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Fragen eines Frischlings
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Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 10:35:35
Sinnvoll für einen Neuling wäre es in meinen Augen, sich nicht an einzelne Beiträge von Leuten zu halten, die man nicht kennen und deren Bahauptungen man nicht beurteilen kann, sondern sich so umfassend zu orientieren wie es möglich ist.
Man liest z.B. das, was man über Diabetes im Netz findet, da wird man schon auf einige gegensätzlich Aussagen stoßen. Dann (und das finde ich sehr wichtig) sucht man sich möglichst viele Diabetikerforen und liest über die 'Erfahrungen, die andere gemacht haben. In meinen Augen ist das die beste Methode eine ganze Menge über Diabetes zu erfahren.
Wenn man dann eine Schulung macht, ist man nicht mehr ganz unbedarft und kann beurteilen, ob einem die Schulung etwas bringt oder nicht. Dasselbe gilt für die Beurteilung des Arztes, bei dem man in Behandlung ist.
Das Internet bietet hier wirklich viele Möglichkeiten. -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 10:57:02
Gast schrieb:
nein das hat garnichts mit dir zu tun , dieser typ hat noch nie einen sinnvollen beitrag für andere geschrieben, das einzige was er kann ist aus anderen posts irgendwas zu kopieren und darauf rumzureiten, wenn du darauf antwortest, springt er zu was anderem, er ist nicht in der lage sinnvoll zu kommunizieren, daher ignoriere ihn einfach. (so wird es im anderen forum auch gemacht)
genau so wie ich auf seine antwort (die keine sein wird)
Hallo Stalkerin!
Es tut mir leid, daß du meine Beiträge nicht verstehst, aber ändern kann ich es leider auch nicht.
Von welchem "anderen Forum" schreibst du? Ich schreibe schon lange nicht mehr in anderen Diabetikerforen, hier schreib ich auch nur höchst selten. -
ferrato
Rang: Gastam 08.11.2011 11:06:13
tja, da geht das aufeinandereinschlagen schon wieder los... :-(
@hilde:
Ich finde auch, dass eine persönliche Antwort aus dem eigenen Erfahrungsschatz besser ist als der Hinweis auf Google oder das einfache einstellen eines Links, der evtl schon übermorgen nicht mehr funktioniert, weil die entsprechende Seite geändert oder entfernt wurde. Und mal ehrlich, jede Antwort von jedem beliebigen Nutzer ist doch irgendwo anders auch nachschlagbar. Wenn ein Threat dann nur noch aus Links besteht, wozu dann überhaupt noch ein Forum?
@katja:
Ich bin auch TYP2 und bin dennoch bei einem Diabetologen ins DMP eingeschrieben. Ich weiß nicht, ob es da überhaupt feste Regeln oder regionale Unterschiede gibt. Ist möglicherweise so wie bei der feststellung des GdB. Das soll ja auch regional unterschiedlich gehandhabt werden, obwohl es einheitliche Regelungen gibt. Ansonsten war Dein Beitrag ausgesprochen informativ und hat auch auf mich keineswegs den Eindruck von aus dem Internet kopierten Texten gemacht.
@Gast:
Es ist aber auch nicht die feine Art, jemanden als Troll zu bezeichnen, nur weil Dir dessen Beiträge nicht gefallen.
@jürgen:
Es interessiert doch niemanden, was eine "erstrebenswerte BZ Führung " ist. Wer setzt sich schon Ziele, die nicht erreichbar sind. Daher werden Zielwerte auch nicht nach Formeln sondern in Zusammenarbeit des Patienten mit dem Diabetologen festgelegt und zwar für jeden individuell. Dass diese so nah wie möglich an den Normwerten liegen sollten ist klar, aber eben nicht immer erreichbar. Oder würdest Du es für sinnvoll halten, auf einen Zielwert von 80 zu korrigieren mit der ständigen Gefahr von HYPO's?
Aber wir haben da möglicherweise unterschiedliche Präferenzen.
Ich lebe mit dem Diabetes und nicht für den Diabetes!
