :-).
Man gibt bei Übelkeit gerne Metoclopramid, sollte das jedoch nur als kurzfristige Therapie machen. Aber es ist auch zu erwarten, dass die Übelkeit wirklcih nur in der Eingewöhnungsphase eine Rolle spielt, eine kurze Therapie sollte also reichen. Nohc mal mit der Ärztin drüber sprechen ...
Viele Grüsse anke von Anke -
susi
Rang: Gastam 31.05.2004 15:51:43
Im September 2001 wurde bei mir ein Diabetis Typ IIa ??? festgestellt. Zu esrt wurde ich mit 3x Glukobay 50 behandet, da der BZ 2003 schlechter wurde und ich auch nicht abmahm, bekamm ich Metformi 850 3x täglich verordnet.
Leider fing ich an zu zunehmen und mein Cholesteri wurde sau miserabel (kann seit meiner Gallenop. vor 9 Jahren eh nicht fett essen) . Darauf hin wurde im Juni 03 Metformin auf 1-0-1 500 mg u. Gilberclamit 2-0-1 umgestellt, aber der HbA1c-Wert stieg bis auf 10,7. Also wurde die Dosis von Metformin auf 1-0-1 850 mg u. Gliber. umgestellt. Im Januar wurden bei einer Bultkontrolle ein Gamma-GT- Werte von 144 festgetsellt und auch die andern Leberwerte hatten sich verschlechter (waren schon seit Jahren erhöht, Ur. nicht festellbar). Bei einer Sonographie durch einen Gastrologen wurde dann eine diabetische Fettleber diagnostiziert, auf meine Frag wo dies herkomme antwortete er mir durch Metformin. Durch meine Hausärztin wurde ich dann netlich imMärz 04 zum Diabetologen überwiesen, der sofort alle Tabletten absetzte und mich auf eine ICT umstellte. In zwischen ist mein HbA1c-Wert von 8,2 (v. 24.04.04) und vermutlich noch weniger. Was das Gewicht durch die Insulintherapie betrifft hat sich dieses nicht weiter erhöht, sonder 2,5 kg abgenommen. Seit der ICT sind auch andere Beschwerden fast verschwunden.
So noch einen schönen Feiertag von susi -
Reinhard
Rang: Gastam 02.06.2004 10:06:33
Hi Susi,
in Deinem Fall hätte Metformin nicht
verordnet werden dürfen. Es steht ja
auch im Beipackzettel, daß die Leber-
werte zu beachten sind.
Und über Glucobay sagte mal ein
Facharzt im TV: Da können Sie auch
Müsli essen, soll heißen, das Zeug
ist überflüssig.
Leider müssen wir bei Ärzten immer
damit rechnen, daß sie pharmahörig
sind. von Reinhard -
Rudi
Rang: Gastam 02.06.2004 23:34:05
Pharmahörig ist gut.
Ein Ultraschallgerät ist imens teuer und die meisten können sich dieses nicht leisten, benötigen es aber dringend. Also was tun. Die Krankenkassen machen wieder Gewinn, weil sich die Tablettenrationen verkleinert haben. Da wird wieder vom Arzneimittelvertreter ordentlich Druck gemacht. Dann müssen wieder Krankheiten wie das Sissi-Syndrom erfunden werden.
Denn der Fall von Susi schreit doch zum Himmel, wie leichtfertig mit der Gesundheit der Patienten umgegangen wird. Es ist der Eigenverantwortliche und kristische Patient gefordert. Dank Internet ist Aufklärung möglich, aber leider nicht für alle. Da war im Forum mal ein Bericht über Diabetes bei Türken. Habe das einem hier geborenen Türken gesagt, er hat es weitergegeben und mir berichtet, das so 6 Personen in seiner Verwandtschaft mit Diabetes II entdeckt wurden. Also sich informieren über Nebenwirkungen bei Betroffenen. Der Beipackzettel ist da nicht kompetent.
Grüsse Rudi -
Angelika
Rang: Gastam 04.06.2004 20:55:46
Servus
Also ganz ehrlich - TU WAS !!!
Als bei mir 2000 Diabetes festgestellt wurde, wog ich bei 1m62 knapp 100 kg
Die Diagnose war ein heilsamer Schock
mit einer Diätassistentin aus dem KH nahm ich OHNE Sport innerhalb von 6 Monaten 31 kg. ab (5 Mahlzeiten am Tag)
Ich hab Clucophage verschrieben bekommen und hatte KEINE Nebenwirkungen durch die Tabletten. Der anfangs angenommene DM II (aufgrund meines Gewichtes) hat sich zwar nach 6 Monaten als DM I herausgestellt und nun bin ich Insulinpflichtig, aber in meiner schwersten Zeit sah ich, daß man abnehmen kann, man muß nur die Richtige Art finden und sich von Profis helfen lassen - Glaub mir, ich dachte Anfangs die Welt bricht zusammen, aber man wächst an den Herausforderungen. NIEMAND in meinem Umfeld war überraschter als ich , daß das funktioniert hat . Also KOPF HOCH UND DURCH !!!
lg
Angelika -
Marion
Rang: Gastam 23.06.2004 00:32:34
hallo Ihr Lieben,
war lange nicht im Forum, möchte euch aber kurz informieren, wie es mir nach der Einnahme von Meformin 850 ergangen ist.Die anfängliche Übelkeit hat sich gottseidank gelegt und ich habe 5 kg abgenommen. Das motiviert natürlich. Meine Ernährung habe ich ebenfalls umgestellt und ich mache ein wenig Sport,(Schwimmen und Spazieren gehen.) Ich pflege meine an Demenz erkrankte Mutter, die gottlob noch in guter körperlicher Verfassung ist. Die Unterlagen zur Teilnahme an der Schulung habe ich erhalten, muß es nur noch mit meinem Arzt abklären.
LG Marion