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  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 11.09.2009 09:28:20
    Moinmoin,

    hat Euer Dok Euch gesagt, dass Ihr schon als Prädiabetiker nur noch etwa 20% Eurer gesunden Menge an insulinproduzierenden Beta-Zellen hattet?

    Bin echt gespannt, Jürgen
  • Thomas

    Rang: Gast
    am 11.09.2009 21:45:21
    Nein, so hat er es nicht gesagt.
    Nur das es eine abwendbare Vorstufe zum manifestierten Diabetes ist. von Thomas
  • Joa

    Rang: Gast
    am 11.09.2009 23:43:44
    Hallo Jürgen,

    > Jürgen schrieb:

    > hat Euer Dok Euch gesagt, dass Ihr schon
    > als Prädiabetiker nur noch etwa 20%
    > Eurer gesunden Menge an
    > insulinproduzierenden Beta-Zellen hattet?

    Ich fürchte, Du bist auf einem Trip.

    Es ist schei.egal, wieviel % der Betas beim Typ 2 noch werkeln. Aber es ist verdammt wichtig, will man ein Fortschreiten verhindern, die Faktoren zu minimieren, die zu einem dynamischen Fortschritt des Beta-Zellsterbens führen.

    Und dass der von Dir bereits angeführte Prof. DeFronzo das mit den 20% so gesagt hat, kann ich mir auch erst mal nicht vorstellen.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.09.2009 00:57:26
    Moin Joa,

    im anderen Thread hast Du grad erst geschrieben
    >Ich denke, Dein zitierter Doc hat da der Öffentlichkeit
    >schlicht den allgemeinen Kenntnisstand der
    >Diabetologie seit Anno Tabak vermittelt.

    Und jetzt kannst Du dir da plötzlich nicht vorstellen???

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 12.09.2009 01:31:38

    Moin Jürgen,

    haste mich erwischt!

    Ist jedenfalls, wie zitiert nicht so ganz stimmig.

    Ließe sich noch weiter drauf eingehen, aber erst mal täte mich interessieren, was Prof. DeFronzo denn nun da tatsächlich vorgetragen hat.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.09.2009 03:18:28
    Moin Joa,

    Du hast Recht, für die proaktive Selbstbehandlung ist egal, wie viel die Betas jeweils noch leisten. Denn dabei halten wir Betroffenen die Last darauf sowohl Glukose- wie auch BZ-mäßig möglichst gering, mit gerade mal so viel an Medis, wie irgend nötig ;-)

    Die DeFronzo-Rede hab ich bis jetzt nur zum Bezahlen gefunden, oder so zusammengefasst wie hier http://www.dlife.com/dLife/do/ShowContent/inspiration_expert_advice/expert_columns/garnero_0608.html


    Heute frag ich nicht mehr für mich nach den Hintergründen, sondern für meine Kinder und Enkel. Denn die müssen nicht nur mit meinen Genenenanteilen leben, sondern auch mit den gesellschaftlich wirtschaftlichen Folgen unseres Umgangs mit dem DM - mit einem Nachlauf von immerhin 20-30 Jahren.

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 12.09.2009 13:19:04

    > Jürgen schrieb:

    > http://www.dlife.com/dLife/do/
    ShowContent/inspiration_expert_advice/
    expert_columns/garnero_0608.htm

    Der Link funktioniert offenbar nicht direkt.
    Wenn man auf der Seite in das Suchfeld oben DeFronzo & ADA eingibt scheints Du den ersten Treffer gemeint zu haben.

    Die Aussage dort ist m.E., wie Du ja letztlich auch geschrieben hast dass das Problem lange vor der Diagnose besteht.

    Der Schluss ist, dass die sinnvollen Behandlungsmethoden für Typ 2 viel früher etabliert werden müssten.

    Letztlich gehört dazu auch, und sicher an 1. Stelle eine Life-Style Veränderung. Aber eben auch die Unterstützung "schwächelnder" Stoffwechselabläufe durch dafür geeignete medikamentösen Maßnahmen.

    Insofern also eigentlich schlicht ein nachvollziehbarer und logischer Gedanke, der sich insbesondere durch die Fortschritte in der Typ-2 Diabetologie hinsichtlich Ursachen und (multiplen) Zusammenhängen zwingend ergibt. ;-)

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.09.2009 15:18:26
    Moin Joa,

    wenn mit Lifestyle-Änderung gemeint ist, dass ein neu diagnostizierter Betroffener mit Futter und Bewegung seinen BZ direkt möglichst gesund steuert, wie das Drucker Frank im Thread "BZ-Messen als Schlüsselwerkzeug" im Onmeda-Forum macht, stimme ich voll mit Dir überein. Der Mann war kurz vor Ostern mit HBA1c 10und diagnostiziert worden und hatte schon 14 Tage später nach dem Essen keinen BZ mehr über 200mg/dl produziert. Heute spielt sich praktisch alles unter 150 bei ihm ab, und wenn dann doch mal drüber, senkt er das sofort immer mit zusätzlicher körperlicher Arbeit oder auch Tretmühle ab.

    Allerdings geht’s leerlaufmäßig bei ihm nur meistens auf 90-100 mg/dl, und hier würde ein bisschen Metformin wahrscheinlich schon helfen, vor allem für die Langzeitperspektive. Aber nach allen angsprochenen Doks ist der Mann gesund, wenn er sich so verhält, und braucht keine Medis. Die Idee, dass er weniger Betas haben könnte, fänden sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit milde ausgedrückt lächerlich.

    Bisdann, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 12.09.2009 15:38:47
    > Allerdings geht’s leerlaufmäßig bei ihm
    > nur meistens auf 90-100 mg/dl,

    Kommt auf das verwendete Messgerät an.
    Mit einem Contour oder Compact+, vollblutkalibriert wäre es schon leicht auffällig.

    > und hier würde ein bisschen Metformin
    > wahrscheinlich schon helfen, vor allem
    > für die Langzeitperspektive

    Das wäre vermutbar.
    Dann sollte der Mann seinem Doc mal ein Labor auf Proinsulin abringen?

    Wenn der auffällig wäre und der Doc weiter mauert, dann sollte der "Drucker Frank" mit einem anderen Doc weiterverhandeln.

    Gruß
    Joa

    p.s. Zur Not den Proinsulincheck selbst bezahlen. Lt. meinem Doc 43,- ¤.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 12.09.2009 16:42:24
    keine Ahnung, was der fürn Messer hat. Aber danke für den Rat! Prob is nur, dass er sich heute wie Äffchen freut, dass er geschafft hat, was alle seine Doks für unmöglich gehalten hatten, und dass er ihnen aber jetzt gerne glaubt, dass das Ergebnis nicht nur super gut ist, sondern auch völlig gesund sei. Also Null Testantrieb :-( von Jürgen