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Metformin bei Hba1c=6,8 und normalen Insulin notwendig?

  • Gast

    Rang: Gast
    am 30.03.2011 19:56:40
    Hallo Allerseits,

    mein Hausarzt hat mir Metformin verschrieben bei einem Langzeitzucker von 6.8 und Serumglukose von 116. Insulin ist niedrig normal, der Augenhintergrund ohne Probleme.

    Ich vertrage das Metformin sehr schlecht (Durchfälle und starkes Krankheitsgefühl). Mein Arzt meint, ich solle einen zweiten Versuch damit starten und die Zähne zusammenbeißen, bis es besser wird.

    Jetzt habe ich gelesen, dass Langzeitzucker unter 7 noch irgendwie okay ist. Außerdem mache ich gerade relativ erfolgreich eine Diät und verliere stark an Gewicht (LOGI-Methode).

    Ist das wirklich bei mir schon notwendig, so eine Metformin-Rosskur auszuhalten oder könnte ich nochmal den Erfolg der Diät abwarten?

    Viele Grüße,

    Franz

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.03.2011 21:10:28
    Hallo Franz,

    ein HbA1c von 6,8 ist langfristig nicht ausreichend. Du solltest mindestens unter 6,5, besser sogar in Richtung 6,0 kommen. Mit LOGI könnstest du das vielleicht ohne Metformin schaffen, aber mit Metformin geht es einfacher.

    Wenn du das Metformin absolut nicht verträgst, dann kannst du es ja noch mal 3 Monate ohne probieren. Wenn du dann nicht auf 6,0 ... 6,5 kommst, dann musst du Medis dazu nehmen. Du kannst dir auch ganz gut Rat im LOGI-Forum holen, da gibt es ein spezielles Unterthema zu LOGI und Diabetes.

    Beste Grüße, Rainer
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 30.03.2011 21:25:54
    Moin Franz,

    wenn alles bei Dir normal wäre, würde Dein Blutzucker verlaufen wie die blaue Kurve in dieser Grafik, und Dein HBA1c-Wert wäre unter 5,5. In dem Bereich von gesund bis da, wo Du jetzt bist, haben schon wenigstens 10 von 100 ähnlich Betroffenen wenigstens 1 voll ausgebildete diabetische Folgekrankheit. Und auf der anderen Seite soll es noch Leute mit HBA1c 8 und mehr geben, die nach 20 Jahren damit noch nichts weiter haben, allerdings wenige, vielleicht auch 10 von 100. Klar kannst Du locker ausprobieren, wozu Du gehörst.

    Nur wenn sich auf Deinem Weg irgendwann rausstellt, dass in einem Deiner Augen die Netzhaut/Augenhintergrund schon einen diabetischen Schaden entwickelt hat, weißt Du halt, dass das Stück Auge dann eben hin ist. Ist wie Lotto Spielen mit diesen diabetischen Schäden. Und je höher Dein Einsatz=HBA1c, desto mehr und größer Deine "Bescherung" ;-(

    Bisdann, Jürgen

    vielleicht probierst Du's rechtzeitig vorher ja doch mal mit Rainers Rat?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.03.2011 19:37:20
    Hallo Rainer und Jürgen,

    danke für die schnelle Antwort.

    Ich vertrage die Tabletten wirklich nicht gut, habe es schon eine Woche probiert.

    Z.B. bei diabetes-union.de liest man z.B.
    "Bei einem HbA1c-Wert zwischen 6-8 % ist der Blutzuckerspiegel nicht optimal, liegt aber dennoch weitestgehend im Normbereich."

    Das hört sich für mich so an, dass ich mit 6.8 noch nicht so richtig in der Gefahrenzone bin.

    Vielleicht warte ich nochmal ein bisschen ab, bis ich nochmal substantiell Gewicht verloren habe, und entscheide das dann.

    Viele Grüße,

    Franz
  • Gast

    Rang: Gast
    am 31.03.2011 21:09:54
    Gast schrieb:
    Z.B. bei diabetes-union.de liest man z.B.

    "Bei einem HbA1c-Wert zwischen 6-8 % ist der Blutzuckerspiegel nicht optimal, liegt aber dennoch weitestgehend im Normbereich."

    Das hört sich für mich so an, dass ich mit 6.8 noch nicht so richtig in der Gefahrenzone bin.



    Die Gefahrenzone fängt schon im Bereich normaler Werte an. Teils Jahre bevor diese überhaupt auffällig werden.

