Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Depression wegen Erblindung

  • Georg

    Rang: Gast
    am 27.09.2002 13:57:46
    Hallo Abaka,

    ich finde den Beitrag von Peter auch
    daneben :-(

    Es gibt tatsächlich diverse Hilfsmittel
    für Blinde, so auch sprechende PCs
    etc. Aber zunächst solltet Ihr doch
    nochmals qualifizierte Hilfe in einer
    Uniklinik suchen. Köln hat einen sehr
    guten Ruf. von Georg
  • Peter

    Rang: Gast
    am 27.09.2002 18:07:15
    Vielleicht etwas für den Namensvetter dabei:

    http://www.audiodata.de/d/index.html

    Peter
  • Abaka

    Rang: Gast
    am 28.09.2002 00:21:21
    Danke für die Adresse. Ich werde es versuchen. von Abaka
  • Abaka

    Rang: Gast
    am 28.09.2002 00:26:01
    Hallo Peter, ich kann mir vorstellen wie genervt Du warst. Es ist auch gut zu hören, daß man sich ohne grosse Gewissensnot zurücknehmen darf. Der Stress bei mir rührt daher, daß ich glaube nicht genug zu tun. Das ist sicher bei Deiner Frau auch so gewesen. Dein Namensvetter äußert seine Erwartungen an mich nicht, so muß ich mir ausmalen was von mir erwartet werden könnte. Das ist sehr anstrengend.
    gruß Abaka
  • Melly

    Rang: Gast
    am 15.10.2002 13:16:55
    Hallo, sag mal kümmerst Du Dich eigentlich allein um Deinen Mann? Mir scheint, Du brauchst mal dringend Urlaub. Für die Angehörigen ist sowas schwer, aber wenigstens einen Tag in der Woche solltest Du Dir für Dich Zeit nehmen. Das dein mann das nicht so einfach wegsteckt, versteh ich schon. Aber irgendwie muß es weiter gehen. Wenn er aus seiner Depression nicht allein rauskommt, solltet ihr mal überlegen euch professionelle Hilfe zu holen. Ich arbeite in einem psychiatrischen Krankenhaus und weiß, wie schwer es ist eine solche Krankheit als Betroffener oder Angehörige zu erleben. Ich drück Euch die Daumen von Melly
  • Abaka

    Rang: Gast
    am 16.10.2002 00:54:58
    Hallo Melly. Dein Vorschlag ist gut, aber nicht umzusetzen. Natürlich versuche ich Freiräume für mich zu schaffen, die Situation ist aber so neu für uns beide. In meinem Kopf kreist seit Wochen nur das eine Thema: die Blindheit. Ich kann mich davon sehr schlecht befreien. Es scheint alles ausweglos. Es kommen ja auch noch die Pflichten hinzu, die mein Mann sonst übernommen hatte: Finanzen, handwerkliche Arbeiten, alle möglichen organisatorischen Dinge. Mir steht eine Wohnungsauflösung ins Haus, bei der mir niemend helfen kann.
    Das klingt alles so egoistisch wie es da steht, meine Situation ist nun einmal so: Verzweiflung über den körperlichen Zustandmeines Mannes und Mitleiden (kein Mitleid). auf der anderen Seite die Notwendikeit alles leisten zu müssen, und fast alles alleine. Wir sind beide in einer verzweifelten Situation.
    von Abaka
  • Thomas

    Rang: Gast
    am 17.10.2002 09:57:19
    Ich frage mich, wie es so weit hat
    kommen können? Ein Diabetes muß
    jahrelang bestehen und ignoriert
    werden, um solch massive Schäden
    zu verursachen.

    Mit den vielfältigen Therapiemöglichkeiten
    und mit Hilfe eines Diabetologen kann
    man mit Diabetes gut leben und alt
    werden.

    Daß Ihr Euch nun auf die neue
    Situation erst mal einstellen müßt,
    ist klar, aber nur Mut, es geht schon!
    Falls keine augenärztliche Hilfe mehr
    möglich ist, müßt Ihr Euch der neuen
    Situation mit Kreativität stellen. Es
    gibt viele Hilfsmöglichkeiten.

    Auch Blinde führen ein lebenswertes
    Leben. Ich habe schon einige
    kennengelernt.

    Im übrigen: Auch alle allein Lebenden
    müssen sich um alles kümmern und
    organisieren ... das packst Du schon. von Thomas
  • Melly

    Rang: Gast
    am 18.10.2002 02:40:47
    Hey, klaro ist das heutzutage kein Problem mit dem therapieren des Diabetes! Vorausgesetzt, man weiß das man den hat!!! Und da liegt der Hase im Pfeffer. So ein "jugendlicher" Diabetes macht sich schon heftig bemerkbar. Doch trotzdem werden viele erstmal falsch behandelt, weil auf Diabetes keiner kommt. Und beim "Alterdiabetes" ist das genauso. Wenn man keinen pfiffigen Hausarzt hat, der das mal mittestet, dann kann so ein Diabetes schnell mal gar nicht bemerkt werden. Bei uns auf Station wird bei allen Pat. die kommen erstmal ein BZ Tagesprofil gemacht. Und da wird soo ost was festgestellt, das glaubt man gar nicht! von Melly
  • Melly

    Rang: Gast
    am 18.10.2002 02:46:04
    Das glaub ich Dir gern, das Du irre viel zu tun hast. Nimm Deinem Mann aber nicht alles ab. Er muß selber mit im Alltag helfen, sonst fühlt er sich bald nutzlos und als Belastung. Es ist nicht egoistisch, wenn Du Dir mal "frei" nimmst. Das brauchst Du zum Ausgleich, sonst bist Du nächstes Jahr fertig für die Klapse! Hast Du gestern den Film Und plötzlich wird es dunkel in meinem Leben gesehen? Der war richtig klasse fand ich und die Reprtage bei Stern TV im Anschluß auch. Mußte gleich an Euch beide denken. Kann mir ja auch irgendwann mal so gehen. Es ist sicher nicht leicht, aber das Leben wird auch weiter seine schönen Seiten haben. Hatte mal nen Diab. der blind war auf Station. Der kam super klar. Der hat mich an der Stimme erkannt, obwohl ich damals als Schülerin selten da war. von Melly
  • Abaka

    Rang: Gast
    am 19.10.2002 01:37:15
    Hallo Thomas, Diabetes ist tatsächlich niemals diagnostiziert worden. Ärzte sind derart überlastet, daß sie sich keine Zeit für den einzelnen Patienten nehmen können oder wollen. Rauchen Sie?, trinken Sie? sind die Fragen und dann gibt es ein paarTabletten. Ende. Versuche einmal einen Termin beim Augenarzt oder bei einem Diabetologen zu bekommen: Augenarzt 3-4 Monate, Diabetologe noch länger. Die Damen in der Rezeption sind unerbittlich und erkennen Notfälle nicht an. Und Du wunderst Dich, daß jemand über Jahre an Diabetes leidet und sämtliche ärztlichen Untersuchungen ohne Befund übersteht. Jetzt haben wir endlich einen guten Diabetologen gefunden, der mit höchstem Einsatz versucht, die Spätschäden in Griff zu bekommen.
    Alles Gute Abaka