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Schuhe für Diabetespatienten
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Aaron Wansch
Rang: Gastam 10.11.2011 12:59:25
Liebe Forumsbenutzer,
ich studiere Design & Produktmanagement an der FH Salzburg und arbeite an einem wissenschaftlichen Projekt, wobei es um die Entwicklung eines orthopädischen Schuhs für Diabetespatienten geht. Für das Projekt ist es wichtig, viele unterschiedliche Meinungen und Rückmeldungen von betroffenen Diabetikern zu erhalten, um die Entwicklung in eine passende Richtugn zu leiten.
Hierzu habe ich eine kurze Umfrage gestaltet, die sich an Personen mit Diabetes richtet. Ich freue mich über Ihre Mitwirkung an meinem Forschungsprojekt und darf Sie zu meiner
Umfrage weiterverweisen:
http://ww3.unipark.de/uc/umfrage_entwicklung_diabetikerschuhe/
Ich bedanke mich im Vorhinein für Ihre Unterstützung!
Schöne Grüße, Aaron Wansch -
Aaron Wansch
Rang: Gastam 13.11.2011 00:09:16
Nachtrag:
Bitte nicht abschrecken lassen wegen der einleitenden demographischen Daten - zum Einen ist die Umfrage ohnehin anonym (daher sind keine Rückschlüsse auf einzelne Personen möglich) und zum Anderen dienen die Daten dazu, eventuelle Zusammenhänge zwischen Lebenssituation (Umfeld, Einkommen etc.) und Faktoren wie Akzeptanz und Wahrnehmung von orthopädischen Schuhen zu untersuchen.
Danke für die Mithilfe,
Aaron Wansch / FH Salzburg -
Gast
Rang: Gastam 13.11.2011 22:33:15
wobei die fragen im raum stehen.
ist es dem frager bekannt :
daß bei notwendigkeit die kk auch diabetikermaßschuhe bezahlen.
daß sich diese schuhe aüßerlich in nichts von normalen qualitätsschuhen unterscheiden.
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Aaron Wansch
Rang: Gastam 17.11.2011 20:18:29
Da viele Personen die Umfrage leider in den ersten beiden Seiten abbrechen, habe ich die trotz Anonymität als problematisch empfundenen demographischen Daten etwas reduziert und darf erneut zur Teilnahme unter folgendem Link bitten:
http://ww2.unipark.de/uc/fhsalzburg_forschungsprojekt/orthoschuhe/
Ich hoffe es finden sich noch einige Personen um an möglichst aussagekräftige Daten zu kommen. Danke.
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Dass die Krankenkassen die Schuhe übernehmen, ist laut ersten Erkenntnissen der Umfrage auch nicht in allen Fällen zufriedenstellend, da die Anzahl der Schuhpaare auf 2 Stück (meines Wissens, hängt vl. von der Schwere der Folgeerkrankungen ab) limitiert ist, was nicht wirklich eine nutzbringende Anzahl an Schuhen ist.
Vielleicht muss man bezüglich der optischen Möglichkeiten bei den orthopädischen Schuhen auch ein bisschen unterscheiden - Ab einem gewissen Krankheitsstadium wird es sicher schwierig, sämtlich Funktionen in einem "normal wirkenden" Schuh unterzubringen.
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Gast
Rang: Gastam 18.11.2011 09:33:47
hallo aaron,
bezüglich aussehen des schuhs, was -meinst du mit diabetikerschuh, a: einen orthopädischen diabetikerschuh für jemanden der nichts außer diabetes hat, oder b. für jemanden der dazu noch charcot also das fußgewölbe zusammengebrochen hat.
ein normaler diabetikerschuh sieht aus wie ein normaler schuh.
mit der erstversorgung zwei paar für die straße ein paar fürs haus kommt man problemlos über die ersten jahre,
denn die schuhe sind nicht nur bequemer sondern auch um ein mehrfaches qualitativ hochwertiger als normale schuhe.
und nach zwei jahren gibts ein neues paar. kommt man gut mit hin. -
am 25.11.2011 08:28:03
Alles völlig richtig was da über die Qualität der Schuhe steht aber anfreunden konnte ich mich bisher nicht so recht mit den Schuhen.Die sehen irgendwie Altbacken aus.Ich habe nur welche zum Anzug,also für den offizellen Anlass,sonst trage ich unter der Woche meine geliebten Nike´s -
Gast RL
Rang: Gastam 25.11.2011 09:02:05
Ich komme seit Jahren mit Schuhen von FinnComfort gut klar. Diese werden aber von meiner KK nicht mehr bezahlt, die zahlen nur für Lucro, und die sind für mich als Frau einfach nicht akzeptabel. -
Aaron Wansch
Rang: Gastam 29.11.2011 11:39:17
Danke für die Rückmeldungen,
also mir geht es in erster Linie um orthopädische Schuhe für ein späteres Stadium der Krankheit (also wenn ev. schon Deformierungen, Ulcera etc. vorliegen)
Aber grundsätzlich ist das Thema Akzeptanz für mich sehr interessant, insofern sind die Aussagen wie "die Schuhe sehen altbacken aus" und "als Frau sind Schuhe von Lucro nicht akzeptabel" durchaus interessant.
Ich habe mittlerweile auch schon öfters gehört, dass zwei Paar Schuhe nicht ausreichen, vor allem in Anbetracht der verschiedenen Jahreszeiten, der Verwendung im Haus etc. -> also ich würde gefühlsmäßig auch meinen, dass zwei Paar Schuhe jetzt nicht die Welt ist und da eine größere Auswahl (da die Schuhe zum Teil ja auch auslüften müssen, man hat verschiedene Anlässe/Situationen) sicher notwendig wäre...
Um auf des Thema Akzeptanz zurückzukommen? Kann man die Aussagen noch etwas konkretisieren? Warum werden orthopädische Schuhe nicht verwendet? modische Gründe? zu wenig auswahl? verändertes Gehverhalten? In welchen Situationen nicht/schon?
Auch Probleme mit bestehenden orthopädischen Modellen interessieren mich...
Danke schonmal!
PS. Anbei nochmal der Umfragelink, vielleicht finden sich noch ein paar Teilnehmer:
http://ww2.unipark.de/uc/fhsalzburg_forschungsprojekt/orthoschuhe/