Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Arbeitsauflagen/verbote für...

  • blubber

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 14:19:46
    ... einen Lehrer oder Arzt, wenn dieser Diabetes Typ 1 hat?
    Gibt es so etwas für diese beiden Berufe?

    Ist unheimlich schwer für mich da an Infos zu kommen, denn alleine die beiden Wörter "Arzt" und "Diabetes" liefern bei google, unabhängig was noch so dabei ist, viele, viele Ergebnisse, die nur nicht zu meinem Thema sind.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 15:26:58
    Moin Anonym,

    alt gibt es viele Einschränkungen für Diabetiker. Aktuell gibt es vor allem bei der Verbeamtung noch mehr, aber die ist ja auch schon für völlig gesunde Menschen mit besten Zeugnissen aktuell nicht mehr automatisch normal.

    NEU gilt die immer häufigere Erfahrung, dass ein Diabetiker, der seinen BZ zuverlässig hypofrei im Rahmen bis HBA1c 6,5 führt und dafür keine regelmäßigen/besonderen Zeiten für Messen-Spritzen-Essen und auch sonst keine besonderen Vergünstigungen beansprucht und hervorragende Zeugnisse und Arbeitsleistungen in seinem Beruf nachweisen kann, überall einen guten Job finden kann.

    Daumendrück, Jürgen
  • immer noch

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 15:35:13
    Vielen Dank für die Antwort.

    Dass eine Verbeamtung (gibt ja med. Tests etc.) etwas diffiziler werden könnte, habe ich mir bereits gedacht.

    Gibt es da Erfahrung wie das mit dem Wunschberuf des Arztes ist? Immerhin hat man auch hier eine größere Verantwortung...
  • .Jürgen

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 16:21:15
    Noch einmal ausdrücklich: Wenn Du mit nem Behindertenausweis und dem Hinweis darauf ankommst, dass Dir spezielle Mess- & Esszeiten und mehr Urlaub und keine Nachtschicht zustehen, kannst Du dich von vornherein als Luhser abhaken.

    Wenn Du für den angehenden Arzt in der Nebensache Diabetes nachweist, dass Du keine besonderen Mess- & Esszeiten brauchst und vollkommen hypofrei über 24 Stunden immer einsatzbereit bist und dabei einen HBA1c um max 6,5 einhältst und in der Hauptsache Medizin zu den 10 besten von 100 gehörst, hast Du mit guter Überzeugungsarbeit sehr gute Chancen :-) von .Jürgen
  • blubbi

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 17:08:57
    Hum, d.h. wenn man, egal ob Lehrer/Arzt/whatever, nicht zu den besten gehört, schwinden die Chancen direkt mal?

    Ich wusste ja es gibt Hindernisse, aber das hört sich schon irgendwie fies an. =/
  • peter

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 19:07:07
    nein absolut nicht , da hast du was falsch interpretiert.
    ich kenne im umkreis zwei ärzte die dm t1 haben , einer davon ist sehr gefragter diabetologe, hat also mit dm gar keine probleme.
    nur hast du zwei völlig unterschiedliche sachen vermengt, arzt - lehrer, natürlich kannst du lehrer werden, die antwort bezog sich auf verbeamtung.
    und da sollen die betreffenden antworten.

  • Katja

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 22:18:46
    Hallo,

    warum suchst Du bei Google nicht mit den Begriffen Verbeamtung Diabetes Arzt oder Verbeamtung Diabetes Lehrer? Da sollte die Trefferquote sehr viel höher sein...

    Viel Glück

    Katja
  • peter

    Rang: Gast
    am 07.11.2009 22:44:27
    was hat denn bitte verbeamtung mit ärzten zu tun ?
    oder will da jemand unbedingt -aMTSarzt- werden ?
    das ist eine verschwindende minderheit, alle anderen sind normale menschen. von peter
  • ????

    Rang: Gast
    am 08.11.2009 00:09:35
    "das ist eine verschwindende minderheit, alle anderen sind normale menschen..."
    wenn du damit ausdrücken willst, dass alle beamten keine normalen menschen sind, hast du dir sicher gewiss einen neuen "freundeskreis" geschaffen. prächtig!! von ????
  • xyz

    Rang: Gast
    am 08.11.2009 05:19:12
    "AMTSarzt" hat nichts mit "Verbeamtung" zu tun.
    Ein "Amtsarzt" ist entweder ein Humanmediziner oder ein Veteriärmediziner.
    In der Regel ist ein "Amstarzt" ein Arzt mit kassenärztl. Zulassung(Humaninmediziner).

