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Komische BZ-Werte?
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am 18.07.2011 19:36:42
Hallo,
habe hier vor ein paar Tagen schonmal als Gast geschrieben (Diabetes - oder doch nicht?).
Momentan bin ich zur Reha (in einer neurologischen Klinik). Meine Blutzuckerwerte steigen tendentiell ständig an, nach wie vor schwanken sie aber sehr stark.
Erstmal vorweg habe ich noch nicht die Diagnose Diabetes....(allerdings steht da jetzt v.a. Diabetes Typ I)
Ich werde jetzt hier seit ein paar Tagen sehr engmaschig vom Blutzuckerspiegel überwacht. Morgens liegen die Werte zwischen 130 und 180 mg/dl, steigen dann aber über den Tag an, so dass ich meist vor dem Abendessen schon um die 250 mg/dl habe, gestern abend war ich dann das erste Mal über 400 mg/dl. Die Ärzte hängten mir dann eine Infusion mit Kochsalz an, nach einer Stunde war der Wert dann bei 308, um Mitternacht plötzlich bei 94 mg/dl!!!!! Aber heute morgen schon wieder bei 169 mg/dl.
Heute nach dem Mittagessen war ich dann wieder bei 490 mg/dl, aber auch diesmal hieß es nur: "Trinken Sie viel und schonen Sie sich." Die konsultierte Internistin sagt, meine Werte seien unplausibel, weil sie so stark schwanken, teils auch ohne vorherige Nahrungsaufnahme.
Z.B. sagt sie, ich könne nüchtern am Morgen nicht wieder höhere Werte als in der Nacht haben, ohne etwas gegessen zu haben.
Gleichzeitig gibt sie aber zu, dass sie keine Diabetologin ist und sich nicht so gut auskennt.
Mir machen die hohen Werte aber langsam Angst, abgesehen davon, dass ich mich furchtbar schlapp und schwindlig fühle.....was meint Ihr?
Viele Grüße Chrissi
Bearbeitet von User am 18.07.2011 19:44:50. Grund: Nicht angegeben -
am 18.07.2011 19:48:53
Von Diabetes haben die da offensichtlich überhaupt keine Ahnung. Was für ne Reha isn das? -
Gast
Rang: Gastam 18.07.2011 19:55:12
Hall Chrissie,
mit deinen Werten ist nicht zu spaßen, seh zu dass ein Diabetologe hinzugezogen wird.
Bei Werten über 250 besteht die Gefahr, dass der Körper übersäuert und das ist gefährlich! -
am 18.07.2011 20:29:49
Hallo,
die Reha ist wegen meiner Muskelerkrankung in einer neurologischen Klinik. Die Idee mit den NaCl-Infusionen hatte der diensthabende Othopäde am Wochenende.
An Ärzten springen hier nur Neurologen und Orthopäden rum, und wie gesagt eine Internistin, die einmal pro Woche zum Konsil für alle internistischen Fragen zuständig ist.
Anfangs hieß es, ich solle Insulin gespritzt bekommen, wenn die Werte zu hoch sind, aber dann äußerte der Orthopäde die Befürchtung, ich könne ja in eine Unterzuckerung fallen, da ich ja auch noch keine feste Diagnose habe.
So besteht die einzige Maßnahme darin, mir Flüssigkeit anzuhängen, wenn der Wert zu hoch ist. Bis jetzt ging der Wert ja auch immer wieder zurück, wenn auch nicht in den Normalbereich.
Und trotzdem macht es mir Angst, gerade weil die Ärzte schon so lange rumhampeln, ohne das was passiert.
Gruß Chrissi
Bearbeitet von User am 18.07.2011 20:32:28. Grund: Nicht angegeben -
am 18.07.2011 21:59:20
Moin Chrissi,
nicht die müssen Dir Insulin spritzen, sondern Du musst umgehend lernen, das selbst und so passend zu tun, dass sich Dein Blutzucker meistens im einigermaßen gesunden Rahmen bewegt. Dann bist Du auch nicht mehr so schlapp, und dann funzt auch die Reha besser.
Die Endokrinologin dort sollte dringend noch einmal in ihre Studienunterlagen schauen. Darin wird sie finden, dass bei einem völlig gesunden Menschen mit normal empfohlener Standard-Ernährung etwa die Hälfte des Glukose-Umsatzes in 24 Stunden völlig unabhängig vom Essen von der Leber geliefert wird. Und dass für das Verstoffwechseln dieser intern ausgegebenen Glukose selbstverständlich genau so viel Insulin notwendig ist, wie für die Glukose, die wir direkt essen.
Also steigt der Blutzucker selbstverständlich auch ohne Essen munter an, wenn die eigene Insulin-Ausgabe diabetisch behindert ist. Und Deine ist: Mehr als 200mg/dl an mehreren Tagen hintereinander bedeutet vollautomatisch die Ernennung zum Diabetiker. Und Du solltest darauf bestehen, dass eher morgen als übermorgen ein Diabetologe zu Deiner Reha hinzu gezogen wird. Schließlich gefährdet jedes weitere Verschleppen Sinn und Erfolg der Maßnahme.
Daumendrück, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 18.07.2011 22:40:12
hey chrissi34, wie im insulinclub.de auch schon geschrieben wurde (warum bist du da 2 weniger?) wäre es äusserst sinnvoll, auf einen diabetologen zu drängen (möchte bezweifeln, dass keiner vor ort ist oder konsultiert werden könnte), weil werte von fast 500 absolut nicht gesund sind. dabei sollte es egal sein, ob es dm ist oder nicht... -
am 19.07.2011 17:22:30
Hallo,
dass ich im Insulinclub 2 weniger bin hat den ganz einfachen Grund, dass ich mich dort vor 2 Jahren schon registriert hatte, da war ich 32, jetzt eben 34.
Morgen werde ich nochmal der Internistin vorgestellt. Mal sehen, was sie vorschlägt.
Gruß
Chrissi -
Gast
Rang: Gastam 19.07.2011 17:57:15
eigentlich solltest du nur fragen ob sie nicht mal aus dem tiefschlaf erwachen wollen,
diabetes ist kein schnupfen der von selbst vergeht, sondenr eine chronische erkrankung die bei ignorierung schwerste folgen nach sich zieht. -
am 21.07.2011 15:58:46
ich glaube meine sache passt hier auch rein ich hab immer wenn ich brötchen esse werte von über 250.. mein KE faktor ist überall eins kommt auch mit anderen "lebensmitteln" hin... nur nicht mit den brötchen... liegt das vielleicht daran das die brötchen schwer verdaubar sind o.ä. ?
ich bin am überlegen ob ich eine "Brot diät" mache...
LG Chef