Allen noch einen schönen Tag
Peter -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 11:29:52
nein es gibt überhaupt keine regelung wo man sich ins dmp eintragen läßt.
was es gibt ist die eigene überlegung/entscheidung, wenn Der Diabetologe nebenan seine praxis hat wäre dieser die wahl, wer auf dem land wohnt und den ha nebenan hat schreibt sich dort ein, und geht dann alle drei monate dort zum blutabnehmen, und schickt oder läßt die ergebnisse zum diabetologen schicken, und wenn nichts anliegt reicht dann ein tel gespäch oder ne mail. bei 60 km entfernung parkkosten von 1/2 € pro h, und trotz termin 2-3 h wartezeit, kann man den tag vergessen.
obwohl es freiwillig ist ob man sich einschreibt gibt es ne menge ärzte die sagen ohne dmp keine annahme. -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 12:04:07
Da der Hausarzt keine Teststreifen verordnen kann (jedenfalls ist das die Aussage meiner Hausärztin), bleibt einem als insulinpflichtigem Typ2 nichts anderes übrig als sich zum Diabetologen überweisen zu lassen.
Leider hat man dann mit manchen Hausärzten das Problem, daß sie nicht überweisen wollen und deshalb Typ2 Diabetiker viel zu lange mit Tabletten behandeln. Damit sich die Menschen das gefallen lassen, wird gerne mit der Spritze gedroht.
Ein trauriges Kapitel. -
am 08.11.2011 12:33:57
Ich habe jetzt die rechtlichte Grundlage für das DMP rausgesucht:
Anlage 1 (zu §§ 28b bis 28g)
Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme für Diabetes mellitus Typ 2:
"1.8.1 Koordinierende Ärztin oder koordinierender Arzt
Die Langzeitbetreuung der Patientin oder des Patienten und deren Dokumentation im Rahmen des strukturierten Behandlungsprogramms erfolgt GRUNDSÄTZLICH durch die Hausärztin oder den Hausarzt im Rahmen der in § 73 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch beschriebenen Aufgaben.
IN AUSNAHMEFÄLLEN kann eine Patientin oder ein Patient mit Diabetes mellitus Typ 2 eine diabetologisch qualifizierte, an der fachärztlichen Versorgung teilnehmende Ärztin oder einen diabetologisch qualifizierten, an der fachärztlichen Versorgung teilnehmenden Arzt oder eine diabetologisch qualifizierte Einrichtung, die für die vertragsärztliche Versorgung zugelassen oder ermächtigt ist oder die nach § 116b des Fünften Buches Sozialgesetzbuch an der ambulanten ärztlichen Versorgung teilnimmt, auch zur Langzeitbetreuung, Dokumentation und Koordination der weiteren Maßnahmen im strukturierten Behandlungsprogramm wählen. Dies gilt INSBESONDERE dann, wenn die Patientin oder der Patient bereits vor der Einschreibung von dieser Ärztin, diesem Arzt oder von dieser Einrichtung dauerhaft betreut worden ist oder diese Betreuung aus medizinischen Gründen erforderlich ist."
[Quelle: http://www.gesetze-im-internet.de/rsav/anlage_1_66.html]
[Hervorhebungen von mir]
Ich habe spaßeshalber mal nachgesehen, wie es aussähe, wenn mein Diabetes immer noch genauso behandelt würde wie vor 48 Jahren - am 08.11.1963: Meine Mutter würde mir morgens 8 IE Depotinsulin Hoechst Klar CR (Rinderinsulin) spritzen. Danach würde ich um 8:30, 10:30, 12:00, 15:00, 18:00 und 22:00 essen. Dazu kämen ein paar Harnzuckerkontrollen (wegen meines jungen Alters damals in der Windel). Mit einer einzigen Spritze käme ich normalerweise harnzuckerfrei bis zum nächsen Morgen. Oh sorry: ich vergaß, daß meine Mutter nach der Spritze diese auseinanderschraubte, in einen Topf tat und auskochte. Anders wären Glasspritze und Kanüle nicht steril geworden... Ich kann aber nicht mehr sagen, wie oft die Kanüle gewechselt wurde, aber wöchentlich bestimmt nicht! Sie war jedoch dick genug, um sehr viele Injektionen auszuhalten. Meine Eltern waren den Medizinern damals rund 15 Jahre voraus, weil sie bereits den Nutzen von Selbstkontrolle erkannt hatten. Ansonsten hätte dieses Programm im kompletten Blindflug stattgefunden.
Diese Angaben sind deshalb nur 48 Jahren alt, weil ich den größten Teil der ersten Monate im Krankenhaus verbracht habe.