    Mir ist ein Mediziner z.B. in Bad Bevensen bekannt,er ist sogar Diabetologe(DDG) und spritzt das beste Insulin was es gibt: tierisches Insulin!

    Warum wohl?
    Er ist aber zu feige,das Maul aufzumachen und zu bestätigen ,das HUMANINSULIN vom Markt verschwinden muß alldieweil es jetzt sogar Krebs auslösen kann und zu sensorischen Störungen ( "unbemerkte Hypoglykämien" ) führt!

    Da sieht man mal wieder wie es mit der Wahrheit und der DDG bestellt ist... von xyz
  • fhgjturz

    Rang: Gast
    am 08.11.2009 16:06:33
    Ist schon recht, Anke - wer zum Sonntag 4.19 Uhr nix besseres zu tun hat, als wie immer Tünnef von sich zu geben, hat ernsthafte Probleme. Du scheinst noch immer nicht verstanden zu haben, dass es kein BESTES Insulin gibt, da jeder Mensch anders ist und reagiert (unabhängig davon, dass es im Thread um etwas vollkommen anderes geht!) Ausser dir "Blödi" hat kein Anderer etwas von AMTSARZT geschrieben, aber schön, dass wir mal darüber geredet haben. Und auf deine (wie immer dusselige) Frage: "Warum wohl?" kann ich dir nur antworten: "Vielleicht ist er einer der WENIGEN, die kein HI vertragen." - was jedoch mit allen Anderen nix zu tun hat! Und ich wandle mal deinen letzten Satz ab: >>Da sieht man mal wieder wie es mit der Wahrheit und der ANKE bestellt ist<< Das ist zu trauring um warzenschwein...
  • dd

    Rang: Gast
    am 08.11.2009 18:57:11
    Ja, der peter alias onmeda-Moderator hat ein vortreffliches Geschick, sich den Elefanten im Porzellanladen zu geben.
    Ha, ha!

    Mit Diabetes Typ1 stehen beim Bund und in den meisten Bundesländern die Aussichten nicht gut, verbeamtet zu werden, ob als Lehrer oder als Arzt.

    Aber, der ärztlichen Aprobation, auch fachärztlichen sowie dem Erwerb eines Lehrerdiploms steht Diabetes nicht entgegen. Dazu gibt es genügend Beispiele.
  • peter

    Rang: Gast
    am 08.11.2009 20:05:39
    na da fühlt sich jemand auf den schlips getreten,
    macht nichts, die aussage ist ja die gleiche.
    nur daß er nicht mitbekomen hat daß sich beamte egal wo, nicht gerade großer beliebtheit erfreuen(natürlich gibt es ausnahmen) aber selten. leider sehr selten.
  • blubb

    Rang: Gast
    am 08.11.2009 20:14:09
    Leute, bekommt euch mal wieder ein. ;-)

    Ich danke euch auf jeden Fall für die vielen Antworten!
    Verbeamtung meinte ich übrigens nicht im Bezug auf den Arzt, sondern auf den Lehrer. ;-)
  • Hawkeye

    Rang: Gast
    am 11.11.2009 14:27:10
    In Zeiten da grosse Firmen und Behörden Bluttests bei den Bewerbern durchführen haben Diabetiker kaum ein Chance auf Anstellung.Abgelehnt werde sie nicht weil sie Diabetes haben nein das nicht sondern mit der Begründung die Stelle sei schon vergeben oder man sei aus X anderen Gründen nicht geeignet für die Stelle.Ausserdem wer seinem Arbeitgeber nicht mitteilt das er Diabetiker ist handelt grob fahrlässig und kann fristlos gekündigt werden!Also hier hilft nur Ehrlichkeit. von Hawkeye
  • afjgasr

    Rang: Gast
    am 11.11.2009 15:37:18
    Erklär mir doch mal bitte, weshalb ich "grob fahrlässig" handle, wenn mein AG nicht erfährt, dass ich DM habe. Weil ich eventuell mit Hypo vom Schreibtischstuhl fallen könnte? Wer mag, kann später mal seinem AG mitteilen, dass er DM hat! Und wie der event. AG durch eine Blutuntersuchung bei einem "gesunden", gesundlebenden Diabetiker den DM feststellen will (ausser durch's C-Peptit) ist auch etwas unklar...
  • Katja

    Rang: Gast
    am 11.11.2009 22:50:47
    Hallo Hawkeye,

    die Chancen sind gut, daß mein Diabetes weder bei einer BZ- noch bei einer HbA1c-Messung auffliegt! Okay, beim C-Peptid hätte ich keine Chance mehr.