    Grade beim Typ 2 sind halt nicht nur die puren BZ-Werte, also die dadurch bedingte Verzuckerung von Körpereiweiß schädigend, sondern diverse entzündungsfördernde Prozesse, die insbesondere zu Gefäßschädigungen führen. U.a. gehört das vermehrte Erscheinen von Proinsulin im Blut zu den "bad Boys".

    Gruß
    Joa

  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.07.2011 12:58:37
    hallo hallo hallo
    meine mutter ist im feb 2011 im hohen alter von fast 97 jahren an der
    gabe von metformin nach 4 monaten verreckt richtig verreckt innerhalb von
    14 std ging das licht aus für immer.
    man hätte dialyse machen können aber es war woll zu teuer,wenn man das sofort
    gemacht hätte wären 86 proz der giftstoffe rausgepuffert worden.
    beidseitiges nierenversagen und vieles mehr bis zum tod,das metformin hat sich
    im blut um das 7,6 fache potenziert in seiner wirkung da fällt auch ein elefant um.
    voher wurde sie 4 jahre mit insulin 1x am tag gespritzt daran wäre sie nie gestorben,
    duch die umstellung auf metformin ging das licht aus.

    kein diabetiker stirbt an diabetis,die meisten an nierenversagen,auf der intensivstation
    auf der sie war grosse uniklinik sterben von 1000 patienten 998 und 2 kommen nach hause.
    davon sind 60 proz diabetiker.
    das nierenversagen ist kein sterben sondern ein richtiges verrecken.

    auch bei mir wurde jetzt diabetis 2 festgestellt leider man erbt halt auch schlechte sachen.
    ich habe eine sauangst vor der krankheit.diabetis ist der leise schleichende tod.
    bei uns werden in der uniklinik schätze ich werden täglich 2 diabetiker per zufallsdiagnose entdeckt.

    ich brauche noch nicht zu spritzen und keine medikamente.bevor ich metformin nehme
    bevorzuge ich den selbstmord mit freude.

    hoffe alle die das hier lesen wachen auf ihr diabetiker seit lebende wandelnde leichen
    sonst nichts, der tod ist schon gekauft und zurück geht nichts mehr leider.

    sucht euch einen guten diabetologen das werde ich auch tun und kampf dem diabetis.

    dies ist ein tatsachen bericht bin selbst im med beruf und habe alles live erlebt bei der
    mutter.

  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.07.2011 13:23:59

    Hallo,

    neben einem Diabetologen, würde ich meinem Vorredner zusätzlich dringend einen Hauptschulabschluss empfehlen.
    Dieser kann dann auch dabei helfen den Informationsstand aufzubessern.
    Wer umfassend informiert ist weiß, dass Diabetes gefährlich sein kann aber diese Ausfürhungen nun wirklich nicht der Regel entsprechen und irgendjemandem hier weiterhelfen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 14.07.2011 16:10:05
    schrieb:
    hoffe alle die das hier lesen wachen auf ihr diabetiker seit lebende wandelnde leichen
    sonst nichts, der tod ist schon gekauft und zurück geht nichts mehr leider


    es ist mir völlig wurscht, in welcher klinik du in welchem med. beruf arbeitest (aktenschubse beim hausmeister??), fakt ist, dass tgl. tausende beweisen, dass sie mit metformin + insulin ihren diabet[size=8]e[/size]s voll im griff haben (ohne spätschäden). und wer im "med beruf" arbeitet und nicht mal diabetes richtig schreibt, der hat echt ein problem. ganz nebenbei: schon bei der geburt hast du den tod gekauft - das ist das gesetz der negation der negation ("...denn alles, was entsteht, ist wert, daß es zu grunde geht!" - goethe) - somit sind selbst "gesunde" wandelnde leichen ("mors certa - hora incerta!"). wenn deine mutter mit 97 (siebenundneunzig) jahren "verreckt" ist, hat sie (selbst als diabetiker) ein langes leben gehabt und ihren tod auf metformin zu schieben, ist daneben (da es eh keiner glaubt!). übrigens solltest du als medizinische "fachkraft" wissen, dass alle medikamente nebenwirkungen haben können. dass nichts mehr zurückgeht ist auch nur deine ansicht - bei guter dm-führung (wissen vorausgesetzt!) geht da einiges. frag mal hjt oder rainer! darf ich noch nachfragen, ob du ganz zufällig mit anke verwandt bist??? ;-)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 197
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 14.07.2011 16:43:23
    Was ist das denn hier!

    Wie sinnlos und angreifend an alle Medizinischen Errungenschaften zum Thema Diabetes vom Themaeröffner.

    Anni