Bearbeitet von User am 08.11.2011 12:41:33. Grund: Nicht angegeben -
am 08.11.2011 12:36:49
Moin Peter,
an unserem Kette rauchenden Altkanzler kannst Du sehen, dass Kette rauchen gesund sein kann. Und dann gibt es Leute, die mit nur 20 Zigis am Tag schon Lungenkrebs haben. Von daher wird individuell sehr verschieden sein, mit wie vielen Zigis pro Tag der eine keinen und der andere einen Lungenkrebs entwickelt. Dumm nur, dass man das nicht im Voraus sehen und mit seinem Arzt passend aushandeln kann. Im Voraus kann man daher nur zu Null Zigis raten.
Ganz ähnlich ist das mit dem BZ. Natürlich gibt es den einen oder anderen Diabetiker mit Jahrzehnten recht hohem BZ ohne diabetische Folgekrankheiten. Und dann gibt es Diabetiker mit Jahre lang HBA1c 6-7 und diabetischen Netzhautschäden oder PNP oder... Von daher ist mit Sicherheit sehr verschieden, mit welchem höheren BZ der einen keine und der andere wenigstens eine diabetische Folgekrankheit entwickelt. Dumm nur, dass man das nicht im Voraus sehen und mit seinem Arzt passen aushandeln kann. Im Voraus kann man daher ALLEN zur zum gesunden BZ raten.
Bisdann, Jürgen -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 12:42:58
da mein ha die rezepte für insulin ,kanülen, lanzetten, streifen, und anderes ausstellt, ist dein ha wohl nicht informiert, unwillig, oder es ist in anderen bl wieder anders geregelt.
meine üw bestelung/en diskutiere ich nicht mit dem arzt die gebe ich an der theke ab,
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Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 13:18:17
schrieb:
Ich habe spaßeshalber mal nachgesehen, wie es aussähe, wenn mein Diabetes immer noch genauso behandelt würde wie vor 48 Jahren - am 08.11.1963: Meine Mutter würde mir morgens 8 IE Depotinsulin Hoechst Klar CR (Rinderinsulin) spritzen. Danach würde ich um 8:30, 10:30, 12:00, 15:00, 18:00 und 22:00 essen. Dazu kämen ein paar Harnzuckerkontrollen (wegen meines jungen Alters damals in der Windel). Mit einer einzigen Spritze käme ich normalerweise harnzuckerfrei bis zum nächsen Morgen. Oh sorry: ich vergaß, daß meine Mutter nach der Spritze diese auseinanderschraubte, in einen Topf tat und auskochte. Anders wären Glasspritze und Kanüle nicht steril geworden... Ich kann aber nicht mehr sagen, wie oft die Kanüle gewechselt wurde, aber wöchentlich bestimmt nicht! Sie war jedoch dick genug, um sehr viele Injektionen auszuhalten. Meine Eltern waren den Medizinern damals rund 15 Jahre voraus, weil sie bereits den Nutzen von Selbstkontrolle erkannt hatten. Ansonsten hätte dieses Programm im kompletten Blindflug stattgefunden.
sehr passend zum thema! und bitte nicht schon wieder den "unfug" von der selbstkontrolle - welche gab es denn damals?? und ganz am rande: früher hatten wir auch einen kaiser. -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 13:27:49
Ich denke nicht, daß meine Hausärztin nicht informiert oder unwillig ist. Bis vor einigen Jahren hab ich mir alles von ihr verschreiben lassen. Vielleicht liegt es am Bundesland.
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit dieser Regelung, denn ich schätze meine Hausärztin, aber was Diabetes betrifft, ist sie nicht auf dem neuesten Stand - ganz im Gegensatz zu meinem Diabetologen. Ich habe bis jetzt noch keinen Hausarzt getroffen, der meine diabetischen Probleme auch nur verstanden hätte und habe immerhin 20 Jahre gebraucht, bis ich auf meinen gegenwärtigen Diabetologen gestoßen und da er um einiges jünger ist als ich, hoffe ich, daß das Suchen für mich ein Ende hat.
Ich kenne keinen Arzt, der sich von seinen Patienten voschreiben läßt, was er zu verordnen hat. Du sagst, du diskutierst nicht mit ihm, wenn er sich aber weigert, deinen "Bestellungen" nachzukommen, wird es dir nicht viel helfen. -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 13:33:37
Gast schrieb:
schrieb:
sehr passend zum thema! und bitte nicht schon wieder den "unfug" von der selbstkontrolle - welche gab es denn damals?? und ganz am rande: früher hatten wir auch einen kaiser.
