Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Seelische Instabilität
-
am 25.07.2011 10:39:27
Hallo zusammen,
ich bin 51 und mit 32 Jahre wurde Diabetes diagnostiziert.
Seit ungefähr 20 Jahren habe ich mit seelischer Instabilität zu kämpfen. Ich hatte das in letzter Zeit mit meiner Medikation (Bluthochdruck) in Zusammenhang gestellt. Dem scheint aber nicht so zu sein. Diese seelische Instabilität äußert sich darin, dass ich Angstanfälle bekomme oder ganz temporäre Weinanfälle (ich kann nicht abgrenzen, woher diese Gefühle kommen). Während dieser Anfälle denke ich durchaus auch über ultimative Maßnahmen nach.
Hat jemand eine Idee, wo die Ursache für diese Instabilität liegen könnte?
Viele Grüße - Peter
-
am 25.07.2011 11:47:58
Moin Peter,
ich hab meine Ernennung 91 gekriegt und seitdem immer mal wieder gelesen, dass wir mit Diabetes anfälliger für Depressionen sein sollen, als der nichtdiabetische Durchschnitt. Das ist Statistik. Eine diabetesbezogene Erklärung habe ich dafür noch nirgendwo gefunden.
Persönlich habe ich keine Erfahrung mit seelischen Herausforderungen. Und wenn ich hätte, bräuchte ich mit Sicherheit jemanden, der mich mit einigem Nachdruck in die Spur zum Psychologen setzen würde. Aber mir fällt kein besserer Rat ein.
Daumendrück, Jürgen -
am 25.07.2011 17:56:58
lombo99 schrieb:
Seit ungefähr 20 Jahren habe ich mit seelischer Instabilität zu kämpfen. Ich hatte das in letzter Zeit mit meiner Medikation (Bluthochdruck) in Zusammenhang gestellt. Dem scheint aber nicht so zu sein. ...
Das halte ich auch für unwahrscheinlich. Solche Pronleme gibt es auch ohne Bluthochdruck.
Und Diabetes ist unter Leuten mit psychischen Erkrankungen vier bis fünfmal häufiger, Scheint also auch psychisch ausgelöst werden zu können.
lombo99 schrieb:
Hat jemand eine Idee, wo die Ursache für diese Instabilität liegen könnte?
Ich finde das ist ne Nummer für nen Psychologen.
Bearbeitet von User am 25.07.2011 17:57:08. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 25.07.2011 23:41:38
schrieb:
Während dieser Anfälle denke ich durchaus auch über ultimative Maßnahmen nach.
Ich hoffe für dich, dass du daran denkst, nach 20 Jahren dich endlich mal um professionelle Hilfe (siehe auch Flodul) zu kümmern!
schrieb:
dass wir mit Diabetes anfälliger für Depressionen sein sollen, als der nichtdiabetische Durchschnitt. Das ist Statistik. Eine diabetesbezogene Erklärung habe ich dafür noch nirgendwo gefunden.
Dass Menschen mit einer chronischen Erkrankung (hier DM) anfälliger für Depressionen sind (nie was gehabt - plötzlich totale Umstellung des Lebens), dürfte allgemein bekannt sein und hat seinen Ursprung "nur" im DM als Krankheit! Depressionen treffen aber auch Menschen ohne Krankheiten (alles zu komplex, um es hier zu klären).
schrieb:
Hat jemand eine Idee, wo die Ursache für diese Instabilität liegen könnte?
Das bekommst du nur mit Hilfe von Fachleuten raus - für Depressionen gibt es 1000 und eine Ursache (und hier etwas zu erklären, wäre nur spekulativ und würde dir [selbst wenn es passen würde] bei der "Bewältigung" nicht helfen!)