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Abwehrhaltung im Unterzucker

  • Claudia Breuer

    Rang: Gast
    am 15.02.2011 11:07:26
    Hallo!
    Ich habe da mal eine Frage und ich hoffe jemand kann uns einen Tipp geben! Meine Tante hat Diabetes Typ 1 seit sie 6 Jahre alt ist (jetzt ist sie 64), und hat ihn an sich gut in Griff. In letzter Zeit fällt sie allerdings häufig in starken Unterzucker so dass sie von uns "zurück geholt" werden muss. Das gestaltet sich allerdings immer total schwierig, sie weigert sich total was zu sich zu nehmen und beschimpft alle und wehrt sich auch körperlich total, was die Sache echt ziemlich erschwert. Hinterher erinnert sie sich an nichts mehr.
    Ist das normal??? Wie kann man damit umgehen? In so einer Situation zählt ja oft jede Sekunde da ist ihre Abwehrhaltung echt ziemlich hinderlich...
    Ich hoffe es kann uns jemand helfen, vielleicht kennt jemand von Euch so was? Woher kommt das??
    Vielen Dank!!
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 15.02.2011 12:23:30
    Normal ist das nicht! Wenn Deine Mutter dermaßen aggressiv reagiert, ist da wahrscheinlich schon länger etwas im Busche, und Ihr solltet dringend den Arzt konsultieren.

    Siehe: http://de.wikipedia.org/wiki/Hypoglyk%C3%A4mie

    Gruß, Robert

    von Robert B.
  • peter

    Rang: Gast
    am 15.02.2011 12:32:17
    völlig normal, grundsätzlich gilt -> alles was in einer hypo gesagt wird ist als "nicht gesagt" zu werten.
    soo extrem kommt es nicht auf die sekunde an, auch allein lebende überleben eine hypo.
    empfehlung für helfer, möglichst nicht reden, das geht total auf den wecker, und macht agressiv.
    sachen anbieten die derjenige mag.
    tz mögen viele nicht , cola ist mit strohalm genommen oft angenehm. traubensaft, orangensaft.
    und dann in ruhe lassen, es dauert ca 20-30 minuten.
    -in einer ruhigen minute mal miteinander reden, , und vor allem rechtzeitig mit weniger be den bz abfall bremsen.
    auch ein sog hypotraining ist meist nützlich.
    sollte die tante mit ihrem doc mal sprechen.
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 15.02.2011 13:02:38
    Mein Vorschreiber hat das wesentliche schon gebracht - von stiller Einkehr bis Aggression ist bei einer Hypo alles drin! Allerdings finde ich die Aussage "in letzter Zeit häufig Hypos" bedenklich - da sollte vllt. an der Einstellung (Medis + Geist) bei der Dame etwas geändert werden. Ein Arztbesuch wäre von Nutzen. Als Diabetiker sollte auch mal über den Besitz eines Glukagon-Notfall-Kits nachgedacht werden. von Rudi
  • Breuer

    Rang: Gast
    am 15.02.2011 21:36:09
    Aha, interessanter Link, danke!!
  • Claudia

    Rang: Gast
    am 15.02.2011 21:44:00
    Ok, danke, ja sie war schon beim Arzt, aber es hat nix geholfen. Ich denke das passiert gerade so ca. 1x die Woche, wie oft ist normal?? Sorry wenn ich bisschen naiv frage so gut kenn ich michnoch nicht aus. Wie meinst Du das Medi + Geist?
  • peter

    Rang: Gast
    am 15.02.2011 22:15:29
    diabetiker gehen regelmäßig alle drei monate zu ihrem diabetologen zur allg. kontrolle und wenn sie es selbst nicht können zur therapieanpassung.
    und ganz besonders t1er.
    daher ist es logisch daß sie beim arzt war,
    und wenn der ihr kein hypotaining verordnet soll sie ihn wechseln. daß ihr völlig ohne hintergrundwissen dabei nicht helfen könnt ist klar.
    ihr könnt sie moralisch unterstützen daß ihre therapie besser wird.
    wer das selbst nicht schafft geht zu einer kompetenten schulung, auch die gibt es,
    unabhängig oder in kombination mit hypotraining.
    und um diesen bereich zu regeln gibt es kompetente diabetologen , voraussetzung die tante erzählt beim arzt die wahrheit, und beschönigt nichts.
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 16.02.2011 01:33:56
    "Naiv" und "fragen" bedingen sich - eben weil du "unwissend" bist, fragst du doch. Das finde ich besser als "Alleskönner und -wisser". Keiner weiss alles (auch wenn manche so tun!). Mit "Medis + Geist" meinte ich, dass einerseits ihre Medikamentierung überprüft werden sollte (kann sie in Verbindung mit ihrem Arzt selbst tun) und sie sollte natürlich die richtige (geistige) Einstellung dazu haben. Diese setzt natürlich Wissen über die Krankheit und die Behandlung voraus. Spätestens nachdem ich nach 'ner Hypo das erste Mal im KH munter wurde, habe ich mir Gedanken über event. eigene Fehler gemacht. Ansonsten kann ich mich meinem Vorschreiber voll anschliessen. Hypos passieren jedem Diabetiker - sie sollten aber nicht zur "Gewohnheit" werden. von Rudi
  • joaquim