    Es ist übrigens falsch, daß man seinen Arbeitgeber von seinem Diabetes informieren muß! Bei einem Kündigungsschutzprozeß kam dieses Thema bei mir auch mal aufs Tapet. Ergebnis: da mich der Diabetes bei der Ausübung meiner Tätigkeit nicht behindert (mit Ausnahme einiger Hypos, die allerdings nur einige Pausen zur Folge hatten), war mein Arbeitsvertrag gültig, obwohl ich den Diabetes (wie üblich) beim Vorstellungsgespräch NICHT angegeben hatte! Mein damaliger Arbeitgeber wollte sich halt auf elegante Weise meiner entledigen...

    Ich habe meinen Diabetes NIE bei einem Vorstellungsgespräch angegeben, und das war auch nie ein Problem. Nach Arbeitsbeginn bin ich immer offen damit umgegangen. Zweimal war ich bei betriebsärztlichen Untersuchungen; beim ersten Mal wurde ich trotz des Diabetes eingestellt, beim zweiten Mal war es ein wirklich offensichtlicher Fall von Diskriminierung, was ein "Arbeitsrechtsanwalt" aber geflissentlich übersehen hat! Offensichtlicher geht es nur noch dann, wenn der Arbeitgeber einem schriftlich bestätigt, daß man wegen einer Erkrankung nicht eingestellt wird...

    Viele Grüße

    Katja
  • Hawkeye

    Rang: Gast
    am 16.11.2009 12:42:19
    Das ist ja alles soweit richtig.Aber möchte einer von euch mit einem Linienbus dessen Fahrer ein Diabetiker ist fahren? Ich darf nur an den Busunfall in Radevormwald erinnern. Der Unfall ist zwar noch nicht ganz geklärt aber auch ein gut eingestellter Diabetiker kann sich nicht sicher sein das nicht doch mal was passiert.Soweit ich weis ist es eh nicht möglich das man mit Diabetes den Personenbeförderungsschein und Busführerschein machen kann.Wer von euch möchte dann noch aus falsch verstandenen Egoismus seine Diabetes verschweigen? von Hawkeye
  • peter

    Rang: Gast
    am 16.11.2009 17:51:59
    das ist wieder typischer ankequatsch,
    was hat irgend ein busunfall mit der frage zu tun?
    und nein du weißt garnichts es gibt busfahrer mit t1 diabetes, in canada einen verkehrspiloten mit t1 dm,
    ein t1 dmler hat im alleinflug die welt umflogen, um d mußte er einen bogen machen.
    ein t 1 diabetiker hat den mount everest erstiegen, fast alle anderen diabetiker haben keine hypos nur du,
    du bist selbst mit deinem manisch verehrten ti nicht in der lage deinen bz sinnvoll zu steuern.
    fange an zu lernen statt von deiner blödheit auf andere zu schließen.
  • Hawkeye

    Rang: Gast
    am 18.11.2009 10:06:28
    Da du zu feige bist und dich nur anonym meldest erübrigt sich eigentlich eine Antwort.Woher willst du eigentlich wissendas ich meinen BZ nicht im Griff habe oder schießt du von dich auf andere?Was meinst du eigentlich wer du bist?Ich hab in meinem vierundsechzig Lebensjahren wahrscheinlich mehr Elend gesehen als du und da waren sicher Dinge dabei die einem ganz schön fertig gemacht haben.Aber wegen DM mir Sorgen machen? Nee,das mit Sicherheit nicht.Meine Diabetes ist eben eine Fehlfunktion meines Körpers und damit hat es sich auch schon.Ich spritz und das ist es auch schon. von Hawkeye
  • ohne Namen

    Rang: Gast
    am 18.11.2009 15:41:25
    >>Ich hab in meinem 64 Lebensjahren wahrscheinlich mehr Elend gesehen als du und da waren sicher Dinge dabei die einem ganz schön fertig gemacht haben.Aber wegen DM mir Sorgen machen? Nee,das mit Sicherheit nicht.Meine Diabetes ist eben eine Fehlfunktion meines Körpers und damit hat es sich auch schon.Ich spritz und das ist es auch schon.<<

    Also ich habe in fast genau sovielen Jahren auch Elend gesehen (war z.B. 3x verheiratet), aber was das mit DM und seinen Spätfolgen zu tun hat, kann ich nicht nachvollziehen. Und dir wegen DM "Sorgen" zu machen lohnt sich bei deinem "hohen" Alter offensichtlich nicht mehr (is eh bald Schluss....) ;-). Allerdings vermute ich, dass du ausser DM noch andere Fehlfunktionen hast, zumindest macht deine Art zu schreiben den Eindruck, denn Spritzen ist eben NICHT alles! von ohne Namen
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 18.11.2009 20:01:37
    Moin Hawkeye,

    warum sollte ich zu keinem INSULINER in den Linienbus steigen? Ich weiß von Insulinern in allen Lebens- und Arbeitsbereichen inkl. Luftfahrt und aktiven Militär und Polizeidienst, die ihre Jobs voll zuverlässig hypofrei erledigen.

