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Metformin-Unverträglichkeit

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 06.03.2011
    am 19.06.2011 09:36:09
    Guten Morgen,

    ich habe hier schon einmal eine Frage gestellt, aber dennoch mal kurz etwas zu mir:
    Männlich, 34 Jahre, 170cm, 83kg und seit letztem Jahr Typ-II.
    BD ist erhöht (140/80, leider seit einem Jahr noch kein Medikament gefunden, das wirklich hilft) und ich nehme Metformin.

    Seit ich Metformin nehme habe ich immer mal wieder Durchfall, daran habe ich mich schon gewöhnt, allerdings ist es momentan so, daß es ganz extrem geworden ist.

    Seit dem 11.6 habe ich fast jeden Tag Durchfall, fühle mich allerdings nicht schlecht (Wie bei den ganz "normalen" Metformin-Durchfällen vorher auch schon!).
    Dachte zuerst, ich hätte mir auf der Geschäftsreise nach Wien etwas eingefangen, und war auch beim Arzt und habe ihm auch nochmal meine Sorgen mit Metformin erklärt, der hat allerdings gesagt, daß Metformin (Wie immer eigentlich...) das einzig wahre und beste orale Diabetes-Medikament sei, etc...

    Am Wechsel des Herstellers des Metformins kann es auch nicht liegen, das derzeitige Medikament habe ich jetzt schon vier Wochen oder so.
    An der Ernährung habe ich auch nichts verändert.

    Momentan bilde ich mir ein, daß ich gerade abends Metformin nicht vertrage, dabei wäre es gerade da wichtig, denn heute morgen hatte ich z.B. einen Nüchtern-BZ von 149mg/dl.

    Kennt jemand Fälle, in denen Metformin auf einmal so unveträglich geworden ist?
    Mit meiner Lebensqualität geht es inzwischen rapide bergab, so macht es echt keinen Spaß mehr, da würde ich ja lieber noch Insulin spritzen!:(
    Vor allem schlägt es auf die Psyche, da inzwischen Angst habe überhaupt irgendwo hinzugehen, weil ich nicht weiß, ob ich wieder Durchfall bekomme, denn dann muss es echt schnell gehen!:(

    Ich muss sagen, daß Metformin bei mir eh nicht so optimal wirkt wie es mir lieb wäre, da sich mein BZ meistens vor einer Mahlzeit schon zwischen 120 und 140 mg/dl bewegt.

    Gibt es denn noch Alternativen zwischen Metformin und Insulin spritzen?
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 19.06.2011 15:40:55
    Hallo Mathiasmüller usw.

    Nehme auch Metf.1000 und habe ebenfalls mit Durchfall zu kämpfen.
    Nur ist es bei mir so - das ich entweder Tagelang keinen Durchfall habe - dann wieder einen Anfall (so nenn ich das)
    der 1 - 2 Tage gehen kann.
    Gehe dann bis 10 mal übern Tag verteilt.
    Oder nur einen Tag dann meist zum Abend.
    Dann gehe ich aber auch zum Abend in ca 4 Stunden 10 - 15 mal und habe nur noch Wasser Abgang.
    Trinke dementsprechend um den Haushalt im Gleichgewicht zu halten.
    Ist natürlich mist, denn ich brauche manchmal nicht mal Händewaschen und kann gleich wieder die Hosen ziehen.
    Wollte damit sagen das auch ich nichts an meiner Ernährung verändert habe und trotzdem diese Schwankungen entstehen mit Metf.1000 ohne das man das wohl Beeinflussen kann.
    Mir geht es aber genau wie dir, sehr gut trotz des Durchfalls.
    Hatte auch erst den Eindruck das Metf.1000 nicht gut wirkt. Nun aber haben sich, bei genauer Zeitpunkt Einnahme, meine Werte enorm verbessert.
    Dauerte aber ganze 4 Monate.

    LG Anni
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    Mitglied seit: 06.03.2011
    am 19.06.2011 16:24:26
    Ja, so ging es mir vorher die ganze Zeit, eine zeitlang nix, dann ein bis zweimal die Woche.
    Hatte auch nichts mit dem Essen zu tun, darauf hab ich nämlich geachtet.

    Nur die letzte Woche war es halt extrem viel.:(

    Werde die nächste Woche noch einmal mit dem Arzt reden, wobei der Metformin für alternativlos hält.
    Aber vielleicht kann ich ja mal das Siofor testen, habe jetzt sehr oft gelesen, daß dieses Metformin sehr gut verträglich sei.

