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Schwangerschaft und Rethinopathie
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Nicki
Rang: Gastam 05.09.2002 23:20:56
Ich bin 31 Jahre alt und habe seit 25 Jahren Diabetes I. Es war schon immer mein Wunsch Mutter zu werden. Aus verschiedenen Gründen hat sich das bisher noch nicht verwirklichen lassen. Allerdings habe ich seit 10 Jahren auf beiden Augen eine Rethinopathie und seit 1 Jahr Gefäßneubildungen und Einblutung auf einem Auge. Hat jemand Erfahrung mit Schwangerschaft und Spätschäden in diesem Stadium? Ich würde meinen Traum so gerne verwirklichen, habe allerdings Angst zu erblinden. Ich freue mich über jede Antwort. -
Dany
Rang: Gastam 06.09.2002 12:43:45
Hallo,
würde in deiner Stelle mit deinem Augenarzt und dem Diabetaloge sprechen, sie wissen am besten, wie sie dir helfen können und was gut ist.
Und ich bin selbst seit Juni dieses Jahres an Typ 1 erkrankt, und habe auch noch keine Kinder, versuchen schon seit Jahren. Bin auf einem Auge blind (seit der Geburt-Ärztefehler), und auch Schwerhörig. Bis die Ärztin mir gesagt hat, das ich auch an APC Restistenz(Thrombose) erhöht bin, da ich vor neun Jahren dies hatte. Hat mir auch schon gesagt, das ich mit der Schwangerschaft erstmal fernhalten soll.
Wenn du lust hast, kannst du mir ja mailen. von Dany -
Marga
Rang: Gastam 06.09.2002 13:47:16
Hallo Anonym,
um hier zu einer Entscheidung zu
kommen, solltest Du Dich gemeinsam
vom Diabetologen/Augenarzt/Gynäkologen
beraten lassen.
Möglicherweise wäre es ratsam,
vorher die schon vorhandenen
Schäden an den Augen zu behandeln,
um ein Fortschreiten zu verhindern -
z.B. Lasern, ggfs. Vitrektomie. von Marga -
Anonym
Rang: Gastam 06.09.2002 19:23:09
...ich habe in den nächsten Wochen bereits Termine mit Augenarzt und Diabetologe. Hab allerdings die Befürchtung, daß mir zu einer Schwangerschaft abgeraten wird. Hast Du Erfahrung mit Schwangerschaft und Spätschäden? Lt. Internet-Recherche verschlimmert eine Schwangerschaft bestehende Spätschäden. -
Anonym
Rang: Gastam 06.09.2002 19:27:47
Danke für Deine Antwort. Es ist echt schwer zu entscheiden, ob man für den Kinderwunsch seine Gesundheit aufs Spiel setzten soll. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt - oder?
Bevor ich mich tatsächlich für eine Schwangerscharft entscheide, möchte ich mich so gut als möglich informieren und die besten (was noch möglich ist) Voraussetztungen zu schaffen. von Anonym -
Marga
Rang: Gastam 06.09.2002 20:28:51
Hallo Anonym,
falls Du mich angesprochen hast:
Ich habe keine Erfahrung mit
Schwangerschaft, bin auch im
Rentenalter, habe halt Erfahrung
mit dem Augenthema.
Kannst Du bitte mal die Internet-
adresse nennen, wo Du etwas über
Schwangerschaft und Folgen für
die Augen gelesen hast? von Marga -
Anonym
Rang: Gastam 07.09.2002 10:21:46
Über 'Diabetes und Schwangerschaft' findest Du einiges unter der Adresse : http://www.uni-duesseldorf.de/diabetes/fachthemen/136.htm
Welche Erfahrung hast Du mit den Augen? -
Marga
Rang: Gastam 07.09.2002 10:36:24
Hallo,
danke für den link, werde ich mir
ansehen.
Ich war blind, wurde erfolgreich
vitrektomiert und kann wieder
ganz gut sehen ;-) von Marga -
Marga
Rang: Gastam 07.09.2002 10:39:41
Hallo,
der link ist offenbar nicht richtig
oder nicht mehr gültig, es erscheint
"Bad request" :-( von Marga -
Anonym
Rang: Gastam 07.09.2002 15:18:57
Hab den Link noch mal überprüft - der ist schon richtig...
Gruß -
Marga
Rang: Gastam 07.09.2002 15:32:19
Bei mir erscheint die erwähnte
Fehlermeldung. Ich habe aber auf
einer anderen Seite der HHU
folgendes gelesen:
"Nach Feststellung der Schwangerschaft
ist eine ophthalmologische Fundusuntersuchung
in Mydriasis erforderlich. Bei geringer, nichtproliferativer
diabetischer Retinopathie ist die Prognose in der Regel
gut. Bei schwerer nichtproliferativer und bei proliferativer
Retinopathie besteht ein hohes Risiko der
Verschlimmerung im Laufe der Schwangerschaft.
Wenn Fundusveränderungen vorliegen, sind bis zur
Entbindung regelmäßige augenärztliche Kontrollen
notwendig." von Marga