    Ich würde mich bei diesen Insulinern sicher fühlen, im Gegensatz zu bei Tablettern, die meistens keine Ahnung von ihrem BZ haben und ohne Auflagen Busse fahren dürfen.

    Bisdann, Jürgen
  • Hawkeye

    Rang: Gast
    am 19.11.2009 09:14:59



    Es ist ja richtig das man mit gut eingestellter Diabetes im Berufsleben seinen Mann steht. Es ging mir nur um die arrogante Art die einige der letzten Schreiberlinge,die da ohne mich zu kennen,mir unterstellen ich hätte noch andere Fehlfunktionen also sprich ich würde sie nicht alle haben.Das anonym ab zu lassen ist mieser Stil.Wenn ich eine Meinung habe dann sollte ich sie auch mit Namen,auch mit einem Nick,vertreten.Ich wollte eigentlich ja nur sagen das Offenheit auch dem Arbeitgeber gegenüber mit Sicherheit besser ist als alles zu verschweigen und sich ,wenn mal was passiert ist, als" armer Diabetiker" outet.Gerade in der heutigen Zeit wo schon die mitnahme eines Bleistift zur fristlosen Kündigung führen kann.Noch ein Wort zu dem Herrn mit den drei oder vier Scheidungen weiter oben.Was sind schon Scheidungen wenn man, wie ich mit 24 ,gezwungen war mein Leben mit dem erschießen eines Menschen zu verteidigen,weil ich damals so blöd war und damals aus Abenteuerlust oder weis Gott was mich geritten hat in die Fremdenlegion zu gehen.Das ist das Elend was ich meinte aber ich denke das hat hier nun nichts mehr verloren. von Hawkeye
  • Kibuzkibowski

    Rang: Gast
    am 19.11.2009 14:48:47
    Hey Hawkeye, schön dass du dich wieder selbst geoutet hast - du bist also der, dem sein Leben jetzt schei...egal ist, weil er schon so viel "Elend" erlebt hat. Wenn ich mich recht besinne, hattest du in diesem Zusammenhang hier schon mal einen auf die Mütze bekommen. Was bitte hat dein selbstverschuldeter Fremdenlegionaufenthalt mit Diabetes zu tun? Ganz nebenbei solltest du nicht vergessen, dass es immer solche und solche geben wird, egal ob AN oder AG. Mit Sicherheit bist du nicht der Richtige, um zu entscheiden, was für andere falsch oder richtig ist, das kannst du für dich tun und das war's schon! Und zu deinem: "Das anonym ab zu lassen ist mieser Stil.Wenn ich eine Meinung habe dann sollte ich sie auch mit Namen,auch mit einem Nick,vertreten" - das würde nur dann begrenzt Sinn machen wenn man sich mit realem Vor-u.Nachnamen meldet, denn "Thomas", "Ingrid" oder "Hawkeye" sind genau so anonym, wie "ANONYM" oder "ohne Namen", also vergiss es! Übrigens, solange man sich in einem Forum nicht anmelden muss und die IPs verschlüsseln kann, muss man sich über die Aussagen hier nicht wundern. von Kibuzkibowski
  • Kalle

    Rang: Gast
    am 19.11.2009 15:04:03
    Hab gerade deinen Beitrag gelesen, konnte mich auch an die damalige Diskussion besinnen. Nach kurzer Suche fand ich folgendes: "Jeder soll es so machen wie er will.Ich für mein Teil habe keine Lust vom Rest der Gesellschft als Quasiejunkie angesehen zu werden.Ich kann jeder Zeit die Spritzerei sein lassen.Ob ich mit 60 oder mit X Jahren sterbe ist mir völlig egal.Ich bin jetzt 59 und ich denke den Rest des Lebens auch ohne Insulin hinter mich zu bringen.Ich bin mit 46 Jahren aus der Fremdenlegion ausgeschieden und habe so einiges gesehen und erlebt .Alle Folgen der Diabetes können mich nicht schocken"
    Dann muss Hawkeye allerdings in einem Jahr um 5 Jährchen gealtert sein. Den Rest spare ich mir. von Kalle