    Rang: Gast
    am 16.02.2011 09:37:29
    @ >>>diabetiker gehen regelmäßig alle drei monate zu ihrem diabetologen zur allg. kontrolle >>>
    Mein Arzt meint das ich das nicht brauch bei meinem Hb1C-Wert von 6.8-7,0 wäre eine halbjährliche Kontrolle aussreichend.Mir hat noch niemand gesagt das man alle drei Monate so eine Untersuchung machen muß.
  • peter

    Rang: Gast
    am 16.02.2011 10:36:29
    wir können nicht wissen was dein arzt meint und womit du zufrieden bist. - das mußt du für dich klären.
    normalerweise gehrn dmler alle 3moate zur kontrolle, das gibt sicherheit. und wenn man keine fragen hat sagt man das und beläßt es beim labor.
    nicht ohne grund fragt die kk beim reha/pumpen/schulungs-antrag nach dem pass, der auf quartalsuntersuchugen basiert.
    (nur nebenbei kenne ich keinen arzt der eien halbjahresbedarf, ohne grund verordnet - schon wegen der budgetierung )
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 16.02.2011 11:55:23
    Würde zwar einen HBA1c-Wert von 6,8-7 als weit über gesund ansehen und nicht haben wollen, aber wo als Interventions-Größe, mit der eine Behandlung als reif für die nächste Intensivierung gesehen wird, 7-8 gilt, warum sollte da jemand, der mit 6,8-7 zufrieden ist, alle viertel Jahre zum Dok rennen? Zumal die DMPs den Halbjahres-Intervall als Option anbieten? von Jürgen
  • Claudia

    Rang: Gast
    am 16.02.2011 20:34:08
    Ok, vielen Dank, das hilft weiter. Ich werd sie mal auf die Artzbesuche und so ein Training ansprechen, was beim Arzt so genau lief weis ich nicht. Was ich leider mit Gewissheit sagen kann ist dass sie immer versucht die Krankheit möglichst zu verdrängen, am besten weis keiner Bescheid und spricht sie drauf an. Dabei findet es keiner schlimm, außer dass wir uns halt grad sorgen machen. Danke aber sehr!!
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 17.02.2011 02:00:56
    ich muß jürgen rechtgeben, wenn er sagt, daß ein hba1c ab 6,x bedenklich ist. blutuntersuchungen und besprechung ist alle 3 monate standard. diabetologen sind auch bei 1ern angesagt.

    wenn deine tante 1*wöchentlich eine schwere unterzuckerung hat, und neurologische ausfälle sind zeichen einer schweren unterzuckerung, ist eine veränderung der therapie notwendig. ob deine tante nun umkippt, oder sich einfach nicht mehr erinnert, was sie macht, ist dabei egal.

    www.diabetesdorfalthausen.de ist ein auf typ1 spezialisierter diabetologe der schulung mit unterbringung anbietet. schaue dir auch die linkliste an, und reiche die ausdrucke auch deiner tante weiter. seine schulung ist auch eine 1a einstellung. deine tante kann dem arzt auch per anruf vor einer entscheidung anrufen und fragen stellen auserhalb der schulungszeiten. von thomas2002
  • Hannah

    Rang: Gast
    am 17.02.2011 09:30:21
    1. Handelt es sich um die Tante
    Sinnerfassend lesen muss wohl
    erst erlernt werden.
    2. Was heißt "Senioren in diesem Alter...."
    wenn die Dame gerade mal 64 und keineswegs hoch in den Achtzigern ist? von Hannah
  • peter

    Rang: Gast
    am 17.02.2011 10:18:32
    natürlich ist das komplett schwachsinn,
    von anke, unserem forentroll.
  • Thommy

