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netzhautschäden.
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catherina
Rang: Gastam 24.09.2009 17:50:17
hallo leute!
ich war letzte woche wieder mal beim augenarzt und diesmal sah alles nicht so gut aus wie vorher. er hat die ersten diabetesbedingten netzhautschäden bei mir festegestellt.
seitdem fühle ich mich sooo mies... ich habe angst das ich bald nicht mehr so klar sehen werde.. mir machts nichts mehr spaß ich will einfach aufgeben und lassen alles so wie es ist.. kein messen kein spritzen mehr- seit 15 jahren hab ich wirklich alles gegeben und um meine gesundheit gekämft und jetzt das!
alles war umsonst..
hat jemand von euch hier erfahrungen mit sowas?
wie fühlt ihr euch dabei? oder wars für euch auch so schlimm woihr das zum ersten mal erfahren habt?
ich würde mich freuen für euere antworten.
machts gut!! von catherina -
Jürgen
Rang: Gastam 24.09.2009 20:43:31
tscha: schöne Sch...!
Hat mir mein Dok 91 in einem der ersten Gespräche direkt nach meiner Diagnose angedroht, dass Diabetes sich halt fortschreitend selbst verschlimmert und zu der Verschlimmerung halt immer mehr Folgeschäden zählen, und das auch bei bester Compliance! Dass mir das nicht gefallen hat, kannst Du dir denken, aber ich finde, er war wenigstens ehrlich.
Klar hab ich mich mit nur einer Niere und schon vor dem Diabetes gehbehindert in der Projektion als erstes an der Dialyse und im Rollstuhl gesehen und mit der Zeit den immer festeren Entschluss gefasst, dass ich diese und weitere Endpunkte so spät wie möglich erreichen wollte. Deswegen hab ich mich eigentlich von Anfang an nach der Maxime gerichtet, die ich kürzlich noch von einem der Ddorfer DFI-Professoren gelesen hab: Wenn ein anderer Diabetiker bessere BZ-Werte produziert als du, sieh zu, wie er das macht, und gib nicht eher Ruhe, als bis Du das auch schaffst!
Mit dem Internet wurden die Möglichkeiten häufiger, andere mit besseren BZ-Verläufen zu treffen, und so schaff ich etwa seit der Jahrtausendwende einen HBA1c um 5 und einen BZ meistens bei max 140-120-100 mg/dl 1-2-3 Stunden nach möglichst jedem KH-Input.
Klar würde mich enttäuschen, wenn ich jetzt vor son diabetischen Endpunkt laufen würde, aber andererseits hab ich in der Selbsthilfe reichlich Leute schon in den ersten 5 Jahren oder gar schon bei ihrer Diagnose davor gesehen. Ich bin also schon sehr lange sehr gut dabei weg gekommen.
Bevor Du jetzt anfängst, meine 140-120-100 nachzumachen, schau lieber erst einmal zu, wie Du Deine Abstände zwischen min und max BZ verringert bekommst. Denn viele Augenärzte sagen heute, dass ein HBA1c um 6,5 mit min um 120 und max um 220 besser ist, als einer um 5 mit min um 70 und max 1 Stunde nach dem Essen um 270. Solche Verbesserungen können das Rad zwar nicht mehr zurück drehen, aber vielleicht doch dafür sorgen, dass es sich langsamer vorwärts dreht und vielleicht sogar ab und zu mal für ein paar Tage stehen bleibt ;-)
Daumendrück, Jürgen -
peter
Rang: Gastam 24.09.2009 21:26:06
sorry aber was meinst du hast du besonderes ?
das haben viele , und noch mehr die es nicht wissen.
da wird eine fluoreszensangio gemacht, dann wird gelasert.
du tust das deine, mit den werten, verzichtest auf ass(aspirin), und nach ein paar sitzungen ist die sache ausgestanden.
auch bei der retinopatie gilt wie bei vielen sachen - sofort reagieren, denn durch warten wird nichts besser nur schlechter. von peter