    Und wie gesagt, mit der Wirkung bin ich bisher auch nicht zufrieden und ich nehme Metformin nun schon fast seit einem Jahr.
    Bearbeitet von User am 19.06.2011 16:25:44. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.06.2011 20:39:30
    hallo,

    mir ging es zu anfang auch so mit dem metformin. eine andere sorte vertrug ich besser.
    wurde jedoch von der kasse nicht bezahlt. sind vermutlich doch verschiedene wirkstoffe.
    seit zwei jahren nehme ich 2x janumet, das ist januvia 50mg+1000mg metformin.
    keinerlei durchfall oder sonstige beschwerden.
    super bz-werte. hba1c bei 6.

    gruss rudi2
  • Gast

    Rang: Gast
    am 20.06.2011 19:47:52
    Ich nehme Janumet auch ohne irgendwelche Probleme...außer bei der Ersteinstellung war mir 2 Wochen dauernd übel....vielleicht mal probieren
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    Mitglied seit: 21.06.2011
    am 21.06.2011 14:36:39
    Schau mal auf sanego.de was die Erfahrungen mit Metformin angeht ([1]). Dort findest Du sowohl eine Statistik als auch Berichte mit Einzelerfahrungen. Lt. der Seite hat wohl jeder Dritte Metformin-Konsument Durchfall.

    [1] http://www.sanego.de/Medikamente/Metformin/
    Bearbeitet von User am 21.06.2011 14:36:47. Grund: Nicht angegeben
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.06.2011 18:10:18
    die tatsache daß fast alle metforminnutzer über magen und darmprobleme berichten ist allgemein bekannt (dazu brauchts keine statistik) daß bei vielen wenn das metformin eingeschlichen wird sich die verhältnisse wieder normalisieren ist auch bekannt, daß es meschen gibt die dieses medikament eben nicht vertragen.
    oder eben diese spez pille, auch.
    grundsätzlich ist in allen metforminpillen nur metformin dies ist ein definierter wirkstoff.
    das einzige was verändert wird sind die hilfstoffe.
    metformin ist so billig wie streusalz, das teuerste ist die faltschachtel.
    leicht zu erkennen wenn die diff von 100 zu 180 ein paar cent sind.
    wer größere mengen nimmt kann mit grünem rezept billiger davonkommen, als mit normalem rezept+ zuzahlung.
  • heinrich_find

    Rang: Gast
    am 21.06.2011 20:34:44
    ich habe auch schlechte erfahrungen mit metformin.
    begonnen habe ich mit einnahme ende september 2010 von da an hatte ich eine morgendlich übelkeit mit erbrechen.
    irgendwann bin ich zu arzt bei einer magenspiegel wurde einen heliobacterus festgestellt, also tablettenkur. das bakteium war weg, die übelkeit aber nicht.
    neben dem erbrechen hatte ich morgen so einen schlechten magen, das ich ständig das gefühl hatte unterzucker zu bekommen, da ich täglich 50 kilometer mit dem auto in die arbeit muss ist das ein sehr gefährliches gefühl.
    mit meinem arzt darüber gesprochen, der meinte das vergeht ich soll ignorieren usw. leicht gesagt wenn man panik bekommt.
    meine werte haben sich mit metformin anfänglich nicht verbessert, aber die lebensqualität ist gesunken, teilweise hatte ich während der autofahrt richtig panikattacken.
    vor einigen wochen habe ich beschlossen, dass ich nur noch abends eine tablette nehme und bin dann auch zum diabetologen. dieser hat mich darin bestätigt weniger zu nehmen.
    bei nächsten termin habe ich ein präparat eines anderen herstellers bekommen, zwischenzeitlich haben sich meine werte gebessert, okay ich hab auch einige kilo abgenommen.
    von den neuen tabletten musste ich auch kotzen und hab durchfall bekommen. am letzten wochenende bekam ich da muskelschmerzen im oberschenkel. am gestrigen montag schwere schmerzen in in der brust, auch das herz ist ein muskel, ich dachte echt das schlimmste.
    gestern habe ich mir die nebenwirkungen nochmal angeschaut und siehe da das alles kann von metformin kommen und wenn es gemeinsam kommt kann es richtig gefährlich werden.
    gestern abend habe ich beschlossen den "dreck" komplett abzusetzen, da meine lebensqualität leidet oder kaum mehr vorhanden war.

    heute ich der erste tag ohne metformin und ich fühle mich das erste mal seit monaten wieder "gesund" und lebendig. ich werde das jetzt bis zum nächsten termin bei arzt in vier wochen durchziehen und mir dann den langzeitzucker außertourlich messen lassen.

    ich bin gespannt, aber eins weiß ich, bevor ich das nochmal durchmache lebe lieber mit einem höheren langzeitzucker.

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    Mitglied seit: 06.03.2011
    am 09.07.2011 10:58:15
    Hierzu nochmal ein Update:
    Ich war beim Arzt und er hat gemeint, manche Leute vertragen MEtformin nicht.
    Warum diese Unverträglichkeit erst ein Jahr später auftrat wusste er auch nicht.