Die sog. Selbstkontrolle gibt es noch nicht allzulange und sie hat die Behandlung des Diabetes revolutioniert.
Früher ging man alle 4 Wochen mal zum "testen". Das war's dann. Die ersten Geräte zum selbstmessen gab es Anfang der 80er (glaube ich mich zu erinneren).
Die waren aber ziemlich umständlich und für unterwegs waren sie nicht zu gebrauchen.
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am 08.11.2011 14:12:53
@34
wie Du aus Katjas Beitrag auf Selbstkontrolle kommst, die es zu Kaisers Zeiten noch nicht gab, wo Katja eindeutig von Pipistreifen geschrieben hat, die es allerdings vor 50 Jahren schon gegeben hat, will sich mir beim besten Willen nicht erschließen. Kannst Du's bitte mal erklären? -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 16:26:34
klar doch, speziell für hjt: wer lesen kann ist klar im vorteil, denn "kaisers" zeiten waren nur am rande (und hatten mit der selbstkontrolle nichts zu tun)! was bitte haben pippistreifen mit der gerade von dir immer lautstark geforderten "gesunden" selbstkontrolle zu tun? schön zu wissen, dass man irgendwo unter 180 mg/dl liegt, wenn sich der streifen nicht verfärbt - aber ob das gesund ist/war?? und weiter: mit pippischnipseln die es vor 50 jahren schon gab, kann a.nonyma nicht 15 jahre voraus gewesen sein. -
am 08.11.2011 17:30:19
@38
wenn Du auch 34 bist, hast Du von der Selbstkontrolle angefangen und von Kaisers Zeiten und solltest den offenbar von Dir gesehenen Zusammenhang wenigstens selbst erklären können ;-)
schrieb:
und weiter: mit pippischnipseln die es vor 50 jahren schon gab, kann a.nonyma nicht 15 jahre voraus gewesen sein.
Doch, konnten ihre Eltern, und das sogar noch mit einigen Jahren Luft. Denn erst Anfang der 90ger Jahre mit dem Abschluss der DCCT wurde fachoffiziell anerkannt und in die Therapie eingearbeitet, dass der BZ auch über den Tag weniger hohe Ausflüge machen sollte. Und max 180 (also ungefärbter Pipistreifen) war damals und bis über die Jahrtausendwende eine durchaus proaktive Marke, die der Dok normal eher für Schwangere reserviert hielt. -
Gast
Rang: Gastam 08.11.2011 18:26:06
#31: "Meine Eltern waren den Medizinern damals rund 15 Jahre voraus, weil sie bereits den Nutzen von Selbstkontrolle erkannt hatten." ah ja! und weshalb hat mir dann mein arzt schon vor über 50 jahren empfohlen, mindestens 1x tgl. den urin mit der bekannten reagenz zu testen? keine ahnung, in welcher welt ihr gelebt habt. du hast wie immer recht und ich meine ruhe. -
Gast
Rang: Gastam 09.11.2011 10:10:14
@ nonyma
[Quelle: http://www.gesetze-im-in...e/rsav/anlage_1_66.html]
Leider funktioniert dieser Link nicht, ich hätte gerne den Originaltext gelesen.
Mir ist nämlich nicht ganz klar, warum ein Typ 2 Diabetiker nicht von einem diabetisch qualifizierten Arzt behandelt werden sollte, zumal Typ 2 wesentlich komplexer ist als Typ 1 und Hausärzte erfahrungsgemäß wenig darüber wissen.
Ich dachte immer, seit man endlich angefangen hat, Typ 2 näher zu erforschen sei das Märchen, Typ 2 sei so etwas wie eine Befindlichkeitsstörung nicht mehr aktuell. -
am 09.11.2011 11:52:26
Die Forschungserkenntnisse weisen den Typ2 zwar längst als komplexere Erkrankung als den Typ1 aus, aber das ist bislang in Diagnose und Therapie noch in keiner Weise angekommen, noch nicht einmal in den fachoffiziellen Leitlinien dazu. -
Gast
Rang: Gastam 09.11.2011 12:21:32
hjt_Jürgen schrieb:
Die Forschungserkenntnisse weisen den Typ2 zwar längst als komplexere Erkrankung als den Typ1 aus, aber das ist bislang in Diagnose und Therapie noch in keiner Weise angekommen, noch nicht einmal in den fachoffiziellen Leitlinien dazu.
