Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.09.2011 19:10:31
    Hallo,

    kennt jemand eine Untersuchung, warum manche sehr schnell Folgeschäden haben und andere jahrelang verschont bleiben.

    Ich glaube nicht, dass es immer am gut/bzw. schlecht eingestellten Diabetes liegt.

    Vielmehr vermute ich, dass es dafür eine genetische Dispostion gibt??????
  • Gast

    Rang: Gast
    am 06.09.2011 10:56:24
    Gast schrieb:
    Hallo,

    kennt jemand eine Untersuchung, warum manche sehr schnell Folgeschäden haben und andere jahrelang verschont bleiben.

    Ich glaube nicht, dass es immer am gut/bzw. schlecht eingestellten Diabetes liegt.

    Vielmehr vermute ich, dass es dafür eine genetische Dispostion gibt??????




    Ich bin davon überzeugt, daß es eine genetische Disposition gibt, ein vernünftiger Lebensstil gehört natürlich dazu. Wer sich nicht um seinen Diabetes kümmert, dem helfen die besten genetischen Voraussetzungen nicht.

    Eine derartige Untersuchung wie erwähnt, kenne ich nicht und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß es eine gibt. Immerhin wird gerade Typ2 (und auf den beziehe ich mich hier) erst seit wenigen Jahren wirklich als Krankheit ernst genommen und außerdem gibt es ja Ärzte (und nicht nur die), die schlichtweg bestreiten, daß es sowas wie eine genetische Disposition gibt. Man muß sich nur die "medizinische Aufklärung" in den Medien ansehen.
    Last not least würde man mit so einer Untersuchung den Ärzten die Möglichkeit nehmen, dem Patienten Überernährung und Faulheit vorzuwerfen und somit dem Patienten die Schuld an seiner Krankheit zuzuschieben. Wenn dann die "Therapie" nichts bringt ist natürlich der Patient schuld.
    Viele Beiträge in diesem Forum unterstützen diese Theorie.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.09.2011 19:03:35
    Hallo,

    ich denke eben nicht so. Ich glaube schon, dass man für/gegen Folgeschäden etwas tun kann.

    Aber ich habe eben Freunde, die kurz Diabetes und mit den Folgeschäden voll dabei sind, und manche, die 40 Jahre Diabetes haben und rein gar nichts vorzuweisen haben.

    Darum würde mich die genetische Disposition so interessieren.

  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8857
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 07.09.2011 19:46:50
    Gibt Leute, die nach 10 mäßigen Raucherjahren schon Lungenkrebs entwickeln, und Kettenraucher wie unseren Altbundeskanzler, die ein langes Leben voller blauen Dunst und ohne Krebs genießen können. Vielleicht weil der eine genetisch näher am Lungenkrebs ist als der andere?

    Der blaue Dunst wäre auf unseren Diabetes übertragen der höher als gesunde Blutzucker. Der macht die berühmten Folgekrankheiten, zwar keinen Lungekrebs, aber verkalkte Pipelines, appe Füße und blinde Augen usw. Natürlich kann man sich eine genetische Veranlagung für verkalkte Pipelines usw. vorstellen. Und was hilft uns das?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 07.09.2011 23:52:52
    hjt_Jürgen schrieb:
    Gibt Leute, die nach 10 mäßigen Raucherjahren schon Lungenkrebs entwickeln, und Kettenraucher wie unseren Altbundeskanzler, die ein langes Leben voller blauen Dunst und ohne Krebs genießen können. Vielleicht weil der eine genetisch näher am Lungenkrebs ist als der andere?

    Der blaue Dunst wäre auf unseren Diabetes übertragen der höher als gesunde Blutzucker. Der macht die berühmten Folgekrankheiten, zwar keinen Lungekrebs, aber verkalkte Pipelines, appe Füße und blinde Augen usw. Natürlich kann man sich eine genetische Veranlagung für verkalkte Pipelines usw. vorstellen. Und was hilft uns das?



    Uns vielleicht nicht mehr, aber nachkommenden Generationen. Man darf auch mal über den eigenen Tellerrand hinaussehen,