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  • Rang: Anfänger
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    am 21.11.2011 10:40:19
    Rainer,
    danke auch noch mal für die "Anleitung". Die Webseite von Jenny Ruhl war mir schon bekannt "Bloodsugar 101". Ist ja 'ne sehr uMTRiebige "no-nonsense" Advokatin im ständigen Kampf um einen normalen Blutzucker. Sie hat es wohl geschafft, seit Jahren in grünen Bereich zu bleiben.
    Fuchsteufel
  • Gast

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    am 21.11.2011 10:54:44
    Fuchsteufel schrieb:
    Rainer und Jürgen,
    Der Traum wäre natürlich, dass es ein Mittel gibt, was Betazellen regeneriert.


    Nach fachlichen Aussagen ist das Regenerationspotenzial der Betazellen, hinsichtlich neuer Zellbildungen, recht begrenzt.
    Aber es gibt offenbar ein ziemlich großes "Erholungspotenzial". Die dauerhafte Überfordrung der Betas beim Typ 2 führt zu einer Art von permanenter Entzündung der Betazellen. Diese kann durch medikamentöse Einwirkungen geblockt/gemindert werden. Dann steigt auch die Insulinierungskapazität der einzelnen Betazelle wieder an. Das wäre dann die Situation der Remission, die es sowohl beim Typ 1, als auch beim Typ 2 gibt.

    Diesbezüglich hat den diversen Fundstellen nach auch Beberin als ein spezifisches Alkaloid eine deutliche Wirkung. Also ich finde die Beberitze durchaus interessant!
    Und TCM ist ja auch nicht wirklich und frei weg als Hirngespinst von der Hand zu weisen?

    Gruß
    Joa
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    am 21.11.2011 11:04:29
    Fuchsteufel schrieb:
    Der Traum wäre natürlich, dass es ein Mittel gibt, was Betazellen regeneriert.


    Hallo Fuchs,

    ich träume auch davon. Ich hatte noch eine ganz leise Hoffnung, dass sich durch eine sehr flache BZ-Führung nach langer Zeit ähnlich wie bei Nervenschäden auch die Betazelldefekte etwas zurückdrehen lassen. Um das zu überprüfen mache ich jedes Jahr einen oGTT. Bisher hat sich außer zufälligen Abweichungen keine Besserung ergeben. Ich gebe die Hoffnung nicht ganz auf, aber sie wird immer geringer. Das Erholungspotential für die Betazellen, das Joa beschreibt, lässt sich leider nur bei kurzer Diabetesdauer beobachten.

    Die andere Hoffnung, dass irgendwann etwas entdeckt wird, das verlorene Betazellen zurückbringt, die halte ich für realistisch. Vermutlich wird es irgendwann gelingen, die Entwicklung von neuen Betazellen aus den Vorläuferzellen anzuregen. Ich rechne aber dabei mit sehr langen Zeiträumen von 20 Jahren und mehr. Ich überstehe diese Zeit wahrscheinlich sehr gut mit meiner low-carb-Ernährung, die ich mir durch das high fat sehr attraktiv und schmackhaft gestalten kann.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

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    am 21.11.2011 11:21:34
    Rainer schrieb:

    Die andere Hoffnung, dass irgendwann etwas entdeckt wird, das verlorene Betazellen zurückbringt, die halte ich für realistisch. Vermutlich wird es irgendwann gelingen, die Entwicklung von neuen Betazellen aus den Vorläuferzellen anzuregen. Ich rechne aber dabei mit sehr langen Zeiträumen von 20 Jahren und mehr. Ich überstehe diese Zeit wahrscheinlich sehr gut mit meiner low-carb-Ernährung, die ich mir durch das high fat sehr attraktiv und schmackhaft gestalten kann.


    Mir geht dieser Blumenkohl mit Butter nicht mehr aus dem Sinn. Ich bleibe dann doch eher bei wenig Fett, wenig Kohlenhydrate, wenig Eiweiß und viel Ballaststoffe und viel Ausdauersport.
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    am 21.11.2011 13:54:08
    Moin Rainer,

    ich finde ja schon super toll, dass Dir schon seit Jahren offenbar per LCHF gelingt, das Abnibbeln weiterer Betas aufzuhalten :-)

    Ideal fände ich, wenn endlich bei Typ1 UND Typ2 herausgefunden würde, was den Kill- bzw. Absterbevorgang nicht nur ggf. begünstigt, sondern wie verursacht, und wenn man die jeweilige(n) Ursache(n) beseitigen könnte, ohne andere Bereiche dadurch negativ zu beeinflussen. Wer munter Beta-Zellen wachsen lassen will, übersieht offenbar, dass sich dieses Wachstum fördern lassen muss, ohne dass andere Zellstrukturen dadurch munterer als gesund wachsen, und dass es sich ggf. auch gesund begrenzen lassen muss, ohne das notwendige Wachstum anderer Zellstrukturen zu begrenzen. Dabei daran zu glauben, dass sich gesunde automatische Begrenzungen einbauen ließen, halte ich für mehr als naiv. Ein bisschen nah am Zauberlehrling.

    Das mit dem Diabetes gegebene bzw. zunehmende Insulin-Defizit lässt sich mit der Verringerung des Insulin-Bedarfs oder/und dem Ersatz durch Fremdinsulin längst praktisch so völlig gesund ausgleichen, dass mit ausreichender Anleitung dazu und entsprechendem Einhalten keine diabetiachen Folgekrankheiten mehr beklagt werden müssen.

    Bisdann, Jürgen
    Bearbeitet von User am 21.11.2011 13:55:19. Grund: Nicht angegeben
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    am 21.11.2011 15:31:41
    Hier ist ein Wikipedia Eintrag über BERBERIN. Die günstige Beeinflussung auf Diabetes wird da auch erwähnt:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Berberin

    Fuchsteufel
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    am 21.11.2011 16:05:34
    Moin Fuchs,
    schrieb:
    Bei Diabetes mellitus Typ II beruht der Wirkungsmechanismus von Berberin auf einer Erhöhung der Expression des Insulinrezeptors an der Oberfläche von Zellen.[15] Dadurch wird der Gehalt an Glucose im Blut reduziert.



    Ob dem in nennenswertem Umfang so ist, findest Du's am einfachsten raus, indem Du Deinen BZ ne Woche ohne Berberin misst und dann mit dem gleichen Futter in den gleichen Mengen und mit dem gleichen täglichen Bewegungsprofil zu den gleichen Zeiten zum Vergleich misst. Ne deutliche Berberin-Wirkung wird deutlich niedrigere Vergleichsmessungen ergeben :-)

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

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    am 21.11.2011 17:40:33
    @Jürgen,

    und um sich abzusichern sollte man das Experiment natürlich noch einmal unter gleichen Bedingungen ausführen. Mit den gleichen Ergebnissen hoffe ich.

    Gruß Havier

    --- Messfehler werden dabei natürlich berücksichtigt ---

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    am 21.11.2011 17:48:41
    wenn Du eine Woche ohne und eine auch nur halbwegs ähnliche Woche mit einem wirksamen Zusatz vergleichst, können auch ein paar Messfehler das Ergebnis nur wenig beeinflussen :-)
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    am 21.11.2011 18:09:30
    falls sich jemand dafür interessiert: Die Studie
    Interessant auch der Absatz zu den Nebenwirkungen.

    Grüße Havier