Woher willst du wissen, wo das "angekommen" ist. Bei meinem Diabetologen auf jeden Fall. Im Fernsehen und in Zeitschriften wohl weniger. -
Gast
Rang: Gastam 09.11.2011 14:06:02
@ Gast #41: Klick den Link an und dann entferne in der Adressleiste das ganz rechts stehende ] und schon funzt das Ganze... -
Gast
Rang: Gastam 09.11.2011 14:17:14
Das hab ich gleich gemacht, geht aber trotzdem nicht. -
am 09.11.2011 14:26:43
#43
Wer sich als Diabetologe nach den "Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme für Diabetes mellitus Typ 2" (o.g.Link) richtet, kann die Forschungserkenntnisse der letzten 5-10 Jahre nicht berücksichtigen. Denn die sind da noch mit keiner Silbe eingearbeitet. Wer sie ernsthaft berücksichtigt, bekommt Abrechnungsprobs mit den KVen.
Was macht Dein Dok denn konkret über o.g. Katalog hinaus entsprechend den neueren Ernkenntnissen? -
Gast
Rang: Gastam 09.11.2011 15:08:17
hjt_Jürgen schrieb:
#43
Wer sich als Diabetologe nach den "Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme für Diabetes mellitus Typ 2" (o.g.Link) richtet, kann die Forschungserkenntnisse der letzten 5-10 Jahre nicht berücksichtigen. Denn die sind da noch mit keiner Silbe eingearbeitet. Wer sie ernsthaft berücksichtigt, bekommt Abrechnungsprobs mit den KVen.
Was macht Dein Dok denn konkret über o.g. Katalog hinaus entsprechend den neueren Ernkenntnissen?
Offenbar hat mein Diabetologe keine Probleme mit den Kassen. Ich schätze, daß bestimmt 70% seiner Patienten Typ2 sind. Die in diesem Katalog aufgelisteten Maßnahmen sind m.E. Selbstverständlichkeiten.
Was mein Doc konkret macht? Erwartest du wirklich, daß ich meine Krankengeschichte hier in einem öffentlichen Forum breittrete? Dann muß ich dich leider enttäuschen.
Nur so viel:
Er erzählt mir nicht, daß ich meinen Diabetes durch Diät oder exzessiven Sport in den Griff kriegen würde. Er glaubt mir, daß die wechselnden BZ Werte nicht auf falsche oder zu viel Nahrung zurückgehen. Er diskutiert mit mir, welche Wechselwirkungen mit diversen anderen Stoffwechselstörungen, an denen ich leide, im Hinblick auf meinen Diabetes bestehen und wie man damit klar kommen kann. Mit anderen Worten, er behandelt mit als Individuum und nimmt mich als informierten Patienten ernst. Er erwartet nicht, daß ich eine Schulung für Typ2 mitmache, in der mir zum hundersten Mal erklärt wird, daß ich auf meine Füße achten muß.
All diese Dinge hab ich aber schon von Hausärzten anhören müssen, wobei éin Highlight war, daß ein Langzeitwert von 6,1 als zu niedrig eingestuft wurde, ein anderes, daß ein Harnwegsinfekt nicht behandelt wurde, weil die steigenden BZ Werte damit erklärt wurden, daß ich einfach zu viele Plätzchen essen würde (es war in der Vorweihnachtszeit).
Aber eigentlich wollte ich nur wissen, wo geschrieben steht, daß sich ein Typ2 nur von seinem Hausarzt und nicht von einem Diabetologen behandeln lassen dürfte. Soweit mir bekannt ist, haben wir immer noch das Prinzip der freien Arztwahl und bis jetzt hatte ich noch nie Schwierigkeiten damit.
-
Gast
Rang: Gast -
Gast
Rang: Gastam 09.11.2011 16:54:58
Danke!
Da haben sich wohl etliche Beamtenseelen weidlich bemüht, möglichst wenig in möglichst schlechtem Deutsch zu Papier zu bringen.
Aber daß sich Typ2 nur vom Hausarzt behandeln lassen darf, so einen Hinweis habe ich nicht gelesen. -
Gast
Rang: Gastam 09.11.2011 16:55:33
toll und was ist da nun anders als bei nr. 44? ausser dass nun keiner weiss, warum es nicht ging. man sollte doch andere etwas zum denken animieren, aber schön dass es wenigstens havier kann... ;O)