    Da in dem anderen Metformin von 1A-Pharma Lactose drin war, haben wir nochmal das alte Metformin Atid probiert.
    Die ersten vier Tage hatte ich keine Probleme, dann wieder eine Nacht(natürlich unter der Woche:( ) lang nur Durchfall.
    Habe es jetzt wieder abgesetzt->Keinerlei Probleme mehr!

    Werden demnächst dann mal Januvia ausprobieren und ich ziehe weiter meine KH-arme Ernährung durch mit der ich ganz gut fahre und keine allzu großen BZ-Spitzen habe!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.07.2011 18:34:26
    das finde ich irgendwie geil - herr müller fragt im 1.post "Gibt es denn noch Alternativen zwischen Metformin und Insulin spritzen?" und jeder "antwortet" darauf wie bei twitter oder facebook mit "ich habe auch die schei**erei, mir geht's mit metformin ebenso, ich nehme weiter metformin (aber mit 50 mg januvia)" und die frage bleibt aussen vor! der wort sind genug gewechselt - lasst uns endlich taten sehen... (bin "leider" 1er und habe von dm-2-meds keine ahnung!)
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    am 09.07.2011 19:57:57
    Vielleicht versucht du es mal mit Victoza, das spritzt man ist aber kein Insulin. Meine Werte waren super Hb1C 5,6 nüchtern 80 aber nachdem ich die tägliche Spritze 06 mg absetzen musste, da ich nach Aussage meines Arztes zuwenig abgenommen habe, war der Wert genauso hoch wie zuvor.

    Victoza hat bei mir Verstopfung verursacht, alle 3 Tage "rief nur die Toilette nach mir", zuvor kannte ich auch nur Durchfall mit Metformin (1500mg/Tag)
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    Mitglied seit: 17.10.2011
    am 18.10.2011 08:11:59
    Ich habe nach fast 1 Jahr ebenfalls Metformin abgesetzt, da ich täglich mit Durchfall zu kämpfen hatte. Ich nehme nun seit bald 2 Wochen Victoza 1.2 ml und habe damit absolut keine Nebenwirkungen!
  • Bild User
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    am 18.10.2011 08:18:32
    Moin Linda,

    dann wechsel den Arzt! Victoza ist in Seiner Hauptwirkung dazu da, die völlig normale BZ-Regulation zu unterstützen. Abnehmen ist eine meistens gern genommene NEBENwirkung. Dein Arzt verschreibt Victoza offenbar zum Abnehmen. Das ist pervers.

    Bisdann, Jürgen
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    Mitglied seit: 17.10.2011
    am 18.10.2011 09:37:32
    Bei mir ähnlich. Der Durchfall ist zeitweise so stark, das ich es nicht mal mehr zur Toilette schaffe. Gut nur, das ich ohnehin zur zeit krank geschrieben bin. Bei mir wurde Metformin ursprünglich auch zur Gewichtsreduzierung verschrieben, der DM war nur die Nebenwirkung sozusagen. Und jetzt bekämpfe ich Metformin-Nebenwirkungen mit Immodium und Labra... Ich nenne das den Teufel mit Belzebub austreiben.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.10.2011 18:42:22
    schrieb:
    Der Durchfall ist zeitweise so stark, das ich es nicht mal mehr zur Toilette schaffe.


    Mit anderen Worten hast du dann die Hose voll! ;o) Ich bin zwar kein 2er, aber ich kann mich besinnen, dass es Metformin als verschiedene Marken gibt, die wohl nicht alle so einen "durchschlagenden" Erfolg haben. Vllt. kannst du den Durchfall auch mit natürlichen Hausmittelchen bekämpfen, damit du Teufel nicht...
  • Bloody_Diamond (Gast)

    Rang: Gast
    am 19.10.2011 12:25:33
    Moin auch.

    Ja mit Metformin hab ich auch schon fiese Erfahrungen.
    Am Anfang mit der 500derter angefangen vor einigen Jahren, wo das bei mir Diagnostiziert wurde.
    Hatte auch diese Dünnpfiff Probleme und das nicht zu knapp.
    Meistens brauchte ich mir für dn Rest des Tages dann nichts mehr vornehmen und an der Toilettentür hing schon ein Schild "Dauerbesetzt"

    Wenn ich mal irgendwo hin wollte, durfte ich die gar nicht erst nehmen, oder ebe Abends, auch wenns mich dann in der Nacht zerrissen hat.
    Ich hatte das dann mit meinem damaligen Hausarzt besprochen und dann mehrere Jahre Actos genommen, was 1. gut gewirkt und 2. keine für mich ersichtlichen Nebenwirkungen hatte.
    Problem nur, Anfang dieses Jahres kam dann n Anruf meines jetzigen Hausarztes, das ich Actos auf keinen Fall mehr nehmen soll, weil dieses Medikament die Gefahr für einen Herzkasper drastisch erhöht und deshalb vom Markt genommen wurde!

