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Sehschärfe
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Monika
Rang: Gastam 18.04.2004 13:23:39
Ich bin kurzsichtig und habe seit zehn Jahren Diabetes Typ 2. Jetzt habe ich festgestellt, dass ich innerhalb eines Tages plötzlich schlechter sehe. (In die Ferne, lesen geht nach wie vor. ) Kann das mit dem Diabetes zusammenhängen? Meine bisherigen Untersuchungen beim Augenarzt waren o.B., die letzte ist allerdings ein Jahr her.
Ehrlich gesagt - ich habe ziemlich Angst - ist das begründet???? von Monika -
Marga
Rang: Gastam 18.04.2004 20:33:32
Hallo Monika,
das können wir leider aus der Ferne
nicht feststellen. Geh zum AA, auf
Termine mußt Du meist ohnehin
einige Monate warten. Jeder Diabe-
tiker sollte mind. einmal pro Jahr
zum AA gehen, wenn noch keine
Schäden vorhanden sind, sonst öfter. von Marga -
Abaka
Rang: Gastam 22.04.2004 00:49:03
Möglichst bald einen AA- Termin vereinbaren. Wenn es wirklich vom Diabetes kommt, kann man in der Anfangsphase sehr viel machen. Riskiere nichts, auch wenn Du zwischenzeitlich wieder normal siehst. Das sollte abgeklärt werden. Alles Gute, Abaka -
Georg
Rang: Gastam 22.04.2004 09:46:52
Und warum hast Du das bei Deinem
Mann nicht umgesetzt? Er wäre nicht
blind geworden. von Georg -
Monika
Rang: Gastam 22.04.2004 16:19:11
Danke für Eure Antworten, ich war beim Augenarzt, die Netzhaut ist in Ordnung, ich bin sehr erleichtert und brauche nur eine neue Brille, der Zucker kann da anscheinend auch ganz kurzfristig was ändern. Aber dadurch merkt man, wie wichtig der AA ist!
Liebe Grüße von Monika -
Antje
Rang: Gastam 22.04.2004 16:51:15
Hallo, ich habe seit etwas über ein Jahr typII und mir wurde gesagt das die sehschärfe mit der Höhe des Zuckers zusammenhängen kann! Wenn der nicht richtig eingestellt ist sieht man mal besser und mal schlechter. von Antje -
Abaka
Rang: Gastam 23.04.2004 02:09:37
Georg! Damals habe ich alles versucht. Es waren die Ärzte, ziemlich unbedarfte Ärzte, die mich für hysterisch hielten. Für sie war alles im grünen Bereich.
Ich habe die Veränderungen wahrgenommen und darauf reagiert. "Eine Hysterikerin" war die allgemeine Ansicht. Sein Fuß schmerzte unerträglich, war schwarz. Der Internist, unser Hausarzt damals, war der Ansicht, daß es sich um eine normale Arteriosklerose handelt, die in diesem Alter normal ist Es war endlich eine ganz schlimme Nekrose, und es war meine Initiative, daß er sein Bein noch hat. Deshalb bin ich der festen Meinung, daß ein Diabetiker in die Hände eines Diabetologen gehört und nicht zu einem Hausarzt oder Internisten. Die haben von den Komplikationen, die bei Diabetes entstehen können, keine Ahnung. Das Schlimme bei uns ist jetzt, daß der Diabetes kaum noch eine Rolle spielt. Er braucht weder Tabletten noch Insulin Diabetologisch ist alles normal, nur die Spätschäden eines unbehandelten Diabetes kann man nicht wegradieren. Er hat vier Bypässe, ist blind und dialiysepflichtig. Das kann man nicht rückgängig machen. Deshalb mein Rat: Geht zum Spezialisten, auch wenn er 200 km entfernt wohnt.
Abaka
Gruß Abaka
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Georg
Rang: Gastam 23.04.2004 10:06:29
Hallo,
Du kannst Dich nicht darauf herausreden, daß in-
kompetente Ärzte Schuld tragen. Diese gibt es zweifel-
los, aber der mündige Patient ist für sich selbst verant-
wortlich. Und da Du ja in der Lage bist, im Internet zu
surfen, hättet Ihr auch massenhaft sehr gute Infos über
Diabetes und Folgeschäden finden können, abgesehen
von der umfangreichen Diabetes-Literatur in Buchform.
von Georg -
Marga
Rang: Gastam 24.04.2004 09:43:57
Hallo Monka,
stark schwankende BZ-Werte können
zu Sehstörungen führen, diese bilden
sich aber wieder zurück. Warte lieber
mit dem teuren Brillenkauf, ob es sich
nicht wieder normalisiert.
Auf Dauer schädigen stark schwan-
kende BZ-Werte und vor allem Hypos
die Augen! Hohe Werte dürfen nicht
abrupt heruntergespritzt werden. von Marga -
Abaka
Rang: Gastam 25.04.2004 00:28:52
Georg, ich weiß nicht, warum Du so aggressiv reagierst. Du brauchst mich nicht zurechtzuweisen.
Wir haben uns im Internet und und in der Fachliteratur nicht für Diabetes interessiert, weil er für uns nicht existierte. Bei keiner Routineuntersuchung, die jährlich stattfand,
hat eine Hausrzt oder Internist jemals Diabetes diagnostiziert. Nicht wir haben geswchludert, sondern die Ärzte. Erst als mein Mann plötzlich nicht mehr sah, und Blut im Auge hatte, tippte der AA auf Diabetes. Der Internist untersuchte ihn und meinte, es könnte sein, daß der BZ-Wert mal zu hoch sein könnte, aber er wäre soweit ganz in Ordnung. Zwei Wochen später landete mein Mann auf der Intensivstation, wo man so ziemlich alle Spätfolgen eines jahrelang unbehandelten Diabetes feststellte. Er ist inzwischen 100 % behindert.
Abaka