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Fragen eines Frischlings

  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.11.2011 10:10:14
    @ nonyma

    [Quelle: http://www.gesetze-im-in...e/rsav/anlage_1_66.html]

    Leider funktioniert dieser Link nicht, ich hätte gerne den Originaltext gelesen.
    Mir ist nämlich nicht ganz klar, warum ein Typ 2 Diabetiker nicht von einem diabetisch qualifizierten Arzt behandelt werden sollte, zumal Typ 2 wesentlich komplexer ist als Typ 1 und Hausärzte erfahrungsgemäß wenig darüber wissen.

    Ich dachte immer, seit man endlich angefangen hat, Typ 2 näher zu erforschen sei das Märchen, Typ 2 sei so etwas wie eine Befindlichkeitsstörung nicht mehr aktuell.
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    am 09.11.2011 11:52:26
    Die Forschungserkenntnisse weisen den Typ2 zwar längst als komplexere Erkrankung als den Typ1 aus, aber das ist bislang in Diagnose und Therapie noch in keiner Weise angekommen, noch nicht einmal in den fachoffiziellen Leitlinien dazu.
  • Gast

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    am 09.11.2011 12:21:32
    hjt_Jürgen schrieb:
    Die Forschungserkenntnisse weisen den Typ2 zwar längst als komplexere Erkrankung als den Typ1 aus, aber das ist bislang in Diagnose und Therapie noch in keiner Weise angekommen, noch nicht einmal in den fachoffiziellen Leitlinien dazu.



    Woher willst du wissen, wo das "angekommen" ist. Bei meinem Diabetologen auf jeden Fall. Im Fernsehen und in Zeitschriften wohl weniger.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.11.2011 14:06:02
    @ Gast #41: Klick den Link an und dann entferne in der Adressleiste das ganz rechts stehende ] und schon funzt das Ganze...
  • Gast

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    am 09.11.2011 14:17:14
    Das hab ich gleich gemacht, geht aber trotzdem nicht.
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    am 09.11.2011 14:26:43
    #43
    Wer sich als Diabetologe nach den "Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme für Diabetes mellitus Typ 2" (o.g.Link) richtet, kann die Forschungserkenntnisse der letzten 5-10 Jahre nicht berücksichtigen. Denn die sind da noch mit keiner Silbe eingearbeitet. Wer sie ernsthaft berücksichtigt, bekommt Abrechnungsprobs mit den KVen.

    Was macht Dein Dok denn konkret über o.g. Katalog hinaus entsprechend den neueren Ernkenntnissen?
  • Gast

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    am 09.11.2011 15:08:17
    hjt_Jürgen schrieb:
    #43
    Wer sich als Diabetologe nach den "Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme für Diabetes mellitus Typ 2" (o.g.Link) richtet, kann die Forschungserkenntnisse der letzten 5-10 Jahre nicht berücksichtigen. Denn die sind da noch mit keiner Silbe eingearbeitet. Wer sie ernsthaft berücksichtigt, bekommt Abrechnungsprobs mit den KVen.

    Was macht Dein Dok denn konkret über o.g. Katalog hinaus entsprechend den neueren Ernkenntnissen?



    Offenbar hat mein Diabetologe keine Probleme mit den Kassen. Ich schätze, daß bestimmt 70% seiner Patienten Typ2 sind. Die in diesem Katalog aufgelisteten Maßnahmen sind m.E. Selbstverständlichkeiten.

    Was mein Doc konkret macht? Erwartest du wirklich, daß ich meine Krankengeschichte hier in einem öffentlichen Forum breittrete? Dann muß ich dich leider enttäuschen.

    Nur so viel:
    Er erzählt mir nicht, daß ich meinen Diabetes durch Diät oder exzessiven Sport in den Griff kriegen würde. Er glaubt mir, daß die wechselnden BZ Werte nicht auf falsche oder zu viel Nahrung zurückgehen. Er diskutiert mit mir, welche Wechselwirkungen mit diversen anderen Stoffwechselstörungen, an denen ich leide, im Hinblick auf meinen Diabetes bestehen und wie man damit klar kommen kann. Mit anderen Worten, er behandelt mit als Individuum und nimmt mich als informierten Patienten ernst. Er erwartet nicht, daß ich eine Schulung für Typ2 mitmache, in der mir zum hundersten Mal erklärt wird, daß ich auf meine Füße achten muß.

    All diese Dinge hab ich aber schon von Hausärzten anhören müssen, wobei éin Highlight war, daß ein Langzeitwert von 6,1 als zu niedrig eingestuft wurde, ein anderes, daß ein Harnwegsinfekt nicht behandelt wurde, weil die steigenden BZ Werte damit erklärt wurden, daß ich einfach zu viele Plätzchen essen würde (es war in der Vorweihnachtszeit).

    Aber eigentlich wollte ich nur wissen, wo geschrieben steht, daß sich ein Typ2 nur von seinem Hausarzt und nicht von einem Diabetologen behandeln lassen dürfte. Soweit mir bekannt ist, haben wir immer noch das Prinzip der freien Arztwahl und bis jetzt hatte ich noch nie Schwierigkeiten damit.




  • Gast

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    am 09.11.2011 16:39:52
    so geht´s

    Gruß Havier

  • Gast

    Rang: Gast
    am 09.11.2011 16:54:58
    Danke!

    Da haben sich wohl etliche Beamtenseelen weidlich bemüht, möglichst wenig in möglichst schlechtem Deutsch zu Papier zu bringen.

    Aber daß sich Typ2 nur vom Hausarzt behandeln lassen darf, so einen Hinweis habe ich nicht gelesen.
  • Gast

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    am 09.11.2011 16:55:33
    toll und was ist da nun anders als bei nr. 44? ausser dass nun keiner weiss, warum es nicht ging. man sollte doch andere etwas zum denken animieren, aber schön dass es wenigstens havier kann... ;O)