    Rang: Gast
    am 19.02.2011 03:48:52
    Die Unterversorgung des ZNS mit Glukose bewirkt
    neuroglykopenische Symptome, wie Schwindel, Müdigkeit oder Verwirrtheit.
    Aggressive Verhaltensweise gehört auch dazu.
    Hier ist dafür Sorge zu tragen das sich schnellstens Glucose zugeführt wird und der Bz sich normalisiert.
    Lies mal mein Buch:"Diabetes-na und?",Prof.Dr. Mehnert hat das Vorwort verfasst.
    Ich befinde mich mit 53 Jahren bereits im Schwebezustand,weil sich bei mir die unbemerkten Hypoglykämien häuften und Prof.Dr.Mehnert sowie mein Hausarzt Dr.med.Rolf Benz mir erklärten "ich müße an meiner Einstellung etwas ändern".
    Sie unterliessen es mich über die extreme Gefährlichkeit von gentech.hergestelltem Humaninsulin aufzuklären und liessen mich ins offene Messer rennen. Analoga ist übrigens auch nicht viel besser -wer will denn schon auch noch Krebs haben nebst seinem Diabetes!-Du oder deine Tante?
    Pass auf das das nicht deiner Tante(64) auch passiert!! von Thommy
  • peter

    Rang: Gast
    am 19.02.2011 09:40:24
    der ankeschwachsinn wird immer schlimmer,
    --nftt--
  • havier

    Rang: Gast
    am 19.02.2011 19:45:44
    "der ankeschwachsinn wird immer schlimmer"

    bist du sicher dass sich das noch steigern lässt ?

    * und was kommt nach dem Gipfel ? *
    von havier
  • peter1

    Rang: Gast
    am 19.02.2011 20:04:53
    es wird schlimmer, merkt man ja an den inzwischen 4-5 niks die sie sich hier gibt und sich selbst antwortet, und wie es endet wenn der administrator, nicht mehr mit dem löschen nachkommt, haben wir beim diabetesforum dd und beim forum diabetes news, gesehen niemand findet mehr was vor müll den sie verbreitet, das war das ende dieser foren. hast du nicht gelesen sie hat inzwischen unter 150 namen geschrieben, ua als ärztin, als rechtanwalt, immer aber als paranoide irre.
  • havier

    Rang: Gast
    am 20.02.2011 00:29:02
    @87.146.239.176

    leider endet wiedereinmal ein thread mit diesem thema. Eigentlich wäre das hier ja ein "nettes" Forum, doch mittlerweile .... naja, egal... jedenfalls stellt sich mir schon die Frage ob man hier nicht härtere Massnahmen ergreifen sollte.
    Manche Menschen sitzen wegen geringerer Übel in der Geschlossenen.

    Letztendlich wäre vielleicht eine Registrierung auch eine Möglichkeit die Müllhalde vor der Tür zu lassen.

    * Wesen die die Welt nicht braucht *







    von havier
  • Thommy

    Rang: Gast
    am 20.02.2011 01:58:49
    * Wesen die die Welt nicht braucht *

    Meinst du dich selbst damit? von Thommy
  • anke-patscher

    Rang: Gast
    am 20.02.2011 03:36:52
    nein, anke eberleh aus berlin, veganer alkoholiker mit waisenrente und 136 nicks, von denen einer THOMMY lautet - DU warst gemeint. schreib uns doch mal deine telefonnummer, falls du es nicht begreifst, damit wir dir es aller 5 min erklären können. von anke-patscher
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.01.2012 13:47:59
    Lest mal das Buch von Thomas Fuchsberger-er befindet sich leider bereits seit Okt.2010 im Schwebezustand (lt. Prof. Dr. Mehnertim Nachruf)

    Eure Oma tut mir sehr leid -ob sie wohl bis heute überlebt hat?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.01.2012 14:57:18
    na anke mal wieder was sinnloses ablassen?
    eigentlich reichen die blöden golfer!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 01.01.2012 22:00:10
    Man-o-man, Anke, zu gar zum Lesen bist du nicht nütze! Warum sollte unsere Oma nicht mehr leben? Sie ist weder Diabetiker, noch spritzt sie Insulin oder trinkt Alkohol (wie du offenbar wieder!). Im Thread ging es um die "TANTE" und nicht die Oma! Ganz nebenbei scheinst du wieder dem Suff verfallen zu sein, sonst würdest du dich nicht (lt. Prof. Mehnert) im "Schwebezustand" befinden und wirres Zeug von dir geben. Und warum sollten wir das Buch von T. Fuchsberger lesen, wenn du das Buch "Psychotherapie der Schizophrenie: Rückblick auf eine 50-jährige Arbeit als Psychoanalytiker und Supervisor in psychiatrischen Institutionen von Barbara Auer, Richard Avenarius, Gustav Bally und Ernst Federn von Althea" nicht liest? Es ist schön weithinein böse mit dir - sollen wir dir eine Person zur Betreuung besorgen?? Aber dieses Jahr bis 21.12. wirst du noch überstehen - dann geht eh (für dich) die Welt unter...