    Da hab ich auch nur gedacht: Klasse, war ich mal wieder einer von vielen Betatestern der Pharmaindustrie. -.-
    Dann sollte ich wieder mit Metformin anfangen, erst mit ner kleinen Dosis, 250mg.
    Das ging noch recht gut, hatte nur selten deswegen dünnpfiff.
    Als die Packung leer war, bekam ich die 1000ender Packung, wo ich dann immer ne Halbe Tablette Morgens nehmen sollte und siehe da: Flitzekacke vom feinsten!
    Ich konnte gar nicht so viel trinken wie ich wieder an Flüssigkeit verloren hab.
    Dazu kam das mir dauernd schlecht war und wenn nicht, hatte ich nen unbändigen Kohldampf, war ja nix mehr im Bauch was den hätte füllen können.

    Dann hab ich eigenmächtig Metformin abgesetzt, ich konnte nicht mehr!
    Wenn sich der eigene Hintern anfühlt, als hätte man ihn mit Säure gespült und mit Sandpapier abgerieben, hört der Spaß echt auf!

    Naja was soll ich sagen, die Werte sind so hoch gestiegen, das ich nun zum dritten Mal in ne Diabetikerschulung gehen muss, n neues Medikament bekomme, das aber einen Negativeffekt vom feinsten hat und das ich mich mit dem Gedanken an die Insulinspritzerei nicht nur anfreunden, sondern mich damit abfinden soll.

    Das neue Medikament heißt Glimepirid Winthrop und ist nur per Rezept zu bekommen. Das schlimme ist:
    1. zwingt es die Bauchspeicheldrüse mehr Insulin aus zu schütten (im besten Fall geht das 10 Jahre so dann muss man zur Spritze wechseln weil dann die Bauchspeicheldrüse leer ist)
    2. kann man sich damit sehr schnell unter zuckern.

    Ein Wechsel auf ein anderes Preparat, sobald der Zucker unten ist, geht leider auch nicht mehr. -.-
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 19.10.2011 12:55:14
    Moin auch,

    so ganz versteh ich Dein Jammern nicht. Als Dein Diabetes diagnosereif war, hattest Du schon nur noch maximal die Hälfte der Menge an funktionierenden Beta-Zellen, die bei einem gesunden Menschen Deines Geschlechts und Alters mit gleichem BMI und gleicher Insulinresistenz gehabt. Und die sind inzwischen nicht mehr geworden.

    Die Diabetes-Progression mit der zugehörigen Therapie-Eskalation bis zum Insulin läuft in D insgesamt etwa 8-10 Jahre. Und jeder Typ2 weiß das. Und dass man mit Insulin sehr viel flexibler ist und den BZ sehr viel gezielter steuern kann - vorausgestzt, man investiert einmal die Zeit und lernt den passenden Umgang. Und dieses Lernen ist mit jedem Jahr einfacher, das man früher damit anfängt. Und das Resultat ist mit jedem Jahr lohnender, das man so genießen kann.

    Jede zeitgemäße Typ2-Fachbehandlung ist heute darauf ausgerichtet, möglichst viele Betas möglichst lange funktionierend zu erhalten und für die ausgeglichenere BZ-Steuerung mit Insulin aus dem Pen zu nutzen. Erst platt machen, war gestern und heute noch bei den Gestrigen.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.10.2011 15:30:06
    schrieb:
    Und dieses Lernen ist mit jedem Jahr einfacher, das man früher damit anfängt. Und das Resultat ist mit jedem Jahr lohnender, das man so genießen kann. Jede zeitgemäße Typ2-Fachbehandlung ist heute darauf ausgerichtet, möglichst viele Betas möglichst lange funktionierend zu erhalten und für die ausgeglichenere BZ-Steuerung mit Insulin aus dem Pen zu nutzen. Erst platt machen, war gestern und heute noch bei den Gestrigen.

    na das ist aber ein voller schlag ins gesicht der langzeit-ohne- medis-und-trotzdem-tollen-hba1cer (obwohl mir da nur rainer einfällt). auch komisch, dass 1er ohne "noch lande funktionierende betas" dank extern insulin eine ausgeglichene bz-steuerung hinbekommen....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 19.10.2011 16:55:33
    auf jeden fall hilft es , eine kleine, restproduktion zu haben.
    auch bei t1 zb ladas wenn sie rechtzeitig statt mit pillen auf insulin kommen.
    und genau wie rainer mit seiner ernährung klar kommt, gibt es viele t1 die mit insulin nicht gut klarkommen, wir sind eben alle verschieden, daher sind standartaussagen (immer,
    so gehts , hilft immer, ie/kg , sogar nimm ab dann wirds besser, usw) mit großem mißtrauen zu betrachten.